Space Base

ArtikelNr.: 139-0003

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Als Kommodore einer Raumstation ist es eure Aufgabe, eure Flotte neue Schiffe hinzuzufügen, um mit ihnen Sektoren, die unter eurer Aufsicht stehen, zu überwachen und um dort Ressourcen zu sammeln. Nutzt eure Frachtschiffe, um Handel zu vertreiben, Abbau-Schiffe, um ein stetiges Einkommen zu sichern und Träger, um eure Reichweite zu vergrößern. Habt ihr genügend Einfluss erlangt, werdet ihr vielleicht sogar zum Admiral ernannt.

Space Base ist ein Würfelspiel, bei dem die Spieler versuchen, so schnell wie möglich am meisten Einfluss zu erlangen. In jedem Zug eines Spielers erhalten alle Spieler Erträge von ihren Karten, egal ob Ressourcen oder Einfluss. Bei Space Base ist jeder Spieler ab dem ersten Zug, bei jedem Zug involviert und vom ersten bis zum letzten Würfelwurf beteiligt.



Spielmaterial:

    192 Raumschiffkarten
    45 Ressourcenmarker
    12 U.E.S.-Koloniekarten
    5 Kommandokonsolen
    2 Würfel
    1 Weltraum-Handbuch
Merkmal:

2 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
2 / 5
Gestaltung
2 / 5
Suchtfaktor
2 / 5
Gut für 2-3, zäh ab 4
Space Base ist laut Packung mit bis zu 5 Spielern spielbar. Hier ein Tipp zu Beginn: Wenn ihr 5 seid, lasst es sein, es zieht sich wie Kaugummi. Auch mit 4 Spielern ist es noch nix. Aber mit 2 oder 3 Spielern macht es wirklich Spaß.

Jeder Spieler hat Karten von 1 bis 12 vor sich liegen, die einen Effekt auslösen, wenn sie aktiviert werden. Ziel ist, durch die Effekte zuerst auf 40 Siegpunkte zu kommen.

Es gibt passive und aktive Effekte. Der passive tritt ein, wenn ein Gegner würfelt, der aktive im eigenen Zug. Der aktive Spieler wirft zwei Würfel, deren Ergebnis er einzeln nutzt oder die Augen beider Würfel addiert. So kann er entweder zwei einzelne Karten aktivieren oder eine. z.B.: eine gewürfelte 3 und eine gewürfelte 4 können als 3 und 4 oder aber als 7 genutzt werden. Diese Wahl haben aktive und passive Spieler.

Der aktive Spieler darf dann mit seinem Geld eine neue Karte vom Markt kaufen, diese ins aktive Feld legen und die bis dahin dort liegende Karte drehen, um sie künftig passiv zu nutzen. Dadurch können sich im passiven Fenster Engines bilden, die dann mehrere Effekte zugleich aktivieren.

Da eine 1-6 öfter aktivierbar ist als eine 11 oder 12 (durch das einzelteilige Würfel nutzen), sind die Effekte bei den hohen Zahlen mächtiger. Insgesamt sind die Zahlen gut balanciert zwischen Kosten, Wahrscheinlichkeit und Nutzen.

So ergeben sich unterschiedliche Strategien, ob man nun auf viele kleine Schritte auf der SP-Leiste geht oder lieber weniger große Sprünge versucht zu erreichen.

Space Base bietet für eine kleine Gruppe ein simpel zu lernendes, aber spannendes Spiel.
3 von 5

12.08.2019
Das bessere Machi-Koro? Für uns nicht
Space Base wird als das bessere, modernere Machi Koro für Vielspieler bezeichnet, was bei vielen Youtubern gut ankam. Daher haben wir uns echt auf das Spiel gefreut.

Machi Koro mit Erweiterung mochten wir nämlich vom Prinzip, nur leider gab es ja dennoch nur relativ wenig Karten, sodass man mit der Zeit immer die gleiche Strategie abgehandelt hat und es von uns leider nicht mehr gespielt wurde. Daher haben wir Machi Koro verkauft und uns auf Space Base gefreut. Doch leider ist es bei uns zu zweit komplett gefloppt.
Das Spiel unterscheidet sich von Machi Koro dadurch, dass man immer mit 2 Würfeln würfelt und jeder entscheiden darf, ob er die einzelnen Ziffern oder die Summe wertet. Außerdem gibt es nur einzigartige Karten, die auch mit unterschiedlichen Namen extra benannt werden. Gekaufte Karten kommen zu dem jeweiligen Zahlenslot und wenn dieser erneut überdeckt wird, landet die Karte umgedreht dahinter. So bekommt man unterschiedliche Fähigkeiten, denn nur die umgedrehten Karten haben Effekte bei den anderen Spielern (also passive Effekte). Eigentlich ziemlich cool, denn so sucht man nach tollen Effekten und muss so eben immer überlegen, ob man eine Karte überdeckt und den passiven Effekt haben möchte oder eben lieber den aktiven Effekt.
Beim Kaufen von neuen Raumschiffen verliert man auch alle Ressorcen, sodass man nichts ansammeln kann.

Uns hat an dem Spiel gestört, dass man im Vergleich zu Machi Koro überhaupt nicht überlegen muss, wie viele Würfel man würfelt und was man werten möchte. Hier erübrigt sich das immer, denn man erkennt immer auf einem Blick, was eben gerade sinnvoll ist und muss auch nicht im Vorfeld überlegen, sondern eben nur reagieren. Das man beim Kaufen alles Ersparte verliert, ist auch blöd, denn so kauft man einfach sofort alles ein bzw. verliert viel Geld. Die Effekte der einzigartigen Raumschiffe sind auch relativ ähnlich und absolut langweilig. Bei Machi Koro waren viele coole thematische Karten dabei, wie das man bei Gärten von Blumenfeldern profitiert usw. Sowas gab es hier gar nicht. Eigentlich bestehen die Raumschiffe nur aus dem Bekommen von Ressourcen oder eben gewissen Fähigkeiten, die man aber nur durch das vorherige Sammeln von Cubes aktivieren kann. Doch dazu muss man diese Karten dann auch auf den Platz lassen und mehrfach aktivieren und dazu waren die Karteneffekte oft nicht gut genug, sodass man lieber direkt Ressourcen gesammelt hat. Außerdem war das Spiel sehr schnell vorbei.

Naja, also für uns nicht nur nicht besser als Machi Koro, sondern wirklich ein Flop und absoluter Fehlkauf. Es hat überhaupt keinen Spaß gemacht, hat nicht gefordert und war auch nicht spannend. Ich kann mir vorstellen, dass es mit mehreren mehr Spaß macht, da man dann auch mehr ansparen muss und vielleicht auch gewisse Effekte eher nutzt, aber zu zweit ist es bei uns total gefloppt.
1 von 5

03.08.2019

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