ArtikelNr.: 25-0099

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1950/1960: Das Rennen ins All ist in vollem Gange! Die Techniken zur Versorgung der Raumfahrer und Maschinen, optimierte Startbedingungen, sowie die Konstruktionen der Flugkörper machen große Fortschritte. Dies alles, um die schier unendliche Weite des Alls zu erkunden...

Doch in Lift Off konkurrieren nicht 2 Supermächte um die glorreichsten Meilensteine der Raumfahrt, sondern die Spieler bestimmen das Geschehen. Hier spielt jeder eine private Raumfahrtagentur, die sich in ganz eigenen Bereichen entwickeln will. Dazu heuern wir Spezialisten an, verbessern unsere Raketen und erweitern unsere Fähigkeiten. Denn bald müssen wir uns entscheiden, welche Missionen wir durchführen und was wir ins All bringen wollen. Nur wer hier vorausplant und richtig mit den verfügbaren Mitteln wirtschaftet, wird am Ende Sieger des Rennens zu den Sternen sein...



Spielmaterial:

    96 kleine Missionskarten
    90 kleine Technik- und Spielendekarten
    44 große Spezialisten- und Forschungskarten
    44 hochwertige Holzraketen in 4 Farben
    4 Spieler-Raketen
    4 Spielertableaus
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
    1 Startspieler-Rakete
    Geldplättchen
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
„LIFT OFF“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Lift Off“, einem spacigen Enginebuilder.

[Infos]
für: 2-4 Spieler
ab: 12 Jahren
ca.-Spielzeit: 60-120min.
Autor: Jeroen Vandersteen
Illustration: Kreativbunker, Nache Ramos und Andreas Resch
Verlag: Hans im Glück
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt.: https://www.hans-im-glueck.de/spiele/lift-off.html
engl., frz., ital.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/260757/lift/files

[Fazit]
Die Spieler betreiben in den 1950/60er Jahren jeder eine Weltraumagentur mit dem Ziel möglichst viel und effektiv ins All zu bringen (Raketen, Satelliten)! Über 8 Runden erleben und erledigen die Spieler einkommensträchtige Missionen und hoffen so am Ende die meisten Punkte erhalten zu haben.
Mit Hilfe von (Spezialisten-)Karten werden im Spielverlauf die Raketen, die Basis (Raketenstartkosten, Tragekapazität (bestimmt die Anzahl der gleichzeitig ausführbaren Missionen)) oder die Wirtschaft (Einkommen) verbessert und mit zusätzlichen Bonuseffekten, z.B. ein vergünstigter Raketenstart, verbessert.
Nach der Hälfte des Spiels kommen weitere Missionskarten höherer Wertigkeit hinzu und zudem erhöht sich der Schwierigkeitsgrad (mehr Kosten, weniger Punkte). Am Spielende erweist sich dann, wer am besten geplant hat und seine Zielkarten gut erfüllen konnte.

Die Spielmechanik nutzt ein glückliches Drafting und erwartet gutes Management der eigenen Basis und Rakete, damit auch sinnvolle (lohnende) Missionen erfüllt werden können. Unglücklich dabei ist, wenn man nicht die nötigen Karten / Voraussetzungen erhält und dann gefühlt eine Runde nur zuguckt, wie andere vorwärts kommen, aber dafür kann man sich dann um andere Dinge (Basisentwicklung: z.B. Labor verbessern, um höherwertigere Missionen starten zu dürfen) kümmern und sollte sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. So entwickelt sich rundenweise eine hoffentlich gut geölte „Maschine“, die weiteres Vorgehen besser ermöglicht, als zuvor.

Die Kartenvielfalt lässt das Spielgeschehen schön abwechslungsreich erscheinen (auch wenn je nach Spielerzahl die selben Karten genutzt werden) und so verlaufen auch mehrere Partien selten wirklich gleich ab, da durch das Drafting nicht jeder an jede Karte gelangt (höchstens gesehen^^). Die Idee, dass nicht (mehr) zu erreichende Siegbedingungskarten im Spiel auch verkauft werden können, um Geldengpässe (kommen häufiger vor) auszugleichen, hat auch was für sich.
Die Anleitung nimmt den Leser gut an die Hand und erklärt das Spiel sehr eingängig. Die Spielkomponenten sind klasse und gerade die Retro-Illustrationen der Karten sind super; die Raumstationsteile machen dagegen nicht wirklich Sinn^^, bringen aber etwas zusätzliche Atmosphäre.
Insgesamt bewegt sich das Spiel bzw. dessen Spielmechanik an der Grenze zwischen Kenner- und Familienspiel und eignet sich dadurch für ein breites Spielpublikum.

[Note]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/297897/die-wikinger-saga
HP: https://www.hans-im-glueck.de/spiele/lift-off.html
Ausgepackt: n/a

[Galerie: 20 Fotos]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=28952
5 von 5

22.07.2020
Unverbrauchtes Thema in Retro Optik für Vielspieler
Bei Lift Off geht es vereinfacht gesagt darum Pakete ins All zu befördern. Hierfür hat jeder Spieler eine Rakete, die er im Laufe des Spieles mit Antrieb und Laderaum vergbessern kann. Für den Start einer Rakete benötigt man je nach Level (1-4) bis zu 4 verschiedene Ressourcen/Technikkarten (Treibstoff, Energie, Sauerstoff, Bio Versorgung). Zusätzlich gibt es noch das Labor, welches angibt wie viele Siegpunkte man pro Start bekommt und welches Level an Paketen man transportieren kann. Das Spielertableau dient zur Anzeige der Ressourcen (Geld, Gewicht und Kosten) und zum Anlegen der Karten. Das Material des Spiels ist gut und in einem sehr schönen Retro design. Das Spielbrett als solches dient hauptsächlich zum zählen der Punkte und ablegen der Karten.

Das Spiel selber ist definitiv etwas für viel Spieler, da es doch einiges zu beachten gibt. Die 15 Seitige Anleitung sollte hier jedoch nicht abschrecken. Diese beinhaltet viele Bilder und das Spiel an sich ist auch schnell erklärt und eingängig. Durch das draften der Karten hält sich der Glücksfaktor auch in Grenzen. Jeder Spieler darf zunächst nur eine Karte behalten und muss die anderen an seinen Nachbarn weitergeben. So wird verhindert, dass man ausschließlich gute Karten auf der Hand hat. Uns macht es sehr viel Spaß und kommt häufiger auf den Tisch.
5 von 5

06.08.2019
Draften in Retro-Optik
Lift Off ist ein erstaunlich komplexes Spiel, in dem über acht Runden Raumfahrtmissionen gestartet werden, die einem während des Spiels Vorteile und am Ende Punkte einbringen können.
Die Aufmachung des Spiels hat mir zunächst ein relativ einfaches und zugängliches Spiel suggeriert, die Spielmechanismen und die zu nötige Vorausplanung machen das Spiel jedoch tatsächlich sehr komplex. Trotz der Komplexität und der teils als anstrengend empfundenen Vorausplanung, hatte ich beim Spielen das Gefühl, nicht wirklich Kontrolle über mein eigenes Spiel zu haben. Der Pool unterschiedlicher Aktionskarten ist doch recht begrenzt und es gibt jede Karte in etlichen Exemplaren. So kann es leicht passieren, dass man auch über mehrere Runden eine dringend benötigte Aktion nicht bekommt, bzw. die Mitspieler sie einem komplett vorenthalten können. Dies möchte ich an dieser Stelle jedoch nur feststellen und nicht negativ bewerten, da ich das Gefühl hatte, auch mit einer unkonventionellen Reihenfolge meiner Aktionen in diesem Spiel erfolgreich sein zu können. Ich finde den hier vorgestellten Draftmechanismus sehr gut, da er es mir gerade ermöglicht wertvolle Karten zurückzuhalten, auch wenn ich sie selber (noch) nicht spielen möchte. Denn von drei gezogenen Karten jede Runde, werden nur zwei ausgespielt und die dritte nicht abgeworfen, sondern für die nächste Runde auf der Hand behalten.
Der zweite große Mechanismus in diesem Spiel ist die Set-Collection. Technologien wollen in bestimmten Kombinationen gesammelt werden, wie auch Missionskarten. Hier bietet das Spiel nichts besonderes, jedoch ein solides Design.
Für den vermittelten Spaß war mir das Spiel jedoch zu anstrengend und langwierig. Den Stil finde ich super, jedoch wurde er in diesem Spiel relativ kindlich umgesetzt. Die Farben der Technologiekarten sind bspw. die typischen, grellen gelb, grün, rot, blau-Spielerfarben. Hier hätte ich mir gewünscht, dass das Potential des Stils etwas mehr ausgenutzt wird, in Richtung Food Chain Magnate bspw. Das Material des Spiels ist wie von Hans im Glück gewohnt sehr gut.
Lift Off ist ein gut konzipiertes Drafting- und Set-Collection-Spiel, was jedoch mit der Kombination aus Präsentation und Komplexität eine verwirrende Wanderung zwischen Familienspiel und anspruchsvolleren Kennerspiel plus begeht. Ich würde andere Drafting-Spiele diesem hier jedoch vorziehen.
3 von 5

29.10.2018

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