Underwater Cities

ArtikelNr.: 11-0765

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
48,99 €
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Nachdem sich überbevölkerte Metropolen über die gesamte Erde ausgebreitet haben, erkennt die Menschheit, dass sie neuen Lebensraum auf dem Meeresboden schaffen muss. Seetangfarmen liefern Nahrung. Entsalzungsanlagen sorgen für Trinkwasser. Labore forschen an den Technologien, die für den Bau eines Unterwassernetzwerks nötig sind.

In Underwater Cities gründen die Spieler jeweils ihre eigene Unterwassernation. Sie sammeln Ressourcen für den Städtebau, für ein Transportnetzwerk und die Einrichtungen, die ein Leben unter Wasser ermöglichen.

All das läuft über einen Kartenmechanismus ab, mit dem diverse Aktionen gewählt werden. Passt die Karte zur Aktion, erhält der Spieler außerdem einen Vorteil durch die Karte selbst. Manchmal ist eine Aktion jedoch so verlockend, dass der Spieler sie auch mit einer nicht passenden Karte auswählen wird. In anderen Fällen ist der Vorteil der Karte derart wichtig, dass die damit gewählte Aktion kaum eine Rolle spielt. Hauptsache, sie passt zur Karte. Diese Entscheidungen gut abzuwägen ist der Schlüssel zum Bau eines Untersee-Habitats, in dem die Menschheit blühen und gedeihen kann.



Spielmaterial:

    46 doppelseitige Tunnelplättchen
    37 Entsalzungsmarker
    37 Farmmarker
    37 Labormarker
    17 nicht-symbiotische Stadtkuppeln
    16 Metropolenplättchen (11 blau, 5 braun)
    15 x 1- und 2 Credit- Spezialkarten
    10 Spezialkarten 3 Credits
    8 Regierungsauftragskarten
    4 doppelseitige Spielerbögen
    4 Karten persönlicher Assistent
    4 Plättchen Multiplikator
    4 Übersichtskarten
    4 Wertungskarten
    3 Aktionsplättchen in 4 Farben
    3 Anzeiger in den 4 Spielerfarben
    1 Ära-Anzeiger
    1 Hauptspielplan
    1 Plättchen Aktionskopie
    1 Spielanleitung
    Biomasseplättchen in verschiedenen Werten
    Creditmarker in unterschiedlichen Werten
    Deck Ära I: 66 Karten
    Deck Ära II: 57 Karten
    Deck Ära III: 57 Karten
    Tangplättchen in verschiedenen Werten
    Wissenschaftsplättchen in verschiedenen Werten
Merkmal:
15,99 €

inkl. 19% USt., zzgl. Versand

F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Eine Spielspaßperle und schon jetzt ein Klassiker!!
In Underwater Cities, des genialen Spieledesigners Vladimir Suchy, bekommen die Spieler die reizvolle Aufgabe Städte unter Wasser zu bauen.
Die Ressourcen auf der Erde reichen nämlich leider nicht mehr aus, um den Menschen an Land genügend Lebensraum bieten zu können.

Wie funktioniert nun der Bau der eigenen Unterwasserstadt?
Die Spieler belegen mit ihren Workern Aktionsfelder auf dem Spielbrett und spielen gleichzeitig eine ihrer Handkarten aus. Beide bieten Effekte. So können Ressourcen (Stahlpastik, Tang, Credits...) zum Bau benötigter Gegenstände ergattert, oder Felder belegt werden, die das Bauen ermöglichen und vieles mehr.
Jeder Spieler baut dann auf seinem eigenen Tableau seine Unterwasserstadt.

Sowohl die Felder des Brettes, als auch die Karten gibt es in drei Farben:
Grün, rot und gelb.
Stimmt nun die Farbe des Spielfeldes mit der Farbe der ausgespielten Karte überein, so darf auch der Effekt der Karte, zusätzlich zum Effekt des Aktionsfelds auf dem Spielbrett, genutzt werden. Falls die Farbe der ausgespielten Karte nicht mit der Farbe des Feldes auf dem Spielbrett übereinstimmt, verfällt der Karteneffekt und die Karte muss ohne Effekt sofort abgeworfen werden.

Dreimal pro Spiel gibt es eine Produktionsphase, in der die gebauten Fabriken, Tunnels und sogenannte symbiotische Stadtkuppeln Dinge produzieren und jeder Spieler die Effekte eigener, sogenannter Produktionskarten nutzen kann.
Nach jeder Produktionsphase muss jede Stadt ernährt werden, sonst droht Punktabzug.
Nach 10 Runden findet die letzte Produktionsphase statt, auf die die Schlusswertung folgt.
Nun zeigt sich wer die punkteträchtigste Unterwasserstadt gebaut hat und Sieger wird.

Fazit:
Underwater Cities bietet eine einzigartige Spielerfahrung und ein dermaßen gutes Spielgefühl.
Dabei kommt es mit erstaunlich wenig grundsätzlichen Regeln aus und ist für ein Strategiekaliber mit so einer Tiefe auch recht schnell erlernt.
Komplex, aber nicht wirklich kompliziert.
Dennoch stellt das Spiel den Spieler permanent vor so viele spannende und interessante Entscheidungen, ohne überfrachtet und langatmig zu wirken.

Im Laufe der Partie entsteht dabei eine herausfordernde Atmosphäre vom feinsten.
Nur um ein paar Beispiele der zahlreichen Überlegungen für die Spieler zu nennen:
Wie bekommt man die gewünschten Strukturen und Gebäude bei Zeit-, und Ressourcenknappheit rechtzeitig gebaut, so dass sie in der nächsten Produktionsphase Ertrag abwerfen? Was mache ich statt der geplanten Aktion, wenn mir ein Aktionsfeld auf dem Spielplan weggeschschnappt wurde?
Wie setze ich meine Schwerpunkte möglichst breit, aber dennoch effizient, auch im Hinblick auf das was die Kartenauslage des Spielbretts hinsichtlich spezieller und mächtiger Special Cards und/oder belohnender Regierungsaufträge zu bieten hat?
Welche Handkarten werfe ich vor meinem Zug  ab (Handkartenlimit von 3 Karten)?  Da nach jedem Zug nachgezogen wird und auch bestimmte Aktionsfelder und Handkarteneffekre das Nachziehen von Karten ermöglichen, ändert sich die Handkartenkonstellation immer wieder, also gilt es abzuwägen, ob es sich lohnt zu warten bis man eine zum Aktionsfeld passende Karte nachzieht.

Da das Spiel zwar smooth, aber auch verzahnt und straff designt ist und die nächste Produktionsphase gefühlt immer zu schnell kommt, wird es total reizvoll den optimalen Zug auszutüfteln.
Grundsätzlich kreiert Underwater Cities dabei mehr Möglichkeiten als Einschränkungen. Auch wenn einem beispielshalber das gewünschte Aktionsfeld, Worker Placement typisch, weggeschnappt wurde.

Die Schlusswertungskategorien sind diametral zu den Aufwertungsbauzielen während der Partie designt, was wiederum für zusätzliche Spannung sorgt und das feine Balancing des Spiels unterstützt.
Nie kann man alles machen was man möchte, es gilt vielmehr aus dem Gegebene das Optimale herauszuholen und die jeweilige Planung auch immer mal spontan anzupassen.

Es gäbe noch so viel über die verschiedensten (ineinandergreifenden) Spielelemente und geniale Designkniffe des Autors zu schreiben, die teilweise auch erst nach etlichen Partien auffallen!

Den Sweetspot des Spiels sehe ich bei zwei bis drei Spielern. Zu viert kann man schon mal drei Stunden und mehr brauchen.
Die Spieldauer fällt meiner Meinung aber nicht zu negativ ins Gewicht, weil man während der gegnerischen Spielzüge meist damit beschäftigt ist, die eigenen Züge vorauszuplanen.
Underwater Cities bringt auch einen Solomodus mit, der richtig viel Spaß macht!!

Einziger Malus des Spiels sind meiner Meinung  nach die Player Boards:
Leider hat auch Pegasus es versäumt Double Layer Boards zu integrieren. Das ähnliche Problem wie bei Terraforming mars.
Wer Double Layer Boards will, muss zusätzlich zur Erweiterung von Underwater Cities greifen.

Summa summarum:
Underwater Cities ist eine Spieleperle wie man sie selten findet und wirkt einfach zeitlos.
Als es jetzt nach einer Spielpause wieder auf den Tisch kam, hat es direkt wieder die alte Begeisterung entfacht.
Eine absolute Kaufempfehlung!!
5 von 5

16.08.2021

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