ArtikelNr.: 32-0057

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Im Norder der Vereinigten Staaten zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Es ist kein leichtes, Landwirtschaft am oberen Mississippi zu betreiben, doch es ist eine Zeit der Innovation und Expansion. Die technologischen Fortschritte im Bereich der Flussboote eröffnen euch gänzlich neue Möglichkeiten! Ihr verschifft eure vielfältigen Feldfrüchte entlang des Mississippis immer weiter in den Süden, wo es wertvolle Aufträge gibt. In New Orleans beauftragt ihr Kimmissionäre damit, eure Wagen zu veräußern und euch in geschäftlichen Angelegenheiten mit Rat und Tat an der Seite zu stehen. Eure Arbeitskräfte geschickt einzusetzen, die Gunst des Hafenmeisters zu erlangen, günstige Gelegenheiten sofort beim Schopfe zu ergreifen und eure Mitspieler stets im Auge zu behalten - das sind die Schlüssel zum Erfolg, um euer eigenes Imperium am mächtigen Mississippi zu errichten!



Spielmaterial:

    110 Ackerfruchtplättchen
    56 Arbeiter aus Holz
    45 Flussboote
    40 Gebietskarten
    28 Gutachter aus Holz
    25 Münzen
    17 Günstige Gelegenheitskarten
    8 Brunnen
    8 Scheunen
    8 Wertungsmarker
    5 Phasenkarten
    4 Hafenmeister aus Holz
    4 Spielertableaus
    3 Übersichtskarten
    2 Spielpläne
    1 Spielanleitung
    1 Startspielermarke
Merkmal:

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Nettes Spiel, könnte aber etwas strategischer sein
In Riverboat bauen die Spieler Feldfrüchte an, verschiffen diese über den Mississippi und entsenden Händler, um in New Orleans Einfluss zu erringen.

Jeder Spieler verfügt über einen Ablagepan (oder besser gesagt Felder) an dessen oberen Ende ein Steg verläuft, über den man mit seinem Hafenmeister zieht, sowie 13 Arbeiter, 3 Münzen und 2 Gutachter.
Der gemeinsame Plan beherbergt die Punkteleiste, eine Auswahl an verschiedenen Ackerplättchen, 4 Günstige-Gelegenheitskarten, einen Abstellplatz für entsandte Händler und eine Leiste, auf der Schiffe zum Transport bereitstehen.

Das Spiel verläuft über 4 Runden, die in jeweils 5 Phasen unterteilt sind, angezeigt durch 5 entsprechende Plättchen. Der Startspieler wählt nun als erstes eines dieser Plättchen, dann sucht der in Reihenfolge nächste eines aus usw., bis alle Phasenplättchen verteilt sind. Außerdem erhalten die Spieler ein spezielles Privileg, abhängig davon, welches Plättchen sie gewählt haben (z.B. eine Münze, einen Schritt vorwärts mit dem Hafenmeister etc.)
Derjenige, der ein Plättchen genommen hat, führt die zugehörige Aktion auch als erster aus, alle anderen folgen im Uhrzeugersinn. Die Phasen sind folgende:
1. Es werden 8 Gebietskarten gezogen und nacheinander aufgedeckt, wobei jeder Spieler je einen Arbeiter auf ein Feld der passenden Farbe seines Ablageplans stellen muss.
2. Abwechselnd nimmt sich jeder solange Feldfruchtplättchen und platziert sie unter seine zuvor eingesetzten Arbeiter, bis alle Arbeiter bedient sind. (Es gibt Plättchen in Größe von 1, 2 oder 3 Feldern, wobei 3er zwei Punkte und 2er einen Punkt einbringen.)
3. Nun werden bis zu 2 Feldfruchtsorten pro Spieler geerntet und verschifft. Hierzu wählen die Spieler reihum eine Sorte, z.B. Getreide, aus und entfernen von all ihren Plättchen dieser Sorte die Arbeiter. Anschließend suchen sie sich ein Schiff des gleichen Wertes aus (mit dem sie die Waren sozusagen verschiffen) und legen es an ihren Steg an. Die Schiffe bringen direkte Vorteile (z.B. Punkte, das Entsenden von Arbeitern als Händler nach New Orleans oder Anschaffungen – Hütte oder Brunnen – die sofort auf dem eigenen Plan ausgelegt werden müssen)
4. In dieser Phase sucht sich jeder Spieler eine Gelegenheitskarte aus und nimmt sie zu sich, gleichzeitig erhält man einen Sofortbonus.
5. Zuletzt kommt es zur Wertung: Jeder Spieler darf bis zu 2 Gutachter bei sich einsetzen und erhält somit Punkte. Auf Gelegenheitskarten eingesetzt gibt es der Abbildung gemäß Punkte (z.B. für jede geerntete Rübe einen Punkt oder 2 Punkte pro 3er-Feldfruchtplättchen usw.). Auf Hütten eingesetzte Gutachter bringen 2 Punkte pro umgebender Feldfrucht einer Sorte, auf Brunnen eingesetzte einen Punkt pro Plättchen der darunter liegenden Sorte, die zusammenhängend sind. Außerdem erhält jeder Spieler je einen Punkt pro eingesetztem Gutachter und entsandtem Händler.

Die Münzen haben den Zweck, Zugoptionen zu modifizieren (so darf man z.B. in Phase 1 eine gezogene Karte ignorieren und stattdessen einen Arbeiter nach belieben einsetzen oder sich in Phase 4 eine Gelegenheitskarte aus dem Stapel aussuchen).

Bei Spielende nach 4 Runden gibt es noch Punkte für: Jede Münze (je 1), jede nicht gewertete Hütte/Brunnen/Gutachter (je 2), vollständig belegte Flächen einer Farbe auf seinem Tableau (je 3).
Zuletzt gibt es 20 Punkte für jenen, der die meisten Händler in New Orleans hat, 10 Punkte für den mit den zweitmeisten usw. und es findet die Schiffwertung statt: Wer mit seinem Hafenmeister am weitesten gekommen ist, erhält die Bootskapazität in Punkten (also 7 Punkte für ein 7er-Boot usw., aber nur für jene, die er auch mit seinem Hafenmeister erreicht hat). Alle anderen Spieler erhalten nur die aufgerundete Hälfte ihres erreichten Wertes.

->Fazit: Es gibt viele Möglichkeiten zu Punkten: Möglichst alle Felder seiner Ablage zu belegen für je 7 Bonuspunkte pro Farbe, möglichst hochwertige Schiffe nutzen, viele Arbeiter frühzeitig nach New Orleans zu schicken, um bereits bei jeder Rundenwertung viele Punkte zu erhalten...
Andererseits kann man von allem ein bisschen machen und sammelt trotzdem jeweils einige Punkte, strategisch ist es daher nicht so anspruchsvoll, aber dennoch ganz nett.
3 von 5

02.06.2020
ein Strategiespiel mit Glücksfaktor
Riverboat ist ein Aufbauspiel in 5 Phasen (Arbeiter einsetzen, Äcker bepflanzen, Ernten und Boote beladen, Günstige Gelegenheiten, Wertung) mit jeweils eigenem Bonus. In Sitzreihenfolge wählt jeder Spiele der Reihe nach eine Phase samt Bonus, mindestens ein Spieler erhält dabei zwei Phasen. Als Boni gibt es zusätzliche Arbeiter, Münzen, Hafenmeister vorrücken, Siegpunkte, Kommissionäre, Brunnen Scheune sowie Gutachter. Die Phasen werden gemäß ihrer Reihenfolge ausgeführt. Durch 8 Karten wird nacheinander eines der 5 Gebiete bestimmt, jeder Spieler setzt nun in dieses Gebiet an eine beliebige Position einen seiner Arbeiter. Die Karten gelten für alle Spieler, da aber alle unterschiedliche Tableaus besitzen, ergeben sich auch unterschiedliche Konstellationen. In der zweiten Phase werden unter diese Positionen nun Ackerfruchtplättchen (1er, 2er, 3er) aus der allgemeinen Auslage platziert. Anschließend können mit Arbeitern auf identischen Ackerfrüchten verschieden wertige Boote gekauft werden. In Phase 4 wählt jeder eine günstige Gelegenheit, die zusammen mit Scheunen sowie Brunnen in Phase 5 mit Gutachtern gewertet werden können. Am Ende jeder Runde werden diese Gutachter sowie die als Kommissionäre gesetzten Arbeiter (fehlen dann bei der Feldarbeit) zusätzlich gewertet. Mittels der Münzen können zudem Regeln auf gewisse Weise gebrochen werden.

Fazit: Riverboat ist ein Strategiespiel mit Glücksfaktor, der allerdings mittels gezieltem Einsatz von Münzen relativiert werden kann. Insgesamt ein eingängiges und sehr ausgewogenes Spiel (wir 4 lagen nach der Schlußwertung eng beieinander).
4 von 5

21.03.2018

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