Rajas of the Ganges

ArtikelNr.: 33-0190

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Im Indien des 16. Jahrhunderts entwickelt sich zwischen Indus und Ganges das mächtige Reich der Großmoguln. Die Spieler versuchen als Rajas und Ranis - als einflussreiche Fürsten und Fürstinnen des Landes - auf bestmögliche Weise am Erfolg des Reiches teilzuhaben und ihre Ländereien zu wohlhabenden und prächtigen Provinzen auszubauen. Wer seine Arbeiter am gekonntesten einsetzt, seine Würfel geschickt nutzt und dabei sein Karma nicht vernachlässigt, wird sich am anspruchsvollen Wettlauf um Reichtum und Ruhm behaupten und in den Legenden seines Volkes unsterblich werden.



Spielmaterial:

    64 Provinzplättchen
    48 Würfel
    30 Ertragsplättchen
    24 Arbeiter
    20 Marker
    8 Flussplättchen
    4 Bonusmarker
    4 Boote
    4 Geldmarker
    4 Kalis
    4 Provinztableaus
    4 Ruhmesmarker
    1 Spielplan
    1 Startspielerelefant
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Workerplacement-Würfelmix mit interessantem Spielendsystem
In Rajas of the Ganges bauen die Spieler mithilfe von Arbeitern und Würfeln ihre Provinz aus, nutzen Märkte, befahren den Ganges und nutzen Aktionen im Palast, um möglichst schnell viele Punkte und Geld zu erwerben.

Jeder Spieler verfügt zu Beginn über 3 Arbeiter und 4 verschiedenfarbige Würfel, sowie einen Provinzspielplan. Das besondere am gemeinsamen Spielplan ist, dass es am Rand nicht nur eine Punkteleiste gibt, sondern dieser entgegenlaufend eine Geldleiste. Sollte ein Spieler mit seinen beiden Zählsteinen aufeinandertreffen, wird das Spielende eingeleitet.

Beginnend beim Startspieler setzt nun jeder abwechselnd einen seiner Arbeiter auf dem gemeinsamen Spielplan ein und, abhängig von der gewählten Aktion, die dafür benötigte Anzahl an Würfeln.
Zur Auswahl stehen:
1. Steinbruch: Der Einsatz eines Arbeiters kostet Geld. Anschließend wählt man eines der offen liegenden Provinzplättchen. Auf diesem ist angegeben, wie viele Würfelaugen der entsprechenden Farbe man abgeben muss. Beim Einbau des Plättchens erhält man Punkte für abgebildete Prachtgebäude (abhängig von seiner aktuellen Punkte-Stufe des entsprechenden Gebäudes) und Geld für Märkte, sowie u.U. Boni, sollte man die auf den Plättchen abgebildeten Wege auf spezielle Art in seine Provinz einbauen.
2. Marktplatz: Hier kommt man an neues Geld, abhängig von eingebauten Märkten in seiner Provinz.
3. Palast: Dieser teilt sich in 2 Bereiche. In einem Teil kommt man an neue Würfel (die bei Erhalt immer gewürfelt werden, um ihren Wert zu ermitteln), im anderen Teil muss man einen Würfel bestimmter Höhe abgeben und führt dadurch eine Sonderaktion aus (z.B. Karmagewinn + 1 Würfel beliebiger Farbe ODER 3 Geld + eine Prachtgebäude-Aufwertung usw.)
4. Hafen: Hier eingesetzte Arbeiter kosten teilweise Geld und bewirken, zusammen mit eingesetzten Würfeln mit Augenzahlen von 1-3, Fortbewegung auf dem Fluss, wobei man den abgebildeten Bonus erhält (z.B. 3 Punkte oder Gebäudeaufwertung etc.)

Für die Abgabe eines Karmapunktes darf man einen seiner Würfel auf die gegenüberliegende Seite drehen. An weitere Arbeiter kommt man, indem man eine bestimmte Anzahl an Punkten erreicht, eine bestimmte Anzahl an Geld erwirbt oder den Fluss weit genug bereist, wobei kein Spieler mehr als 5 Arbeiter haben kann.

Das Spielende wird eingeläutet, sobald es ein Spieler in seinem Zug schafft, dass sein Punktemarker und sein Geldmarker sich treffen oder aneinander vorbei ziehen. Dann ist jeder folgende Spieler zwischen dem Spielende-auslösenden und dem Startspieler noch genau 1x am Zug.
Wer seine beiden Marker am weitesten aneinander vorbeiziehen konnte, ist der Sieger.

->Fazit: Ein Workerplacement-Spiel, dessen Aktionen auch von Würfeln abhängen und somit an Stone Age erinnert, aber keinesfalls eine Kopie ist, sondern viele eigene Elemente enthällt. Alles hängt voneinander ab, daher sollte nichts außer Acht gelassen werden, gleichzeitig ist das Spiel aber nicht besonders kompliziert. Der Sieg, der nicht nur über Punkte, sondern auch Geld errungen wird, müsste ein Novum sein, wirkt anfangs allerdings ein wenig abstrakt, da man durch Gewohnheit einfach bestrebt ist, viele Punkte machen zu wollen. Geld ist in diesem Spiel aber nicht nur Mittel dazu, sondern sozusagen selbst auch massiv Siegpunkte.
Definitiv gelungen, abspruchsvoll ohne kompliziert zu sein und mit neuen Mechanismen...was wollen Spieler mehr?
4 von 5

04.10.2019
Tolles Spiel mit einem Aber
Rajas ist optische ein wunderbares Spiel und macht echt viel Spaß..besonders die ersten Partien.

Leider hat es sich bei uns herausgestellt, dass die Märkte einfach etwas zu stark sind und sich so oft forcierte Züge ergeben...wer auf die Märkte nicht mit aufspringt, spielt folglich nicht mehr um den Sieg mit...so jedenfalls bei uns das Fazit nach ca. 10 Spielen.
Das macht ein Spiel nun nicht komplett schlecht, allerdings mögen wir es nicht, wenn es eine übermächtige Gewinnstrategie gibt.
Als Lösung könnte man mit Hausregeln die Märkte abschwächen und das ganze somit vllt verbessern...denn wenn das Problem gelöst ist, hat man ein wunderbares Spiel. =)
4 von 5

09.07.2019
Meisterliches Worker Placement
Rajas of the Ganges gehört definitiv zu meinen Lieblingsspielen. Es ist ein Worker Placement, der einen gefühlt anfangs erschlägt, aber dadurch auch mit jeder Partie mehr und mehr sein Potential entfaltet.
Statt einer Siegpunktleiste laufen die Geld- und die Ruhmleiste aufeinander zu, wobei die Geldleiste natürlich bei Ausgaben auch mal rückwärts läuft. Sobald sich Ruhm und Geld kreuzen, ist jeder Spieler noch einmal dran und es gewinnt dann der, dessen Leisten sich gekreuzt haben und den größten Abstand zueinander haben.
Durch diesen Mechanismus ergeben sich unterschiedliche Strategien. Man kann entweder verstärkt auf Ruhm oder verstärkt auf Geld setzen, was durch unterschiedliche Aktionen auf dem Spielfeld gesteuert wird. Hierbei haben schon verschiedenste Kombinationen gewonnen, wobei auffällt, dass das komplette Ignorieren einer der beiden Leisten nicht funktioniert.
Beide Leisten bedient man in erster Linie durch den Kauf und die Nutzung von Plättchen, die man im Tausch gegen Würfel erwerben kann. Hier gibt es Plättchen mit Gebäuden, deren Kauf Ruhm einbringen, und Plättchen mit Märkten, die man aktivieren kann, um Geld zu verdienen. Durch Multiplikatoren, die man freischalten kann, wird das eine oder andere verstärkt.
Motor des gesamten Spiels sind keine herkömmlichen Rohstoffe. Stattdessen gibt es Würfel in vier Farben, deren Wert die verschiedenen Aktionen ermöglichen oder als Geldwert eingesetzt werden können. Hierbei begeistert ein super Balancing. So sind hohe Wert für den Kauf wichtig, während viele starke Aktionen auf dem Spielbrett eher kleine Zahlen benötigen. Um dem Glück ein wenig auf die Sprünge zu helfen, kann man Karma ausgeben und den Würfel auf die Gegenseite drehen.
Obgleich wir unzählige Partien gespielt haben, gibt es noch keine Masterformel, die immer funktioniert, was uns sehr gut gefällt. Jede Strategie kann gewinnen, keine wirkt mächtiger. Dadurch landet Rajas immer wieder auf dem Tisch mit gleichbleibender Begeisterung.
Für mich übrigens fast ein Skandal, dass dieses Spiel nicht mal auf der Nominierten-Liste für das Kennerspiel des Jahres war.
5 von 5

05.03.2019
Würfel als Rohstoffe
Rajas of the Ganges ist ein tolles, liebevoll gestaltetes Worker Placement Spiel. Obwohl das Spielbrett im ersten Moment wie ein großes Wimmelbild aussieht, ist der Spielverlauf doch sehr flüssig und übersichtlich.

Die Spieler haben die Aufgabe Ruhm- und Geld zu sammeln. Beides wird durch entgegengesetzt verlaufende Wertungsleisten dargestellt. Sobald es ein Spieler geschafft hat, dass sich seine beiden Spielsteine auf diesen Leisten passieren, endet das Spiel. Was anfänglich als lange andauernde Aufgabe aussieht, entwickelt sich im Laufe des Spieles immer schneller, so dass das Spielende letztendlich doch häufig schneller kommt, als erwartet.

Neben dem großen Spielbrett, auf dem die Spieler ihre Arbeiter in klassischer Worker Placement Manier für verschiedene Aktionen platzieren müssen, steht jedem Spieler noch ein eigener, kleiner Spielplan zur Verfügung, auf dem das eigene Königreich gebaut wird. Hierzu werden, ähnlich wie bei Carcassonne kleine Landschaftsplättchen genutzt.

Die Besonderheit bei Rajas of the Ganges ist, dass in diesem Spiel Würfel die sonst bekannten Rohstoffe ersetzen. Hierzu stehen verschiedenfarbige Würfel zur Verfügung, die bis zu einer gewissen Anzahl im eigenen Vorrat gesammelt werden können. Für einige Aktionen ist eine bestimmte Würfelzahl (mal hohe, mal niedrige) erforderlich, während andere Aktionen nur mit einer bestimmten Würfelfarbe durchgeführt werden können.

Und da Würfel immer mit viel Glück verbunden sind, gibt es bei Rajas of the Ganges verschiedene Aktionsfelder, mit denen Würfelpech ausgeglichen werden kann.

Das Spielmaterial ist wirklich schön gemacht, und auch das Inlay des Kartons ist sinnvoll gestaltet, so dass das ganze Spielmaterial ordentlich verstaut werden kann. Die Spielanleitung wirkt nur im ersten Moment sehr umfangreich, da sieh mehrere Sprachen enthält. Sie ist sehr gut geschrieben und schnell durchgelesen und verstanden.

In der Summe ein wirklich tolles Spiel und man darf schon gespannt auf das nächste Werk der beiden Autoren sein.
4 von 5

18.05.2018
Das vielseitige Rennen um Ruhm und Geld
Rajas of the Ganges ist ein weiteres Spiel von Inka und Markus Brand, den Machern von u.a. Village, und das Spiel fällt wie Village durch eine ungewöhnliche Art auf. Musste man in Village gezielt seine eigenen Leute sterben lassen, so muss man hier gezielt zwei Arten von Siegpunkten sammeln.

Zum Material:
Das Spiel enthält ein schönes Inlay, in dem jedes ausgestanzte Plättchen und Bestandteil seinen Platz findet. Es gibt Legeplättchen, einen Palastbereich pro Spieler, ein Spielbrett, viele schöne Würfel in verschiedenen Farben, Ablegefelder für die Würfel pro Spieler, Marker usw.
Alles wirkt sehr schön und hochwertig. Wir hatten leider das Problem, dass u.a. einige Würfel defekt waren, aber der Kundenservice von Huch wird diese austauschen.

Zum Spiel:
Es gibt, wie auch in Village, verschiedene Bereiche, in denen man seine Worker platzieren kann. Allerdings sind die Möglichkeiten nicht wie in Village begrenzt (durch die Spielsteine), sondern man kann jede Möglichkeit so oft machen, wie man diese bezahlen kann und Worker besitzt. Denn jede Aktion (bis auf einige Anfangsaktionen) kosten eine bestimmte Würfelzahl und/oder -farbe oder Geld. Mit den Aktionen möchte man noch mehr Würfel oder Geld ergattern, da man mit diesen alles bezahlt und Geld auch eine der Siegmöglichkeiten ist. Wenn man Würfel bekommt, muss man diese sofort würfeln und legt die gewürfelte Seite auf sein Tableau.
Außerdem geht es auch darum, Ruhmespunkte zu erlangen, da das einzigartige bei diesem Spiel ist, dass die Geld- und die Ruhmesleiste sich zueinander hinbewegen und das Spielende beim Zusammentreffen oder Kreuzen eingeleitet wird. Ruhmespunkte kann man auf unterschiedliche Weisen bekommen.
Insgesamt gibt es sehr viele Möglichkeiten, sehr viele Mechaniken und sehr viele Strategien.
Wer sich nicht alleine auf den Würfelwurf verlassen will, kann durch erneutes Würfeln oder durch Einsatz von Karma seine Würfel verändern. Man kann sein Land ausbauen/erweitern, neue Würfel holen, neue Worker holen, bestimmte Aktionen auf dem Fluss ergattern, …
Sein Land kann man so erweitern, dass man mehr Geld durch Märkte bekommt, mehr Ruhm durch bestimmte Gebäude oder durch Wege bestimmte Zusatzaktionen freischaltet, wie das Bekommen von Würfeln.

Fazit:
Durch das ansprechende Design und die facettenreichen Möglichkeiten macht jede Partie erneut Spaß und fühlt sich anders an als die vorherige. Aber aufgrund der vielen Möglichkeiten würden wir es eher Vielspielern empfehlen, denn es siedelt sich im Kennerbereich an. Für Leute, die das Glückselement stört, würden wir das Spiel dennoch empfehlen, da man diesem entgegensteuern kann und man durch die zahlreichen Möglichkeiten immer einen Ausweg hat.
5 von 5

07.12.2017
ein Würfel-gesteuertes Worker-Placement-Spiel
Rajas of the Ganges ist ein Würfel-gesteuertes Worker-Placement-Spiel, bei dem man zusätzlich zu seinen 3 Arbeitern noch Arbeiter auf speziellen Leisten (Ruhm, Reichtum, Fluß) freischalten kann. Die Arbeiter können im Palast (hauptsächlich neue Würfel), Steinbruch (bauen), Markt (Reichtum mehren) oder Hafen (Sammelsurium von Boni) meist nur in Verbindung mit passenden Würfeln eingesetzt werden. Neue Würfel (blau, grün, Lila, gelb) werden sofort gewürfelt, die Würfelaugen bestimmen zusammen mit der Farbe die Einsatzmöglichkeiten des Würfels. Mittels Karma können die Würfel auf die entgegengesetzte Seite gedreht werden, es gibt auch ein Feld um beliebig viele Würfel neu zu würfeln. Die erworbenen Gebäude werden auf einen Provinz-Tableau gelegt und geben zusätzliche Vorteile (Ruhm, Reichtum). Das Spiel endet, wenn sich die Marker für Ruhm und Reichtum, die an entgegengesetzten Positionen starten, treffen.

Fazit: Rajas of the Ganges ist ein durch die Würfel Glücks-abhängiges Spiel, was aber durch das Karma (Drehen der Würfel) und die unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten der Würfel nicht so stark ins Gewicht fällt. Durch die Sieg-Bedingung der zwei sich treffenden Marker (Ruhm, Reichtum) kann die Strategie entsprechend gewählt werden.
4 von 5

01.11.2017

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