ArtikelNr.: 30-0035

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
38,99 €
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Wir schreiben das Jahr 2849 - die Menschheit ist in der Lage, die Energie der Pulsare zu gewinnen. Jetzt gilt es, sich diesen zweiten Goldrausch so zunutze zu machen, dass diese Energie galaxisweit verfügbar wird.

In diesem taktisch-strategischen Spiel erforschst du das All, nimmst Pulsare in Besitz und entdeckst Technologien, die es dir erlauben, eine Energie-Infrastruktur im kosmischen Maßstab aufzubauen. Aktionen erwirbst du über de clevere Auswahl von Würfeln aus einem allgemeinen Vorrat. Es gibt vielfältige Siegstrategien, also bahne dir deinen eigenen Weg in eine verheißungsvolle Zukunft.



Spielmaterial:

    25+ Technik-Cubes
    24 Transmitter-Plättchen
    17 Planetensystem-Plättchen
    12 Entdeckungsbonus-Plättchen
    12 Marker im Wert von 4 Cubes
    12 Plus-Minus-Modifikator-Marker
    9 silberne Würfel
    6 doppelseitige Technologie-Tableaus
    6 doppelseitige Zieltafeln
    4 doppelseitige HQ-Tableaus
    4 Spielerhilfen
    3 Konstruktionsbonus-Plättchen mit 7 Punkten
    3 Konstruktionsbonus-Plättchen mit 4 Punkten
    1 doppelseitiger Sternhaufen-Spielplan
    1 doppelseitiges Würfeltableau
    1 Gyrodyne-Tableau
    1 Median-Anzeiger
    1 roter Würfel
    1 Runden-Anzeiger
    1 Spielanleitung
    1 Technologie-Übersicht
    1 Würfelmodifikator-Tableau
    Je 30+ Kunststoffmarker in jeder der 4 Farben
    Je 10 Gyrodyne-Plättchen 3 verschiedener Typen
    Je 6 Pulsar-Besitzringe in jeder der 4 Farben
    Je 3 Raumschiffe in jeder der 4 Farben
    Je 1 100/200-Punkte-Plättchen in jeder der 4 Farben
Merkmal:
15,99 €

inkl. 19% USt., zzgl. Versand

F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
25,99 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Geniales Dice Placement im Weltraum
In Pulsar 2849 können zwei bis vier Spieler Würfel einsetzen, um in ferner Zukunft Aufgaben zu erledigen und letztlich Siegpunkte abzuräumen. Dazu müssen Energiequellen, unter anderem in Form von den namensgebenden Pulsaren, aquiriert und aktiviert werden, da die Menschen Energie brauchen.

Wie immer bei Vladimir Suchy sind die genialen Spielmechaniken detailverliebt und variantenreich umgesetzt. So können mit den eingesetzten Würfeln unterschiedlichste Aktionen gemacht werden, wie mit dem Erkundungsschiff zu fliegen, um (unentdeckte) Planetensysteme zu besuchen und darauf eigene Stationen zu errichten, Pulsare ausfindig zu machen und deren Energie zu nutzen, an eigenen Technologien zu arbeiten, Energietransmitter zu nutzen, um verschiedene Aktionen freizuschalten und vieles mehr.
Die einzelnen Aktionsmöglichkeiten sind wiederum untereinander so verzahnt, dass cleveres Einsetzen und Planung belohnt werden.
Und das wichtigste ist, egal auf welches Pferd man setzt und trotz der Komplexität beim optimieren, macht Pulsar 2849 richtig viel Spaß und spielt sich kurzweilig, motivational und belohnend.
Das Weltraumthema ist auch vom Look des Spiels mit dem dunklen und runden, außergewöhnlichen Spielbrett super getroffen.

Dabei spielt sich Pulsar 2849 grundsätzlich echt einfach:
Suche in einem genial innovativen Drafting Mechanismus zwei Würfel aus, setze sie für Aktionen ein und versuche in der Produktionsphase zu punkten.
So verläuft eine Runde und nach deren 8 ist eine Partie nach der Schlusswertung auch schon vorbei.
Zu zweit ist die Spielzeit mit ungefähr einer Stunde (plus/minus x) super kompakt und gefühlt viel zu schnell vorbei.

Vladimir Suchy bietet den Spielern wieder eine sehr große Anzahl an Möglichkeiten und mit dem modularen Aufbau und dem dynamischen Dice Drafting Mechanismus sehr viel Varianz.
Nie kann man alles machen und man möchte es am liebsten gleich nochmal besser versuchen.
Bei der Spielzeit ist auch durchaus eine Revanche drin. Pulsar schafft den Spagat Wenigspielern bis hin Expertenspielern einen Rahmen zu bieten, wo sich jeder nach seinem Anspruch austoben kann und gefordert ist.
Die einzelnen Spielelemente sind geschickt verwoben und das Spiel ist Suchy-typisch meisterlich ausbalanciert. 
Gefühlt fliegt die Spielzeit schneller vorbei als die Raumschiffe im Sternensystem auf dem Spielbrett.
Richtung Ende purzeln dann die Siegpunkte und belohnen zufriedenstellend vorangegangene Denkleistungen, intensive Überlegungen mit einem Wohlfühlgefühl.

Fazit:
Wer auf Dice Drafting und Placement steht, wird meiner Meinung nach hier total viel Spaß haben.
Pulsars Zugmechanismus ist schnell erklärt und gelernt und dennoch anspruchsvoll und herausfordernd.
Unter anderem mit dem genialen Würfelauswahlmechanismus, den vielen Aktionsmöglichkeiten und dem modularen Spielaufbau gleicht keine Partie der anderen. Tendenziell ist es so, je mehr Spieler mitmachen, desto mehr kommt man sich auf den Planetensystemen in die Quere und desto häufiger bekommt man schlechter die Würfel, die man sich aussucht, wenn man in der Startreihenfolge hinten dran ist. Aber auch auf letztere kann man Einfluss nehmen.
Und Pulsar 2849 spielt sich auch zu zweit schon super.

Kurz gesagt:
Eine volle Kaufempfehlung für eine herausfordernde und Langzeitspielspaß versprechende Spielerfahrung, die die eigene Optimierlust auf spaßige Art richtig ordentlich kitzelt.
Und nach dem Spiel weiß auf jeden Fall jeder was der Median ist. Ganz nebenbei, Danke Pulsar 2849.
5 von 5

20.01.2022
Eher unbekanntes gutes Spiel vom Erfolgsautor
Das Spiel ist schon ein paar Jahre älter als Praga, Messina u. UWC...aber dennoch keinen Deut schlechter.
Wem die oben genannten Spiele gefallen, sollte sich Pulsar eher früher als später bestellen, denn es ist ungewiss ob es noch einen weiteren dt. Print geben wird.

Also jetzt zugreifen. 😉
5 von 5

09.01.2022
Flüssiges Expertenspiel
Pulsar erinnert thematisch entfernt an Trajan. Nein, ich habe mich nicht vertan. Beide Spiele haben ein Pseudothema, das letzten Endes kaschiert, dass es nur um reines Sammeln von Punkten geht. Beiden Spielen tut dies aber keinen Abbruch.

Zu Pulsar konkret: Das Setting ist der Weltraum in etwa 800 Jahren. Hier bereisen wir Galaxien, die wir besiedeln, um uns Boni zu sichern. Statt Planeten können wir auch Pulsare besetzen, ebenfalls um Punkte zu generieren. Nebenbei können wir auf einem allgemeinen und einem persönlichen Technikbaum Zusatzfunktionen freischalten, die teils dauerhaft, teils einmalig mächtige Boni gewähren, die wiederum positiv auf das Punktekonto münzen. Obwohl es für viele Aktionen nur 3-5 Punkte gibt, werden die 100 am Ende locker überschritten, es hagelt also Punkte.

Mechanisch ist das Spiel elegant schlank. Zunächst werden von jedem Spieler Würfel gezogen. Hierbei gibt es bei vier Spielern 9 Würfel, so dass einer am Ende übrig ist. Durch einen zuvor ermittelten Mittelwert kann beim Ziehen der Würfel auf zwei Leisten gewandert werden, eine verändert die Startspielerreihenfolge, die andere gewährt Cubes, die am Spielende wiederum Boni freischalten. Die zwei Würfel pro Spiele pro Runde werden dann für Aktionen eingesetzt, wobei man sich als Bonus auch +/- Plättchen sichern kann und die Augenzahl beeinflussen darf.

Das Spiel bietet trotz nur zwei Aktionen pro Runde extrem viele Möglichkeiten. Auch die taktische Varianz ist herausragend. Beim letzten Spiel von uns ist ein Spieler nur auf Ausdehnung seines Territoriums gegangen, ein Spieler hat sich auf Technologien gestürzt, ein Spieler hat Pulsare aktiviert, einer hat alles ein Bisschen gespielt. Am Ende lagen alle 4 fast gleich. Bislang zumindest haben wir keine Variante gefunden, die stärker oder schwächer als der Rest wäre. Dadurch bietet das Spiel immer wieder neuen Reiz, etwas anderes zu probieren.

Obgleich es derart viel Auswahl gibt, wie man taktisch vorgeht, ist die Downtime angenehm niedrig. Natürlich stockt es mal kurz, aber das ist bei Expertenspielen normal. Es kommt höchst selten vor, dass man wirklich warten muss. Das liegt daran, dass schon beim Wählen der Würfel recht klar wird, in welche Richtung man seinen Zug lenken wird, wodurch der Zug dann recht flott abgehandelt ist. An sich ist ein Zug kein großer Aufwand. Man setzt einzelne Steine ein, fliegt sein Raumschiff oder nimmt sich einen Bonus (es gibt weitere Möglichkeiten, aber das sprengt den Rahmen), schon ist der nächste Spieler am Zug.

Aufgrund seiner schnellen Spielart ist Pulsar trotz seiner Komplexität und Themenirrelevanz ein herausragend guter Griff. Nach einer ordentlichen Erklärung kann man ab Runde 1 anständig spielen und wird wohl – wie bei Trajan – ewig suchen, ob es den perfekten Weg gibt. So wünsche ich mir Expertenspiele!
5 von 5

03.12.2018
Abstraktes Punktesammeln
Pulsar 2849 beherbergt einen gut funktionierenden Dice-Drafting-Mechanismus. In aktueller Spielreihenfolge (die sich jederzeit ändern kann) dürfen pro Runde zwei Würfel aus einer Anzahl zufällig geworfener Exemplare ausgesucht werden. Diese können dann für eine große Anzahl verschiedener Aktionen eingesetzt und mit besonderen Plättchen auch in ihrer Augenzahl verändert werden. Interessant ist, wie das Nehmen von niedrigen Augenzahlen (tendenziell schwächere Aktionen) belohnt wird, während das Nehmen von höheren mit einer Strafe verbunden ist. Dies macht es zu einer durchaus Erfolg versprechenden Strategie gezielt auf die niedrigen Augenzahlen zu gehen. Die Differenz der genommenen Augenzahl zum Medianwert der vorhanden Würfel wird einem nämlich in Form von Schritten auf der Spielreihenfolgeleiste oder Technikleiste positiv oder ggf. auch negativ zur Verfügung gestellt. Diese kleine Anzahl von ineinandergreifenden Mechanismen, verbunden mit der großen Anzahl an Einsetzmöglichkeiten weist den Würfeln auf unterschiedlichen Ebenen einen Wert zu. Dies gefällt mir sehr und macht das Spiel für mich interessant.
Den restlichen Spielinhalt möchte ich nur kurz kommentieren. In Pulsar kann man mit seinem Raumschiff den Weltraum erkunden und entdeckt immer neue Sternensysteme und Pulsare. Hierbei ist die Entdeckung jedoch nicht allzu spannend, da es immer nur darum geht, entweder einen unbewohnbaren oder bewohnbaren Planeten für sich zu beanspruchen. Im Falle eines bewohnbaren könnte man dann einen kleinen Bonus für sich beanspruchen. Weiterhin gibt es Plättchen, die einem sowohl einen direkten Vorteil bringen können, aber darüber hinaus auch ein stetiges Einkommen und die Möglichkeit, jede Runde ohne weitere Kosten einen Bonuswürfel (Bonusaktion) zu bekommen.
Es können Technologien mit permanenten oder direkten Effekten beansprucht und Gebilde gebaut werden, die einem ein regelmäßiges Punkteeinkommen bieten.
All diese Aspekte greifen wunderbar ineinander und sind aus meiner Sicht gut ausbalanciert, sodass man in diesem Spiel auf mehreren Wegen zum Sieg kommen kann. Jedoch sind alle Aktionen nur abstrakt, zu keinem Zeitpunkt kam bei mir das „Weltraumgefühl“ auf. Dies wird noch verstärkt dadurch, dass so gut wie jede Aktion einem Punkte bringt und eigentlich auch jede Kartonkomponente des Spiels Siegpunkte aufgedruckt hat. Ich fühlte mich beim Spiel einfach nur so, als würde ich ausschließlich versuchen das Puzzle aus den vorliegenden Mechanismen möglichst gut zu lösen. Durch das Thema hat das Spiel mMn nichts gegenüber einer Prototypenversion gewonnen.
Das Material muss ich ebenfalls negativ bewerten. Während die Kartonkomponenten in Ordnung sind und auch zahlreich (das Artwork zwar abstrakt und nüchtern, dennoch relativ einzigartig), fühlen sich die Würfel und die Kunststoffkomponenten nicht wertig an. Das verwendete Holz ist sehr leicht und der Kunststoff seltsam matt und ungeschliffen. Die Raumschiffe, Spielermarker und Technologiewürfel sind viel zu klein, um sie einfach und angenehm zu handhaben. Das Aufeinanderstapeln der Spielermarker auf den beiden zuvor erwähnten Leisten ist ein Graus.
Zwar bietet das Spiel durch eine Fülle von Material viel Abwechslung, ich finde persönlich das Konzept jedes einzelne Plättchen einzeln neben dem runden Spielplan zu platzieren jedoch sehr unübersichtlich und gar nicht ansprechend.
So schön die Mechanismen in Pulsar 2849 auch sind, bekommt das Spiel von mir große Abstriche in puncto Artwork, Thema und Spielmaterial. Wem diese Aspekte nicht so wichtig sind, der wird hier eine rundes Spiel bekommen, mit interessanten Entscheidungen und verzahnten Mechanismen. Ich habe von dem Spiel jedoch genug gesehen und erlebt, sodass ich es nicht unbedingt weitere Male spielen muss.
4 von 5

30.07.2018
Das perfekte Space Eurogame
Mehr Variabilität geht nicht. Würfelglück? Weit gefehlt. Die Würfel erhöhen nur nochmal die Möglichkeiten und unterstützen den Taktikfaktor. Das Spiel ist nahe am perfekten Eurospielerlebnis. Alle Daumen hoch, auch für den Brettspielversand: schnell und problemlos.
5 von 5

12.07.2018
Hoher Suchtfaktor!
Genial, genial, genial.
Fünf Partien gespielt, jede wird besser. Extrem hoher Wiederspielreiz durch die sich verändernden persönlichen Boards, der variable Technology-Track, die vielen unterschiedlichen Wege, an Siegpunkte zu gelangen. Das Spiel erlaubt Extremstrategien, aber auch Vielfalt. Es schreit geradezu danach, das nächste Mal etwas anderes auszuprobieren. Wer sich durch sehr viele Siegpunktwege nicht überfordert, sondern gefordert fühlt, für den ist Pulsar genau das richtige. Gerade das Lieblingsspiel in unserer Spielegruppe....
5 von 5

25.03.2018

Neu im Sortiment