West of Africa

ArtikelNr.: 118-0003

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Die Kanarischen Inseln waren aus europäischer Sicht im Spätmittelalter weitgehend in Vergessenheit geraten. Auf ihnen gab es weder Gold noch Silber noch spielte der Archipel als Handelsplatz eine Rolle, da der Nord-Süd-Handel durch die Sahara führte.

1312 entdeckte der Genueser Kaufmann und Seefahrer Lancelotto Malocello die Kanarischen Inseln quasi „wieder“. Im Verlauf des 15. Jahrhunderts wurden sie nach und nach von den Spaniern erobert.
Die neuen spanischen Herren forcierten die Landwirtschaft und bauten Zuckerrohr, Wein und Getreide an, was dem Archipel schnell eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung verschaffte.

In West of Africa bauen die Spieler Güter an, versuchen diese gewinnbringend zu verkaufen und gründen Siedlungen, wenn sie als Alcalden (eine Art „Bürgermeister“) über die jeweiligen Inseln herrschen.

Jeder Spieler verfügt über ein Kartendeck, aus dem er in jeder Spielrunde Karten auswählt und dann die ihm erfolgversprechenden Aktionen ausführt. Dabei ist es wichtig, die Möglichkeiten der Mitspieler ins Kalkül zu ziehen.



Spielmaterial:

    65 Spielkarten
    40 Gütermarker
    20 Siedlungen
    15 Arbeiter
    15 Markierungswürfel
    7 Alcalde - Marker
    5 Spielhilfen
    5 Schiffe
    2 Spielanleitungen (deutsch, englisch)
    1 Spielplan
Merkmal:

2 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
1 / 5
Gestaltung
1 / 5
Suchtfaktor
1 / 5
Spannungsarmes, verkapptes Mehrheitenspiel
In West of Africa bauen die Spieler auf den Kanaren landwirtschaftliche Güter an, verschiffen diese von Insel zu Insel, verkaufen sie dann gewinnbringend und können – mit genügend Einfluss – auch Bürgermeister einzelner Inseln werden.

Das Spielfeld zeigt die 7 kanarischen Inseln, wobei die 3 im Westen nur dem Anbau dienen, die beiden im Osten nur der Siedlungsgründung und die beiden mittleren beide Möglichkeiten aufweisen.
Jeder Spieler verfügt über ein Schiff, 3 Arbeitertrupps, etwas Startkapital und einem Set Handkarten.

In einer Spielrunde wählen die Spieler nun alle gleichzeitig 4 (oder 5, wobei dann 4 Gold fällig werden) ihrer Handkarten aus und decken diese anschließend gleichzeitig auf. Die darauf stehenden Zahlenwerte werden addiert. Wer den geringsten Wert aufweist wird Startspieler, jener mit dem zweitwenigsten zweiter in Spielreihenfolge usw.
Nun führt der Startspieler Aktionen entsprechend seiner gewählten Handkarten aus. Dies sind: Arbeiter bewegen, Güter anbauen (die Arbeiter reduzieren die Kosten hierfür), Güter verkaufen, Siedlung gründen (hierfür muss man Bürgermeister der gewählten Insel sein und es bringt Siegpunkte ein), Schiff bewegen. Der Anbau und Verkauf von Gütern sowie die Siedlungsgründung stehen dabei in Verbindung mit den Inselkarten (hat man z.B. die Güter anbauen-Karte gewählt sowie die Inselkarten El Hiero und Gran Canaria, so darf man auf diesen beiden Inseln Güter anbauen). Mit seinem Schiff transportiert man Güter in den Osten der Inselgruppe, da dort die Verkaufserlöse höher sind.
Zuletzt nehmen die Spieler ihre Karten wieder auf die Hand., dann gibt es noch einen Siegpunkt für den Spieler mit dem meisten Gold, die angebauten Güter wandern in das Lager der Insel verschoben, der Bürgermeister der einzelnen Inseln wird bestimmt (durch Güter im Speicher, eigene Arbeiter auf der Insel und Schiffe im Hafen), es gibt Punkte für die Bürgermeister und der baubare Siedlungsvorrat wird wieder aufgefüllt.

Das Spielende wird eingeleitet, sobald entweder ein Spieler bei Rundenende mindestens 25 Punkte hat oder alle Siedlungen gegründet wurden. Dann wird noch eine letzte Runde gespielt. Pro übrigen 10 Gold gibt es noch einen Punkt.

->Fazit: Im Prinzip handelt es sich um ein Mehrheitenspiel. Zwar gibt es noch den Anbau und das Verschiffen der Güter, aber man braucht eine Mehrheit um Bürgermeister zu werden, um somit Siedlungen zu gründen und Punkte zu machen. Schlecht ist das Spiel zwar nicht, aber es dümpelt so vor sich hin.
2 von 5

04.10.2019

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