ArtikelNr.: 214-0001

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Kämpfe vernebeln das Labor des Alchemisten. Was er wohl in seinem Turm braut? Im heiligen Hain zerreibt eine Druidin Kräuter. Welches mystische Ritual wird sie vollziehen? Und in den Katakomben beschwört eine Nekromantin derweil einen Knochendrachen.... Willkommen in der Welt von res Arcana!

In dieser Welt sind Leben, Tod, Elan, Ruhe und Gold Essenzen, die die Kunst der Magie antreiben. Wählt eure Magier, sammelt Essenzen, fertigt einzigartige Artefakte und benutzt sie, um Drachen zu beschwören, Orte der Macht in Besitz zu nehmen und euch somit den Sieg zu sichern!



Spielmaterial:

    150 Essenzmarker aus Holz
    40 Artefaktkarten
    12 Essenzplättchen
    10 Magierkarten
    10 Monumentkarten
    8 Plättchen „Magischer Gegenstand“
    5 Plättchen „Ort der Macht“
    4 Übersichtskarten
    1 Plättchen „Rundenablauf“
    1 Spielanleitung
    1 Startspielermarker
Merkmal:
18,99 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Grandioser Engine-Builder mit super Setting
In Res Arcana kämpfen bis zu vier Zauberer mit jedem Mittel um die Macht. Hierbei schicken sie Drachen ins Rennen, experimentieren mit Alchemie und nutzen okkulte Apparaturen.

Es gibt Einsteigerversionen ohne Draft, aber an sich draften zunächst alle Spieler ihre Handkarten. Hierbei können sie sich an den ausliegenden Orten der Macht und ihrer Auswahl an Magiern orientieren. Nach dem Draft wählen sie einen ihrer beiden Magier und spielen diesen aus, während der andere abgeworfen wird.
Mit dem gedrafteten 8-Karten-Deck wird nun das komplette Spiel bestritten, weitere Karten erhält man nicht. Zunächst zieht man drei Handkarten, die übrigen Karten sind ein verdeckter Nachziehstapel. Ist dieser leer, wird der Ablagestapel gemischt und zum neuen Nachziehstapel. Sind alle Karten ausgespielt, gibt es keinen Nachziehstapel mehr für den Spieler.

Die Spieler spielen nun abwechselnd Karten aus und aktivieren deren Fähigkeiten. Die Hauptaufgabe etlicher Karten ist das generieren von Ressourcen, sogenannter Essenzen, von denen es fünf unterschiedliche gibt.
Mit diesen Essenzen kann man weitere Karten ausspielen oder aber Fähigkeiten auf den Karten aktivieren. All dies führt aber imgrunde meist nur dazu, die Menge an Essenzen zu steigern und sich eine funktionierende Ressourcen-Maschinerie zu entwickeln (Engine-Building).
Da Sieger ist, wer als erstes 10 Punkte hat, wird man sich entweder auf die Monumente oder die Orte der Macht stürzen. Während die Monumente Gold kosten und zumeist kleine Effekte mitbringen, sind die Orte der Macht das, was ihr Name impliziert – mächtige Karten, mit denen man Siegpunkte generiert. Hier kann man wiederum mit einer Engine Punkte sammeln, um so dem Spielende näher zu kommen.
Attackieren kann man mit Drachen, die man als Handkarten ausspielt. Diese zerstören dem Gegner Ressourcen, was allerdings durch einige Karten verhindert werden kann. Dies ist die vorrangige Interaktion im Spiel.

Insgesamt ist Res Arcana eigentlich recht solitär, nachdem man gedraftet hat. Man beeinflusst sich zwar gegenseitig, allerdings sind viele Interaktionen nicht sehr gut steuerbar oder eher indirekt, so dass man dem Gegner Essenzen verschafft, weil man selbst welche erzeugt. Einzig die Drachen stellen eine aggressivere Variante dar.
Dennoch würde ich Res Arcana nicht als solitäres Spiel betrachten, da die kleinen interaktiven Elemente doch sehr genau beobachtet werden wollen. Gerade der Kampf um die Orte der Macht ist sehr wichtig zu beobachten, um einzuschätzen, worauf man spart und wie man den Gegner davon abhält, viele Ressourcen für sein Projekt zu sammeln.

Wir lieben Res Arcana. Dank der unterschiedlichen Magier und Orte der Macht und durch das Draftsystem kann man immer wieder neue Strategien ausprobieren. Selbst auf den ersten Blick aussichtslose Partien können bei geschicktem Aufbau der Engine richtig spannend werden. Eigentlich gibt es immer eine Chance, den Gegner unter Druck zu setzen. So hatten wir Spiele, die 18:16 ausgegangen sind, weil beide Spieler binnen einer Runde 8 oder mehr Punkte erzielt haben, wobei sie in den vorangegangenen paar Runde gerade mal die gleiche Zahl erzielen konnten.
Darum hat Res Arcana einen festen Platz im Regal und auch seine regelmäßigen Auftritte in der Spielerunde.
5 von 5

01.03.2021
Mini Deck-Builder das aus wenig Material viel herausholt
Die Drafting-Mechanik ist seit 7 Wonders in aller Munde und findet auch in Res Arcana Einzug in die Spielmechaniken. Die Spielerinnen nehmen die Rolle von Zauberern ein und müssen die meisten Siegpunkte erlangen. Sobald ein Spieler/eine Spielerin 10 Siegpunkte am Rundenende besitzt, endet das Spiel und die Wertung beginnt. Siegpunkte gibt es für ausgespielte Einheiten, Monumente und Orte der Macht. Diese lassen sich mit den Ressourcen in 5 Farben erwerben. Der Clou des Spiels ist, dass sein persönliches Deck nur aus 8 Karten besteht. Diese können entweder zufällig zu Beginn gezogen oder gedraftet werden

Pro:
+ schönes Design
+ schnell aufgebaut
+ schönes Material und gutes Inlay das NICHTS verrutschen lässt
+ hoher Wiederspielwert
+ Drafting erlaubt Strategien
+ leichte Interaktion…

Contra:
- … die etwas stärker auftreten könnte
- führt ein Spieler, kann man kaum aktiv etwas dagegen unternehmen
- selbst beim Drafting kann man Pech haben und schlechte Karten erhalten
- Drachenkarten wirken etwas zu stark

Fazit:
Res Arcana macht mit dem was es an wenigen Karten und Material bietet ein unglaublich dichtes Spiel. Mit den Karten lassen sich unterschiedliche Taktiken fahren und auch die Fähigkeiten der eigenen Helden, Artefakte, Orte der Macht und Monumente lassen sich unzählige Kombinationen erreichen. Der große Vorteil dabei ist, dass es schnell auf- und abgebaut ist und generell wenig Zeit beansprucht. Mit der ersten Erweiterung wird die Langzeitmotivation noch deutlich angehoben, aber dazu mehr im Review zu Lux et Tenebrae

P.S. Falls ihr mit dem Spiel vertrautet seid: Nutzt unbedingt den Draft-Mechanismus um unnötige Glückselemente zu minimieren
5 von 5

20.10.2020
Leider zu hohes Glückselement
Zunächst ist anzumerken, dass meine Bewertung alleine auf 2-Spieler-Partien basiert. Das Spiel selbst ist ein Engine Builder bei dem jeder Spieler 8 Handkarten Draftet und mit diesen im Spiel Resourcen generiert. Mit den erhaltenen Rohstoffen können anschließend u.a. Orte der Macht gekauft werden, um Siegpunkte zu genieren. Ziel ist als erstes 10 Siegpunkte zu haben und leider ist oftmals in meinen Partien schon nach der ersten oder zweiten Runde klar gewesen wer gewinnt. Dies mindert den Spielreiz eines ansonsten tollen Spiels.
3 von 5

30.09.2020
Hervorragender Engine Builder
Tom Lehmann ist ja bekannt für Race for the Galaxy, was mich persönlich nie sooo angesprochen hat. Hier das Thema mit Magiern und Alchemisten finde ich da deutlich besser.

Das Spiel hat sehr hochwertige Komponenten (ein kleiner Kritikpunkt sind hier die doch relativ wenigen Spielkomponenten, aber mit der Erweiterung wird ja noch etwas dazu kommen). Mein persönliches Highlight ist der Ressourcen-Tray. Das sollte bei viel mehr Spielen dabei sein.

Aber worum gehts denn hier eigentlich?

Jeder Spieler draftet sich ein Deck (in den ersten Spielen gibts dafür spezielle Karten, die man sich ins Deck nimmt, damit man da rein kommt - später draftet man nur noch) bestehend aus 8 Karten. Diese mischt man dann durch und zieht 3 auf die Hand. Jede Runde bekommt man eine neue Karte.

Die Karten selbst haben verschiedenste Interaktionen, manche geben Ressourcen in der ersten Phase, andere Karten muss man tappen (auf die Seite drehen), um die Aktion auszuführen. Das können dann auch Ressourcen sein, die man erhält, oder Ressourcen, die man ausgibt, um andere Ressourcen zu erhalten, oder auch andere Spieler anzugreifen.

Dann gibt es noch weitere, sehr starke Orte der Macht, sowie Monumente, die Siegpunkte und andere Effekte (jeder ist hier anders) bringen. Die kauft man sich dann abhängig von den Karten, die man sich gedraftet hat, und versucht als erster Spieler 10 Siegpunkte zu ergattern.

Ein ganz wenig Glück ist hier wohl dabei, aber es ist deutlich mehr Planung, als man am Anfang annehmen könnte. Gerade nach so 3 - 4 Partien macht das Spiel so richtig Klick (die erste Partie ist eine völlige Überforderung, da die Symbole wirklich eine komplett eigene Sprache sind). Lasst euch davon aber nicht abschrecken. Man entdeckt immer wieder neue Kombinationen, die auf einmal soooo stark sind und dann richtig Spaß machen, zu spielen.

Insgesamt ist Res Arcana ein hervorragendes Spiel, egal ob zu zweit, dritt oder zu viert. Es macht immer Spaß - und es geht tatsächlich sehr schnell, wenn man einmal die Symbole drin hat. Die Erweiterung werde ich mir auch in jedem Fall sofort bestellen, die sieht sehr vielversprechend aus.
5 von 5

23.06.2020
Top Spiel!
Res Arcana ist mein absolutes Lieblingsspiel, wenn es darum geht, ein Spiel zu spielen, dass nicht gleich 2-3h dauert. Die Zeitangabe kommt definitiv hin und es mach mir persönlich viel Spaß. Es ist nicht allzu kompliziert, aber dennoch komplex genug für viele Stunden Spielspaß! Auch der Draftingmodus gefällt uns wirklich gut. Egal, ob mit zwei oder vier Spielern, Spaß macht es immer! Ich kann dieses Spiel nur empfehlen und warte schon sehnsüchtig auf die Erweiterung!
5 von 5

01.06.2020

Neu im Sortiment