Zug um Zug - United Kingdom & Pennsylvania (Erweiterung)

ArtikelNr.: 16-0140

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Die abenteuerliche Zugfahrt quer durchs Land!


Seinen sie dabei, wenn im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland des 19. Jahrhundert die weltweit ersten Schienen gelegt werden. Lernen Sie die Kraft des Dampfes zu beherrschen und Lokomotiven mit immer größerer Reichweite zu bauen. Entwickeln Sie Ihre Technologien weiter und erreichen Sie die weit entfernten Städte im Schottland und in Irland vor der Konkurrenz!

Zusätzlich ist noch der Spielplan von Pennsylvania enthalten, einen US-Bundesstaat voller Eisenbahngeschichte. Investieren Sie in die lukrativsten Eisenbahngesellschaften, um ihr Schienennetz zu entwickeln. Aber achten Sie darauf, nicht von der Konkurrenz überholt zu werden, sonst laufen Sie Gefahr, alle Vorteile Ihrer Investments zu verlieren.



Spielmaterial:

    57 Zielkarten (56 x 87 mm)
    2 Spielpläne
    1 Spielanleitung
    Neue Spielkarten - Anteilsscheine (Pennsylvania)
    Neue Wagenkarten und Technologiekarten (Vereinigtes Königreich)
Merkmal:
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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
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4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Pennsylvania 4 von 5, UK 2 von 5
Ich gehe in meiner Rezension nur auf die Besonderheiten der entsprechenden Karten ein und gehe davon aus, dass die Grundregeln von Zug um Zug bekannt sind.

Pennsylvania: Die Karte hat fast nur normale Zugverbindungen außer ein paar Fähren-Strecken. Die Fähren-Strecken erkennt man an den aufgedruckten Lokomotiven auf dem Brett. Um diese zu spielen werden entsprechend dem Aufdruck mindestens so viele Lokomotiven (Joker) benötigt. Ansonsten ist bei dieser Karte nur noch eine Änderung vorhanden. An manchen Strecken sind Aktiengesellschaften beteiligt. Dies erkennt man daran, dass an den entsprechenden Strecken die entsprechenden Aktiengesellschaften abgedruckt sind. Baut man nun eine solche Strecke, darf man sich eine Karte der Aktiengesellschaft nehmen. Dabei sind von jeder Aktiengesellschaft unterschiedlich viele Karten vorhanden. Dadurch kommt noch ein Mehrheitenspiel zu Zug um Zug hinzu. Denn wer am Ende der Partie die meisten Anteile einer Aktie hat, bekommt den aufgedruckten Bonus an Siegpunkten. Dabei kann es durchaus sein, dass auch der Zweit-, Dritt- oder auch Viertplatzierte noch Punkte bekommt.

United Kingdom (UK): Diese Karte beinhaltet sehr viele Änderungen im Spielablauf von Zug um Zug. So beginnt man nur mit 35 Zügen und einem garantierten Joker auf der Hand, sowie einem speziellen Wagenkartenstapel mit mehr Jokern. Diese Karte soll die Entwicklung der Zugfahrt und den wirtschaftlichen Konkurrenzdruck widerspiegeln. So kann zu Beginn nur innerhalb von England gefahren werden. Erst durch Erwerb von Aufrüstungen für die eigene Zuggesellschaft kann dann auch Frankreich, Wales, Irland und Schottland angefahren werden. Um die Städte besser zuordnen zu können, sind sie durch die jeweilige Länderflagge gekennzeichnet. Weitere Aufrüstungen erlauben dann 3er-Strecken, 4er-Strecken, Bonuspunkte beim Bau von Strecken, die Nutzung von Fähren (welche sehr stark vertreten sind) etc. Um eine Aufrüstung zu kaufen, muss mit Jokern bezahlt werden. Dabei dürfen 4 beliebige Wagenkarten als Joker gespielt werden. Ausnahme ist die Strecke nach New York (40 Punkte), welche ohne irgendwelche Aufrüstungen gebaut werden kann. Zusätzlich gibt es noch die Fortgeschrittenen-Ausrüstungskarten, welche noch weitere Vorteile beim Kauf bieten.

Fazit: Die Pennsylvania-Karte macht Spaß und bietet sich auch an mit Einsteigern gespielt zu werden. Durch das Mehrheitensystem bei den Aktien ist noch ein kleiner Bonuspunktesegen am Ende des Spiels möglich. So kann es durchaus lukrativ sein, einfach mal keine neue Auftragskarte zu ziehen, sondern einfach ein paar Aktien zu sammeln. Beim Spiel zu zweit gibt es eine Sonderregel mit einem unabhängigen dritten Mitspieler, welche sehr gut funktioniert. Bewertung: 4 / 5.

Die UK-Karte verzögert das Spiel sehr und macht es sehr denklastig. Mit dem ursprünglichen Zug um Zug hat es aber kaum noch etwas zu tun. Es ist eher anstrengend und die Starthand der ersten Auftragskarten, sowie die Strecke nach New York entscheiden das ganze Spiel. Das liegt daran, dass einerseits man einen großen Vorteil hat, wenn die ersten Strecken alle innerhalb von England liegen und andererseits ein Punktezugewinn von 40 Punkten kaum noch einzuholen ist, da die meisten Auftragskarten im Bereich der 4 - 7 Punkte liegen. Die Fortgeschrittenen Aufrüstungskarten machen das Ganze nur noch schlimmer, da sie nicht für alle Spieler in genügender Anzahl vorhanden sind und somit einen Dauerhaften massiven Vorteil bieten (Beispiel: Immer drei statt zwei Karten blind ziehen.). Bewertung: 2 / 5.
3 von 5

04.01.2018
Neues für Anfänger und Fortgeschrittene
Diese Erweiterung bietet viel zusätzlichen Spielspaß für Zug um Zug Fans. Pennsylvania gibt mit Anteilsscheinen eine sehr einfache Änderung zum Grundspiel, die das Spielgefühl jedoch sehr ändert, da schnelles platzieren von Strecken benötigt wird. Dieser Modus ist auch wenig Spielern schnell erklärt.
UK ist hingegen komplexer. Man kann nicht sofort losbauen, sondern muss erst mal mit Lokomotiven Technologien freischalten um überall bauen zu können.
Es gibt einen Stern Abzug da bei Pennsylvania die Punkte für Strecken fehlen und eine Internetsuche nötig war um zu wissen ob man mit platzierten Strecken punktet. Zudem gibt es bei der UK Karte erweiterte Technologien, die sehr unausgeglichen wirken, da diese nur einmal gekauft werden können. Dies gibt dem ersten Spieler einen riesen Vorteil wenn dieser sich die 3 Kartenziehen Technologie kauft.
4 von 5

03.07.2016
Aus leicht wird anspruchsvoll
Für ZuZ-Liebhaber ein Must Have. Diese Erweiterung schafft es, aus dem einfachen Familienspiel ein Kennerspiel zu machen.

Das Spielbrett ist beidseitig bedruckt und enthält somit zwei Karten.
Mir haben beide Karten sehr gefallen. Pennsylvania geht um Aktienmehrheiten und UK ist mit den Technologien schön anspruchsvoll.
5 von 5

05.05.2016
Doppel-Erweiterung für Zug um Zug für 2-5 Spieler ab 8 Jahren von Alan R. Moon.
Die Spieler müssen nach wie vor ihre Waggons entlang von Stadtstrecken platzieren, um Zielkarten zu erfüllen. Allerdings wird es diesmal dadurch erschwert, dass sie zunächst Streckenberechtigungen kaufen und die nötige Technologie erfinden müssen, um in Großbritannien vorwärts zu kommen.

In Pennsylvania, der zweiten Karte dieser Erweiterung, geht es dann darum
Anteile von Gesellschaften zu erhalten, die an den Strecken beteiligt sind, um bei Spielende zusätzlich Punkte zu erhalten.


Spielvorbereitung:
Für die GB-Karte werden noch 35 Waggons und der Zählstein, jeweils in der Wunschfarbe der teilnehmenden Spieler, aus dem Grundspiel benötigt.
Die Zählsteine werden von den Spielern auf Feld 0 der Punkteleiste gestellt und jeder Spieler erhält eine Lokomotiv-Karte zu den vier zufälligen Waggonkarten vom gemischten Nachziehstapel auf die Hand.
Ferner werden vom Nachziehstapel 5 Karten offen als Auslage neben diesen gelegt.
Die Technologiekarten (Konzession für Wales, Konzession für Irland/Frankreich, Konzession für Schottland, Stoker, Dampfkessel mit Überhitzer, Schiffsschrauben, Booster, Kesselisolierung, Dampfturbinen, Doppeltraktion, Wegerecht, Dampfstrahlpumpen, Wassertender, Riskante Verträge, Ausgleichshebel, Dieselantrieb) werden sortiert und als Stapel neben dem Spielplan abgelegt.
Die 57 neuen Zielkarten werden gemischt und als Nachziehstapel beiseite gelegt, wobei jeder Spieler noch 5 Karten zur Wahl erhält, von denen er 3 behalten muss und die anderen beiden unter den Stapel zurückgibt.

Für die Pennsylvania-Karte werden 45 Waggons, 1 Zählstein und die (110) Waggonkarten aus dem Grundspiel benötigt. Die Zählsteine werden von den Spielern auf Feld 0 der Punkteleiste gestellt und jeder Spieler erhält vier zufällige Waggonkarten vom gemischten Nachziehstapel auf die Hand. Ferner werden vom Nachziehstapel 5 Karten offen als Auslage neben diesen gelegt.
Die Anteilsscheine werden nach den Gesellschaften und dort nach Zahlen sortiert (1 oben, darunter die 2, usw.) und als Stapel zur Seite gelegt.
Die 50 neuen Zielkarten werden gemischt und als Nachziehstapel beiseite gelegt, wobei jeder Spieler noch 5 Karten zur Wahl erhält, von denen er 3 behalten muss und die anderen beiden unter den Stapel zurückgibt.


Spielziel:
Die meisten Punkte zu erhalten!


Spielablauf:
Wie gehabt legen die Spieler Waggonkarten aus, wenn sie eine gleichfarbige Strecke mit ihren Waggons bestücken können und versuchen so (insgeheim) ihren Zielen nachzugehen, um am Ende die meisten Punkte zu erhalten - pro Strecke erhalten sie aber auch schon, gemäß Tabelle, während ihrer Züge Punkte.

In Großbritannien dürfen die Spieler anfänglich aber nur Strecken befahren, die nur aus 1 oder 2 Teilen bestehen! Um Strecken der Länge 3 oder 4/5/6 nutzen zu können, müssen sie erst die entsprechende Technologie kaufen (Stoker, Dampfkessel mit Überhitzer).
Und um die vielversprechenden, weiten Strecken nach Schottland, Wales, Irland und/oder Frankreich bereisen zu können, benötigen sie die entsprechenden Konzessionen!
Erschwert wird das Streckenplanen auf einer Insel natürlich durch das umgebende Wasser und so muss jeder, der nach Irland oder Frankreich Verbindungen aufbauen will, Fähren benutzen und für diese muss ebenfalls erst eine Technologie erfunden werden (Schiffsschrauben).
Doppelstrecken dürfen hier bei 3 und 4 Spielern komplett genutzt werden, bei 2 Spielern immer nur jeweils eine der beiden Strecken. Ferner dürfen 4 beliebige Waggonkarten gegen 1 Waggonkarte (auch Lokomotive) getauscht werden und wenn in der Auslage einmal drei Lokomotiven nach Auffüllen derselben zum Liegen kommen, werden alle drei entfernt.

In Pennsylvania verläuft alles eher normal, wie im Grundspiel, nur, dass es hier gilt Anteilsscheine zu sammeln. Die meisten Strecken haben an ihrem Verlauf die Logos von Gesellschaften abgebildet und der Spieler, der hier eine Strecke verlegt, kann sich einen Anteilsschein einer dieser Gesellschaften nehmen und verdeckt vor sich ablegen.
Um die hier ebenfalls zu findenden Fährstrecken zu nutzen, benötigt es nur eine Lokomotivkarte pro auf der Strecke abgebildeter Lokomotive.


Spielende:
Das Spiel geht, wie bekannt, in die letzte Runde, sobald ein Spieler nur noch 1 oder 2 Waggons übrig hat und am Ende kommt es zu einer Schlusswertung.

Für die GB-Karte gibt es keinen Globetrotter oder Längste Strecke - Bonus. Die Siegpunkte aller erfüllten Zielkarten werden zusammengerechnet und der Spieler, der nun die meisten Punkte vorweisen kann, gewinnt!

Die P-Karte erlaubt den Globetrotter-Bonus (15 Punkte), für denjenigen, der die meisten Zielkarten erfüllen konnte. Die Anteilsscheine werden nun von den Spielern aufgedeckt und wer die meisten Anteile (mind. 1) an einer Gesellschaft besitzt, erhält hier auch die meisten Punkte (s. Tabelle). Bei einem Gleichstand erhält der Spieler mehr Punkte, der früher investiert hat (s. Anteilsscheinzahlen).
Es gewinnt der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl.


Varianten:
GB: fortgeschrittene Technologie-Karten; die oben schon genannten Karten sollen erst mit dieser Variante ins Spiel kommen, da sie das Geschehen noch etwas taktischer gestalten. Wir empfanden sie aber als nicht zu umständlich und behielten sie von Anfang an im Spiel.

Pennsylvania: 2er-Spiel; hierbei gibt es einen neutralen dritten Spieler, der jedes Mal, wenn ein Spieler einen Anteilsschein erhält, ebenfalls einen bekommt. Am Ende des Spiels werden die Anteilsscheine des neutralen Spielers bei der Wertung mit berücksichtigt.


Fazit:
Hier wird uns wieder eine äusserst gelungene Erweiterung für Zug um Zug geliefert. Die große britische Karte bietet nicht nur die langersehnten Strecken der Insel, sondern auch frische Ideen, die das ZuZ-Geschehen ordentlich aufmischen. Nun muss auf viel mehr zur gleichen Zeit geachtet werden und wehe dem, der nicht praktisch vorausschaut und sich dann streckenmäßig einkesseln läßt^^. Wobei dies mit der richtigen Technologie (Wegerecht) eh nicht mehr passieren kann!
Insgesamt bleibt der Spielablauf dabei aber ZuZ-typisch und nach wie vor für alle Spielertypen erreich- und spielbar.

Die Pennsylvania-Karte ist dabei eine nette Dreingabe und bietet mit der alternativen Anteilsschein-Wertung eine feine Abwechslung zum Zielkartenpunktesammeln.

Auch wenn einiges aus dem Grundspiel benötigt wird, liefert diese Erweiterung einen schweren Karton ab, denn die vielen neuen Ziel- und Waggon- sowie Technologie- und Anteilsscheinkarten und das wieder mal sehr stabile Spielbrett sind ihr Geld durchaus wert.

Alle Fans der ZuZ-Reihe werden sowieso zuschlagen müssen, aber auch die eher bedächtig zugreifenden Spieler sollten unbedingt eine Proberunde absolvieren und sich spätestens dann überzeugen lassen :)!



weiterführende Hinweise:
- Verlag: Asmodee
- BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgameexpa ... ed-kingdom
- HP: http://www.asmodee.de/ressources/jeux_v ... greich.php
- Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, holländisch, polnisch, finnisch, dänisch, norwegisch, schwedisch
- Material: sprachneutral
- Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=15866
- Online-Variante: -
- Ausgepackt: -
5 von 5

19.12.2015

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