Senators

ArtikelNr.: 187-0009

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Die Römische Republik, die Res Publica, liegt so gut wie in Trümmern. Hoch angesehene Petrizierfamilien kämpfen um die Macht im Senat. Ein Krieg löst den anderen ab, die öffentliche Ordnung in Rom droht außer Kontrolle zu geraten. Um die Res Republica zu retten, muss der Senat zum letzten ihm zur Verfügung stehenden Mittel greifen: Ein starker Mann muss an der Spitze Roms alle Macht auf sich vereinen. AVE CESAR!

In Senators stehen die Spieler als patron an der Spitze einer einflussreichsten Patrizierfamilie in der Zeit der Römischen Republik.

Ihr Ziel ist es, die meisten Senatoren für sich zu gewinnen, um vom Senat zum Alleinherrscher gewählt zu werden.

Jedes Mittel ist ihnen dazu recht: Erpressung, Bestechung der verschiedenen Amtsträger, aber auch großzügige Zuwendungen für das Wohlergehender Stadt.

Welche Strategie die Spieler dabei wählen, ist ihnen selbst überlassen. Wer wird am Ende den Titel des Cesar tragen? Findet es heraus.



Spielmaterial:

    105 Karten
    48 Münzen
    25 Holzmarker
    4 Spielertableau
    Spielregeln
Merkmal:

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Einmal Brutus sein
Senators ist ein herrliches Spiel, um sich gegenseitig so richtig auf die Nerven zu gehen. Man erpresst Gegner, treibt Preise in die Höhe und versucht genau dann zu verkaufen, wenn der Gegner gerade nix vorrätig hat.

Besonders gelungen empfinde ich das z.B. aus Union Pacific bekannte Spielende, das sich zufällig generiert, nämlich wenn die vierte Kriegkarte gezogen wird. So ist es jederzeit möglich, dass das Spiel abrupt endet, weswegen man sehr genau abwägen muss, ob man weiter Ressourcen hamstert und sich für spätere Runden aufpumpt, oder ob man seine sauer verdienten Münzen nimmt und an Senatoren verteilt, um sich ihre Gunst zu sichern. Denn wer die meisten Senatoren kontrolliert, ist Sieger, die anderen müssen ihn mit Ave Cäsar grüßen.

Die Runden laufen immer gleich ab. Zunächst wird ein Ereignis aufgedeckt. Entweder eben eine der Kriegskarten oder andere Karten, die entweder Geld einbringen oder kosten. Oftmals liegt der Nachteil bei demjenigen, der aktuell Letzter ist. Alternativ gibt es auch Karten, die es ermöglichen, Senatoren zu kaufen, wodurch die Zurückliegenden die Chance haben, ihren Rückstand zu verringern. Da allerdings der Finanzstärkste die besten Karten hat, besteht die Gefahr, dass die Führenden aufgrund des evtl. höheren Einkommens aus Vorrunden endgültig enteilen.

Nach dem Ereignis kann der Spieler entweder eine Auktion machen, erpressen oder verkaufen, die sich grob wie folgt zusammensetzen.
Die Auktion ist die friedlichste Aktion. Es werden vier Karten aufgedeckt. Alle außer dem aktiven Spieler dürfen nun ein Gebot für Karten abgeben. Das höchste Gebot bleibt liegen, die übrigen Gebote werden entfernt. Nun hat der aktive Spieler zwei Optionen. Den gebotenen Preis an den Bieter zahlen und die Karte kaufen oder die Karte dem Bieter überlassen und die Gebotssumme selber von ihm kassieren. Die gekauften Karten legt jeder vor seinem Sichtschirm offen ab.
Erpressen ist nun die Möglichkeit, gekaufte Karten zu kassieren. Der aktive Spieler bietet bei jedem Spieler auf bis zu eine offene Karte. Entweder verkauft der Besitzer die Karte zu dieser Kondition oder er zahlt die gebotene Summe an den Erpresser und behält sie. Die Karte, um die geboten wurde, wandert dann beim neuen (oder immer noch gleichen) Besitzer hinter den Sichtschirm. Sie kann nun nicht mehr gekauft werden.
Verkauft werden können Sets aus Karten, die entweder vor und/oder hinter dem Sichtschirm liegen. Hier ist es am Ende ein übliches Setsammeln aus entweder Nummern oder Farben. Die hieraus generierte Summe kann dann direkt investiert werden, um Senatoren zu kaufen.

Herrlich an Senators ist, dass man sich oft seiner Karten nicht sicher sein kann und der Gegner derart gemeine Angebote abgeben kann, um ihrer habhaft zu werden. Es ist ständig möglich, dem Gegner in die Suppe zu spucken, ihn richtig Geld zu kosten oder mit seinem sauer verdienten Geld um sich zu werfen.

Es ist an sich erfrischend, dass die Gummiband-Technik, die Spieler daran hindert, sich einen Vorsprung zu erspielen, hier keine Anwendung findet. Andererseits kann es frustrierend sein, wenn man als Letzter am Herankommen gehindert wird, weil das Spiel einen ständig abstraft.
Doch selbst dann kann man ja noch den Königsmacher spielen und den Führenden ordentlich ärgern, um vielleicht doch noch mal dran zu kommen oder wenigstens den Sieger mitzubestimmen. Und genau das macht dann auch bis zum Ende wieder Freude.
4 von 5

04.02.2020

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