Scotland Yard

ArtikelNr.: 05-0605

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Tatort London. Scotland Yard jagd Mister X! Ein Spieler ist ister X, die anderen sind die Detektive. Schon beginnt eine packende Verfolgungsjagd durch die Stadt. Ob mit Taxi, U-Bahn oder Bus, Mister X zieht alle Register, umd en Detektiven zu entwischen. Wird es ihm gelingen?



Spielmaterial:

    130 Tickets für Transportmittel
    29 Startkarten
    6 Spielfiguren
    2 Einlegestreifen
    2 Ringe für die Bobbies
    1 Fahrtentafel für Mister X
    1 Sichtschutz für Mister X
    1 Spielplan
Merkmal:

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
4 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
2 / 5
Alt, aber immer noch ok
Die meisten Spiele mit derart vielen Jahren auf dem Buckel sind überholt und haben keine Berechtigung mehr, einen Platz im Regal zu füllen. Scotland Yard kann man irgendwo verstehen, dass es noch immer im Regal zu finden ist.

Das Spielprinzip ist doch eher untypisch, das geheime Laufen macht es spannend und doch ist das Spiel problembehaftet:
1. Für Mister X gibt es keine Zielsetzung, außer unerkannt zu bleiben. Heißt er verwischt seine Spuren für eine gewisse Zeit und dann ist er unerkannt entkommen. Heißt aber auch, dass seine Routen keinen Sinn ergeben müssen, wodurch er tatsächlich unberechenbar wird.
2. Manche Verkehrsmittel machen es recht klar, wo er sich bewegt, andere machen das Route verfolgen nahezu unmöglich.
3. Der Spieler, der Mister X steuert, muss an sich eine verspiegelte Brille tragen, man erkennt an den Augen, wo er sich auf der Karte in etwa befindet, für mich der störenste Faktor.

Sieht man von diesen Krankheiten ab, ist das Spiel immer noch ganz ordentlich und ob der einfachen Regeln eine gute Option für einen Abend mit Wenigspielern, denen man die Besonderheit bieten möchte, dass eben nicht alle gegeneinander sind, sondern eine Gruppe gegen einen Einzelspieler agiert.

Ich würde es vermutlich nie proaktiv auf den Tisch packen, aber mitspielen tendenziell schon.
2 von 5

30.06.2022
Neu entdeckt
Vor vielen Jahren zuletzt gespielt und jetzt wieder neu entdeckt. Schönes Spiel, auch für Brettspieleinsteiger. Die Jagd nach Mister X schweißt die Detektive zusammen, bis sich die Schlinge weiter zuzieht. Ein gewiefter Mister X kann diese aber auch ganz schön an der Nase herumführen.
4 von 5

20.09.2021
Als Familenspiel solide
Scotland Yard eignet sich vor allem als Familienspiel das ab und zu bespielt werden kann. Sofern man es aber wirklich nur selten spielt ist es ein unterhaltsames, solides Spiel. Bei ständiger Bespielung zeigt sich aber auch die Schwäche des Spiels. Der Langzeit-Suchtfaktor fehlt. Stärke ist ganz klar die Einfachheit. Mit diesem Spiel bekommt man auch Freunde/Familie an den Tisch die sonst gar keine Affinität zum Brettspiel hegen. Es ist in unter 10 Minuten erklärt und verstanden und bei wenigen Benutzungen ein echter Spielspaß! Aufgrund der ständigen Kommunikation zwischen den Detektiven kommt auch kaum Langeweile auf während des Spiels da ein Sieg regelmäßig nur durch Zusammenarbeit möglich ist. Wer also nach einem einsteigerfreundlichen Familienspiel für ab und zu sucht macht mit Scotland Yard nichts falsch.
5 von 5

11.01.2021
Überholter Klassiker
Scotland Yard ist der Klassiker schlechthin was Hidden Movement-Brettspiele anbelangt, eines meiner absoluten Lieblingsgenre. Die Regeln wurden über die Jahre immer wieder leicht angepasst, was die Spiellänge und v.a. Ticketverteilung anbelangt, aber sind im Kern sehr ähnlich geblieben.

Ein Spieler bewegt sich ohne sichtbare Figur durch einen Stadtplan von London. Die Gegner als Detektive müssen es schaffen, auf dem gleichen Feld zu landen, so dass sich Mr. X zu erkennen geben muss und verloren hat. Nach gewissen Runden muss Mr. X seine Position verraten, um den Ermittlern zu helfen. Wird er bis zum Schluss nicht gefasst, gewinnt er.

Hier gibt es in der Anleitung eine Unklarheit, da er sich einerseits nach dem 24.Zug zum Abschluss zeigen soll. Andererseits die Regeln festlegen, dass er am Ende der 22.Runde gewonnen hat. Das ergibt sich wohl daraus, dass Mr. X zwei Mal einen Doppelzug durchführen kann, was nur als eine Runde zählt.

Das Spiel ist schnell erklärt und aufgebaut und macht immer noch Spaß, wenn man gewisse Hausregeln anwendet. Z.B. ist es sehr schwer, Mr. X zu überführen, wenn er nur per Taxi reist. Außerdem hat Mr. X kein wirkliches Ziel, außer sich bis zur 22.Runde möglichst weit von den Ermittlern entfernt aufzuhalten. Das ist auch der Hauptgrund für die Abwertung.

Es gibt mittlerweile einfach deutlich spannendere und bessere Spiele, die teilweise sogar noch leichtere Regeln haben. V.a. muss hier auch Mr. X selbst ein Ziel oder mehrere in begrenzter Zeit erreichen. Anzuführen ist hier in erster Linie Mister X - Flucht durch Europa, das Scotland Yard am nähsten kommt mit einem familienfreundlichen Thema, allerdings kaum noch im Handel zu finden ist.

Von den gleichen Autoren ist auch Whitehall Mystery zu nennen, das ebenfalls Hidden Movement besser umsetzt, allerdings thematisch für Kinder nicht ganz so passend ist - kann man aber ignorieren. Wer es komplexer mag, dem seien Die Akte Whitechapel oder Specter Ops empfohlen. Letzteres ist auch thematisch für Kinder in Ordnung, aber bisher nur auf Englisch erschienen.

Da das Material gut ist und das Spielprinzip trotzdem noch Spaß macht, gerade für Kinder und Einsteiger, und speziell da man mit Hausregeln wie gewissen Zielpunkten für Mr. X auf der Karte auch hier die Spannung leicht erhöhen kann, trotzdem noch drei Punkte.
3 von 5

08.03.2019

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