Space Base

ArtikelNr.: 139-0003

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Als Kommodore einer Raumstation ist es eure Aufgabe, eure Flotte neue Schiffe hinzuzufügen, um mit ihnen Sektoren, die unter eurer Aufsicht stehen, zu überwachen und um dort Ressourcen zu sammeln. Nutzt eure Frachtschiffe, um Handel zu vertreiben, Abbau-Schiffe, um ein stetiges Einkommen zu sichern und Träger, um eure Reichweite zu vergrößern. Habt ihr genügend Einfluss erlangt, werdet ihr vielleicht sogar zum Admiral ernannt.

Space Base ist ein Würfelspiel, bei dem die Spieler versuchen, so schnell wie möglich am meisten Einfluss zu erlangen. In jedem Zug eines Spielers erhalten alle Spieler Erträge von ihren Karten, egal ob Ressourcen oder Einfluss. Bei Space Base ist jeder Spieler ab dem ersten Zug, bei jedem Zug involviert und vom ersten bis zum letzten Würfelwurf beteiligt.



Spielmaterial:

    192 Raumschiffkarten
    45 Ressourcenmarker
    12 U.E.S.-Koloniekarten
    5 Kommandokonsolen
    2 Würfel
    1 Weltraum-Handbuch
Merkmal:

3 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
2 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Ein mega Spaß mit Suchtpotential!!!
In Space Base würfeln und taktieren 2 bis 5 Spieler darum die beste Kartenflotte von Raumschiffen zusammenzustellen und dadurch mehr (Raketen-)Siegpunkte als die Mitspieler zu erreichen.
Jeder Spieler erhält dafür ein Weltraumtableau, auf dem seine 12 Karten mit Startschiffen, die passend in den Sektoren 1 bis 12 des Tableaus nebeneinander liegen, Platz finden. Jede Karte beinhaltet neben den Namen der Schiffe, die Eigenschaften in welchem Sektor sie liegen müssen, wieviel sie kosten und welche Erträge und/oder Fähigkeiten sie bringen.

Ein Spielzug gestaltet sich dabei genauso intuitiv wie kurzweilig:
Ein Spieler würfelt mit zwei blauen Weltraumwürfeln und entscheidet sich dann deren Summe, oder deren Ergebnisse einzeln, für die Sektoren von 1 bis 12 des Tableaus, zu verwenden. So können zum Beispiel bei einem Würfelwurf von 3 und 4 entweder die Erträge der Raumschiffe in den Sektoren 3 und 4, oder der Ertrag des im Sektor 7 stationierten Raumschiffs, abgegriffen werden. Der Würfler ist der aktive Spieler und nur er darf sich mit dem erwürfelten Geld in der ausliegenden Schiffswerft ein neues, besseres Raumschiff kaufen, das an den Platz des alten Raumschiffs desgleichen Sektors gelegt wird. Dabei wird dann das bis dato dort liegende  stationierte Raumschiff, um 180 Grad auf den Kopf gedreht und über den Sektor auf dem Kopf liegend, auf Mission geschickt, so dass nur noch der ehemals auf dem Kopf stehende Ertrag, mittlerweile richtig herum, lesbar ist.
Das Tolle ist:
Auch die Mitspieler können das Würfelwurfergebnis des aktiven Spielers, entweder einzeln oder in Summe, verwenden. Sie dürfen dann, als passive Spieler, aber nur die Erträge der Raumschiffkarte nutzen, die auf dem Kopf steht. Diese Karte zeigt dann den Ertag dieser Karte, die in diesem Sektor auf Mission geschickt wurde.
Im Gegensatz zum aktiven Spieler dürfen die Mitspieler in dem Zug keine neue Karte kaufen.
Dann beginnt ein neuer Spielzug, dernächste Spieler würfelt neu und wird neuer aktiver Spieler und alle anderen sind nun die passiven Spieler und so weiter.

Zusammenfassend lässt sich über mögliche Raumschiffkartenerträge folgendes sagen:
Aktive Boni bekommt der Spieler also dann, wenn er in seinem Zug selber würfelt und die Würfelergebnisse zuweist und passive Boni wenn das Würfelergebnis der Mitspieler verwendet wird. Aktive Erträge gelten für alle blauen hinterlegten Felder der stationierten Karten und können, beim passenden Würfelwurfergebnis, meist in Form von Credits, Grundeinkommen und Siegpunkten, vom würfelnden Spieler, abgestaubt werden. Für passive Erträge muss vorher eine stationierte Raumschiffkarte vom jeweiligen Sektorslot durch Verschieben auf den Kopf gedreht werden und falsch herum über den Sektorslot gelegt werden. Dieses Raumschiff befindet sich dann auf Mission.
Grundsätzlich werden im Spiel aktive Erträge also verfügbar, wenn die Karte richtig herum, stationiert, liegt, und passive Erträge, wenn das Raumschiff auf Mission geschickt wurde und um 180 Grad gedreht über dem Sektor liegt.

Überdies gibt es noch abwechslungsreiche Vatiationen von Erträgen und speziellen Fähigkeiten auf den Karten, die je nachdem aktiv oder passiv aktiviert werden können.
Wenn ein Spieler zuerst 40 (Raketen-)Siegpunkte erreicht hat, wird diese Runde noch zu Ende gespielt und wer dann am meisten Punkte hat, gewinnt.

Fazit:
Es ist ein mega Spaß Space Base zu spielen!!
Das Spiel übt mit seiner tollen Gestaltung, die bisher auch allen nicht weltraumaffinen Mitspielern gefallen hat, der einfachen und knackigen Mechanik, bei der alle beteiligt sind, den vielen verschiedenen Karten und Möglichkeiten Raketensiegpunkte zu gewinnen und dadurch, dass es Raum für verschiedene Taktiken lässt , einen riesigen Wiederspielreiz aus.
Space Base bietet weit mehr, als stupides Glückswürfeln, schafft es aber dessen lockere Lässigkeit zu vermitteln!!

Space Base ist ein Spiel, dessen Faszination beim selber Spielen meiner Meinung nach viel besser zur Geltung kommt, als beim Regeln oder Rezensionen lesen!!
Apropo, die Anleitung ist zwar richtig lang, aber mit vielen anschaulichen Bildern und Beispielen ausgestattet, so dass keine Fragen offen bleiben dürften!!

Ich kann jedem, der auf Optimierungssspiele und Engine Builder steht, dieses Spiel nur ans Herz legen.
Es schafft für mich das, was Brettspiele zu spielen ausmacht:
Ein total spaßige gemeinsame Zeit zu haben. Auch wenn man verliert.

Wir spielen es hauptsächlich zu zweit und es kommt immer wieder auf den Tisch, sowohl nach einem langen Tag, als auch ausgeruht und erholt.
Eine volle Kaufempfehlung für junge und jung gebliebene Spielefans und jene, die es mit solchen Spielen werden können!!
5 von 5

12.02.2021
Gut für 2-3, zäh ab 4
Space Base ist laut Packung mit bis zu 5 Spielern spielbar. Hier ein Tipp zu Beginn: Wenn ihr 5 seid, lasst es sein, es zieht sich wie Kaugummi. Auch mit 4 Spielern ist es noch nix. Aber mit 2 oder 3 Spielern macht es wirklich Spaß.

Jeder Spieler hat Karten von 1 bis 12 vor sich liegen, die einen Effekt auslösen, wenn sie aktiviert werden. Ziel ist, durch die Effekte zuerst auf 40 Siegpunkte zu kommen.

Es gibt passive und aktive Effekte. Der passive tritt ein, wenn ein Gegner würfelt, der aktive im eigenen Zug. Der aktive Spieler wirft zwei Würfel, deren Ergebnis er einzeln nutzt oder die Augen beider Würfel addiert. So kann er entweder zwei einzelne Karten aktivieren oder eine. z.B.: eine gewürfelte 3 und eine gewürfelte 4 können als 3 und 4 oder aber als 7 genutzt werden. Diese Wahl haben aktive und passive Spieler.

Der aktive Spieler darf dann mit seinem Geld eine neue Karte vom Markt kaufen, diese ins aktive Feld legen und die bis dahin dort liegende Karte drehen, um sie künftig passiv zu nutzen. Dadurch können sich im passiven Fenster Engines bilden, die dann mehrere Effekte zugleich aktivieren.

Da eine 1-6 öfter aktivierbar ist als eine 11 oder 12 (durch das einzelteilige Würfel nutzen), sind die Effekte bei den hohen Zahlen mächtiger. Insgesamt sind die Zahlen gut balanciert zwischen Kosten, Wahrscheinlichkeit und Nutzen.

So ergeben sich unterschiedliche Strategien, ob man nun auf viele kleine Schritte auf der SP-Leiste geht oder lieber weniger große Sprünge versucht zu erreichen.

Space Base bietet für eine kleine Gruppe ein simpel zu lernendes, aber spannendes Spiel.
3 von 5

12.08.2019
Das bessere Machi-Koro? Für uns nicht
Space Base wird als das bessere, modernere Machi Koro für Vielspieler bezeichnet, was bei vielen Youtubern gut ankam. Daher haben wir uns echt auf das Spiel gefreut.

Machi Koro mit Erweiterung mochten wir nämlich vom Prinzip, nur leider gab es ja dennoch nur relativ wenig Karten, sodass man mit der Zeit immer die gleiche Strategie abgehandelt hat und es von uns leider nicht mehr gespielt wurde. Daher haben wir Machi Koro verkauft und uns auf Space Base gefreut. Doch leider ist es bei uns zu zweit komplett gefloppt.
Das Spiel unterscheidet sich von Machi Koro dadurch, dass man immer mit 2 Würfeln würfelt und jeder entscheiden darf, ob er die einzelnen Ziffern oder die Summe wertet. Außerdem gibt es nur einzigartige Karten, die auch mit unterschiedlichen Namen extra benannt werden. Gekaufte Karten kommen zu dem jeweiligen Zahlenslot und wenn dieser erneut überdeckt wird, landet die Karte umgedreht dahinter. So bekommt man unterschiedliche Fähigkeiten, denn nur die umgedrehten Karten haben Effekte bei den anderen Spielern (also passive Effekte). Eigentlich ziemlich cool, denn so sucht man nach tollen Effekten und muss so eben immer überlegen, ob man eine Karte überdeckt und den passiven Effekt haben möchte oder eben lieber den aktiven Effekt.
Beim Kaufen von neuen Raumschiffen verliert man auch alle Ressorcen, sodass man nichts ansammeln kann.

Uns hat an dem Spiel gestört, dass man im Vergleich zu Machi Koro überhaupt nicht überlegen muss, wie viele Würfel man würfelt und was man werten möchte. Hier erübrigt sich das immer, denn man erkennt immer auf einem Blick, was eben gerade sinnvoll ist und muss auch nicht im Vorfeld überlegen, sondern eben nur reagieren. Das man beim Kaufen alles Ersparte verliert, ist auch blöd, denn so kauft man einfach sofort alles ein bzw. verliert viel Geld. Die Effekte der einzigartigen Raumschiffe sind auch relativ ähnlich und absolut langweilig. Bei Machi Koro waren viele coole thematische Karten dabei, wie das man bei Gärten von Blumenfeldern profitiert usw. Sowas gab es hier gar nicht. Eigentlich bestehen die Raumschiffe nur aus dem Bekommen von Ressourcen oder eben gewissen Fähigkeiten, die man aber nur durch das vorherige Sammeln von Cubes aktivieren kann. Doch dazu muss man diese Karten dann auch auf den Platz lassen und mehrfach aktivieren und dazu waren die Karteneffekte oft nicht gut genug, sodass man lieber direkt Ressourcen gesammelt hat. Außerdem war das Spiel sehr schnell vorbei.

Naja, also für uns nicht nur nicht besser als Machi Koro, sondern wirklich ein Flop und absoluter Fehlkauf. Es hat überhaupt keinen Spaß gemacht, hat nicht gefordert und war auch nicht spannend. Ich kann mir vorstellen, dass es mit mehreren mehr Spaß macht, da man dann auch mehr ansparen muss und vielleicht auch gewisse Effekte eher nutzt, aber zu zweit ist es bei uns total gefloppt.
1 von 5

03.08.2019

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