Sherlock - Tod am 4. Juli

ArtikelNr.: 01-0232

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Wenn alle 3 Fälle von Sherlock bei uns im Shop gleichzeitig bestellt werden, wird kostenlos der 4. Fall "Sherlock - Verbleib unbekannt", mitgeliefert.
Nachdem in der Nähe eines Gutshauses eine Leiche gefunden wurde, bittet euch die Polizei um Hilfe, um herauszufinden, was passiert ist.
Wer ist der Mörder? Wie wurde das Opfer ermordet? Und warum?
Folgt mit eurem Ermittlungsteam den Hinweisen und versucht diese und viele andere Fragen zu beantworten.
Werdet ihr das Rätsel des Rockvalley Anwesens lösen?


Spielmaterial:

    33 Karten
    1 Spielanleitung
Merkmal:

2 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
2 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Leider der bisher schlechteste Fall
Dieses Sherlock Spiel besteht lediglich aus einem Stapel Spielkarten, einer Anleitung, einem versiegelten Fragebogen und der Auflösung des Falles (die letzten drei schön kompakt auf einem gefalteten Blatt Papier). Und das meine ich absolut nicht negativ, denn durch diese Überschaubarkeit ist man super schnell im Spiel drin und kann gleich loslegen.

Das Spielprinzip ist sehr einfach: Es gibt eine kurze Geschichte zum Vorlesen, danach wird eine Startkarte offen ausgelegt und die Spieler erhalten je nach Spieleranzahl eine gewisse Menge Handkarten. Aufgabe ist es nun, den Kriminalfall zu lösen.

Auf Karten sind Bilder abgebildet oder Informationen aufgedruckt. Doch obwohl man das Spiel gemeinsam spielt, dürfen die Infos auf den Handkarten nicht einfach weitergegeben werden. Allerdings sind auf jeder Karte einige Worte markiert, die man beim Ziehen der Karte den Mitspielern mitteilen darf. Wenn man am Zug ist, hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man legt eine Karte offen aus, womit jeder Spieler alle Infos dieser Karte sehen kann, oder man legt sie verdeckt auf einen Stapel, womit niemand die karte je wieder zu sehen bekommt. Dann zieht man eine neue Handkarte.

So wird der gesamte Kartenstapel durchgespielt. Wenn alle Karte offen oder verdeckt ausgespielt wurden, erfolgt eine Abschlussbesprechung der Spieler. Hier dürfen die Spieler dann auch die Infos der verdeckten Karten besprechen - sofern man sich alles richtig gemerkt hat.

Danach sind zwei Dinge zu prüfen. Erstens: Auf dem verdeckten Stapel müssen mindestens 6 Karten liegen, sonst ist das Spiel sofort verloren. Zweitens: Nun wird der Fragebogen geöffnet und die Spieler müssen versuchen alle Fragen zum Fall zu beantworten.

Danach kann die Lösung vorgelesen werden, so dass die Spieler sehen können, welche Fragen sie richtig beantworten haben und wie viele Punkte es dafür gibt. Zum Schluss muss noch geprüft werden, wie viele für den Fall irrelevante Karten offen auf dem Tisch liegen. Diese geben leider Minuspunkte.

Leider ist der dritte Fall unserer Meinung nach, nicht gelungen - und das liegt nicht daran, dass er der bisher schwerste sein soll! obwohl wir lediglich 4 irrelevante Karten im Spiel hatten, mussten wir letztendlich vor der Lösung kapitulieren. Entweder hatten wir einfach nur ein Brett vor dem Kopf, oder die Lösung ist wirklich an den Haaren herbeigezogen. Hinzu kommt, dass wir glauben, einen logischen Fehler gefunden zu haben, der unsere Lösungssuche doch stark eingeschränkt hat.
Spieler, die diese Sherlock-Reihe noch nicht kennen, sollten auf keinen Fall mit diesem Fall starten, denn er vermittelt unserer Meinung nach ein falsches Bild des Spieles! ob andere Sherlock-Fans den Fall lösen und vielleicht sogar gut finden, bleibt abzuwarten.
2 von 5

24.06.2019

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