Die Crew - Reist gemeinsam zum 9. Planeten

ArtikelNr.: 03-0460

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Kennerspiel des Jahres 2020


Astronauten gesucht! Wissenschaftler sprechen von einem mysteriösen Planeten. der sich am Rand unseres Sonnensystems befinden soll. Doch bisher war keine Messung in der Lage, handfeste Beweise zu liefern. Begebt euch gemeinsam auf ein ungewisses Weltraumabenteuer! Findet heraus, ob es sich bei den Theorien nur um Science-Fiction handelt, oder ob sich all eure Mühen auszahlen.

In diesem kooperativen Stichspiel absolviert ihr 50 unterschiedliche Missionen. Doch hier besteht ihr nur, wen ihr als Team funktioniert. Um die abwechslungsreichen Herausforderungen zu meistern, ist Kommunikation unerlässlich - doch die ist im Weltraum schwieriger als gedacht...



Spielmaterial:

    45 große Karten
    36 kleine Karten
    16 Plättchen
    1 Kommandantenaufsteller
    1 Spielanleitung/Logbuch
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Hervorragend
Die Crew ist ein Stichspiel, das sich jedoch total atypisch zu den bekannten verhält. Es wird kooperativ gespielt und es gilt bestimmte Aufträge zu erfüllen. Diese Aufträge sind gleichbedeutend mit bestimmten Karten und somit ist die Herausforderung, ohne Kommunikation mit den Mitspielern, die eigenen Karten so zu spielen, dass keine Auftragskarte beim falschen Spieler im Stich landet. Das Spiel beginnt als einfaches Familienspiel und steigert sich langsam aber stetig zu einem Kennerspiel. Das Spiel wird ab jetzt in jedem Urlaub dabei sein. Hervorragend.
5 von 5

30.09.2020
Geniales Kooperatives Kartenspiel
Als alter Stichspieler und großer Fan der Wizard-Reihe war ich zunächst skeptisch wie das ganze Konzept kooperativ funktionieren soll. Wurde beim austesten dann aber mehr als positiv überrascht. Die Crew besticht durch sein sehr leichtes Regelwerk. Die anfänglich leichten Missionen sorgen dafür, dass auch Einsteiger Spaß daran haben und immer weiter machen wollen. Die Komplexität der Aufgaben steigert sich dann langsam und die Kooperation der Spieler wird immer wichtiger. Somit sind Fehler der Spieler immer weniger erlaubt um die Mission erfolgreich zu schaffen. Man hat so wirklich das Gefühl von mission zu mission mehr zu einer Crew zusammenzuwachsen. Ein wirklich tolles Erlebnis.
5 von 5

21.09.2020
Kooperativer Spaß
Die Crew ist ein kooperatives Stichspiel für 2-5 Spieler. Ziel ist es, dass einzelne Spieler bestimmte Karten in Stichen gewinnen. Dabei ist die Kommunikation sehr eingeschränkt, denn pro Partie darf jeder Mitspieler nur einen einzigen Hinweis über eine seiner Karten geben, den Rest muss man sich aus den gespielten Karten der Mitspieler zusammenreimen. Das Spiel kommt mit einer Kampagne von 50 Missionen mit stetig ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Während die ersten Level noch recht einfach daher kommen, ging es für mich bereits ab Level 10 los wirklich anspruchsvoll zu werden. Manchmal hat man das Gefühl, man kann eine Partie gar nicht mehr gewinnen. In der Retrospektive stellt sich dann aber doch oft heraus, dass man es hätte schaffen können. Diese Möglichkeiten im Spiel mit den limitierten Informationen zu erkennen, ist, was Die Crew wirklich auszeichnet. Das Spiel ist nominiert für das Kennerspiel des Jahres 2020 – ich finde es wäre ein verdienter Preisträger!
Die Crew spielt man idealerweise zu viert, denn bei dieser Anzahl kommt einfach die beste Dynamik auf. Eine Partie geht vielleicht zehn Minuten, oft spielt man aber gleich mehrere hintereinander weg. Die Materialqualität sowie das Artwork überzeugen vollständig. Natürlich ist die Geschichte, die mit den Missionen beschrieben wird, nicht die beste. Das würde bei einem simplen Stichspiel aber auch niemand erwarten. Man sollte definitiv eine feste Runde für dieses Spiel haben, da es den Spielspaß deutlich fördert, wenn alle Mitspieler auf einem ähnlichen Niveau sind, was die Stärke in Stichspielen angeht. Mit neuen Gruppen lassen sich aber immer gut die ersten Missionen spielen, um sie eventuell für dieses besondere Stichspiel zu begeistern. Ich selbst bin von Stichspielen meistens abgeschreckt, aber Die Crew finde ich hervorragend!
5 von 5

01.08.2020
Bestes kooperative Stichspiel des Jahres - aber kein Kennerspiel
Kennerspiel des Jahres... da schwingen direkt spezielle Erwartungen mit. Für die VielspielerInnen meist zu einfach gehaltene Spiele und für Wenigspieler Gesellschaftsspiele, an die man sich erst langsam herantraut. Das „Die Crew“ diesen Preis gewinnen wird, war so wahrscheinlich wie Bayern Meister wird. Ein Stichspiel und dazu noch kooperativ? Kaum war ein Genre/eine Mechanik beliebter in Deutschland.
Zum Spiel selbst: „Die Crew“ ist ein eigentlich simples Stich-Spiel - ähnlich wie Wizard - bei dem sich die SpielerInnen kooperativ spezielle Kartenstiche zuspielen müssen. Es gibt rund 50 Missionen, die die Gewinnkonditionen vorgeben. Dabei werden vier unterschiedliche Kartenfarben mit den Zahlenwerten 1-9 sowie Raketen (Jokerkarten) genutzt. Damit dies natürlich nicht zu leicht ausfällt, darf man seine eigenen Handkarten nicht den MitspielerInnen Preisgeben, sondern nur eine seiner Handkarte mit Hilfe eines Tokens zeigen Es gelten die simplen Regeln bei Stichspielen: Trumpf ist höher als Fehl und es muss bedient werden.
Die Aufgabenvarianz der verschiedenen Missionen geht von: Spieler A muss zuerst Stich B bekommen, bis hin zu: Spielerin A zuerst Stich B und Spielerin C muss Stich Z zuletzt erhalten. Kommunikation ist dabei komplett untersagt...
.
Pro:
+ gute Qualität der Karten
+ kooperatives Stichspiel ist innovativ
+das Spiel lädt zur Kommunikation ein
+ Setting fängt die Spielmechanik leicht auf
+einfaches Regelwerk/schnell erklärt
+ Karten verstecken sehr viel Anspielungen an Sci-Fi Größen wie Star Trek oder Alien

Contra:
- Szenarien/Aufgaben sind wirklich simpel geschrieben
- es gibt wenig Regeln; wird der Erwartung eines Kennerspiels meiner Meinung nach nicht gerecht
- das Thema ist sehr austauschbar
- es gibt keine Module um die Spielerfahrung zu erweitern
- das Kartendesign muss nicht jedem gefallen

Fazit:
„Die Crew“ lässt sich ohne wenn und aber für jede Spielgruppe empfehlen! Die Regeln sind überschaubar und es entwickelt sich schnell eine „Nur noch eine Runde“ -Wirkung. Das Thema ist dabei wie die Texte der Missionen sehr beliebig und simpel geschrieben. Die einzige Problematik die ich in dem Spiel sehe ist die Erwartung durch den Titel „Kennerspiel des Jahres“. Ich würde einfach in den Raum werfen, dass JEDER Spieler und JEDE Spielerin ab 6 Jahren „Die Crew“ in kurzer Zeit verstehen und spielen kann. Es gibt kaum Varianzen: wer „Wizard“ versteht, der wird auch dieses Spiel ohne Probleme spielen können. Und genau wie „Wizard“ wird es ein Dauerbrenner sein/werden, weil es wirklich zu jeder Gruppe zu jeder Zeit auf den Tisch kommen kann.
Auch wenn es bei aller Liebe und Zugeständnissen wahrlich kein Kennerspiel ist.
5 von 5

27.07.2020
Skat gegen das Blatt
Man könnte es bei jedem Stichspiel sagen, so natürlich auch bei Die Crew: Es erinnert an Skat - ohne Reizen, aber mit dem Ziel Stiche zu bekommen oder absichtlich nicht (0er-Spiel, Ramsch).

Die Crew bietet eine Hintergrundstory, die spielerisch völlig irrelevant ist, aber dazu motiviert, nach bestandener Mission gleich die nächste spielen zu wollen. Das vermehrt den Suchtfaktor, den so ein Spiel ohnehin schon mit sich bringt.

Das Spiel selbst ist der größte Feind. Als Team versucht man, die Angaben, wann welcher Stich von wem zu holen ist, einzuhalten. Ob und wie das gelingt, liegt natürlich daran, wie die Karten verteilt sind. Über seine Karten spricht man natürlich nicht, man muss sich durch das Legen von Karten Hinweise geben, was man auf der Hand haben könnte und welche Richtung man einschlagen möchte.

Als Hilfestellung darf jeder Spieler einmal pro Runde eine Karte offen auslegen und als Höchste, Niedrigste oder Einzige der Farbe deklarieren. Dadurch ist es besser möglich, manchen Stich koordiniert an einen Spieler zu schieben.

Beispiel einer Runde:
Spieler 1 muss die Gelbe 8 in seinen Stichen haben, Spieler 2 die Grüne 5 und Spieler 3 die Grüne 1.
Gelb hat die 8 bereits in seinem Besitz, höher gibt es einzig die 9. Darum zeigt der Spieler die 8 mit der Aussage Das ist meine Höchste der Farbe offen vor.
Ziel wäre nun, dass das Team die 9 zunächst einfach in einem beliebigen Stich los wird, um dann Gelb anzuspielen, so dass Spieler 1 die Karte bequem per Stich selbst gewinnt.
Nun soll die Grüne 5 an Spieler 2 gespielt werden. Man könnte nun versuchen, durch das mehrfache Anspielen von Grün das Ziel zu erreichen, allerdings zieht man ggf. die Karte zu früh, so dass sie an den falschen Spieler geht, oder man zieht die Grüne 1, die Spieler 3 bekommen soll.

Wie man das löst, muss man als Team entscheiden - ohne darüber zu sprechen. Es muss reichen, mit gespielten Karten eine Richtung vorzugeben. Und das ist einerseits nicht einfach, aber andererseits unglaublich interessant. Man merkt, wie man mit mehreren Spielen immer erfolgreicher wird.

The Crew ist ein typisches Spiel, in dem man kein Ende findet. Nach erfolgreicher Mission will man immer noch die eine nächste spielen. Genau so sollten doch kleine Spiele sein.
5 von 5

02.03.2020

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