Yukon Airways

ArtikelNr.: 223-0003

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Euch erwartet ein Mix aus Pick-up and Deliver und Dice Placement. Steuert euer eigenes Wasserflugzeug und bringt die Passagiere sicher ans Ziel. Die wichtigste Aufgabe als Pilot ist es, sein Flugzeug zu kennen. Ein Fehler hierbei könnte fatale Folgen haben.

Es ist Sommer 1979. Du hast die Landkarte auf dem Schoß, auch wenn du sie eigentlich gar nicht mehr brauchst. Den Weg zurück nach Whitehorse würdest du auch mit verbundenen Augen finden, schließlich ist es deine Heimatstadt. Der Tank ist fast leer, aber deine Maschine trägt dich gewiss noch bis ans Ziel. Du tippst trotzdem kurz auf die Treibstoff-Anzeige, nur um sicherzugehen. Den Goldsucher und die beiden Jäger nach Dawson City zu fliegen, hat deiner kleinen Super Cub einiges abverlangt.



Spielmaterial:

    72 Ticketkarten
    65 bunte Ortsmarker
    60 Geldplättchen
    28 Schalterplättchen
    24 Zeiger
    15 graue Ortsmarker
    15 Würfel
    9 Auftragskarten
    4 Cockpits
    4 Rundenübersichtskarten
    4 Spielsteine
    4 Wasserflugzeuge
    4 Wasserflugzeugkarten
    1 schwarzer Spielstein
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Ein absolutes Top-Spiel!!
In Yukon Airways dürfen sich ein bis vier Spieler ab 10 Jahren in einer Spielzeit von 60 bis 90 Minuten daran versuchen, als Pilot einer Airline im Yukon-Gebiet Passagiere an ihre Wunschorte zu fliegen.
Die Spielregeln sind hier in der ersten Rezension zum Spiel super übersichtlich zusammengefasst und detailliert beschrieben, so dass in dieser Rezension der Fokus auf meine Eindrücke zu Yukon Airways liegen wird.

In der Pick-up and Deliver Grundidee des Spiels stecken sehr viele verschiedene Optimierungsmöglichkeiten. Man ahnt dies anfangs kaum und so ist das Spielziel die meisten Einnahmen in den überschaubaren sechs Tagen Flugzeit zu generieren, unter anderem durch Limitationen beim benötigten Treibstoff oder den freien Plätzen in der Maschine, eine echt anspruchsvolle und spannende Herausforderung.
Yukon Airways schafft es trotz der (anfänglichen) Limitationen und der damit verbundenen Denkaufgaben eine so interessante Atmosphäre zu kreieren, während man gefühlt für jeden Spielzug, der eventuell gerade noch nicht möglich ist, mehrere interessante Alternativen hat, dass es eine wahre Freude ist und direkt Lust auf die nächste Partie macht.
Das Freischalten von benötigten Upgrades auf den wunderschön gestalteten Playerboards, die echten Flugcockpitinstrumenten nachempfunden sind und auf denen über das Bewegen und Justieren von Zeigern und Schaltern stilecht und themen-immersiv die jeweilige Aufwertung eingestellt werden kann, gibt einem zum einen echtes Pilotengefühl und motiviert zum anderen stark, den nächsten, noch effizienteren Flug zu planen.

Das bestimmende, belohnende Grundgefühl sich, trotz Mangelmanagement, unter vielen attraktiven Möglichkeiten die beste auszusuchen, erinnert dabei etwas an eines meiner anderen Lieblingsspiele, nämlich Underwater Cities. Als Kontrast, was das Spielgefühl betrifft, sehe ich den ebenfalls gerne gespielten Spieleklassiker Agricola, in dem man gefühlt vom ständigen (Nahrungs-)Mangel eher unter Stress gesetzt, getrieben und bestimmt wird.

Das Spielgefühl in Yukon Airways variiert mit der Anzahl der Mitspieler. Während im hervorragenden Solo Modus in Ruhe optimiert und der perfekte Spielzug ausgetüftelt werden kann und dies bei Misslingen eigentlich nur an den eigenen kognitiven Grenzen scheitert, nimmt mit steigender Mitspieleranzahl die Spannung und Herausforderung auch noch insofern zu, den anvisierten Spielzug überhaupt machen zu können, da die Mitspieler einem durchaus zuvor kommen können.
Hier gilt es unter anderem gleich vorzuplanen, was zum Beispiel die Flugreihenfolge betrifft, so dass die ausgesuchten Passagiere leidlicherweise nicht in einer anderen Maschine Platz nehmen und dort ihr Geld liegen lassen und einem die Orte besonderen Interesses der jeweiligen Passagiere nicht weggeschnappt wurden.

Das Spielmaterial in Yukon Airways ist 1A, leider sind aber die Playerboards zu Beginn schwierig zusammenzubauen.
Ist dies geschafft, wird man mit sehr schön gestaltetem Spielmaterial, wie den schicken Würfeln, Karten, Player Boards, Spielbrett, bunten Holzcubes und Flugzeugen belohnt. Alles fühlt sich super an und lädt zum Spielen ein.

Mit Yukon Airways ist dem Autor Al Leduc ein wunderschönes Optimierungsspiel, auch noch mit persönlichem Bezug, gelungen, da es die Yukon Airways und die Orte im Spiel tatsächlich gibt, und sein mittlerweile verstorbener Vater einst Chef der Fluglinie Yukon Airways war.
Die Spielmechanik und das Thema greifen total stimmig ineinander.
Es macht so viel Spaß, dass ich mir wünsche, dass dieses Spiel die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient und der Autor Al Leduc vielleicht nochmal ein ähnliches Spielehighlight entwickeln wird.
5 von 5

14.03.2021
Ein echter Überflieger
Yukon Airways
Yukon Airways ist ein tolles Spiel in mehrerer Hinsicht. Zunächst ist die Geschichte dahinter ganz nett, wurde das Spiel doch vom Sohn des Tatsächlichen Gründers der Linie entwickelt, um seinem Vater zu gedenken. So haben es etliche Bilder aus der Familienchronik ins Spiel geschafft. Dadurch ist es sehr lebendig und einzigartig.

Spielerisch ist es ebenfalls gelungen. Zum Zugbeginn werden 15 Würfel geworfen (bei 2 Spielern nur 10) und nach Zahlen sortiert in entsprechende Docks gelegt. Es gibt fünf verschiedene Farben, die für unterschiedliche Berufe stehen.
Nacheinander sind alle Spieler dran, aus einem der Docks exakt eine Farbe zu wählen und alle Würfel dieser Farbe zu nehmen. Diese werden im eigenen Flugzeug platziert. Maximal haben im Flieger vier Würfel Platz. Den Docks mit den Würfeln 2-6 ist jeweils ein kleiner Bonus wie das Ziehen von zwei Karten oder die sofortige Freischaltung eines Upgrades zugeordnet.
Für jeden freien Platz im Flieger erhalten die Spieler Treibstoff.
Nun wählen die Spieler nacheinander aus ihren Handkarten genau eine Zieldestination aus, die vom Heimathafen aus angeflogen wird. Jede Strecke benötigt unterschiedlich viel Treibstoff. Nur Ziele, für die der Treibstoff ausreicht, können angeflogen werden. Hat ein Spieler mehr als einen Würfel, muss er für jeden Passagier eine eigene Zielkarte ausspielen, diese darf aber gleich der ersten Karte sein.
Auf jedem Zielort liegen Belohnungssteine in den Würfelfarben. Erreicht ein Spieler ein Ziel und befördert einen Gast, der die gleiche Farbe wie die Belohnung aufweist, darf er den Belohnungsstein auf seinem eigenen Tableau auf die entsprechende Destination platzieren. Ist die Farbe nicht gleich, platziert er stattdessen einen neutralen grauen Stein auf sein Tableau.
Die Belohnungssteine ermöglichen unterschiedliche Upgrades. Hier bietet Yukon Airways eine wahnsinnige Auswahl. Man kann sein Kartenlimit erweitern, mehr Handkarten ziehen, mehr Sprit tanken, mehrere Würfel verschiedener Farben aufnehmen etc. Das Spiel lässt hier viele Strategien zu und stellt zugleich sicher, dass man nicht alles machen kann. Das Upgrade-Tableau ist hierbei einem Cockpit mit Schaltern und Reglern nachempfunden und sieht fantastisch aus.
Haben alle Spieler alle Passagiere angeflogen, werden die Handkarten ans Limit angepasst, die geflogenen Strecken abgeräumt und die genutzten Würfel neu geworfen. Die weiteste Destination bringt sofort Geld ein, das mit Siegpunkten gleichzusetzen ist. Dann geht die nächste Runde los.
Nach 6 Runden ist das Spiel schon rum. Es erfolgt eine Endwertung, in der es Boni gibt für eine Upgradeleiste und die Menge an unterschiedlichen angeflogenen Destinationen. Sieger ist der reichste Spieler.

Yukon Airways ist beileibe kein überaus komplexes Spiel. Es ist schnell gelernt und eingängig. Dennoch kann man aufgrund der mannigfaltigen Optionen an Destinationen, Upgrades und Würfelkombinationsvarianten schnell mal das Gefühl haben, dass es zu viele Entscheidungsmöglichkeiten gibt. Hier hilft das gute alte Aus-Dem-Bauch-Spielen.

Uns hat Yukon Airways sehr gut gefallen, weil man zwar nicht so massive Interaktion hat, aber sich dennoch immer mal wieder im Weg ist, sei es bei der Würfelwahl oder beim Einheimsen der Bonusklötzchen an den Zieldestinationen. Schon mit zwei Spielern gibt es so die eine oder andere fiese Aktion, ab drei Spielern wird’s dann ein richtiger Kampf um die besten Plätze.
Yukon Airways spielt sich flüssig, fühlt sich trotz der vielen Optionen beim Spielen nicht frustig an und macht einfach riesigen Spaß. Die wunderbar ausstaffierten Boards tun ihr übriges, um großen Spaß auf den Tisch zu bringen.
5 von 5

02.02.2021

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