ArtikelNr.: 228-0011

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Vor sehr langer Zeit waren drei mächtige Raubkatzen das ewige Kämpfen leid. Stattdessen sollte fortan diejenige die Stärkste sein, welche am meisten scharfe Gewürze essen konnte. Raubkatzen sind jedoch Meister der Täuschung und so kam es, dass dadurch ein extrem scharfes, spannendes aber auch tränenreiches Buffspiel entstand.

Seid ihr bereit für Spicy?

Reihum wird je eine Karte verdeckt gespielt und dabei ihr Gewürz und ihre Zahl genannt.

Lügt da etwa jemand? Sofort anzweifeln! Entscheide dich, ob das Gewürz oder die Zahl der Karte falsch ist. Zum Beispiel die Zahl...?

Ist die Zahl der aufgedeckten Karte jedoch richtig, verlierst du die Herausforderung - selbst wenn beim Gewürz gelogen wurde. Der Gewinner sackt den Stapel ein.



Spielmaterial:

    110 Karten
    1 Spielanleitung
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
4 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Wer blufft gewinnt, oder welches Gewürz ist zu scharf?
In dem rasanten Spiel Spicy wollen 2 bis 6 Spieler ab 10 Jahren die meisten Punkte durch Karten ausspielen und Trophäenkarten ergattern, erreichen. Und dafür wird neben Kartenglück vor allem die Fähigkeit zu lügen und/oder dabei nicht erwischt zu werden von Nöten sein!!

In Spicy werden der Reihe nach verdeckt Handkarten in die Tischmitte ausgespielt, mit dem Ziel die Vorgängerkarte im Zahlenwert zu übertreffen.
Spicy bringt dafür seine ganz eigene (Gewürz)Note ins Spiel:
Die Spielkarten zeigen zwei Kategorien:
Eine von drei möglichen, verschiedenen Gewürzarten (Chilli, Wasabi, Pfeffer) und Zahlenwerte von 1 bis 10.
Jeder legt der Reihe nach verdeckt eine Karte auf den Tisch und nennt ein Gewürz und eine Zahl. Der nächste Spieler muss die Zahl erhöhen und dasselbe Gewürz bedienen. Bei einem 10er-Gewürz,  muss bei der nächsten Karte dasselbe Gewürz und eine Zahl zwischen eins und drei genannt werden.
Jeder kann zu jeder Zeit lügen, oder die Wahrheit sagen, wenn letzteres die Karten es regeltechnisch hergeben. Es darf auch gepasst werden.
Und jeder kann jederzeit die oberste, ausgespielte Karte anzweifeln.
Der Clou hierbei ist:
Der Anzweifler muss sich entscheiden, ob er denkt, dass das Gewürz, oder die Zahl gelogen ist. Dadurch kommt sowohl für den potentiellen Lügner, als auch für den Anzweifler noch mehr Spannung, Abwechslung, und Glück oder Pech ins Spiel als bei anderen Bluffspielen.
Beispielshalber wurde zuvor Pfeffer 9 angesagt und der Anzweifler tippt, dass das Gewürz gelogen ist und deckt die Karte des Vorgängers auf.
Angenommen die Karte zeigt Chilli 9. Dann hätte der Anzweifler Recht und der Erwischte müsste 2 Karten auf die Hand nachziehen und der Anzweifler würde für seinen richtigen Tipp alle ausgespielten Karten der Tischmitte bekommen. Jede Karte zählt in der Endabrechnung einen Punkt.
Wäre die angezweifelte Karte aber Pfeffer 5, hätte der Anzweifler zwar den richtigen Riecher gehabt, dass geschwindelt wurde, aber mit seinem Tipp auf ein gelogenes Gewürz daneben gelegen. Dann würde der andere mit Pfeffer 5 durchkommen und alle ausgespielten Karten, die in der Tischmitte liegen, bekommen und der Anzweifler müsste 2 Karten auf die Hand nachziehen.

Wer es schafft alle Handkarten loszuwerden, bekommt eine Trophäenkarte mit Extrapunkten.
Das Spiel endet, wenn eine der Bedingungen eintritt:
Ein Spieler bekommt seine zweite Trophäenkarte. Es wird die dritte (und damit letzte) Trophäenkarte erspielt.
Im Nachziehstapel wird die Verbrannt-Karte gezogen.

Fazit:
Spicy ist ein gelungenes und kurweiliges Lüg-, und Bluffspiel. Es macht um so mehr Spaß, je mehr Leute mitspielen. Spieler mit Pokerface haben sehr gute Chancen, jedoch auch Spieler mit guter Beobachtungsgabe, Einschätzungsvermögen und Menschenkenntnis.
Dass Behauptungen und Verdächtigungen in zwei Kategorien stattfinden können, erhöht den Spielspaß, und auch den Frust-, und Schadenfreudefaktor.
Das schnelle Lügen kann einem dabei etwas leichter gemacht werden, wenn man zwar die passende Zahl, aber nicht das passende Gewürz, oder anders herum, hat und somit spontan nur in einer Kategorie bluffen muss.
Andererseits hat man selber als Anzweifler die Qual der Wahl die richtige Sparte zu erwischen, in der der andere gelogen hat und kann trotz richtiger Verdächtigung in der falschen Kategorie verlieren.
Neben dem Lesen der Mitspieler ist im flotten Spielverlauf also immer auch Glück von Nöten.
Eine Partie ist schnell gespielt und meist sehr kurzweilig.
Im Spielverlauf wird es immer schwieriger und unwahrscheinlicher die richtige Karte ablegen zu können, je weniger Karten man auf der Hand hat, da die Mitspieler dann mit großer Wahrscheinlichkeit immer mehr anzweifeln.
Spicy ist auf jeden Fall für alle Bluff-, und Lügenspielfreunde eine spaßige Option für die Spielesammlung.
4 von 5

12.04.2021
Super Füller, Einsteiger, Absacker
Schnelles - auch zu verstehendes - Spiel für lustige Runden...
Sehr nett und spaßig!
4 von 5

02.10.2020
Mäxchen 2.0
Fast jeder kennt vermutlich Mäxchen oder Bullshit. Man reicht Würfel bzw. Karten weiter und stellt eine Behauptung auf, was sich unter dem Becher/im Stapel befindet. Nach diesem Prinzip funktioniert auch Spicy, nur viel eleganter.
Es gibt 3 Gewürzarten und die Zahlen von 1-10, zudem Gewürz- und Zahlenjoker.
Der erste Spieler nennt ein Gewürz und eine Zahl von 1 bis 3. Der nächste Spieler muss nun das Gewürz bedienen und eine höhere Zahl nennen. Übersteigt die zahl im Verlauf der Runde 7, darf man auch mit 1-3 das gleiche Gewürz neu anspielen.
Jeder Spieler darf aber statt der genannten Karte jedwede andere legen, also bluffen. Der nachfolgende Spieler muss nun entscheiden, ob er dem Braten traut und wiederum erhöht oder zweifelt. Beim Zweifeln muss er nun benennen, ob der Gegner bei der Zahl oder dem Gewürz gelogen hat. Trifft seine Behauptung zu, kassiert er den Stapel, sonst behält ihn der angezweifelte Spieler. Der Verlierer dieser Aktion zieht zudem zwei Karten.

Beispiel: Spieler 1 behauptet Wasabi-5, Spieler 2 behauptet Wasabi-9, Spieler 3 glaubt Spieler 2 nicht. Er muss nun entscheiden, ob wohl Wasabi oder 9 gelogen ist und entscheidet sich für eine erlogene Zahl.
Variante 1: Wasabi ist gelogen, die Zahl aber wahr --> Spieler 3 verliert, zieht zwei Karten, der Stapel geht an Spieler 2
Variante 2: Wasabi ist wahr, die Zahl aber gelogen --> Spieler 2 verliert, zieht zwei Karten, der Stapel geht an Spieler 3
Variante 3: Beides ist wahr --> Wie Variante 1
Variante 4: Beides ist gelogen --> Wie Variante 2

Ziel ist, den eigenen Stapel loszuwerden, um so einen Bonus zu erhalten.
Spielende ist, wenn ein Spieler zwei Boni gewinnt oder alle Boni aufgebraucht sind oder der Stapel abgespielt ist.
Sieger ist dann, wer die meisten Punkte hat (Boni + Kartenmenge).

Spicy ist ein grandios simples und dennoch geniales Bluffspiel, denn die Komponente, dass man lügen und dennoch gewinnen kann, macht es herrlich variabel und sorgt immer wieder Ärger und Heiterkeit am Tisch. Wie alle Bluffspiele ist die Psychologie Teil des Spiels und so kann man nie sicher sein, ob der nächste Schachzug gelingt oder fürchterlich nach hinten los geht. So sollen solche Spiele sein.
5 von 5

02.06.2020
Absolut geniales Bluffspiel
In Spicy geht es wie in vielen anderen Bluffspielen zuvor darum, Zahlkarten in aufsteigender Reihenfolge auf einen verdeckten, zentralen Stapel zu legen. Dabei darf man sowohl bei der Farbe, als auch der Zahl oder bei beidem lügen. So geht es reihum, bis jemand eine Karte anzweifelt. Bis hierhin kennt man das Spielkonzept aus vielen guten bis schlechten Vertretern des Genres. Spicy macht nun aber einige wichtige Punkte anders, als die meisten dieser Spiele. Anzweifeln kann hier nämlich tatsächlich jeder Mitspieler, nicht nur der nächste in Spielreihenfolge. Das macht das gesamte Spiel deutlich interaktiver und führt einen Timingaspekt ins Spiel ein. Denn es lohnt sich, die Lüge eines Mitspieler aufzudecken, da man dann die bis dahin gespielten Karten als Pluspunkte für sich beanspruchen darf. Der Verlierer muss zwei Handkarten nachziehen, hat es also schwerer, alle Handkarten loszuwerden. Ein weiterer wichtiger Unterschied: Bei einem Zweifel kann nur die Farbe oder die Zahl genannt werden. Selbst wenn die zweite Eigenschaft gelogen war, verliert man eine Wette selbst, wenn man eine falsche Ansage gemacht hat. Dieser noch ungenutzte Kniff bringt tatsächlich einen neuen Aspekt in das Spiel ein, der nicht so leicht zu beherrschen ist. Der dritte Unterschied ist, dass nicht derjenige, der zuerst seine Handkarten los wird gewinnt, sondern derjenige mit den meisten Punkten, wenn die Zielkarte im Nachziehstapel erreicht wird. Für das komplette Ablegen der eigenen Hand, erhält man einen verhältnismäßig hohen Punktebonus, der einem den Sieg aber schon deutlich näher bringt (nicht ganz so wie der Fang des Schnatzes in einem Quidditch-Spiel, aber doch mit ähnlichem Gefühl).
Diese neuen Regeln machen Spicy in meinen Augen wirklich zu etwas Besonderen. Für mich ist es das interessanteste und beste Bluffspiel auf dem Markt. Das Material ist sehr hochwertig und die Illustrationen wie das Spielgefühl einzigartig und sehr schön umgesetzt. Ich kann Spicy absolut empfehlen!
5 von 5

01.06.2020

Neu im Sortiment