Tzolkin - Der Maya Kalender

ArtikelNr.: 30-0017

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Die Maya waren eine frühe Hochkultur, bekannt für ihr einzigartiges Kunsthandwerk, ihre komplexe Architektur, ausgeklügelte Mathematik und die fortgeschrittene Kenntnis des sichtbaren Universums. Im Zentrum ihrer Gesellschaft stand das Tzolkin - ein Jahreskalender über 260 Tage, entwickelt um anhand der Planetenbewegungen die beste Zeit zum säen und ernten, bauen von Monumenten und für rituelle Zeremonien vorherzusagen. Werdet zum Anführer eines Maya-Stammes, einem Ajaw, der den Göttern huldigt und seine Zivilisation zum Wohlstand führt.

Das Herz dieses Spiels ist der Tzolkin Kalender - der mit seiner faszinierenden Zahnrad-Mechanik das Spiel vorantreibt. Die Spieler müssen ihre Aktionen sorgfältig im Voraus planen und beachten, dass sich der Spielplan ständig ändert. Bringt eure Ernte ein, gewinnt Rohstoffe und baut eindrucksvolle Monumente, aber hütet euch vor dem Zorn Gottes!



Spielmaterial:

    65 Holzquader für Rohstoffe (Holz, Stein, Gold)
    65 Maismarker
    32 Gebäude aus zwei Zeitaltern
    28 Ernteplättchen (16 Maisernteplättchen und 12 Abholzplättchen)
    28 Runde Spielermarker
    24 Arbeiter
    21 Plättchen Startvermögen
    13 Kristallschädel (aus Kunststoff)
    13 Monumente
    6 Befestigungen
    6 Getrieberäder unterschiedlicher Grössen
    4 doppelseitige Spielertafeln
    4 Wertungsmarker
    1 Bogen mit Aufklebern
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
    1 Startspielermarker
Merkmal:
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5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Da dreht das Spielerherz am Rad!!!
In Tzolkin versuchen zwei bis vier Spieler ab 13 Jahren ihrem Maya-Stamm in einer Kalenderphase zu der besten Entwicklung zu verhelfen.
Tzolkin besitzt einen einzigartigen Mechanismus, wie eine Kalenderphase dargestellt wird und wie der Spieler seine Arbeiter einsetzen kann, um von deren Aktionen zu profitieren:
Das Tzolkin-Getriebe, bestehend aus einem großen Zahnrad, das wiederum mit 5 kleineren Zahnrädern verbunden ist, auf die die Arbeiter der Spieler gestellt werden und bestimmte Aktionen möglich machen:
Der Clou:
Das große Zahnrad wird nach jeder Runde einen Tag nach vorne gestellt, ergo gegen den Uhrzeigersinn gedreht, weshalb sich auch die fünf kleineren Zahnräder, auf denen die Arbeiter stehen, im Uhrzeigersinn mitdrehen. Dadurch rücken alle Arbeiter eine Position nach vorne, was die Aktion verändert, die sie ausführen können.
Grundsätzlich gilt: Je länger ein Arbeiter auf einem Rad steht und sich mit jeder Umdrehung jeweils ein Feld nach vorne bewegt, umso mächtiger wird die Aktion, die er ausführen kann.
Der nächste Clou:
Ein Spielzug ist prinzipiell simpel zu begreifen: Entweder einen oder mehrere Arbeiter auf die gewünschten Zahnräder einsetzen, oder einen oder mehrere herunternehmen und dann die Aktion(en) der Felder ausführen.
Ein Spieler erhält die Aktion eines Arbeiters nur, wenn er in diesem vom Rad herunternimmt. Es ist nicht möglich in einem Spielzug Arbeiter einzusetzen und herunterzunehmen. Entweder, oder!! Und nichts tun, also weder Arbeiter einzusetzen, noch herunterzunehmen, ist nicht möglich.
Hier muss clever vorgeplant werden, um die ertragreichsten Ergebnisse einzufahren und zum richtigen Zeitpunkt auf den jeweils gewünschten Aktionsfeldern zu landen, bestenfalls noch mit Synergieeffekten, um die Züge möglichst effizient zu halten.
Tzolkin bietet ein breit gefächertes Repertoire verschiedene Strategien auszuprobieren und Effekte miteinander zu kombinieren.
Die fünf Zahnräder ermöglichen spezielle Aktionen wie Mais oder Holz zu ernten (Mais als Nahrungs-, oder Zahlungsmittel, Holz als Rohstoff um zum Beispiel Gebäude oder Monumente zu erbauen, oder als Zahlungsmittel für technologischen Fortschritt), Stein, Gold oder Kristallschädel (als Opfergabe für die Götter, um in einem von drei Göttertempeln punkteträchtig aufsteigen zu können) zu erlangen, Gebäude oder Monumente zu bauen, technischen Fortschritt zu bekommen, auf dem Markt zu handeln, den Göttern Opfer darzubringen, oder in der heiligen Stätte durch Ablegen von Kristallschädeln in der Gunst der Götter zu steigen und dadurch mit Siegpunkten und/oder Rohstoffen belohnt zu werden.
Was sich hier schon vielschichtig liest, ist im Spiel wahrlich komplex verzahnt, so dass zum Beispiel genau geplant werden muss, zu dem Zeitpunkt, wo ein Gebäude oder Monument gebaut werden, soll, spätestens just in time die dafür notwendigen Baumaterialien zu bekommen. Zwar kann hier durch Zahlung von Mais getrickst werden, auch niedrigere Aktionen desselben Zahnrads ausführen zu können, falls der Arbeiter nicht nur bildlich über das Ziel hinausgeschossen ist.
Aber Mais ist wiederum unter anderem nötig, um die Arbeiter viermal im Spiel zu ernähren, oder als Zahlungsmittel um die Arbeiter auf den Zahnrädern zu positionieren.

Fazit:
Erstmal: Tzolkin sieht wunderbar aus, und ist mit seinem beeindruckendem Zahnradmechanismus, der super funktioniert und optisch wie spielerisch fasziniert, ist  einzigartig.
Der eigentliche Spielzug entweder einen oder mehrere Arbeiter einzusetzen, oder von den Zahnrädern herunterzunehmen um Aktionen ausführen zu können, ist kinderleicht.
So können auch Wenigspieler durchaus schnell Gefallen an Tzolkin finden, jedoch sind hier erfahrene Optimier-, und Kenner-, oder Expertenspielveteranen schnell stark im Vorteil, was die höheren Siegpunktregionen angeht.
Fantastischerweise ist der Glücksfaktor in Tzolkin gering, nur darauf welchen Gebäude genau  die Mitspieler als nächstes bauen, oder welche Startplättchen, Gebäude und Monumente zufällig in die Auslage gezogen werden, hat der Spieler eigentlich keinen Einfluss.
Ansonsten liegt es daran möglichst gut vorauszuplanen und Synergieeffekte zu nutzen.
Das ganze ist wahrlich komplex und ein richtiger Hirnverzwirbler!! Vorausschauende Handlungsplanung ist für den Erfolg entscheidend.
Alle, die lieber schneller und aus dem Bauch heraus ihre Spielzüge machen, haben hier sehr wahrscheinlich geringere Siegchancen.

Wer noch nie von Worker Placement Spielen gehört, geschweige denn welche gespielt hat, der sollte sich vielleicht zuerst etwas weniger komplexe Kaliber wie Little Town, oder, wenn es etwas größeres sein sollte, Stone Age, vornehmen. Tzolkin kann einem bei weniger effizienten Spielzügen schon das Gefühl geben nicht gut voranzukommen, oder zu wenig zu schaffen, was auf den einen oder anderen frustran wirken kann.
Für erfahrenere Brettspieler, aber auch für alle, die Herausforderung lieben, anstrengungsbereit sind und/oder ihre grauen Zellen auf spielerische Art trainieren wollen, ist es aber definitiv super spielbar.
Das wichtigste aber ist: Tzolkin zu spielen macht unheimlich Spaß und es besitzt einen hohen Wiederspielreiz!
Dieses Spiel wird aus meiner Spielesammlung niemals ausziehen und ist für mich ein moderner Klassiker, der so viel richtig macht.
Tzolkin ist eine einzigartige Perle im Worker Placement Bereich, nein vielmehr in der gesammten Brettspielwelt, und ein Spiel, was jeder (spielbegeisterte) gespielt haben muss!!!
5 von 5

04.05.2021
Ein Spiel zum Kopfzerbrechen
Dieses Spiel kann einem regelrecht Kopfschmerzen bereiten. Das meine ich auf die best mögliche Art und Weise.
Das Zahnrad in der Mitte, die Arbeiter auf den Zahnrädern außen, das vorausplanen wann meine Arbeiter wo sein werden und am besten so, dass alle meine Züge perfekt zusammen laufen... kognitiv herausfordernd!
Ein Spiel das jeder Mathematiker lieben wird und alle Strategen eben so. Komplett ohne Glücksfaktor. Also alles in allem ein Spiel, dass die Community lieben muss und das tut sie auch!
5 von 5

03.02.2020
Worker Placement mit Movement
Tzolk'in ist ein Workerplacement mit Mangelwirtschaft und Ernährung der Arbeiter. Kennen wir alles, nix Besonderes. Stopp! Tzolk'in hat ein herausragendes Element - das Zahnrad, das das Spiel einzigartig und extrem komplex macht.

Sechs Zahnräder sind miteinander verbunden und drehen sich Runde für Runde weiter. Das große Rad in der Mitte ist der Rundenzähler, die kleinen Räder drum herum bringen Güter und Vorteile. Rad 1 ist für die Versorgung mit Nahrung und Holz zuständig, Rad 2 bringt Rohstoffe verschiedener Art, Rad 3 ermöglicht dauerhafte Technologieupgrades, Rad 4 dient dem Handel, Rad 5 dem Götterkult und der Generierung von Siegpunkten. Hierbei werden verschiedene Felder angesteuert. Bleibt ein Meeple länger auf dem Rad, ist der Ertrag höher bzw. höherwertig. Doch Achtung, wer zulange wartet, lässt den Meeple ins Nichts fahren und bekommt nichts.

Jeder Spieler hat nur 3 Meeple zum Einsetzen, da aber nur der erste kostenfrei gesetzt wird, ist das mehr als genügend. Möchte man mehr Meeple einsetzen, bedarf man einiger Nahrung, die rar gesät ist. In seinem Zug entscheidet man, ob man Meeple einsetzen oder vom Feld nehmen möchte, beides zugleich geht nicht. Bedeutet, wer in der ersten Runde alle 3 Meeple eingesetzt hat, muss in der Folgerunde mindestens einen Meeple vom Plan nehmen. Das erfordert viel Vorausplanung, denn ruckzuck hat man alle Meeple auf dem Rad stehen und möchte absolut keinen runter nehmen, da das richtige Feld nicht erreicht wurde. Andererseits kann es auch passieren, dass man gleichzeitig einsetzen müsste, um rechtzeitig den richtigen Rohstoff zu bekommen, und vom Feld holen müsste, da der richtige Rohstoff jetzt gerade verfügbar ist. Das ist ganz schön verzwickt und Fehler sind sehr schnell gemacht.

Wie schon erwähnt, wollen die Meeple ernährt werden. Vier mal im Spiel ist das notwendig, wer ihnen keine Nahrung bieten kann, muss mit der Wut der Götter rechnen, die uns mit Abzügen bestrafen.

Götter übrigens gibt es drei, in deren Gunst wir steigen können, was uns zwei Mal im Spiel Punkte und zwei Mal Boni gewährt.

Eine andere Möglichkeit ist, sich weitere Meeple zu sichern, um so noch aktiver auf dem Spielplan zu sein. Doch auch die neuen Meeple sind hungrig. Außerdem kann man noch Häuser kaufen, die Punkte oder Boni bringen, Monumente sind gerade am Spielende mächtige Punktgeneratoren, allerdings auch unverschämt teuer.

Mangel ist in diesem Spiel absolut Programm, es mangelt an Nahrung, Rohstoffen, Meeples, einfach an allem. Man muss sich genau überlegen, was man machen möchte, sonst hat man am Ende nichts erreicht. Es gibt etliche Taktiken zum Sieg, doch wer von allem etwas spielen will, wird kaum zum Ziel kommen. Darum bedarf es einiger Spiele, ehe man wirklich richtig gut ist.

Doch auch für Gelegenheitsspieler ist das Spiel toll. Sie erreichen dann vielleicht nicht so viele Punkte, doch die Mechanik mit dem Rad ist derart gelungen, dass es selbst bei einer Niederlage großen Spaß macht.

Negativpunkt: Mit weniger als vier Spielen werden auf den Rädern Dummies eingebaut, die als Störer fungieren sollen. Das fühlt sich doch recht holprig an. Sie ersetzen einfach keinen echten Spieler. Hier hätte ich mir eine geschicktere Lösung gewünscht. Insofern ist Tzolk'in zu Viert deutlich stärker als mit weniger Spielern.

Material und Optik sind genauso schön wie die Mechanik, die Anleitung ist sehr gut und das Spiel ist einfach rundum gelungen. Worker Placement mal anders und das absolut gelungen.
5 von 5

22.10.2018
Workerplacement trifft Langzeitplanung
In Tzolkin führen die Spieler Maya-Stämme, versorgen ihre Arbeiter mit Nahrung, machen technologische Fortschritte, steigen in der Gunst der Götter und errichten Gebäude zum Wohl und zum Ruhm ihres eigenen Volkes.

Bei Spielbeginn erhalten die Spieler ihr individuelles Startguthaben, was bereits dazu führen kann, dass man von Partie zu Partie eine andere Grundstrategie anwendet.

Im Wesentlichen stehen fünf verschiedene Räder zur Verfügung, auf denen man seine Arbeiter einsetzt. Das 1. Rad bringt Nahrung/Holz, das 2. diverse Rohstoffe/etwas Nahrung/Kristallschädel, das 3. nutzt man für kulturelle Fortschritte (für höhere Erträge), um Gebäude/Monumente zu errichten (die diverse Vorteile/Siegpunkte bringen) und um in den Tempeln aufzusteigen, das 4. Rad bringt weitere Arbeiter/Rohstofftausch etc. und das 5. Rad - größer als die anderen - dient als Ablage für die Kristallschädel (hier winken viele Siegpunkte und weitere Boni).
In seinem Zug stellt man entweder beliebig viele seiner Arbeiter auf die Räder (je mehr bzw. je weiter fortgeschritten auf einem Rad man sie stellt, umso mehr Mais muss man bezahlen) oder man nimmt eine beliebige Anzahl seiner Figuren zurück und führt deren abgebildeten Funktion aus.
Nach jedem Zug wird ein zentrales Zahnrad im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch alle auf den Rädern gestellten Figuren höherwertige Möglichkeiten erhalten.

4x im Spiel kommt es zu einem Fest, bei dem die eigenen Arbeiter ernährt werden müssen, anschließend erhält man Rohstoffe oder Siegpunkte durch seine Tempelstufen.
Nach dem 4. Fest endet das Spiel und es kommt zur Endabrechnung.

->Fazit: Die Einstufung ab 13 Jahren ist nicht übertrieben. Zwar bestehen die Züge im Grunde nur aus Arbeiter einsetzten oder zurücknehmen (und entsprechende Aktionen auslösen), aber die in sich verzahnten Vorgänge sind recht komplex und erfordern einiges an Planung (Vorsicht bei Grüblern!)
Nichtsdestotrotz ist es das interessanteste Spiel, welches ich seit langem gespielt habe, da einfach so viele Möglichkeiten vorhanden sind, man aber dennoch gezielt spielen muss. und durch die unterschiedlichen Startguthaben verläuft keine Partie wie die andere. Für mich hätte es daher den Titel des Spiel des Jahres verdient.

Wer ein komplexes in sich verschachtelte Spiel sucht, dem kann man Tzolkin nur wärmstens empfehlen!
5 von 5

27.12.2017
Sehr gutes Strategiespiel!
Tzolkin ist für diejenigen, die weit vorausplanen wollen und dabei aber auch nicht den Überblick verlieren, das richtige Spiel. Durch die Zahnräder plant man Züge die erst nach 10 Runden ausgeführt werden. Mit mehreren Arbeitern des neuartigen Worker-Placement-Spiels kann man schnell den Überblick verlieren.
Bei unseren Spielpartien hatten wir extrem das Gefühl wenig erreicht zu haben. Laut Foren scheint unserer Punktestand bzw. dieses Phänomen normal zu sein. Daher spielen wir vermutlich lieber andere Spiele.
4 von 5

20.09.2017
Tzolkin
Mit Tzolkin ist es den Machern gelungen einen tollen neuen Mechanismus in Form von ineinander greifenden Zahnrädern auf ein Spielbrett zu bringen. Dieser ausgefeilte Einsetzmechanismus macht riesen Spaß, wobei das Spiel durchaus erarbeitet werden will, denn es ist schon eines der komplexeren Sorte. Uns hat es sehr gut gefallen und kommt auch weiterhin regelmäßig auf den Tisch....
5 von 5

07.01.2015
a perfect strategic spiel
this is a complex and complet strategic spiel, with a worker position.
it is based on a complex and very beautiful system og circles that change the position of our work.
really suggested at the players.
5 von 5

28.05.2014

Neu im Sortiment