Spirit Island

ArtikelNr.: 11-0055

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
53,99 €

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In den entlegensten Winkeln der Erde ist die Magie noch lebendig, verkörpert von Geistern des Landes, der Luft und jedes anderen Elements. Doch jetzt ist die Insel von Eindringlingen aus einem fernen Land entdeckt. Diese Möchtegern-Kolonisten übernehmen das Land und stören das natürliche Gleichgewicht, indem sie die Gegenwart der Geister zerstören und die natürlichen Ressourcen der Insel ausbeuten!

Eure Zeit ist gekommen!

Spielt in diesem außergewöhnlichen kooperativen Spiel einen von acht Geistern, gewinnt an Macht und arbeitet zusammen, um die Eindringlinge von der Insel zu vertreiben... bevor es zu spät ist! Zahlreiche Szenarien, verschiedene eindringende Nationen, eine große Auswahl an Geistern und über zehn anpassbare Schwierigkeitsgrade bietet euch einen nahezu unerschöpflichen Wiederspielwert.



Spielmaterial:

    141 Karten
    92 Invasoren
    67 Plättchen
    52 Geister-Präsenzen
    38 Ödnis-Marker
    36 Dahan
    8 Geister-Tableaus
    4 Inselspielpläne
    2 Furchtstufen-Trenner
    1 Invasoren-Tableau
Merkmal:
22,49 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
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5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Ein super gutes, aber auch forderndes kooperatives Spiel
Spirit Island ist alleine schon von der Thematik her super! Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Naturgeistern, die ihre kleine, heile Insel verteidigen müssen. Gegen wen? Natürlich gegen die Menschen, die einfach immer weiter die Insel erkunden, Dörfer und Städte bauen, und damit das Gleichgewicht der Natur durcheinander bringen.

Die Grafik des Spieles ist passend dazu super umgesetzt. Anfänglich fand ich das Spielbrett und die Spielfiguren etwas langweilig, aber wenn man die Karten und Geister-Tableaus ansieht, muss man die Gestaltung einfach mögen.

Auch wenn die Spielregeln von Spirit Island im ersten Moment recht umfangreich erscheinen, ist der grundsätzliche Spielablauf nicht all zu schwer. Die Geister spielen gemeinsam gegen das Spiel und versuchen die Insel zu schützen. Je mehr Furcht sie dabei unter den Menschen verbreiten, desto einfacher werden die Siegbedingungen.

Sind die Geister am Zug, entscheiden sie sich für eine Art des Wachstums, spielen Karten und Fähigkeiten mit sofortiger oder verzögerter Wirkung aus und versuchen über neue Karten neue, stärkerer Fähigkeiten zu bekommen. Die Menschen hingegen breiten sich immer weiter auf der Insel aus und schaden damit zwangsläufig der Natur, den Geistern und den Ureinwohnern. So weit, so einfach.

Das wirklich schwierige an Spirit Island ist, dass es unglaublich viele Fähigkeiten gibt, die man bestmöglich in den Spielrunden einsetzen muss. Hinzu kommt eine große Auswahl an Naturgeistern mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die sich alle unterschiedlich spielen lassen. Hier kommt der Kopf also richtig ins qualmen.

Spirit Island ist sicherlich von der Anforderung her kein einfaches Spiel, aber ich muss sagen, dass ich bisher kein besseres kooperatives Spiel kennengelernt habe. Die Gefahr, dass es einen Leader gibt, der allen anderen Spielern sagt, was sie wann zu tun haben, ist hier recht gering. Dafür sind die verschiedenen Geister zu unterschiedlich und haben zu viele verschiedene Fähigkeiten. In unseren bisherigen Spielerunden war jeder Spieler mehr als genug damit gefordert, seinen eigenen Naturgeist bestmöglich einzusetzen - und auch das ist uns nicht immer gut gelungen.

Für mich also eine klare Kaufempfehlung, und ich freue mich schon auf die nächste Runde.
5 von 5

27.08.2020
Dieses Spiel ist schwer - und großartig
Spirit Island ist etwas Besonderes. Wir verteidigen kooperativ als Geist(er) mithilfe von den Ureinwohnern eine Insel gegen Invasoren, die sich breit machen wollen und ihre Dörfer und Städte bauen.

Im Laufe des Spiels werden wir immer stärker, indem wir mehr Präsenzen auf das Board legen dürfen und so mehr Boni freischalten. Leider entwickeln sich die Invasoren genauso schnell und manchmal ist man schon vernichtet, bevor wir unsere Kraft erreichen.

Diese Spiel kann man von 1 - 4 Personen spielen (bei einem 4 Personenspiel kann man aber auch locker 4 - 5 Stunden an einer Partie verbringen). Das muss man halt mögen. Das Solospiel ist in einer Stunde schaffbar, dauert aber meistens auch etwas länger, je nachdem wie lange man seine Züge plant.

Gerade wenn Grübler mitspielen, kann das durchaus länger dauern, da hier Züge teilweise auch 1 - 2 Züge im Vorraus geplant werden (sollten). Sonst hat man relativ schnell verloren.

Spieler, die nicht gerne verlieren, sind hier falsch. Dieses Spiel ist schwer, wirklich schwer. Jeder der Geister spielt sich komplett anders, hat unterschiedliche Fähigkeiten, unterschiedliche Stärken und Schwächen. Es gibt verschiedenen Szenarien und Invasoren, gegen die man antreten kann, die das Spiel noch weiter verändern. Zusätzlich gibt es eine Tafel, die den Schwierigkeitsgrad noch weiter (ich glaube es sind 10 Stufen) ändern kann.

Wer gerne plant und auf wirklich komplexe Spiele mag (das hier hat den Experten Titel wirklich verdient), sollte sich Spirit Island zulegen. Gerade auch, weil man als Gruppe kooperativ gegen das Spiel antritt. Aber auch solo funktioniert es ganz hervorragend.
5 von 5

23.06.2020
Koop und Solo spielbar
Anspruchsvolle Spiel mit frische idee( ungedrehte catan gegen kolonialisierung)
Viele verschiede Geistern (unbedingt noch promos kaufen) sorgen für weitere abwechselung.

Materilien sind auch sehr hochwertig. klare Kaufempfehlung.
5 von 5

29.05.2020
Mein absolutes Lieblingsspiel (und das meiner Frau)
Dieses Spiel hat geschafft, was bisher kein anderes Spiel geschafft hat: Meiner sonst nicht sehr frustresistenten Frau Spaß an einem Brettspiel und dazu noch einem Brain-Burner zu bereiten!
Spirit Island fühlt sich dabei exakt so an, wie es klingt: Man spielt einen ganz spezifischen Naturgeist, der immer mächtiger wird und die immer aufdringlicheren Invasoren zurückdrängt, wobei er sich Stück um Stück weiterentwickelt, seine Präsenz auf der Insel erhöht und immer wieder neue, einzigartige Fähigkeiten erlernt.
Gerade im Mehrspieler-Einsatz ein bemerkenswertes Spiel, bei dem wirkliche Kooperation gefragt ist!
Unbedingte Kaufempfehlung!
5 von 5

25.03.2020
Ein echter Brain-Burner für Kenner
Thema und Ziel des Spiels
Bei Spirit Island geht es um die Eroberung einer Insel durch Siedler. Doch zur Abwechslung wird der Spieß umgedreht: wir spielen nicht die Eroberer, sondern unterschiedliche Naturgeister, die die Insel seit Jahrtausenden bewohnen und die Ureinwohner (die sogenannten Dahan) vor den Eindringlingen beschützen wollen. Dies schaffen wir durch mächtige und völlig unterschiedliche individuelle Fähigkeiten, die jeder Geist hat. Von Kampfkraft, Schnelligkeit, Beharrlichkeit, Geschicklichkeit... diese Spezialkräfte an der richtigen Stelle einzusetzen und miteinander zu kombinieren um so mit vereinter Kraft die Feinde von der Insel zu verdrängen, das ist der Kern von Spirit Island.

Spielablauf
Jede Runde verläuft über mehrere Phasen. Mittels Landschaftskarten wird bestimmt, wo die Siedler an Land gehen (z.B. auf allen Wüstengebieten). Entsprechend werden die Figuren dort platziert. Dann taktieren die Geister: sie setzen ihre Mächte dort ein, wo die Siedler sind um diese zu bekämpfen. Oder breiten sich dorthin aus, wo sie in der nächsten Phase hinkommen werden (z.B. auf alle Felsengebiete), denn dies ist bereits bekannt. Vorausschauendes Spiel ist also wichtig. Schließlich kommt die Verteidigung der Ureinwohner: die Dahan schlagen zurück und bekämpfen ebenfalls Siedler. Wo die Dahan und die Geister platziert werden, wer welche Spezialkraft wann benutzt und welche Strategie für die nächste Runde vorbereitet wird, all das ist Teil einer lebhaften Diskussion, die durchaus zu rauchenden Köpfen führen kann. Umso grandioser das Gefühl, wenn man es endlich geschafft hat: nach langem Kampf voller Erfolge, Rückschläge, Hoffnung und Verzweiflung endlich die Eindringlinge vertrieben zu haben!

Komplexität und Wiederspielreiz
Das Spiel ist unglaublich komplex und definitiv kein Familienspiel. Dafür bietet es eine enorme Spannung, man fiebert wirklich mit wenn die vorbereiteten Handlungen schließlich der Reihe nach ausgeführt werden und zum Erfolg oder Rückschlag führen. Der Wiederspielreiz ist groß, denn man kann nicht nur aus 8 Geistern wählen sondern auch verschiedene Siedler-Nationen (mit unterschiedlicher Spielart) sowie verschiedene Schwierigkeitsstufen. Zudem gibt es eine Erweiterung mit neuen Geistern und anderen Effekten.

Fazit
+ für Vielspieler, die Spaß am vorausschauenden planen und taktieren haben ein Muss
+ unglaublich gut ausbalanciertes Spiel, was von Anfang bis Ende spannend ist
+ jeder Geist spielt sich anders, was für viel Abwechslung sorgt
+ die Karten sind toll illustriert
+ die Anleitung ist umheimlich gut verständlich für den hohen Komplexitätsgrad
- die notwendige hohe Konzentration durch das ganze Spiel hindurch kann einige Spieler abschrecken und macht sicher nicht jedem Spaß
5 von 5

07.10.2019
Das Koop-Schwergewicht
„Spirit Island“ heimste in der letzten Zeit unzählige positive Bewertungen ein und wurde vor allem in Bezug zu kooperativen Spielen häufig hoch gehandelt. Bei diesen generellen Hype um Spiele bin ich stets vorsichtig - doch Pegasus liefert mit „Spirit Island“ ein kooperatives Schwergewicht für Vielspieler.
Wir nehmen die Rolle von Naturgeistern ein, die ihre Insel und deren Ureinwohner vor menschlichen Eroberern schützen wollen. Die Spieler*innen nutzen dazu individuelle Geister und Aktionskarten, um sich gemeinsam gegen die Eroberer zu wehren. Es gibt mehrere Bedingungen zum Gewinnen (oder Verlieren) und durch die komplett unterschiedliche Spielweise der Geister und einer Vielzahl an Aktionskarten gibt es enormen Wiederspielwert. Dieser wird durch zusätzliche Szenarien noch gesteigert. Auch das Material gibt sich keine Blöße: Ureinwohner-Token sind stets aus Holz, während die Besatzer-Figuren stets aus Plastik sind (Natur vs. Plastik). Darüber hinaus ist die Gestaltung und das Design des Spiels über jeden Zweifel erhaben: die Naturgeister sind schön gezeichnet, das Spielfeld hat eine taktische, übersichtliche Bemalung und auf der Rückseite eine schön reallistisch gestaltete Bemalung zwischen denen man je nach Bedarf wechseln kann. Auch die Miniaturen der Eroberer sind sauber erstellt worden und sehen gut aus. Token und Aktionskarten halten dieses hohe Designs-Niveau.
Pro:
+ hoher Wiederspielwert
+ wunderschönes Material und Design
+ Naturgeister unterscheiden sich in der Spielweise stark voneinander
+ mehrere Aktionskarten gewähren individuellen Spielstil
+ wer möchte kann das Spiel im Einzelspiel bewältigen

Contra:
- hohe Regelfülle kann abschrecken
- durch zeitgleiches Auswählen von Aktionskarten kann je nach Spielertyp hohe Downtime entstehen

Fazit:
„Spirit Island“ ist zurecht von vielen gelobt. Das kooperative Spielprinzip ist taktisch geprägt und sorgt für unzählige schöne Momente mit seinen Mitspielern. Es wird das Gefühl „Wir gegen die Eroberer“ gut dargestellt und durch die unterschiedlichen Aktionskarten und Geistfähigkeiten haben die Spieler*innen mannigfaltige Möglichkeiten sich gegen die Eroberer zu wehren. Definitiv ein Pflichtkauf für Vielspieler die ein taktisch forderndes Brettspiel möchten.
5 von 5

25.06.2019
Bestes kooperatives Strategiespiel auf dem Markt
Zum Spiel:
In Spirit Island dreht sich alles um die Kolonialisierung einer, lediglich von Ureinwohnern und Geistern bewohnten, Insel. Anders als bei so vielen Strategiespielen, übernehmen die Spieler dabei nicht die Rolle der Kolonialisten, stattdessen werden die verschiedenen Geister der Insel gespielt. Mit Unterstützung der Ureinwohner gilt es alles zu unternehmen um die Eindringlinge zu vertreiben. Dazu stehen den Spielern verschiedene Fähigkeiten zur Verfügung (je nach Geist), welche auch im Verlauf des Spiels nach Wunsch erweitert werden können.

Zu den Mechaniken (grobe Übersicht, keine vollständige Erläuterung der Regeln):
Jeder Geist verfügt über sein eigenes Charakterbrett, welches Grundlegende Fähigkeiten und Spezialeffekte festlegt. Um Fähigkeiten (Karten und vorgedruckte auf dem Charakterbrett) wirken zu können, ist Präsenz auf dem Spielfeld notwendig. Diese wird während der Wachstumsphase von der Präsenzleiste des Geistes genommen und auf das Spielfeld gelegt, dabei werden praktischerweise auch passive Boni (wie z.B. ein höheres Energieeinkommen) freigeschaltet. Somit werden die Geister mit der Zeit immer stärker, was auch notwendig ist, um die Ausbreitung der Kolonialisten einzudämmen. Fähigkeitskarten erhält man zu Beginn des Spiels für den jeweiligen Geist, weitere Fähigkeiten können mit der Zeit erlernt werden und sind zufällig (Deckbuilding). Der Einsatz von Fertigkeiten kostet häufig Energie, je nach Stärke der Karte (Ressourcenmanagement). Die Anzahl der Fertigkeiten, die pro Runde gespielt werden dürfen ist über die Präsenzleiste vorgegeben. Viele Effekte erlauben es Objekte auf dem Spielplan zu verschieben (Kolonialisten, Präsenz, Ureinwohner ....), in einigen Fällen kann aber auch Schaden oder Furcht (erleichtert das Spiel und alternative Siegoption) verursacht werden (Area control). Die Ausbreitung der Kolonialisten ist in Grenzen zufällig und über einen Kartenstapel gesteuert. Zunächst erfolgt die Erkundung angrenzender Gebiete, im Anschluss wird gebaut und zuletzt verwüstet (darf im Kontext des Spiels als Acker-/Bergbau oder Rodung verstanden werden).

Bewertung:
Das wichtigste zuerst: Spirit Island ist derzeit mein absolutes Lieblingsspiel. Das Konzept von kooperativen Spielen hat mir schon immer gefallen, fördert es doch die soziale Komponente des Brettspielens. Leider hat mich die geringe Komplexität und das Alpha Gamer Syndrom (=erfahrener Spieler gibt anderen vor, was sie tun sollen) stets gestört und letztendlich gelangweilt. Spirit Island löst diese Probleme durch eine hohe Komplexität (in den Entscheidungen, nicht den Regeln). Daher wird das Spiel oft mit einem komplexen Strategiespiel (Eurogame) verglichen und dieser Vergleich ist sehr passend. Ebenso wie viele Strategiespiele weist auch Spirit Island, neben der hohen Komplexität, eine hohe Planbarkeit auf. Der Zufallsfaktor ist vorhanden, aber relativ Überschaubar (Ausbreitung der Kolonialisten, zusätzliche Fähigkeiten, Furchteffekte). Dies ist in meinen Augen schon fast die größte Schwäche des Spiels, welche jedoch mit der Erweiterung (Branch and Claw, noch nicht auf deutsch erhältlich) mittels zufälligem Ereigniskartendeck behoben wurde.

Fazit:
Klare Kaufempfehlung für alle Spieler, die sowohl komplexe Strategiespiele, als auch kooperative Spiele mögen (oder ausprobieren wollen). Weniger erfahrene Spieler sollten sich zunächst an leichteren Spielen (z. B. Pandemie) versuchen, da es sonst leicht zur Überforderung kommen kann.
5 von 5

03.12.2018

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