Angespielt: Lorenzo der Prächtige

17.11.2017 10:55 | 0 Kommentare

Lorenzo der Prächtige ist ein Spiel für 2-4 Spieler in dem man die Führung einer Adelsfamilie, in Florenz zur Zeit der Renaissance, übernimmt. In 3 Zeitabschnitten, welche jeweils aus zwei Runden bestehen, setzt man seine Familienmitglieder in verschiedenen Bereichen der Stadt ein.

Dabei werden an Anfang einer Runde die drei Würfel geworfen um zu bestimmen welchen wert die einzelnen Familienmitglieder haben, da verschiedene Bereiche gewisse Werte der Familienmitglieder erfordern. Diese Werte kann man mit Hilfe von Dienern anpassen. In den 5 Bereichen der Stadt kann man Ressourcen sammeln oder Entwicklungskarten, Gebiete, Gebäude oder Wagnisse erwerben, um sich Siegpunkte zu sichern. Allerdings darf man dabei die Unterstützung für die Kirche nicht ganz aus dem Auge verlieren. Denn nach jeder zweiten Runde muss man die Kirche mit einer gewissen Anzahl an Glaubenspunkten unterstützen, oder ich muss bis zum Spielende mit den negativen Effekten der Exkommunikation leben. Welche meist dramatische Punktverluste bedeuten. Wer am Ende die meistens Punkte hat gewinnt.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten bei diesem Spiel zu Punkten. Spätestens nach dem ersten Zeitabschnitt weiß man wie es läuft. Am Anfang einer Runde muss man sich immer erst mal genau anschauen welche Karten ins Spiel gekommen sind, um seine Züge etwas zu planen. Grafisch ist das alles sehr hübsch anzuschauen. Lediglich der Bereich mit den Türmen wo die verschiedenen Karten ausliegen ist nicht so gelungen. Das Spiel ist schon eher dem Bereich Kennerspiele zuzuordnen. Im großen und ganzen ein sehr solides Worker Placement Spiel. Mit einem sehr gelungenem Würfelmechanismus der den Familienmitgliedern jede Runde eine andere Wertigkeit gibt. Wenn man das normale Spiel ein paarmal gespielt hat, gibt es sogar noch erweiterte Spielregeln, die dann auch noch Anführerkarten ins Spiel bringen.

 

Rezension von Dirk S.

 


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