Through the Ages

ArtikelNr.: 30-0026

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
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Die Zeit ist gekommen, Geschichte zu schreiben...


Euer Weg beginnt als kleiner Volksstamm mit dem unbändigen Willen, eine große Zivilisation zu erschaffen. Nun liegt es in eurer Hand, eure Äcker zu bewirtschaften und neue Minen zu erschließen, um Ressourcen für die Errichtung eurer Städte zu gewinnen. Dies läutet eine Zeit des Fortschritts ein, die euch unbekannte Technologien, großartige Wunder und neue Regierungsformen erschließen wird. Gestaltet eure Geschichte mit harter militätirischer Hand oder diplomatischem Geschick, um euren Einfluss auszuweiten. Und wählt dabei eure Führer mit Bedacht.

Eine leistungsfähige Wirtschaft, fortgeschrittene Technologie, zufriedene Bürger, eine inspirierte Regierung, starkes Militär - eure Zivilisation muss sich in vielen Bereichen behaupten. Auch wenn euer Volk in einigen Bereichen führend sein sollte, so sind es doch stets die Schwächen einer Zivilisation, die sie in Vergessenheit geraten lassen. Passt eure Strategie den Gegebenheiten an und haltet die Augen stets wachsam auf eure Grenzen gerichtet, damit ihr euren Rivalen keine Blöße bietet. Doch seid euch bewusst, dass der Erfolg einer Zivilisation an anderen Dingen gemessen wird. Die einflussreichste Kultur ist es, die schließlich den Sieg davontragen wird.



Spielmaterial:

    250 Spielsteine in 4 Farben
    179 Zivilkarten
    150 Militärkarten
    28 Holzmarker in 4 Farben
    4 Spielertafeln
    4 Übersichtskrten
    1 Aufkleberbogen
    1 Handbuch
    1 Kartenleiste
    1 Kulturtafel
    1 Militärtafel
    1 Regelheft
    1 Tafel Aktuelles Zeitalter
    1 Wissenschaftstafel
Merkmal:
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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
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4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Karten-Umschlagplatz
Eine der zentralen Spielabläufe in Through the ages ist der Karten-Umschlagplatz. Technologien, Wunder und Persönlichkeiten kommen hierüber ins Spiel und es wird einfacher / günstiger diese zu erhalten je länger diese ausliegen bzw. wenn diese in der nächsten Runde nach Links rücken. Um eine Technologie nutzen / entwickeln zu können benötigst du genügend Wissenschaft, genügend Nahrung, um die Bevölkerung zu vergrößern mit der du die Technologiegebäude besetzt. Und du benötigst natürlich genügend Baumaterial (hier Erz) um die Gebäude einer Technologie zu errichten. Während du dein Erz und die Bevölkerung aufwiegst, um deine Technologien zu verbessern, benötigst du auch noch Militär. Dies wird ähnlich wie die Zivilgebäude aufgebaut. Zivilisationen mit schwachem Militär können jedoch leicht von anderen ausgebeutet werden. Es gibt zwar keine Landkarte (Area-control) auf der du Länder verlieren kannst, jedoch können dir Ressourcen, Wissenschaft, Bevölkerung, Anführer oder Kultur verloren gehen. Es sollte schwierig sein mit sehr starkem Militär zu verlieren und sehr schwierig mit schwachem Militär zu gewinnen. Wer die meisten Kulturpunkte erreicht gewinnt am Ende des Modernen Zeitalters. ... Das Spiel ist eindeutig für Expertenspieler und für diese die beste Brettspielumsetzung, des wiederum erfolgreichsten Civilisations-Computerspiels Sidney K. Meier Civilization (Sid Meiers Civilization), welches wiederum von dem ursprünglichen Brettspiel inspiriert wurde. Ähnlich wie bei anderen Spielen (Eclipse...) kann man die Stärken der Spieler / Zivilisationen von verschiedenen Attributen, wie Wissenschaftsproduktion, Zufriedenheit, Kulturproduktion, Militärstärke oder die Regierungsform etc. ablesen und entsprechende Strategien für die aktuelle Auswahl der Karten überdenken. Damit entsteht ein hoher Wiederspielwert. Es gibt keine überflüssigen, unausgegorenen oder dominanten Elemente. Die beste Reihenfolge der Züge variiert aufgrund der Auslage. Alle Elemente des Spiels greifen sinnvoll ineinander und müssen strategisch möglichst gleichwertig aufgebaut werden. Für mich eines der besten und herausfordernsten Strategie-Aufbauspiele.
5 von 5

11.04.2021
Mit Abstand das beste Zivilisationsspiel
Through the Ages ist ein Zivilisationsspiel im klassischen Sinne. Jeder Spieler steuert die Geschicke eines Volkes durch verschiedene Zeitalter, beginnend in der Antike bis hin zur Gegenwart. Zentral ist die Kartenauslage von der sich für die Ausgabe von Aktionspunkten Karten genommen werden können. Über diese Karten lässt sich das eigene Volk entwickeln und vorantreiben. Erfindungen, neue Technologien, besondere Ereignisse, Weltwunder als auch berühmte Persönlichkeiten als Anführer werden über diese Karten dargestellt. Neben dieser Kartenwahl ist Through the Ages natürlich ein Tableaubuilder. Die Spieler starten mit grundlegenden Produktionsgebäuden für Nahrung, Ressourcen und Wissen sowie einer Kriegereinheit. Dargestellt werden diese Gebäude über Kunststoffwürfel, die auf den entsprechenden Karten platziert werden. Im Laufe des Spieles lassen sich dann nicht nur neue Gebäudetypen entwickeln, sondern auch bestehende verbessern (bspw. können aus den Philosophiehütten der Antike Alchemielabore im Mittelalter entstehen).
Ich möchte an dieser Stelle nicht genauer die Regeln oder den Spielablauf beschreiben, sondern versuchen auszudrücken, wieso ich von diesem Spiel so begeistert bin.
Through the Ages ist unglaublich thematisch. Jede Karte, alle Kosten und Effekte auf dieser, als auch die Abbildungen darauf sind bis ins Detail durchdacht und akribisch ausgewählt worden. Zum Beispiel werden Ressourcen zunächst als Bronze, später als Eisen, dann Kohle und Öl dargestellt, was auch deren relativer Wichtigkeit in den verschieden Epochen oder Zeitaltern entspricht. Die Anführer sind allesamt historische Personen und ihre Fähigkeiten sind sehr nah an ihrem historischen Wirken gewählt. Selbes trifft auf die Wunder zu. Die Ereignisse im Militärkartenstapel sind ebenfalls höchst thematisch gewählt. Weiterhin sind wirklich alle verschiedenen strategischen Optionen bis ins kleinste Detail ausbalanciert, was ich für so ein komplexes Spiel extrem beeindruckend finde.
Zwei Kritikpunkte, die oft von verschiedenen Spielern zur Thematik angebracht werden, halte ich persönlich für aus der Luft gegriffen. Diese Punkte sind eine nicht vorhandene Landkarte und die Tatsache, dass ältere Einheiten oder Anführer auch noch in moderneren Zeiten genutzt werden können. Zur Landkarte kann ich nur sagen, dass diese absolut nicht benötigt wird und das Management von Truppen bei diesem Spiel komplett entgegen des Spirits laufen würde. Die allgegenwärtige militärische Bedrohung durch die Mitspieler ist immer vorhanden und durch die Besiedlung von Kolonien entsteht auch ein Gefühl von Geograpie. Den zweiten Punkte kann ich etwas mehr nachvollziehen, aber möchte ihn trotzdem versuchen zu entkräften, da ich es durchaus logisch finde, dass eine Zivilisation auf veralteten Einheiten hängen bleibt, wenn sie sich eben in dieser Richtung nicht weiterentwickelt. Anführer sind ebenfalls nicht unsterblich und viel mehr sollten diese durch ihre Ideen und historische Taten als auf die Zivilisation Einfluss nehmend betrachtet werden.
Für ein Spiel mit dieser Komplexität ist die Verwaltung des Spielstands extrem gut gelöst. Alle Bereiche des Spiels sind gut dargestellt und elegant angeordnet, sowohl örtlich als auch durch die Abfolge der Spielphasen. Das Spielmaterial ist oberste Qualität in allen Belangen. Einzig die Aufkleber für einige Puntketracker sind ein kleines Manko. Die Spielzeit ist so einem epischen Erlebnis absolut angemessen.
Through the Ages ist für mich eines der besten drei Spiele, die ich kenne und auf jeden Fall deutlich besser als jedes andere Zivilisationsspiel im Brettspielbereich.
5 von 5

01.03.2021
Ein gutes Civilisationsspiel - aber nicht das Beste
Eine Zivilisation aufbauen, Armeen aufstellen, die Infrastruktur errichten und zeitgleich noch den Eifelturm errichten, während Gandhi der Anführer deines Volkes ist: in „Through the Ages“ alles möglich. Die Spieler*innen managen ihr eigenes Volk durch das Platzieren verschieden farbiger Würfel, die Arbeiter, Ressourcen, Krieger oder Baustätten symbolisieren. Dabei gibt es eine offene Auslage an Karten, die man mit Aktionen (auch dargestellt durch Würfel) erwerben kann. Danach wird die Auslage aufgefüllt und es wird so lang gespielt, bis jedes der drei Zeitalter durchgespielt wurde. Während dieser drei Zeitalter können Gebäude aufgewertet, Armeen ausgehoben, Anführer angeworben, Staatsformen geändert und Technologien erforscht werden. Die Anzahl an Möglichkeiten sind enorm und bieten viele taktische Wege zum Ziel Kulturpunkte zu generieren. Ob man dieses Ziel kriegerisch oder eher diplomatisch austrägt bleibt den Spielern überlassen.


Pro:
+ unzählige Möglichkeiten bieten enorm taktische Tiefe
+ es gibt verschiedene Karten, die einen eigenen Spielstil zulassen
+ das Design ist realistisch gehalten und auch die Zeichnungen auf Karten sehen gut aus
+ das Material der Würfel und das Spielbrett sind grundsolide und weißen kaum Mängel auf
+ die Kartenauslage in der Mitte ermöglicht „passive“ Interaktion - man kann Mitspielern wichtige Karten wegschnappen

Contra:
- durch abwechselnde Züge gibt es eine ungeheure Downtime (selbst wenn die Spieler*innen keine großen Grübler sind
- alles wird durch Würfel dargestellt, neben diesen und Karten gibt es kaum haptisches Spielmaterial: keine Standees, keine Miniaturen, etc.
- trotz einer guten Ausbalancierung (vor allem durch die neue Edition) werden Spieler*innen, die alleinig auf Kampf gehen das Spiel mit ungeheurem Abstand gewinnen
- die letzte der drei Phasen ist im Vergleich zu den ersten beiden die schwächste bezüglich Spielfluss und Karteneffekten
- der Preis für das Spiel ist relativ hoch (dafür, dass man „nur“ Würfel und Karten bekommt)
- durch fehlendes Material wird das Gefühl eine Zivilisation zu errichten nicht spürbar
- das Spiel dauert ewig, wirklich ewig
- kaum Interaktion zwischen den Spieler*innen

Fazit:
Ich kann die vielen guten Rezensionen verstehen: das ganze Spiel über hat man die freie Wahl nach seinem eigenen Geschmack seine Zivilisation zu lenken. Nutzen alle Spieler die Soldatenkarten und gibt es keinen Eigenbrödler ist das Spiel auch gut ausbalanciert. Durch die verhältnismäßig schwache dritte Phase, die krasse Downtime und fehlendem Material, sodass das Errichten einer Zivilisation eher mechanisch wirkt und wenig authentisch, kann ich nicht verstehen, wie man häufig in Foren liest, dass „Civilization - Das Brettspiel“ als wesentlich schwächer angesehen wird.
Wer gerne a la Workerplacer abstrakt sein eigenes Volk nach Vorne bringen möchte und verzeihen kann, dass aufgrund fehlender Aktionskarten wenig Interaktion unter den Spielen besteht (einzige aktive Interaktion ist das Bieten und Angreifen), der bekommt mit „Through the Ages“ eines der besten Zivilisationsspielen. Die Mechaniken greifen, das Ausbauen seiner Auslage macht Spaß und die Möglichkeit frei zu wählen, wie man spielt geben großen taktischen Freiraum. Jedoch sind die Negativpunkte auf jeden Fall vor dem Kauf zu beachten, ansonsten kann man durch die hohe Wartezeit und die dadurch bedingte Spieldauer abgeschreckt werden und es seltener auf den Tisch packen.

*WICHTIG: unbedingt die aktuellste Version holen, da bei den älteren noch größere Balancing-Probleme vorliegen!
4 von 5

31.10.2019
Langanhaltender Spielspaß
Nachdem man sich durch die vielen Regeln durchgearbeitet hat und endlich losspielt, bietet dieses Spiel mit seiner enormen Tiefe langanhaltenden Spielspaß.
Allerdings muss man schon ein wenig mehr Zeit für eine Partie einplanen. Wir spielen eher 3h zu dritt an einer Partie.
Besonders lobenswert ist das Inlay des Kartons in dem das Spielematerial sehr praktisch und übersichtlich untergebracht ist.
4 von 5

16.01.2018
Sehr stimmiges Aufbauspiel
Über das Spiel selbst muss ich wohl nichts mehr sagen. Vielmehr möchte ich versuchen, die Grundstimmung des Spiels zu beschreiben - denn das macht das Spiel in meinen Augen am meisten aus.
Es sieht am Anfang kompliziert aus, hat viele Tableaus und nicht alle Mechanismen sind am Anfang gut einprägsam. Doch das Spiel simuliert in allen Belangen den Aufbau einer Simulation wie kein zweites Spiel. Am Anfang beschäftigt man sich noch mehr mit sich selbst, doch schon bald beginnt das taktieren und auch Pakte werden geschmiedet. Jeder Mechanismus greift perfekt und man fühlt sich wirklich in die Welt hineinversetzt. Ich kann daher nur jedem empfehlen, das Spiel auszuprobieren. Sicherlich auch Geschmacksache, doch wer ein Aufbauspiel sucht (das auch etwas länger gehen darf) ist hier genau richtig!
5 von 5

26.12.2017
Tolle Neuauflage für ein Top-Spiel
Through the Ages ist ein sehr taktisches Kartenspiel, das auf Anhieb begeistert. Das Kennerspiel lebt dabei von einer vielzahl taktischer Möglichkeiten, super Grafik in der Neuauflage (endlich!) und jede Menge Spielspaß.
Ich kann nur enpfehlen, die Neuaufkage zu kaufen: Zum einen sind die Karten optisch neu gestaltet und zum anderen auch deutlich größer geworden. Direkt nach erscheinen habe ich meine alte Edition ausgemustert und mit die neue zugelegt, zumals sie ein spitzen Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Es gibt nur wenige Spiele, die für diesen Kurs ein langes Spielerlebnis mit hohem Wiederspielreiz bieten.
Wer komplexe Spiele mit 2-4 Stunden Spieldauer mag, ist hier genau richtig.
5 von 5

31.10.2017
Das Warten hat sich gelohnt.
Die Vorgängerversion dieses Spiels stand schon seit einiger Zeit auf der Liste mit Brettspielen, die es in meine Sammlung schaffen sollen. Aufgrund der neuen Gestaltung und einigen Verbesserungen/Änderungen der Regeln, die das Spiel noch spielenswerter machen sollten, wartete ich jedoch auf diese Version des Spiels. Schon alleine die neue Optik des Spiels war das Warten wert - die alte Optik wirkte sehr lieblos, eher zweckorientiert und wurde dem Spiel nicht wirklich gerecht. Die Regeln (ein sehr umfangreiches Regelwerk plus einem Handbuch) wirken auf dem ersten Blick eher abschreckend, aber da in diesen wirklich jeder Schritt erklärt wird, bleiben am Ende auch wirklich keine Fragen mehr offen und das Spiel stellt sich als einfacher spielbar heraus als gedacht (eine Zusammenfassung der Schritte ist zusätzlich auf Übersichtskarten gegeben) - vor allem, wenn man ähnliche Brettspiele wie Nations kennt. Trotz einfacher Spielzüge und einem einfachen Spielablauf dauerte die erste (2 Spieler) Partie deutlich länger als die auf dem Karton angegebenen 120 Minuten und je weiter man im Spiel kam, desto mehr Zeit nam die Wahl der Karten, mit denen man sich seine Zivilisation aufbaut, in Anspruch, aber dennoch war es spannend zu sehen, was sich im Laufe der verschiedenen Zeitalter auf dem eigenen Spielplan und dem des Gegners tut, was Korruption, Aufstände und die Militärkarten für Auswirkungen haben und wie und ob die Eigenschaften der Anführer das Spiel beeinflussen können. Es gibt viele Bereiche, die im Spielfluss im Auge behalten werden müssen, was einen besonderen Reiz des Spiels ausmacht und strategisches und taktisches Denken fordern. Sehr schön ist auch die Option das Spiel in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Varianten zu spielen, was dem Spiel zusätzlichen Wiederspielbarkeitswert gibt (und das Spiel auch etwas für diejenigen, die aggressive Spiele nicht mögen, ist, da auch eine friedliche Variante vorgesehen ist). Insgesamt ist Im Wandel der Zeitalter ein wundervolles Spiel, das ich jedem, der Strategiespiele mag, nur empfehlen kann, für das man aber auf jeden Fall genügend Zeit einplanen sollte.
5 von 5

13.06.2016

Neu im Sortiment