ArtikelNr.: 25-0020

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Wahrlich hart waren die Zeiten, als unsere Vorfahren noch gebückt hinter dem Holzpflug hergingen. Aber der Fortschritt ließ sich damals schon nicht aufhalten. Gute Werkzeuge und ertragreiche Pflanzen machten die Arbeit einfacher und das Leben angenehm.
Bei Stone Age treten die Spieler an, diese Zeit nachzuerleben. Sie schlagen Holz, brechen den Stein und waschen ihr Gold aus dem Fluss. All das tauschen sie eifrig , erweitern ihr Dorf und erreichen so neue Ebenen der Zivilisation. Das ist spannend und packend. Glück gehört ebenso dazu wie eine gute Planung. Und eine ausreichende Portion Nahrung für sein Volk nach jeder Runde.
Beißen Sie sich durch, wie Ihre Vorfahren es taten. Nur dann winkt Ihnen der Siegeskranz!

Stone Age - eine aufregende Reise in die Vergangenheit.



Spielmaterial:

    68 Rohstoffe aus Holz
    53 Nahrungsplättchen
    40 Figuren aus Holz
    36 Zivilisationskarten
    28 Gebäudeplättchen
    18 Werkzeugplättchen
    8 Marker aus Holz
    7 Würfel
    4 Spielertableaus
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
    1 Startspielerfigur
    1 Würfelbecher aus Leder
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Eine Perle für Spielebegeisterte!!
Diese Rezension soll meine Eindrücke dieses Hammerspiels wiedergeben. Die sind natürlich subjektiv. Auch wenn meine Mitspieler es zum Beispiel auch alle so sehen. ;-)
Ich wünsche denjenigen, die mit dem Kauf des Spiels liebäugeln, eine Vorstellung zur Entscheidungsfindung zu geben.

Wer dezidierter ins Regelwerk einsteigen will: Andere Rezensenten haben hier in den Bewertungen einen super Job gemacht.

Aber jetzt zum Spiel:
Ich habe mir den Kauf von Stone Age lange überlegt und befürchtet, dass es für meine damaligen Ansprüche zu groß und zu komplex sein könnte, es aber unter anderem nach einigen Tests mit der Überschrift Keine Angst vor Stone Age doch riskiert.

Zu allererst, die Gestaltung des Spiels ist total schön, alles wirkt hochwertig, vom Spielbrett, über die Spielfiguren, weiter zur Anleitung bis hin zum Würfelbecher.
Da bekommt man direkt Lust loszuspielen!!

Die Anleitung ist übersichtlich strukturiert und nimmt einen gut an die Hand, dennoch habe ich nicht alles am Anfang erfasst und beim Probespiel falsch gespielt. Und was soll ich sagen, dennoch hat bereits die erste Runde voll Spaß gemacht!!!
Mich hat das Spiel als erstes so richtig in die Worker Placement Mechanik und die Verzahnung und das Austüfteln verschiedener Taktiken und das Kreieren der besten Spielstrategien eingeführt und nicht losgelassen und in Staunen versetzt, wie viele toll umgesetzte Ideen es bietet.
Es kam und kommt beim Spielen nie das Gefühl von Arbeit auf.

Die grundsätzlichen Abläufe gehen schnell in Fleisch und Blut über. Das ist sehr angenehm und dadurch wird man schnell in die Lage versetzt sich auf Taktisches zu konzentrieren.
Und ja, Stone Age bietet hier Raum, sich auszuprobieren, ohne zu komplex und überfordernd zu sein.
Als Stone Age Neulinge sind wir quasi gemeinsam ins und mit dem Spiel gewachsen.

Mit dem Mechanismus, benötigte Ressourcen auszuwürfeln, und dem Spielprinzip, dass der Spieler, der zuerst seine Arbeiterfigur(en) einsetzt, nur für sich gewisse Felder sichern und für andere blockieren kann, kommen nicht berechenbare Komponenten ins Spiel, die einen zwar manchmal ärgern, aber auch dazu auffordern, seinen Fokus woanders zu setzen.
Wer kein Glück beim Würfeln hat, kann zum Beispiel über Handwerkkärtchen seine Würfelwurfergebnisse aufpolieren und Defizite vermindern.
Es gilt aufmerksam zu sein, was man selbst und die Gegner mit den Zivilisationskarten anstellen können, und durchaus auch zu verhindern, dass die Konkurrenz zu viele Punkte einheimst.
Mit den Zivilisationskarten werden zum Spielende nochmal richtig Punkte verteilt und nicht selten Spielverläufe auf den Kopf gestellt!!
Somit ist Spannung bis zum Schluss garantiert und keiner kann sich des gefühlten Sieges ganz sicher sein.

Tragende Spielelemente, wie die  Arbeiterfiguren, der Fortschritt auf der Nahrungsleiste, die Hüttengebäude, die aus den erwürfelten Ressoucen Holz, Lehm, Stein und Gold, gebaut wurden, oder das Sammeln bestimmter grüner Karten mit möglichst vielen verschiedenen Steinzeitsymboliken sind je nach eigenen Spielschwerpunkten miteinander verzahnt und Punktemultiplikatoren.
Das alles aber ohne aufgesetzt oder überladen und fremd zu wirken. Alles fügt sich wunderbar und stimmig in die Steinzeitwelt ein und bietet eine große Immersion ins Thema.
Das Spiel skaliert mit kleinen, aber sinnigen Regeländerungen, perfekt auf jede der angegeben Spieleranzahlen und ist auch schon zu zweit super spaßig spielbar und bietet da schon genügend interaktiven Charakter!!!

Zum Fazit:
Ein Spiel für Liebhaber von komplexeren Worker-Placement-Spielen, das aber auch für Ungeübtere sofort grossen Spielspaß bereiten kann!!
Es ist einfach zu lernen, bietet abwechslungsreiche Strategiemöglichkeiten und lässt einen auch nach einer längeren Spielpause schnell und unkompliziert wieder einsteigen.
Langeweile ist auch nach der x-ten Spielrunde ein Fremdwort. Ein Spiel, das sämtliche Sinne anspricht. Über die Haptik, visuelle Reize und kognitive Prozesse werden dauerhafte Eindrücke geschaffen und sich ein bleibender Platz im Spielerherz gesichert!!
Taktisch durchaus mit Schach vergleichbar, präsentiert es sich dennoch als liebevoll gestaltetes, wenig abstraktes Familienspiel.
Eine volle Kaufempfehlung für ein perfekt ausbalanziertes Ausnahmespiel mit verschiedensten Facetten wie aus einem Guss!!!
5 von 5

14.07.2020
Perfekte Balance zwischen Workerplacement/Würfelglück
In Stone Age vergrößern die Spieler ihren Stamm, produzieren Werkzeuge, bauen Rohstoffe ab, mit denen sie Hütten und Entwicklungen erlangen and betreiben Ackerbau und Jagd, um ihren Clan auch zu ernähren.

Grundsätzlich läuft das Spiel über eine unterschiedliche Anzahl an Runden, die in je 3 Phasen unterteilt sind: Einsetzphase, Aktionsphase, Ernährungsphase.

Jeder Spieler verfügt anfangs über 5 Stammesmitglieder, die sie abwechselnd auf dem Spielplan einsetzen, beginnend mit dem Startspieler. Solange man noch Figuren hat, muss man mindestens eine einsetzen. Stellt man welche auf ein Rohstofffeld, so darf man später in derselben Runde nicht erneut auf dieses Feld setzen.
Im Anschluss, wenn also alle Figuren aller Spieler eingesetzt wurden, handelt der Startspieler für sich alle Orte ab, an denen er Figuren eingesetzt hat. Danach macht dies der folgende Spieler usw..
Das Spielfeld zeigt folgende Orte:
Werkzeugmacher: Hier kann nur eine Figur eingesetzt werden. Man erhält einen Werkzeugchip (hat man bereits 3 einer, so wird einer von diesen auf die 2er-Seite gedreht usw..
Ackerbau: Hier kann ebenfalls nur eine Figur eingesetzt werden. Der Spieler erhöht seine ständige Nahrungsproduktion auf der entsprechenden Leiste um eine Stufe.
Hütte der Liebe: Hier müssen 2 Figuren eingesetzt werden. Dafür nimmt man sich eine weitere seiner Personen vom Vorrat (so kann man seinen Stamm auf bis zu 10 Mitglieder erhöhen).
Rohstofffelder: Es gibt Holz, Lehm, Stein und Gold. Jeder Bereich nimmt bis zu 7 Personen auf. Entsprechend der eigenen eingesetzten Figuren, erhält man die gleiche Anzahl an Würfeln, mit denen man seinen Rohstoffertrag ermittelt. So erhält man ein Holz für je 3 erwürfelte Würfelaugen. Hat man also 2 Figuren eingesetzt, würfelt man mit 2 Würfeln. Bei einer 3 + 4 = 7 würde man somit 2 Holzstücke erhalten. Jedes Werkzeug erhöht die Augenzahl um den entsprechenden Wert (mit 2 eingesetzten 1er Werkzeugen würde man die Gesamtsumme somit auf 9 erhöhen können und 3x Holz erhalten; eingesetzte Werkzeuge sind in der aktuelle Runde nicht mehr nutzbar).
Genauso verhält es sich auch bei den anderen Rohstoffeldern, allerdings steigt der benötigte Augenzahlwert (bei Lehm braucht man schon je eine Augenzahl von 4, bei Stein von 5 und bei Gold von 6; bei nur einer Figur bei Gold und ohne Werkzeuge würde man also eine 6 würfeln müsen, um überhaupt ein Gold zu erhalten.)
Nahrungsgrund: Funktioniert wie auch die Rohstofffelder, allerdings können die Spieler unbegrenzt Figuren hinstellen und man erhält eine Nahrung pro 2 Würfelaugen.
Hüttenbau: Man stellt eine Figur auf eine der offenliegenden Hütten, die man bauen möchte. Man erhält so viele Punkte, wie die 3 abzugebenden Rohstoffe in Augenzahlen wert sind (benötigt eine Hütte z.B. ein Lehm und 2 Steine, so wären dies 4+5+5=14 Punkte).
Fortschrittskarten: Hier liegen immer 4 offen auf einer Leiste. Abhängig von der Position kostet dies zwischen einem und 4 beliebigen Rohstoffen. Die Karten sind in 2 Kategorien zu teilen: Zum einen Sammelkarten (je mehr UNTERSCHIEDLICHE Symbole, desto mehr Punkte gibt es bei Spielende (bei einer einzelnen einen Punkt, bei 2 schon 4 Punkte, bei dreien 9 Punkte usw.). Und es gibt spezielle Wertungskarten (auf denen z.B. Schamanen abgebildet sind, deren Gesamtzahl bei Spielende mit der eigenen Stammesgröße multipliziert wird (also z.B. 4 Schamanen bei 7 Stammenfiguren wären 28 Punkte).
Darüber hinaus bringt jede Karte noch einen sofortigen Bonus (z.B. einen Schritt auf der Nahrungsleiste, einen bestimmten Rohstoff usw..
In der letzten Phase einer Runde müssen die eigenen Figuren ernährt werden: Jede ständige Nahrung bringt einen Nahrungspunkt ein und jede Figur verbraucht eine Nahrung. Sollte etwas fehlen, muss für jede fehlende Nahrung ein beliebiger Rohstoff abgegeben werden. Sollte auch dies nicht möglich sein, so müssen 10 Punkte abgegeben werden. Darüber hinaus werden benutzte Werkzeuge wieder aktiviert, die Fortschrittskarten werden aufgeschoben/neu aufgedeckt, ebenso neue Gebäude.

Das Spiel endet in der Runde, in der das letzte Gebäude eines Stapels gebaut wurde oder am Ende jener Runde, in der die Fortschrittkarten nicht mehr aufgefüllt werden können.
Außer den im Spiel gesammelten Punkten, werden jetzt noch die Karten ausgewertet und jeder verbliebene Rohstoff ist noch einen Punkt wert.

->Fazit: Ein perfektes Workerplacement-Spiel, das durch Modifikatoren gekonnt Würfelglück mit einbindet. Einfach zu spielen, dennoch anspruchsvoll und spannend – kurzum: PERFEKT!
5 von 5

03.03.2020
Gutes Gateway Worker Placement
Stone Age gilt als eines der besten Gateways und das ist es auch. Für meinen Geschmack ging es lediglich etwas zu lang und war dafür nicht spannend genug. Vielleicht bin das nur ich, aber die Sache, seine Höhlenmenschen auch einfach mit der Starving strategy bis zum Ende verhungern zu lassen und damit auch noch Erfolg haben zu können, hat mir das Spiel ein klein wenig verdorben.
4 von 5

17.04.2019
Gutes Worker Placement Spiel mit stimmigem Thema
Ein gelungenes Brettspiel, dass bei uns in den letzten Jahren immer mal wieder auf den Spieltisch kam.
Stone Age ist in jeder Besetzung empfehlenswert, wobei gilt: je mehr, desto lustiger.

Die Illustrationen überzeugen vollends, sind sie auch von meinem Lieblingsillustrator Michael Menzel (Catan, Legenden von Andor) und das Thema ist auch sehr stimmig.

Man schickt seine Arbeiter z.B. zum Rohstoffabbau. Das System ist einfach: Für jeden Arbeiter, den man aussendet, darf man einen Würfel verwenden und je wertvoller die Ressource ist, desto mehr Würfelaugen benötigt man, um eine Einheit davon abzubauen.

Im Dorf kann man neue Arbeiter, Werkzeug oder dauerhafte Nahrung holen.

Durch den Bau von Hütten, für die man wiederum Rohstoffe benötigt, erhält man schlussendlich Siegpunkte. Alles in allem ist das Spiel sehr ausbalanciert und spannend. Lediglich die 60-90 Minuten für eine Partie, die auf der Verpackung stehen, schaffen wir nie einzuhalten. Besser 2h für eine Partie einplanen.
4 von 5

22.10.2018
Einsteigerfreundliches Worker Placement

Stone Age ist ein super Einstieg ins Thema Worker Placement aber auch für Veteranen dieses Mechanismus‘ durchaus interessant.



Es gibt zum Einsetzen drei Hütten, in der man sich dauerhafte Vorteile – weitere Arbeiter oder geringeren Nahrungsbedarf oder Werkzeuge – generieren kann. Die Arbeiter ermöglichen in den Folgerunden weitere Aktionen, allerdings benötigt jeder Arbeiter Nahrung. Eben jenen Bedarf kann man senken. Werkzeuge hingegen sind eine Möglichkeit, das Würfelglück zu unterstützen, welches man wie folgt einsetzt.



Zur Gewinnung von Rohstoffen kann man bis zu sieben Arbeiter entsenden, hierbei gibt es vier verschiedene Materialien (Holz, Stein, Erz, Gold) sowie Nahrung. Jedem dieser fünf Rohstoffe ist eine Zahl von 2-5 zugeordnet. Für jeden eingesetzten Arbeiter wird nun ein Würfel geworfen. Das Gesamtergebnis wird durch den zugeordneten Wert geteilt und abgerundet. Das Ergebnis ist der Ertrag, den die Arbeiter nach Hause bringen. Es kann also theoretisch passieren, dass ein Arbeiter drei Nahrung (Koeffizient 2) heimbringt, während fünf Arbeiter kein einziges Gold (Koeffizient 6) heimbringen. Hierfür gibt es eben die Werkzeuge, um schlechte Würfe etwas besser zu machen.



Die Rohstoffe benötigt man zum Bau von Hütten, die am Ende des Spiels Siegpunkte bringen. Alternativ zu den Hütten kann man auch Karten erwerben und hier entweder mit eine hohen Varianz an gesammelten Karten mit Symbolen Punkte machen oder durch Karten, die Punkte für die Anzahl an Hütten, Arbeitern oder z.B. Werkzeugen ergeben.



Das Spiel wirkt sehr thematisch (obwohl es natürlich am Ende in jede andere Zeit versetzt werden könnte und genauso funktionieren würde). Die Gefahr der unsicheren Zeit drückt sich in der Unklarheit aus, wie viel Rohstoffe wirklich eingebracht werden. So kann auch eine größere Gruppe vollkommen leer ausgehen. Es gibt also keine Planungssicherheit, die es damals eben auch nicht gab.



Etwas schade ist, dass das Sammeln von Hütten einfach nur Siegpunkte ergibt und diese keinen tieferen Sinn ergeben. Hier könnte das Spiel noch tiefer gehen, wäre dann allerdings natürlich nicht mehr so einsteigerfreundlich wie es derzeit ist.



Gerade deswegen kommt es bei uns oft auf den Tisch. Frischlinge sind schnell drin, alte Hasen haben dennoch Spaß und es wird selten ein Spieler vernichtend besiegt, wodurch es – dank der unterschiedlichen Optionen – bis zum Schluss spannend bleibt.


4 von 5

19.10.2018
Schöner Archetyp des Worker-Placement-Genre
Wer auf der Suche nach einem Worker-Placement-Spiel für die ganze Familie, aber auch für Kenner ist, wird mit Stone Age gut bedient sein. Das Material ist im Gegensatz zu anderen WPs überschaubar, was die Aufbauzeit als auch die Übersichtlichkeit extrem verkürzt.
Die Männchen sind meist recht schnell eingesetzt, die Downtime dementsprechend nicht hoch.

Wir spielen es gerne, auch mit Freunden, die sonst nicht so in der Welt der Brettspiele unterwegs sind.
5 von 5

24.08.2018
Zurück in die Steinzeit
Thematik/Spielprinzip:
Stone Age bietet den Spielern die Möglichkeit, in das Leben einer Steinzeitfamilie einzutauchen. Das Leben war damals jedoch nicht so einfach wie heute: Um an Nahrung zu kommen, musste man auf Jagd gehen, für Hütten brauchte es Rohstoffe, die man sich unter erschwerten Umständen beschaffen musste und insgesamt musste man sich auch kulturell weiterentwickeln und neue Techniken entwickeln, um einfacher an Rohstoffe zu kommen. Verbindet man einen Stock mit einem scharfen Stein (=Beil), fällt es doch gleich viel einfacher, einen Baum zu fällen. All dies und vieles mehr sind Aktionen, die innerhalb des Spiels „Stone Age“ durchgeführt werden können.
Das Spiel basiert auf einem einfachen Worker Placement Prinzip. So können die Spieler nacheinander beliebig viele der sich in ihrer Familie befindenen Meeple, die die Familienmitglieder darstellen, auf ein Feld stellen, um so an Nahrung, Holz, Lehm, Stein oder Gold zu kommen. Setzt man dabei beispielsweise zwei Meeple in den Wald, in dem diese Holz fällen können, erhält der Spieler zwei Würfel. Das Würfelergebnis teilt man durch drei (was der Wertigkeit von Holz in diesem Spiel entspricht) und entsprechend des Ergebnisses (abgerundet) bringen die Meeple Holz mit nach Hause. Aus den Rohstoffen können Hütten gebaut werden, für die es schließlich Punkte gibt und die aus verschiedensten Kombinationen aus Rohstoffen gebaut werden können. Neben dem Sammeln von Rohstoffen und Jagen von Nahrung, das am Ende jeder Runde an die Familienmitglieder verteilt werden muss, können sich die Familien weiter entwickeln, indem sie Werkzeuge herstellen (die einen Bonus auf Würfelergebnisse geben), Ackerbau erlernen (der in jeder Runde einen Bonus für zu zahlende Nahrung gibt) oder ihre Familie vergrößern (zwei Meeple gehen in eine Hütte, drei Meeple verlassen diese am Ende der Runde wieder, sodass zu Beginn der folgenden Runde ein Meeple mehr für Aktionen zur Verfügung steht, der jedoch auch zusätzlich ernährt werden muss). Eine weitere - und meist sehr lukrative - Option ist das Sammeln der Entwicklungskarten. Diese kosten 1-4 Rohstoffe und geben meist einen sofortigen Bonus, sowie zu Ende des Spiels zusätzliche Punkte wie beispielsweise für die Anzahl gebauter Hütten, Familienmitglieder oder Punkte auf der Ackerbau-Skala. Darüber hinaus weisen einige der Entwicklungskarten Symbole auf: Je mehr verschiedene Symbole man im Laufe des Spiels gesammelt hat, desto mehr Punkte gibt es für den Spieler. So bleibt bei diesem Spiel lange offen, wer gerade eigentlich in Führung liegt und auch Spieler, die wenige Hütten gebaut haben, für deren Bau es direkt Punkte gibt, können durch die Entwicklungskarten noch so viele Punkte sammeln, dass sie schließlich gewinnen.

Fazit: Insgesamt ist Stone Age auch optisch ein sehr schönes Spiel, das ich auch für jüngere Spieler (unter 10 Jahren) empfehlen kann. Durch die thematische Einbindung ist das Spiel einfach erklärt. Das Würfeln gibt dem Spiel natürlich auch einen gewissen Glücksfaktor, aber für diejenigen, die behaupten, immer Würfelpech zu haben, gibt es ja Werkzeuge, die diese Ergebnisse beeinflussen können, sodass die Meeple zumindest mit einem Rohstoff nach Hause kommen können - und es muss ja nicht immer gleich eine Hütte aus purem Gold sein (das die Wertigkeit 6 hat und entsprechend schwerer zu erhalten ist als Holz).
5 von 5

25.02.2017
Steinzeitlicher Spaß
Stone Age ist ein Spiel, in dem man versucht, als seinen steinzeitlichen Stamm möglichst gut anzuführen.

Der Reihe nach platziert man die Mitglieder seines Stammes auf dem Spielbrett, auf dem diese dann verschieden Aktionen durchführen oder Rohstoffe sammeln.

Für das Sammeln der Rohstoffe würfelt man so viele Würfel, wie man Stammesmitglieder eingesetzt hat. Je nach Wertigkeit des Rohstoffes bekommt man für das Würfelergebnis eine bestimmte Anzahl dieses Rohstoffs.

Diese Rohstoffe setzt man dann dafür ein, um Hütten zu bauen oder Entwicklungen zu erwerben. Beides gibt Punkte, die am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden.

Dabei darf man nie vergessen, Stammesmitglieder auf die Jagd zu schicken, um genügend Nahrung zur Verfügung zu haben, um den ganzen Stamm ernähren zu können.

Desweiteren kann man im Dorf Werkzeuge herstellen, mit dem man Würfelergebnisse beeinflussen kann. Man kann einen Arbeiter zur Feldarbeiter abstellen, um in jedem Zug automatisch mehr Nahrung zu generieren.
Oder man produziert Nachwuchs in der Liebeshütte, um in späteren Zügen mehr Stammesmitglieder zur Verfügung zu haben und mehr Aktionen durchführen zu können und mehr Rohstoffe sammeln zu können. Allerdings muss man dann auch mehr Personen ernähren, wobei es nie allzu schwierig ist, immer genügend Nahrung für alle zu besorgen.

Das spannende des Spiels ist, dass man dies mit den anderen Spielern um die Wette macht. Jede Aktion kann nur von einem einzigen Spieler durchgeführt werden. Jeder Rohstoff kann nur von einer begrenzten Anzahl Steinzeitmenschen gesammelt werden.
Wird eine Position schon von einem anderen Spieler besetzt, kann man ihn nicht mehr verwenden. So konkurriert man um die optimalen Plätze, um die eigene Strategie durchführen zu können.

Setze ich meine Arbeiter ein, um möglichst viel Feldarbeit durchführen zu können, und so nicht mehr so viele Arbeiter zur Jagd abstellen zu müssen? Versuche ich möglichst viele Arbeiter zu produzieren, um möglichst viele Aktionen ausführen zu können? Versuche ich, viele günstige Rohstoffe zu erhalten, um möglichst viele Hütten und Entwicklungskarten kaufen zu können, oder sammle ich möglichst wertvolle Rohstoffe, davon aber weniger, um damit möglichst wertvolle Hütten bauen zu können? Oder konzentriere mich auf das Produzieren von Werkzeugen, um aus meinen Würfelwürfen möglichst viel herausholen zu können?

Jede dieser Strategien kann zum Erfolg führen. Daher hat man immer gute Aktion zur Auswahl, selbst wenn einem ein Mitspieler die Wunschaktion vor der Nase wegschnappt.

Alles in allem ist Stone Age ein Spiel, dass einfach Spaß macht. Das Würfeln zur Bestimmung der Rohstofferträge ist eine aufregendes Erlebnis, dass aufgrund der Möglichkeit, mehrere Arbeiter auf einmal einzusetzen und mit Werkzeugen das Würfelergebnis zu beeinflussen, nie zu sehr glücksabhängig.
Die vielen verschiedenen Möglichkeiten, an Punkte zu gelangen, lassen bis zum Schluss jedem eine Chance auf den Sieg.
5 von 5

30.03.2015
Super Spiel
Stone Age ist zur Zeit mein absolutes Lieblingsspiel. Sehr leicht zu lernen, ansprechendes Thema, wunderschöner Spielplan mit schönen Materialien. Die Anleitung ist super einfach zu lesen und leicht verständlich. Auch Wenigspieler kann man das Spiel einfach nahebringen. Ein Muss für jede Spielesammlung!
5 von 5

31.01.2013
Mit Würfeln zum Sieg
Stone Age ist ein Worker Placementspiel für Gelegenheits- und Vielspieler. Mit Hilfe von Urzeitmännchen versucht ihr Hütten zu bauen und Punkte zu sammeln, indem ihr Werkstoffe und Nahrungspunkte erwürfelt. Dabei hat man noch die Möglichkeit sich zu vermehren, um mehr Würfel zu bekommen, Werkzeuge zu sammeln, die euer Würfelergebnis verbessern oder die am Ende einer Runde anfallende Nahrung für jedes Männchen zu senken.
Es spielt sich in jeder Besetztung - ob nun zu zweit oder mehr Spieler - sehr gut. Die Hütten und das Spielbrett sind sehr ansprechend illustriert und die Holzrohstoffe und Männchen gut verarbeitet. Deshalb eine klare Empfehlung für alle, die etwas Strategie ohne lange Grübelzeit mögen. Dabei muss der Glücksfaktor Würfel auch noch mitspielen, aber das bringt gerade die Leichtigkeit ins Spiel.
5 von 5

29.01.2013

Neu im Sortiment