ArtikelNr.: 250-0001

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Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Sagani ist ein Plättchen-Legespiel, bei dem ihr versucht, Naturgeister aus ihren Gefäßen hervorzulocken. Die Geister streben danach, die Harmonie zwischen den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft aufrecht zu erhalten. Sind die Elemente um sie herum in der richtigen Balance, treten die Geister aus ihren Gefäßen hervor und zeigen sich in ihrer vollen Gestalt.

Legt die Geistplättchen geschickt an und verschiebt die Klangschalen, mit denen sich die Geister Botschaften zusenden, wenn die Harmonie der Elemente wiederhergestellt wird und lasst so ein farbenprächtiges und harmonisches Gebilde in eurer Auslage entstehen.

Sagani stammt aus der Feder des deutschen Erfolgsautors Uwe Rosenberg, der schon seit vielen Jahren sein Händchen für geniale Spielideen unter Beweis stellt (Bohnanza, Agricola, Nova Luna und vieles mehr).



Spielmaterial:

    96 Klangscheiben
    72 Naturgeistplättchen
    10 Missklangscheiben
    4 Spielermarker
    1 Spielplan
    1 Startspielermarker
Merkmal:

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Wecken von Naturgeistern
Sagani ist, wie bereits Nova Luna es war, ein von Habitats inspiriertes Legespiel. Auf sehr simple Art und Weise werden Plättchen aus einer Auslage ausgesucht, die dann ohne großartige Restriktionen in einer eigenen Auslage angelegt werden. Jedes Plättchen bringt dabei einen Satz an Bedingungen mit, die erfüllt werden müssen, bevor das Plättchen einem Punkte liefern kann. Anders als bei den beiden vorherigen Vertretern sind die Bedingungen hier nicht das Angrenzen an Plättchencluster bestimmter Farben, sondern das Vorhandensein von Plättchenfarben in beliebiger Entfernung in bestimmten Richtungen. Sind alle Bedingungen erfüllt, kann das Plättchen umgedreht werden, zeigt dabei einen schön illustrierten Naturgeist und gibt Punkte, die direkt auf der Punkteleiste abgetragen werden. Die erste Spielerin, die eine von der Spielerzahl abhängige Punktzahl erreicht, gewinnt das Spiel.
Sagani macht Spaß, bleibt aber in vielen Punkten hinter Habitats und sogar hinter Nova Luna zurück. Zunächst einmal muss die Art und Weise, wie Plättchen ausgewählt werden, kritisiert werden. Aus einer Auslage von gleichwertigen Plättchen muss einfach nur ein Plättchen genommen werden. Hier gibt es keinerlei Vorausplanen, keine Kosten, kein Abwägen von Pro und Contra. Man nimmt sich einfach das Plättchen, von dem man glaubt, dass es am besten in die Auslage passt. Einzig, wenn nur noch ein Plättchen in der Auslage verblieben ist, hat die Spielerin die Option, ein verdecktes Plättchen vom Nachziehstapel zu ziehen. Hier hat der Autor ein „Intermezzo“ eingefügt, essentiell eine Leiste, in der die Plättchen landen, die keiner wollte und aus dem irgendwann zusätzlich ein Plättchen genommen werden kann, wenn man es möchte. Dieses Intermezzo bringt dem Spiel nur sehr limitiert etwas (ja, mit einem zusätzlichen Plättchen kann man schneller ans Ziel kommen), zerstört aber den Spielfluss und wirkt auf mich so, als wäre es eingebaut worden, um die langweilige Plättchenwahl zu kaschieren. Das Fehlen jeglicher Restriktionen beim Anlegen der Plättchen, lässt das Spiel etwas öde wirken. Die Geister sind sehr schön illustriert, leider sind es pro Farbe aber immer die gleichen Abbildungen.
Das Spiel ist in Ordnung und kann auch Spaß machen, insbesondere mit Familienspielern. Wenn man es aber mit anderen Titeln vergleicht (und der Vergleich ist bei einer erneuten Serie von Spieliterationen dieses Autors wirklich angemessen), hinkt Sagani leider etwas hinterher.
3 von 5

24.04.2022
So macht Plättchen legen Spaß!!
In Sagani versuchen ein bis vier Spieler ihre Naturgeistplättchen so zu platzieren, dass möglichst schnell und punkteträchtig Harmonie zwischen den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft hergestellt wird.
Jeder Spieler bekommt 24 sogenannte Klangscheiben seiner Spielfarbe und zur gemeinsamen Verfügung werden ein Feld mit Punkteiste - die Harmonieleiste - , 10 rote Missklangscheiben und 72 Naturgeistplättchen, die dieselbe Grundfarbe wie die vier Elemente haben (Feuer: rot, Wasser: blau, Erde: grün und Luft: weiß), in die Tischmitte gelegt.
Vom Stapel der 72 Naturgeistplättchen werden fünf mit der Rückseite nach oben für jeden erreichbar in das sogenannte Angebot gelegt. Daraus ziehen die Spieler abwechselnd je ein Naturgeistplättchen pro Zug, bis das Angebot leer ist und mit den nächsten fünf Naturgeistplättchen bestückt wird.

Wie geht nun der eigentliche Spielzug?
Wer ein Naturgeistpättchen zieht, dreht es um, so dass die Vorderseite nach oben zeigt und versucht es bestmöglichst in seiner Auslage anzulegen.
Die Naturgeistplättchen haben auf ihrer Vorderseite ein Gefäß mit Siegpunkten und je nach Siegpunkten zwischen einem und vier Pfeilen in verschiedene Richtungen vom Gefäß  in der Mitte wegzeigend, horizontal nach links oder rechts, vertikal nach oben oder unten, oder diagonal in alle möglichen nicht orthogonalen Richtungen.
Die Pfeile zeigen in zufälliger Anordnung die verschiedenen Elementfarben. Dementsprechend können blaue, rote, grüne und weiße Pfeile auf den Plättchen sein.
Das Spielprinzip ist dabei:
Wenn auf einem Plättchen zum Beispiel ein weißer Pfeil senkrecht nach oben zeigt, muss in der eigenen Spielerauslage irgendwo gerade über diesem Plättchen ein weißes Luft-Naturgeistplättchen gelegt werden, um die Aufgabe zu lösen und die Harmonie wiederherzustellen und Siegpunkte zu bekommen. Beim Anlegen des Plättchens muss darauf geachtet werden, dass dies orthogonal an bereits ausliegende Plättchen passiert und wieviele Pfeile auf den Plättchen abgebildet sind. Genausoviele Klangschalen müssen auf das Plättchen gelegt werden, bei einem mit vier Pfeilen also vier Klangscheiben. Gehen die eigenen Klangscheiben aus, müssen dafür rote Klangscheiben genommen werden, die Minuspunkte zählen.
Die Klangscheiben werden direkt auf die Farbpfeile gelegt, wenn diese ein Naturgeistplättchen gleicher Farbe passend zur Pfeilrichtung genau treffen. Bei noch unerfüllten Pfeilaufgaben werden die Klangscheiben auf das mittlere Gefäß des Naturgeistplättchens gelegt. Die Siegpunkte des Plättchens bekommt der Spieler erst, wenn alle Klangscheiben auf Pfeilen liegen. Dann werden die Klangscheiben heruntergenommen und wieder in die eigene Auslage gelegt und mit den erreichten Siegpunkten auf der Harmonieleiste vorangedüst.

Der Clou:
Die Naturgeistplättchen werden auf der Rückseite, auf der nur die Farbe und die Siegpunkte des Plättchens zu sehen sind, in das Angebot gelegt und somit weiß keiner der Spieler welche Farben die Pfeile darauf haben und in welche Richtungen sie zeigen.
Ergo weiß man beim Ziehen eines Plättchens dessen Grundfarbe und dessen Siegpunkte, aber nicht inwieweit die Pfeilanordnung in den eigenen Puzzle-Auslagebereich passt.

Eine Partie Sagani gewinnt, wer je nach Spieleranzahl eine gewisse Anzahl Siegpunkte erreicht, was ein richtig spannendes Wettrennen ergibt.

Fazit:
Kaum ein anderes Spiel hat auf uns einen derart großen Wiederspielreiz wie Sagani ausgelöst und ist in so kurzer Zeit so häufig im 2 Spieler Spiel auf den Tisch gekommen.
Der Schwierigkeitsgrad ist perfekt um zu knobeln, ohne unangenehm anstrengend zu werden, genauso sind Spieldauer und Zugänglichkeit für uns perfekt.
Sagani hat mit den ansprechend designten, süßen Naturgeistern, denen mithilfe der Klangscheiben wieder zu Harmonie verholfen werden soll, ein total reizvolles Thema.
Die Klangscheiben auf gelöste Pfeile zu verschieben und bei Erfolg ganz herunternehmen, wirkt motivierend, belohnend und macht großen Spaß.

Der Autor Uwe Rosenberg hat viele (kleine) taktische Elemente eingebaut, die man anfangs noch gar nicht alle wahrnimmt:
Dass man zwar weiß, welche Farbe und wieviele potentielle Siegpunkte ein Naturgeistplättchen im Angebot hat, aber nicht, wie und in welchen Farben die Pfeile darauf angeordnet sind, ist genau die richtige Dosis an offener Information im Verhältnis zu verdeckter.
So manches zusätzliche Anbauen eines Plättchens wird nötig, um diagonale Pfeilaufgaben lösen zu können, was einem im Punktewettrennen nach hinten werfen kann.
Die höherwertigen Plättchen beinhalten immer mehr Pfeilaufträge, die beim Ausgehen der eigenen Klangscheiben mit roten Minusklangscheiben belegt werden müssen. Dadurch verliert man kurzzeitig Siegpunkte auf der Harmonieleiste, hat aber ein höheres Kontingent an Klangscheiben zur Verfügung, da gekaufte rote in den eigenen Vorrat wandern, dauerhaft genutzt und nur einmalig bezahlt werden müssen.
Ebenso bringt die Möglichkeit für den hinten liegenden Spieler zwei Plättchen auf einmal zu ziehen und damit aufzuholen, ein Element ins Spiel, das über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.
Dadurch, dass das Angebot und die eigenen Auslagen der Spieler für alle sichtbar sind, können gegenseitig dringend benötigte Plättchen weggechnappt werden, und es lässt sich antizipieren wie weit die Mitspieler noch vom Sieg entfernt sind, um darauf, falls möglich, die eigene Legestrategie auszurichten.


Sagani wirkt sehr gut ausbalanciert und spielt sich viel flüssiger und intuitiver, als man beim Spielregeln lesen meinen könnte.
Auch wurde ein hervorragender Solomodus integriert, sogar mit zwei verschieden langen Varianten, die beide Spaß machen. Hier kann spielerisch räumliches Vorstellungsvermögen trainiert werden!

Ich meine noch nie ein dermaßen schön designtes, perfekt ausbalanziertes und fesselndes Plättchen-, Puzzlelegespiel gespielt zu haben.
Sagani hat für mich als Spiel für Zwischendurch das Potential zum Klassiker.
Chapeau an die Herren Rosenberg und Siegmon (Grafik), die ein wunderschönes Spiel geschaffen haben!!
5 von 5

14.05.2021
Entspanntes Plättchenlegespiel
Kurzbeschreibung:
Entspanntes Spiel wo Plättchen gelegt werden gemütlich Punkte sammeln

Kurze Bewertung zum Spiel in Schulnoten:

Spielspaß : 2
Optische Bewertung des Spielmaterial etc.: 2
Preisleistungsverhältnis: 2
Tiefe des Spiels: 2

Meine persönlich Gesamtnote: 2


Fazit:
Wer schon Nova Luna mochte ist auch hier bei den Spiel gut auf gehoben es werden Plättchen genommen und dann geguckt in welche Richtung Scheiben gelegt werden. Aber Vorsicht wer nicht mehr genügend Scheiben hat muss Missklangscheiben nehmen und das bringt Punkteabzug. Mal wieder hat Uwe Rosenberg eines seiner Spiele weiterentwickelt und dadurch ein Spannes aber auch ein ruhiges Spiel gemacht was man nebenbei an einen gemütlichen Nachmittag spielen kann. Sehr hübsch auch gemacht sind die kleinen Naturgeister auf den Plätchen das ist zwar von Thema überhaupt nicht wichtig aber sieht sehr gut aus. Das Spiel lässt sich zu viert spielen aber ist auch gerade für 2 Personen perfekt .
4 von 5

03.03.2021

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