Roll for the Galaxy

ArtikelNr.: 11-0326

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Errichte ein Weltraum Imperium - mit Würfel!


Roll for the Galaxy ist ein Aufbau-Spiel mit Würfeln. Sieben verschiedene Typen von Spezialwürfeln stellen deine Arbeiter dar. Du würfelst jede Runde und teilst die Arbeiter ein: zur Entwicklung neuer Technologien, zur Besiedlung von Welten oder zum Verladen von Gütern.
Wirst du das mächtigste Imperium dieser Galaxis errichten? Nimm die Würfel und dein Schicksal in die Hand und finde es heraus!



Spielmaterial:

    111 Würfel
    78 Plättchen
    33 Siegpunktchips
    5 Ablagetafeln
    5 Krediteinheitenmarker
    5 Phasenstreifen
    5 Sichtschirme
    5 Würfelbecher
    1 Beutel
    1 Spielanleitung
Merkmal:
31,49 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Das bessere R... for the Galaxy
Roll for the Galaxy ist das Würfelpendant zu Race for the Galaxy und ist deswegen logischerweise gut miteinander vergleichbar. Hierzu am Ende mehr.

Zunächst zum Grundprinzip von Roll for the Galaxy:
Jeder Spieler wirft Würfel, wobei jeder Spieler unterschiedliche Startwürfel erhält. Die Würfel unterscheiden sich in Farbe und Symbolen auf den Seiten, so dass unterschiedliche Farben unterschiedliche Gewichtungen aus 6 Kategorien vorweisen. Während weiße Würfel besser zum Erkunden sind, können lila Würfel besser für den Kapitalismus genutzt werden.
Haben die Spieler die Würfel geworfen, weisen sie sie verdeckt den fünf Phasen zu, wobei zunächst das Symbol vorgibt, wo Würfel zu platzieren sind. Durch Sonderfähigkeiten können aber Symbole auch anderweitig eingesetzt werden und den Spieler flexibler machen.
Von den fünf Phasen werden allerdings nur die Phasen gespielt, die die Spieler wählen, wobei jeder Spieler nur eine Phase aktivieren kann. Dadurch muss man vorher sehr genau abwägen, was man gerade am Dringendsten benötigt und wo man das Risiko eingeht, dass Würfel verfallen.
Die Würfel werden dann aufgedeckt und die gewählten Phasen aktiviert und der Reihe nach abgespielt. Hier können neue Plättchen für die Konstruktionsstätten gezogen werden, Geld gescheffelt werden, Welten bzw. Fortschrittsplättchen fertiggestellt und der Auslage hinzugefügt werden, Welten mit Gütern versehen werden oder jene Güter verkauft oder verbraucht werden. Während freigeschaltete Welten neue Würfel generieren, bringen Fortschritte mehr Variabilität in das Kreieren von Siegpunkten oder beugen die Grundregeln. Die Güter auf den Welten können verkauft werden, um Geld zu verdienen oder Siegpunkte zu erhalten.
Im Anschluss an die Phasen werden Würfel nicht zurück in den Becher sondern in die Bevölkerung gelegt, von wo sie mit Geld zurück in den Becher angeworben werden, um für die nächste Runde wieder möglichst viele Würfel zur Verfügung zu haben.
Wer eine bestimmte Menge an Siegpunkten bzw. ausgespielten Plättchen am Rundenende hat, beendet das Spiel.

Der häufigste Kritikpunkt ist, dass man durch das verdeckte einsetzen der Würfel betrügen könne. Das ist m.E. der blödeste Ablehnungsgrund der Welt, denn wenn ich mit Leuten spiele, die betrügen wollen, spiele ich mit denen nicht mehr. Das stellt somit in unserer Gruppe kein Problem dar und ist definitiv kein Contra für dieses Spiel.

Wo liegen die wichtigen Unterschiede zu Race for the Galaxy?
1. Man muss nicht abwägen, welche Welten/Fortschritte man opfert, um andere zu spielen. Stattdessen sind die Würfel die Vehikel zum Ausspielen.
2. Die Boni für den Auswähler der Phasen fallen weg.
3. Es können mehrere Aktionen gemacht werden, wenn diese bezahlt werden können Plättchen ausspielen, Güter Handeln).
Es gibt weitere Unterschiede, die ich aber nicht als so essentiell empfinde, dass sie hier dringend genannt werden müssten.

Beide Spiele sind gelungen, wobei mir Race for the Galaxy klar besser gefällt. Da sich beide Spiele sehr ähnlich spielen, benötigt man nur eine von beiden Versionen im Regal und hier gewinnt für mich die Würfelvariante. Ich mag die Tonnen an Würfeln, das geheime Zuordnen der Würfel und ich finde die Plättchen schöner als Karten beim Ausspielen. Spielerisch fühlt es sich für mich besser an, wenn ich Würfel nutze, um Plättchen zu spielen, statt dass ich Karten opfern muss, um andere zu spielen.
4 von 5

04.06.2020
Besser als Race for the Galaxy
In Roll for the Galaxy entdecken die Spieler neue Planeten, besiedeln diese, forschen, um bestimmte Vorteile zu erhalten und handeln mit Waren.

Jeder Spieler verfügt anfangs über bestimmte Würfel in seinem Bevölkerungspool und in seinem Becher.
1. Jeder Spieler würfelt geheim mit allen Würfeln in seinem Becher und legt die Würfel entsprechend ihrer Symbole unterhalb seiner Übersichtsleiste ab. Von diesen nimmt der Spieler einen beliebigen und legt ihn auf ein Feld der Leiste.
Es wird jede der 5 Phasen gespielt, auf denen bei den Spielern Würfel auf der Übersichtsleiste liegen (jeder Spieler kann also max. eine Phase wählen, die auf jeden Fall gespielt wird).
Die Phasen sind: a) Erkunden (bringt je Würfel 2 Krediteinheiten oder neue Technologie-Plättchen), b) Technologie entwickeln (sobald so viel Würfel darauf liegen, wie das Plättchen angibt, ist sie nutzbar), c) Planeten besiedeln (sobald so viel Würfel darauf liegen, wie das Plättchen angibt, ist er nutzbar), d) Waren erzeugen (hier abgelegte Würfel dürfen auf jeden farbigen Planeten als Waren abgelegt werden), e) Waren verladen (bringt Krediteinheiten oder Siegpunkte; der Geldwert hängt von der Würfelfarbe ab, für die Siegpunkte sind die Farbe des Würfels auf dem Planeten, des Planeten selbst und des Würfels des Verladers von Belang).
2. Jede Phase, die aktiviert wurde, wird nun durchgespielt.
3. Für jede Kreditstufe muss der entsprechende Spieler einen Würfel aus seinem Würfelpool in seinen Becher bringen.

Das Spiel endet, sobald entweder die vorgegebenen Siegpunkte-Chips vergeben wurden oder ein Spieler sein 12. Technologie-/Planetenplättchen auslegt. Dann werden die einzelnen Siegpunktechips gezählt und der Wert der Technologien und Planeten addiert.

->Fazit: Das Würfeln und Verteilen dieser setzt Ehrlichkeit unter den Spielern voraus (auch wenn das natürlich Ehrensache sein sollte).
Grundsätzlich sind viele Würfel im Becher von Vorteil, da man so oft in mehreren Phasen etwas machen kann. Allerdings sollte man Technologien und Planeten einrichten, um Vorteile und bessere Würfel zu erhalten – dann sind diese Würfel aber eine zeitlang in Beschlag genommen.
Auf jeden Fall funktioniert die Würfelversion von Race for the Galaxy besser als sein Vorläufer. Wer dieses mochte oder Würfelspiele mag, kann ruhig einen Wurf riskieren.
3 von 5

08.09.2018
Mein Gott, es ist voller Würfel...
Würfel Versionen von bekannten Brett- und Kartenspielen haben in den letzten Jahren Hochkonjunktur, doch meist bleiben diese hinter dem Original zurück. Mit Roll for the Galaxy gibt es nun also die Würfel Umsetzung zu dem bekannten Race for the Galaxy.

Das Spiel ist ein Engine Builder, es geht also primär darum, ein möglichst effektiv funktionierendes Weltraumimperium aufzubauen. Zu Anfang hat man nur ein zufälliges Startplättchen bestehend aus Spezialfertigkeit und einem zugehörigen Planeten, sowie einen weiteren zufälligen Startplaneten. Im Laufe des Spiels kann man aus einem Stoffbeutel weitere Plättchen ziehen, welche nun zweiseitig bedruckt sind: Auf der einen Seite ein weiterer Planet, auf der anderen Seite eine neue Technologie (=Spezialfähigkeit). Diese kann man besiedeln bzw. entwickeln, um sie der eigenen Zivilisation hinzuzufügen. Dabei gibt es eine Vielzahl von interessanten Synergieeffekten, die es auszunutzen gilt.

Der Clou bei dem Spiel ist folgende Idee: Alle zivilisatorischen Fortschritte werden durch Würfel dargestellt, die ich meiner Bevölkerung hinzufüge. Anfangs hat jeder 3 weiße Standardwürfel, doch jeder weitere Planet fügt verschiedenfarbige Würfel hinzu. So gibt mir eine Söldnerwelt z.B einen roten Militärwürfel, welcher einen besonderen Fokus aufs Entwickeln hat. Generell gilt: Desto teurer der Planet, desto besser der farbige Würfel.

Zum generellen Spielablauf: Man muss jede Runde zunächst einmal Würfel aus seiner Bevölkerung in seinen Würfelbecher hinein kaufen. Deshalb ist eine funktionierte Ökonomie extrem wichtig, denn ohne Credits geht hier kaum was. Dann würfelt jeder Spieler geheim hinter seinem Sichtschirm, und teilt die Würfel je nach Symbol auf eine der 5 verschiedenen Aktionen (Entdecken, Besiedeln, Entwickeln, Produzieren, Verladen) auf. Manche Würfel zeigen einen Stern und dürfen somit frei verteilt werden, ausserdem gibt es noch Mittel und Wege die Würfel zu verschieben.

Wieso die Geheimniskrämerei hinter dem Sichtschirm? Weil jeder Spieler eine der 5 Aktionen markiert. Hat zum Beispiel kein Spieler Besiedeln gewählt, so fällt diese Phase in der laufenden Runde komplett aus. Alle dort platzierten Würfel wandern als Trostpreis zurück in den Becher. Jene Würfel, mit denen Aktionen ausgeführt wurden, setzt man entweder auf seinem Tableau ein, oder sie kommen irgendwann verbraucht in die Bevölkerung zurück, von wo aus sie wieder in den Becher gekauft werden können.

Ein Wort zum Spielmaterial: Die 100+ farbigen Würfel machen auf dem Tisch schon so einiges her. Die ebenso bunten Würfelbecher sind aus Vollplastik und machen beim Würfeln einen Heidenlärm. Wir mussten dazu übergehen, diese mit einer kleinen Schaumstoffeinlage auszupolstern, damit man am Nebentisch auch noch etwas anderes spielen kann.

Fazit: Nach 1 bis 2 schnellen Runden hat man Spielprinzip verinnerlicht und kann die Ikonographie lesen, ohne groß in der Anleitung nachschauen zu müssen. Anschließend steht dem Aufbauspaß nichts mehr im Wege. Das Spiel gefällt mir sogar besser als Race for the Galaxy, also eine klare Empfehlung.

Wie bei den meisten Aufbauspielen muss einem allerdings bewusst sein, dass man im Grunde genommen ein Gruppen Solitaire Spiel vor sich hat. Die Spielerinteraktion beschränken sich auf ein Minimum.
4 von 5

07.02.2017

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