ArtikelNr.: 13-0019

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
31,49 €

inkl. 19% USt., zzgl. Versand

Stk
sofort verfügbar
(1 - 3 Werktage)

Lieferbare Bestellungen versenden wir an Werktagen bis 15:00 Uhr!
Bestellen Sie in den nächsten 00:00 Stunden und wir versenden Ihre Ware noch heute!
Kennerspiel des Jahres 2012


Das Leben in diesem Dorf ist hart! Aber es bietet seinen Bewohnern viel Raum zur Entfaltung. Manch einer fühlt sich zum Glaubensbruder berufen. Ein anderer strebt eine Karriere in der Ratsstube an. Ein Dritter sucht sein Glück in der Ferne...

Village ist ein Spiel voller taktischer Herausforderungen. Ein pfiffiger Aktionsmechanismus sorgt dafür, dass die Spielzüge kurz und trotzdem voller kniffliger Entscheidungen bleiben. Besonders ist auch der Umgang mit dem Thema Tod. Als natürlicher Teil des Lebens ist er ein wiederkehrender Gast im Dorf und verlangt von euch vor allem eins: kluges Zeitmanagement.



Spielmaterial:

    78 Holzsteine
    48 Spielfiguren
    40 Güterplättchen
    32 runde Holzmarker
    24 Kundenplättchen
    20 Getreideplättchen
    15 Münzen
    4 Hofpläne
    3 Aufbaukärtchen
    2 Leinenbeutel
    1 Marker „Nächster Startspieler“
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
    1 Startspielermarker
    1 Übersichtskärtchen „Messe“
Merkmal:
17,99 €

inkl. 19% USt., zzgl. Versand

F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Interessanter Aktionswahlmechanismus
Den zentralen Mechanismus in Village würde ich als Aktionswahl bezeichnen, denn es gibt auf dem Spielplan sieben unterschiedliche Aktionen, deren Anzahl für eine gegebene Runde in Abhängigkeit der Spieleranzahl limitiert ist. Beim Ausführen einer Aktion nimmt sich der Spieler einen Marker (fünf verschiedene Farben) und tut diesen in seinen Vorrat, außer es handelt sich um einen Peststein, wobei man einen kleinen Preis in Form von Lebenszeit bezahlen muss und keine Ressource dafür erhält. Da viele der Aktionen zusätzlich noch mit diesen Würfel in den unterschiedlichen Farben bezahlt werden müssen, ergibt sich in jeder Runde ein neues Puzzle, das gelöst werden muss. Man muss sich überlegen in welcher Reihenfolge man die Aktionen ausführen will, um die nötigen Ressourcensteine parat zu haben, um einige der Aktionen überhaupt oder auch verstärkt ausführen zu können. Dadurch ergibt sich auch ein schöner Grad an Interaktion, da man immer genau einsehen kann, welche Aktionen von den Mitspielern überhaupt ausgeführt werden können, da deren Ressourcen immer sichtbar vor ihnen liegen. Ganz sicher kann man sich dabei jedoch nicht sein, da auch immer nur der Ressourcenstein genommen werden kann, ohne die assoziierte Aktion auszuführen. Durch diese halbe Planbarkeit entsteht eine angenehme Spannung während des Spiels.
Die Aktionen selbst sind relativer Standard und drehen sich um Ressourcenumwandlung und dem Platzieren von Spielsteinen auf Leisten oder einem Netz im abstrahierten Sinn. Dieses abstrakte Spielgefühl wird jedoch ganz gut aufgehoben von dem organisch illustrierten Brett.
Als Negativpunkt muss ich anmerken, dass das Spiel ziemlich repetitiv ist. Jede Partie fühlt sich relativ ähnlich an, da die Anzahl an Spielsteinen pro Aktionsfeld bei einer gegebenen Spielerzahl immer gleich ist und man gefühlt das „Rätsel“ nach den ersten paar Partien gelöst hat. Für Leute, die nicht sehr viel spielen aber einen kleinen Schritt vom Spiel des Jahres in Richtung etwas mehr Komplexität und Möglichkeiten gehen wollen, kann Village ein guter Einstieg sein.
3 von 5

17.06.2019
Der Tod spielt mit
Village ist eine Mischung aus Workerplacement und Workerdisplacement, wobei letztgenanntes unauffälliger ist, da es sich nicht um Meeple sondern um Würfelchen handelt.
Thematisch geht es darum, dass Einwohner eines Dorfes geboren werden, im Leben versuchen, Ruhm zu erringen, und schließlich dahinscheiden. Hierbei ist das Ziel, dass ihr Sterbeort möglichst an der richtigen Stelle des Spielbretts ist. Denn nur dann schafft man es, in der Chronik zu landen und Punkte zu generieren. Wer am falschen Ort stirbt, landet stattdessen im namenlosen Grab, was keine Punkte bringt.
Die Spieler können Handel vertreiben, Waren kaufen, Wagen produzieren, in der Ratshalle arbeiten, sich in der Kirche verdingen oder auf Reisen gehen. Doch nicht jeder kann jederzeit jede Aktion durchführen. Zu Beginn der Runde werden auf die einzelnen Bereiche die kleinen Holzklötzchen in vorgegebener Zahl gelegt. Wer eine Aktion durchführen möchte, nimmt vom entsprechenden Ort ein Klötzchen und führt die Aktion durch bzw. setzt einen Arbeiter ein. Die Klötzchen selbst werden wiederum genutzt, um andere Aktionen zu aktivieren, sind also eine Währung, wobei es zugleich auch Korn und Geld als Währungseinheiten gibt.
Bestimmte Aktionen kosten Zeit, welche jeden Spieler bei seinem Zug auf seinem Tableau auf einer Art Uhr voranschreiten lässt. Ist die Uhr einmal komplett im Kreis gelaufen, stirbt der älteste Arbeiter und wird entweder in die Chronik oder ins namenlose Grab gelegt.
Somit ist es für die Spieler unumgänglich, Arbeiter neu zu generieren, was hier durch Hochzeit versinnbildlicht wird. Denn Sterben gehört nicht nur zum Leben, sondern auch zu Village.
Das Spiel endet, wenn Chronik oder leere Gräber voll sind.
Village ist wieder mal ein Spiel, in dem man nicht mit Vorräten überschüttet wird. Vielmehr muss man schauen, wie man mit raren Gütern gute Züge durchführt und möglichst viel Profit heraus schlägt. Trotzdem das Spiel aber recht verzahnt ist, kann man schon in der ersten Partie mit großer Freude spielen. Gerade die unterschiedlichen Wege zu Punkten ermöglichen jedem Spieler, mehrere Partien neue Wege zu probieren, um erstmal festzustellen, welcher Weg der eigenen Spielweise am Dienlichsten ist.
Das Thema, den Tod in ein solches Spiel einzubauen, ist ungewöhnlich, fühlt sich aber weder bedrückend noch fehl am Platz an. Vielmehr ist es eine spannende Entscheidung, welchen Arbeiter man wann zu opfern bereit ist und wo man denjenigen platziert, der als nächstes den Löffel abgeben wird.
5 von 5

06.11.2018
Wird mit den Erweiterungen noch besser
Village kann man fast schon als einen Klassiker in der Spieleszene betrachten. Nicht umsonst wurde dieses Spiel 2012 zum Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet und ist immer noch in Shops erhältlich. Das Thema ist ungewöhnlich. Hier präsentiert jeder Spieler eine Familie, die einen Bauernhof besitzt und über mehrer Generationen bewirtschaften muss. Hier spielt sogar der Tod eine große und wichtige Rolle. Das Spiel geht über mehrere Generationen und jede Aktion die man auf dem großen Spielbrett in der Tischmitte ausübt verbraucht Zeit und kann dazu führen, das Spielfiguren auf dem Spielbrett zu grabe geführt werden müssen. Aber so ist nun mal das Leben und dies ist hier auch ein Ziel des Spieles des auch hiermit kann man Siegpunkte im Spiel bekommen. Im Grunde ist das Spiel wieder ein Arbeiter-Einsetz-Spiel wobei auch hier wieder viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Man kann z.B. heiraten, auf Wanderschaft gehen, sich ausbilden lassen oder eine Karriere im Rathaus anstreben. Das Spiel ist sehr thematisch wenn auch nicht gleich auf den ersten Blick ersichtlich. Um die Bereiche auf dem Spielbrett zu benutzen werden kleine, farbigen Holzwürfel vom Spielbrett genommen die besondere Bedeutungen haben und gebraucht werden um die Bereiche auf dem Spielbrett auch nutzen zu dürfen. So hat z.Bsp. der grüne Würfel die Bedeutung der Überzeugungskraft und wird daher gebraucht um im Rathaus aufzusteigen oder es bedeutet der rosa Würfel das Wissen und wird benötigt um im Handwerksbereich tätig zu werden. Dies alles im aber auch immer mit Zeit verbunden. Also ich kann von mir aus sagen, das ich dieses Spiel immer wieder sehr gerne spiele und es auch meinen Mitspielern spaß macht und nicht zu komplex ist und somit auch für geübte Familienspieler spielbar ist. Da diese Spiel so überaus erfolgreich und beliebt ist gibt es inzwischen schon zwei große Erweiterungen die das Spiel um weitere Facetten erweitern und das Spiel dadurch noch abwechslungsreicher machen aber auch komplexer machen können. Wobei man auch nur Teile der Erweiterungen benutzen kann. Die Spieldauer kann schon etwas länger werden, wenn die Spieler versuchen seine Figuren nicht sterben zu lassen da dies eine Endbedingung des Spieles auslöst. Aber auch ich muss zugeben das ich immer versuche möglichst lange meine Figuren auf dem Spiel zu lassen. Mir persönlich gefällt das Spiel mit ein paar Modulen aus den Erweiterungen noch ein Stück besser aber auch ohne diese ist das Spiel nur zu empfehlen und auf alle Fälle ein Probespielen wert.
4 von 5

19.11.2016

Neu im Sortiment