Angespielt: Yamatai

10.11.2017 10:01 | 0 Kommentare

Ein Spiel für 2-4 Spieler von Bruno Cathala, welches optisch stark an sein Spiel Five Tribes erinnert. Allerdings wirklich nur optisch. Yamataï ist ein von Königin Himiko regierter Inselstaat, in dem man die Rolle eines Baumeisters übernimmt und in mehren Runden versucht möglichst prestigeträchtig seine Gebäude zu errichten um am Ende als größter Baumeister geehrt zu werden. Als erstes muss man sich für eins der offenen Flottenplättchen entschieden. Diese haben alle unterschiedliche Aktionen und bestimmen auch die Spielreihenfolge der nächsten Runde. Danach kann man sich ein Schiff kaufen oder verkaufen, und diese Schiffe einsetzen. Auf den benachbarten Inseln der eingesetzten Schiffe kann man nun entweder Kulturplättchen entfernen um die Insel zu leeren. Oder man baut ein Gebäude wenn die Insel bereits leer ist. Außerdem hat man auch noch die Möglichkeit Spezialisten anzuwerben, diese verbleiben bis zum Spielende bei einem und geben verschiedene Boni oder Zusatzaktionen. Am Schluss gewinnt der Spieler mit den meisten Prestigepunkten.

Fazit

Wie man es von Days of Wonder gewöhnt ist, ist das Spiel optisch einfach sehr schön geworden. Man kann sich kaum satt sehen an den schönen Illustrationen. Das Spiel ist schnell erklärt. Man kann es einfach frei heraus spielen, aber auch die Taktiker unter den Spielern kommen auf ihre Kosten. Dies führt allerdings dazu das die angegeben 80min sehr schnell überschritten werden. Denn das Spiel bietet so viel Möglichkeiten das manch einer für seinen Zug ein wenig länger benötigt um sich sicher zu sein das beste aus seinem Zug zu machen. Zu zweit ist es nicht Ganz so spannend, da jeder eher an seiner eigenen Ecke baut. Zu dritt oder viert funktioniert das Spiel besser.

Rezension von Dirk S.

 


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