ArtikelNr.: 59-0021

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Baut die Zivilisation mit der egendärsten Geschichte auf. Vom Beginn der Menschheit bis in die Zukunft - wandert auf Pfaden, die sich von der Weltgeschichte unterscheiden und formt eure einzigartige Zivilisation!

In Tapestry beginnst du bei Null und schreitest auf den 4 Fortschrittsleisten voran, um immer bessere Belohnungen zu erlangen. Du kannst dich auf die Leiste konzentrieren oder deinen Fortschritt breit fächern. Du wirst außerdem deine Hauptstadt aufbauen, deine speziellen Fähigkeiten nutzen, Siegpunkte sammeln und mittels Gobelinkarten die GEschichte deiner Zivilisation erzählen.



Spielmaterial:

    100 Einkommenssgebäude
    65 Spielermarker
    50 Außenposten (Miniaturen)
    48 Gebietsteile
    43 unterschiedliche Gobelin- und 7 Fallenkarten
    33 unterschiedliche Techkarten
    28 Automakarten
    20 Rohstoffmarker
    18 einzigartige, bemalte Wahrzeichenminiaturen
    16 asymmetrische Zivilisationstableaus
    15 Weltraumteile
    6 Übersichtskarten
    6 unteerschiedliche Hauptstadttableaus
    5 Einkommenstableaus
    3 spezielle Würfel
    2 Übersichtsblätter
    1 Automa Regelbuch
    1 Automatableau
    1 doppelseitiges Spielbrett
    1 Kunststoffeinsatz mit Deckel
    1 Spielanleitung
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Tolles Spielmaterial bei erstaunlich leicht zugänglich
Es gibt zwei Dinge, die bei Tapestry sofort auffallen. Zum einen ist das Spielmaterial wirklich toll. Die Grafik ist wirklich ansprechend und das Spielmaterial ist wirklich ein Hingucker. Ob es so umfangreich hätte sein müssen, sei einmal dahin gestellt, aber schon beim Spielaufbau macht Tapestry richtig etwas her.
Und zum Anderen hat dieses Spiel trotz seiner ganzen Möglichkeiten erstaunlich kurze und super strukturiere Spielregeln, die den Einstieg in dieses Spiel wirklich sehr einfach machen. Auf in die Symbolik auf den Feldern und Karten kommt man sehr schnell hinein.

Worum geht es bei Tapestry. Kurz gesagt, jeder Spieler übernimmt eine Zivilisation, die er über 5 Spielrunden (=Zeitalter) zu möglichst viel Ruhm (=Siegpunkte) führen will. Schön ist hierbei, dass eine große Auswahl an Zivilisationen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zur Auswahl stehen.

Als Spielplan gibt es einmal ein großes Land als Spielplan (umgeben von den 4 Fortschrittsleisten), das erkundet und erobert werden will. Weiterhin besitzt jeder Spieler eine eigene Landschaft als Plan, auf der er die Gebäude seiner Hauptstadt errichten kann.

Wenn man am Zug ist, hat man eigentlich nur 2 Möglichkeiten. Entweder, man geht auf einer der vier Fortschrittsleisten voran und nutzt das entsprechende Aktionsfeld, was allerdings immer mit Rohstoffen bezahlt werden muss und schnell immer teurer wird. Habe ich keine Rohstoffe mehr, beende ich mein Zeitalter, erhalte neue Rohstoffe und starte in das nächste Zeitalter.

So einfach die Spielregeln auch sind, Tapestry bietet zahlreiche Möglichkeiten, wie man die Entwicklung seiner Zivilisation vorantreiben kann. Und wie immer hat man viel zu wenig Zeit und Rohstoffe, um alle seine Ideen umsetzen zu können. Zu verlockend sind einfach die vielen Möglichkeiten um Punkte zu erzielen.

Mir persönlich gefällt bei Tapestry sehr gut, dass das Spiel asymmetrisch verläuft. Das heißt, es kann passieren, dass die Spieler sich in unterschiedlichen Zeitaltern befinden.

Mich hat Tapestry von ersten Spiel an begeistert und ich bin mir sicher, dass noch viele spannende Runden folgen werden, da der Wiederspielreiz gerade durch die verschiedenen Zivilisationen sehr hoch ist. Wenn man an dem Spiel etwas kritisieren möchte, kann es höchstens der Preis sein, der aufgrund der hochwertigen Inhalte aber sicherlich seine Berechtigung hat. Ob es so opulent hätte sein müssen, mag kann man diskutieren, aber so hat man hier ein wirklich tolles, hochwertiges Spiel.
5 von 5

20.07.2020
Wunderschöne und hochwertige Spielkomponenten
Tapestry ist ein abstraktes Optimierungsspiel. Die Regeln sind erstaunlich kurz und sind auf 4 Seiten zusammengefasst. Im Prinzip lassen sich die Regeln auch relativ schnell erklären, da man während des eigenen Spielzuges nur 2 Optionen hat: Ein Zeitalter aufsteigen oder auf einer der 4 Leisten voranschreiten. Letzteres wird die häufigste Wahl sein und lässt einem taktische Spielräume offen, welche Leiste man präferiert. Jeder Aufstieg bringt einem je nach Leiste unter anderem eine erhöhte Ressourcenproduktion, ermöglicht einem das Erkunden oder lässt einen Technologien erforschen. Hier ist es auf jeder Leiste zudem ein kleines Rennspiel, denn wer bestimmte Punkte der Leiste zuerst erreicht, bekommt Gebäude, die man in seiner Heimatstadt platziert. Je weiter man jedoch in einer Leiste aufsteigt, umso teurer wird das Aufsteigen in der jeweiligen Leiste.
Die Spielkomponenten sind hochwertig und sehr schön, allerdings hätte es nicht geschadet, wenn dem Spiel statt der teuren Miniaturen günstige Pappplättchen beigelegt worden wären und das Spiel somit günstiger wäre.
4 von 5

28.06.2020
Review-Fazit zu „Tapestry“, einem Zivilisations-Optimierungsspiel.
[Infos]
für: 1-5 Spieler
ab: 12 Jahren
ca.-Spielzeit: 90-120min.
Autor: Jamey Stegmaier
Illustration: Andrew Bosley und Rom Brown
Verlag: Feuerland Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung/Übersichten]
engl., frz., span., holl., ital., pers.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/286096/tapestry/files
dt.: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/tapestry.php?show=dwl

[Fazit]
Mit einer recht einfach gestrickten Anleitung kommt der neueste Streich von Jamey Stegmaier auf den Spieltisch. Die Spieler führen sich entwickelnde Zivilisationen (16 an der Zahl) über 5 Runden zu Ruhm und Ehre, indem sie deren Fortschrittsleisten in vier Bereichen (Wissenschaft, Erkundung, Technik, Militär) aufwerten und ihr Land ausweiten.
Je weiter eine Zivilisation fortschreitet, desto bessere (umfangreichere) Aktionen stehen zur Verfügung und auch die nötigen Einnahmen steigern sich, wenn brav expandiert wird. Natürlich muss dies zuvor bezahlt werden und so gilt es gut abzuwägen, zu haushalten, aber auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen – man kann halt viel probieren und wird dazu Partienweise auch ermutigt.
Die namensgebenden Wandteppiche, hier als Gobelinkarten (schön gezeichnet und mit funktionalem Text versehen, quasi als Fähigkeitengemälde an der Wand hängend und erinnernd) bezeichnet, sorgen zudem rundenweise für besondere Fähigkeiten, die nur die eigene Zivilisation nutzen kann, wie z.B. neu entdecktes Land automatisch zu besiedeln oder vor Fallen gefeit zu sein.

Die zur Wahl stehenden Zivilisationen spielen sich allesamt sehr unterschiedlich und sorgen so auch für reichlich Abwechslung, allerdings muss der eine oder andere Spieler vllt. die Beschreibungen erst genauer lesen, falls die Spielart nicht der seinen entspricht und neu wählen – ausser man verteilt die Zivilisationskarten regelkonform rein zufällig^^.
Es handelt sich hier auch nicht um klassische Völker, wie man es aus waschechten Zivilisations-/Entwicklungsspielen kennt (Griechen, Römer,…) mit logischen Technologiefortschritten. Hier finden sich einfach lustige Nationen von Mystikern, Handwerkern, Futuristen, Architekten, u.a., welche auch durchaus ins All reisen können, ohne zuvor die Schrift gelernt zu haben. Es kommt auf die Prioritäten der Entwicklung an und wer weiss, vielleicht können sie science-fiction-like auch ohne die uns bekannte Schriftart munter kommunizieren und Erkenntnisse festhalten^^.

Spielmechanisch muss entwickelt, gepuzzelt (auf einem Nebentableau (die eigene Hauptstadt) Häusle bauen und so Reihen und Spalten für extra Punkte befüllen) und gelegt (Landausbau) werden, das bisschen Deckbau durch die „Tapestries“ fällt da kaum ins Gewicht, wenn auch deren Effekte durchweg hilfreich sind, so könnte man über die Themenfindung bzw. Namensgebung streiten. Es kommt so aber genug zusammen, um eine Runde gut zu füllen und dabei bleiben die Downzeiten angenehm niedrig – man schaut aber halt doch immer zu, was der andere macht^^.
Interaktion ergibt sich durch das Wegschnappen von Technikkarten, dem „zuerst Erreichen“ von Meilensteinen, bei Gebietsstreitereien und beim Wettlauf auf den Fortschrittsleisten. Wie immer möchte man mehr machen, als pro Runde möglich ist, aber so wird man eben zur genaueren Planung und Voraussicht gezwungen, was aber durchweg Spass macht.
Überhaupt ist das Spiel rundum gut. Es ist anders, als man aufgrund des dargelegten Themas vllt. vermuten würde, aber das ist völlig in Ordnung. Es muss nicht immer Schema F sein.
Und so einfach die Spielmechanik an sich ist – und sehr gut durch die Anleitung an den Spieler gebracht und optisch durch tolles, wertiges Spielmaterial dargestellt wird – so tief und taktisch kann sich das Spiel dennoch entfalten. Es gibt viele Möglichkeiten voran zu kommen und diese zu erkunden macht einen Reiz des Spiels und damit den Wiederspielwert aus.
Und wer mal alleine spielen muss oder will, findet in dem verlagstypischen Beiwerk der Automa-Regeln eine wunderbare Solitär-Variante.

[Note]
5.5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/286096/tapestry
HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/tapestry.php
Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=28744

[Galerie: 25 Fotos]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=28827
5 von 5

24.06.2020

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