ArtikelNr.: 21-0167

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Bei dem Kartenspiel Rage sagen die Spieler vorher, wie ihre Runde verlaufen wird. Kommt dann doch alles ganz anders, lässt sich das Blatt mit Aktionskarten und cleverem Spiel wenden. Jeder Spieler versucht, seine eigene Vorhersage zu erfüllen und die Mitspieler in Rage zu versetzen.



Spielmaterial:

    112 Karten
    1 Spielanleitung
Merkmal:

2 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
5 / 5
Strategie
1 / 5
Gestaltung
1 / 5
Suchtfaktor
1 / 5
Warum verschwand dieses Spiel nie in der Versenkung?
Es ist unglaublich, dass sich manche Spiele so lange in den Regalen der Spielwarenläden halten, obwohl sie überhaupt nichts besonderes sind und es mittlerweile Spiele gibt, die ein ähnliches Prinzip haben, aber um vieles besser sind.

Es gibt nichts, was dieses Spiel besser macht als Wizard, nichts, was es besser kann als Witches und auch nichts, worin es Skull King überlegen wäre. Zudem muss man in jeder Runde (und diese sind sehr kurz) ~110 Karten, also quasi zwei Decks mischen.

Bei den anderen genannten Spielen reichen die Hälfte der Karten für ein besseres Spielgefühl.
2 von 5

11.05.2021
Ein einziges Glücksspiel
Eine Notiz vorab: Ich bin im Allgemeinen kein Fan von Stichspielen, es gibt nur sehr wenige, die mir wirklich Spaß machen. Trotzdem kann ich schon sehen, wieso Stichspiele bei vielen Leuten so beliebt sind.
Bei Rage allerdings kann ich es gar nicht nachvollziehen. Das gesamte Spieldesign ist darauf ausgelegt die Glückskomponente möglichst hochzusetzen. Im wahrsten Sinne des Wortes beschreibt der Titel das dominierende Gefühl während des Spiels. Eventuell ist bei dazu veranlagten Personen noch etwas Schadenfreude mit dabei, zu diesen glücklichen zähle ich mich jedoch nicht.
Bereits das Vorhandensein von sechs plus einer unterschiedlichen Kartenfarben schreit nach Unplanbarkeit der zu machenden Stiche. Hinzu kommt, dass selbst in einem Sechspersonenspiel nicht einmal die Hälfte der vorhandenen Karten ausgeteilt werden. Durch die vorhandenen Aktionskarten bleibt es selbst bis zur allerletzten Karte ein reines Gerate, ob man einen Stich nun wahrscheinlich gewinnen kann oder nicht. Durch die Möglichkeit die Zusatzkarten, die die Trumpffarbe annullieren oder auch wechseln können, beinahe jederzeit spielen zu können, wird einem eine Kontrolle über die Stiche vollständig entzogen. Hinzu kommt, dass demjenigen, der eine Aktionskarte spielt, kein Vorteil daraus entsteht. Die Karten dienen also nur dem allgemeinen Chaos. Unter diesen Umständen die Anzahl der zu gewinnenden Stiche im Voraus korrekt ansagen zu müssen ist mehr als nur müßig. Eine Punktedifferenz von 15 (im Vergleich bringt ein gewonnener Stich in diesem Spiel nur einen Punkt), die zwischen korrekten und falschen Ansagen klafft, wirkt in diesem Zusammenhang einfach nur höhnisch.
Eine Partie dauert eine Stunde. Eine ganze Stunde für ein komplett zufallsbasiertes Stichspiel. Ich würde bei diesem Spiel nicht einmal empfehlen, es als Mitspieler mal auszuprobieren.
2 von 5

01.02.2021

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