Raiatea (multilingual)

ArtikelNr.: 185-0011

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In Raiatea werdet ihr zu Mitgliedern des religiösen Geheimbundes der Arioi. Während des Spiels baut ihr mit euren Kontrahenten an den kolossalen To’o-Statuen, um die Gunst des Gottes Oro zu gewinnen. In den Aktionsrunden führt ihr die Spielergemeinschaft an verschiedene Aktionsorte, während ihr in den Festrunden den Beistand der Götter beschwört, um beim Bau der Statuen zu helfen.

Ohne diesen Beistand droht der Bau zu scheitern; daher müsst ihr eure Rituale mit Bedacht wählen und genau erwägen, wie viel Mana ihr der Beschwörung opfert, um eure Ziele zu erreichen. Am Ende gewinnt, wer die meisten Siegpunkte gesammelt hat. Er oder sie wird in den Rang eines Hohepriesters erhoben und übernimmt die Führung der Arioi.



Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Großartiger Voodoo
Raiatea handelt von 3-5 Voodoo-Priestern, die Rituale durchführen, um dadurch die Gunst der Götter zu gewinnen. Hierbei ist es auch möglich, dunkle Rituale auszuführen, die aber durchaus auch gute Punkte bringen.

Aber der Reihe nach, denn wer Rituale durchführen möchte, muss diese erst mal lernen (Karten kaufen) und Mana generieren. Ein guter Voodoopriester bedarf einiger Tattoos, die ihn für einen höheren Kreis zulassen. Zudem kann man auf dem Markt handeln, um Güter zu erhalten, und nach Perlen tauschen, die wiederum zum Punkten nutzbar sind.
Diese Aktionen führen sich aus, indem jeder Spieler eine von sechs Aktionen wählt, die dann jeder Spieler ausführen darf, wobei der aktive Spieler, der die Wahl getroffen hat, einen kleinen Bonus hat.

Haben alle Spieler die Aktionen durchgeführt, geht es drei mal im Spiel in die Ritualphase, in der Mana generiert wird, Rituale erstanden werden und selbige dann beschworen werden.
Eine besonders schöne Mechanik ist, dass die Rituale nicht zwingend gelingen. Alle gewählten Rituale landen in einem Sack, werden dann gezogen und nach Wertigkeit von klein nach groß sortiert. Dann wird Mana, was vorher gezahlt wurde, aus dem Sack gezogen und auf die Karten gelegt, bis kein Mana übrig ist. Kann eine Karte nicht gezahlt werden, verfällt der Effekt.
Dadurch gibt es eine nette Taktiererei, wie viele eigene Ressourcen man aufwendet und ob man bereit ist, die Gegner mit zu finanzieren.

Es dauert ein, zwei Spiele, bis man seine Ressourcen so einteilt, dass man effektiv spielt. Auch das Abwägen, wie viel Energie man in Rituale steckt und wie viel in das Punkten auf anderem Wege, ist nicht ganz so einfach.
Doch schon ab der ersten Runde ist das Spiel durch das mögliche Scheitern der Rituale spannend und führt bei einem eigentlich recht taktischen Spiel zu recht großer Schadenfreude, wenn der Gegner wieder mal nichts spielen kann, weil er einfach zu geizig war.

Raiatea bietet tolles Material, ist stimmungsvoll und bringt tolle Mechanik mit, weswegen es von mir eine klare Kaufempfehlung gibt.
Einziger Kritikpunkt: Die Symbole sind nicht ab Partie 1 selbst erklärend, dafür gibt es aber gute Übersichtskarten.
5 von 5

12.08.2019

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