Ulm - Tempora in priscum aurum

ArtikelNr.: 33-0143

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Einflussreiche Zünfte und Patrizier beherrschen das Leben der Stadt, und rund um das Ulmer Münster begegnet sich, was Rang und Namen hat. Der Münsterbau ist noch nicht abgeschlossen, die Stadt jedoch schon wohlhabend und angesehen.

Wer schafft es, in dieser ereignisreichen Zeit am besten zu wirtschaften und so als bedeutender Bürger in die Annalen der Stadtgeschichte einzugehen? Der innovative Schiebemachanismus des Spiels - 1 Aktionsstein einschieben und 3 zugehörige Aktionen ausführen - sorgt dabei für ständig wechselnde Möglichkeiten.



Spielmaterial:

    50 Aktionssteine
    33 Karten
    30 Ulmer Spatzen
    26 Münzen
    12 Stadtwappen
    12 Turmplättchen
    8 Nachkommen
    4 Spielersets
    1 Münster zum Zusammenstecken
    1 Chronik
    1 Schwörbrief
    1 Spielplan
    1 Ulmer Münster
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Außergewöhnliche Spielmechanik
Ulm ist ein tolles Spiel, auch wenn die Anleitung das erstmal nicht vermuten lässt. Da diese das erste ist, was man vom Spiel wirklich mitbekommt, fange ich damit auch mal an, denn diese ist zwar von der Idee her schön, aber in keinster Weise praktisch und macht eher ärgerlich. Man findet alle Regeln, es ist alles erklärt und es entstehen per se keine Fragen, aber durch zwei unterschiedliche Anleitungen, in denen jeweils ein Teil steht, ist das spätere Nachschlagen unnötig verkompliziert.

Hat man sich aber durch dieses Ärgernis durchgekämpft, wartet ein klasse Spiel, das einen doch sehr seltenen Mechanismus bietet. Auf einem 3x3 Feld werden zu Spielbeginn zufällig Plättchen verteilt. Wer an der Reihe ist, zieht ein Plättchen aus dem Beutel und schiebt es entweder vertikal oder horizontal in eine der Reihen/Spalten. Nun führt der Spieler die drei Aktionen der bedienten Reihe/Spalte aus, das herausgeschobene Plättchen bleibt liegen.
Es gibt hierbei die Möglichkeiten, Geld zu verdienen, das Boot auf der Donau fahren zu lassen, Siegel zu erstehen, Karten zu kaufen oder einen Bereich von allen zuvor herausgeschobenen Plättchen zu räumen.

Das Boot bewegen ist nötig, um in neue Stadtviertel vorzudringen, in denen jeweils zwei Gebäude stehen, die man durch das Ausgeben von Siegeln aktivieren kann. Darüber hinaus bringt das Schippern des Boots Punkte am Spielende ein.
Die durch ausgegebene Siegel erstandenen Gebäude bringen einerseits Bonusaktionen ein, andererseits kann man so Reihen/Spalten des oben beschrieben Feldes kontrollieren. Diese können weiterhin von jedem Spieler bedient werden, doch der kontrollierende Spieler erhält hierfür Ulmer Spatzen, die in verschiedenen Bereichen als Joker verwendet werden können.
Karten kann man durch Plättchen kaufen, die man zuvor gesammelt hat. In den Karten verbergen sich zum Einen Sonderaktionen, zum Anderen Teile eines Sets, das man sammeln kann, um am Spielende Punkte zu kassieren.

Ulm besticht durch seinen Motor, der einzigartig ist. Obgleich er zunächst kompliziert wirkt, ist die Mechanik sehr intuitiv und bietet viele verschiedene Vorgehensweisen. Man kann sich stark auf die Karten konzentrieren, auf dem Fluss Meilen machen oder durch Siegel Punkte sichern. Ein Mix ist sicher geschickt, doch wie so oft ist das verstärkte Konzentrieren auf eine Aufgabe von Vorteil.

Da es kein vergleichbares Spiel gibt - zumindest kenne ich keines - gehört Ulm immer wieder auf den Tisch und in eine gut sortierte Spielesammlung.
5 von 5

02.07.2019

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