Pret-a-Porter

ArtikelNr.: 133-0034

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Dies ist ein wirtschaftliches Strategiespiel mit direkter Interaktion. Während Modeschauen müsst ihr Auszeichnungen erlangen, durch die ihr sofort mehr Geld und Siegpunkte für die Endwertung erhaltet.

Dieses Spiel simuliert ein Unternehmen in einem starken Marktumfeld, bei dem ihr um Kunden und Marktanteile konkurriert.

Pret-a-Porter ist eines der anspruchsvollsten thematischen Kennerspiele. Entwickelt von Ignacy Trzewiczek, der für seine inhaltsreichen Spiele wie Robinson Crusoe und Detective bekannt ist.

Pret-a-Porter ist eine spannende Wirtschaftssimulation, bei der ihr ein Unternehmen in der Modeindustrie leitet: Stellt Mitarbeiter ein, produziert neue Kollektionen und bereitet euch auf die Wettbewerbe der nächsten Modenschau vor!



Spielmaterial:

    149 Karten (63 x 88 mm)
    76 Geldmarker
    70+ hölzerne Materialteile
    30 Qualitätsmarker
    19 Prestigemarker
    19 Trendmarker
    15 PR-Marker
    12 hölzerne Spielfiguren
    10 Modenschauplättchen
    10 Stilmarker
    8 Unterhaltsmarker
    5 Kleidungsartmarker
    4 Siegpunktemarker
    4 Stilanpassungsmarker
    4 Unternehmensübersichten
    4 Zugreihenfolgemarker
    1 hölzernen Kalendermarker
    1 Spielfeld
    1 Startmarker
    1 Zugreihenfolgeplättchen
    Aufkleber
    Spielanleitung
Merkmal:

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Harter Konkurrenzkampf in Tüll und Spitze
Pret-A-Porter ist ein klassischer „Brocken“, der aber die Eigenheit hat, dass er regeltechnisch wirklich schlank wirkt.

Wie passt das zusammen?
Während also die Aktionen alle recht klar sind, wenige sogenannte Mikroregeln unnötig Komplexität ins Spiel bringen und es sich an sich flüssig spielen lässt, hat man recht wenige Aktionen, die daher wohl durchdacht sein wollen, um so das Maximum herauszuholen. Klar ist von Beginn an, dass man nicht alles schaffen kann und daher recht zielstrebig eine Strategie verfolgen sollte, die aber dank der vier Wertungen auch noch während des Spiels justiert werden kann.

Spielerisch ist es in erster Linie ein Workerplacement, bei dem man mit nur drei Arbeitern agiert. Diese können entweder Verträge schließen (die Vorteile bieten, allerdings zeitlich begrenzt sind und schwächer werden), Gebäude kaufen (die Vorteile bieten, allerdings Bau- und Unterhaltskosten haben), Mitarbeiter engagieren (die Vorteile bieten, allerdings Unterhaltskosten haben und Gebäude benötigen) oder Schnittmuster kaufen (die benötigt werden, um eine Kollektion zu erschaffen). Weiter kann man an drei verschiedenen Orten Stoffe kaufen, die unterschiedlich viel kosten, aber auch unterschiedlich viele Qualitätsmarker bringen, die während der Auswertung Punkte einbringen. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen oder sich kleine Boni zu sichern.
Nach einer Runde können Gebäude ausgebaut und Mitarbeiter auf Fortbildung geschickt werden. Beides verbessert die Vorteile, die sie bringen.

Das Spiel unterteilt sich in zwölf Monate (Runden), wovon jeder Dritte eine Wertungsphase ist, die einen komplett anderen Ablauf hat. Gleich in allen Monaten bleibt der Schritt der Unterhaltszahlungen.

In der Wertungsphase kommen die Schnittmuster zum Tragen. Man wählt eine der fünf Stiltypen (Farben) und legt diese als Kollektion aus. Nun muss man die vorher gesammelten Stoffe, die auf den Schnittmustern gefordert werden, bezahlen können, um das einzelne Muster der Kollektion hinzuzufügen. Dann wird in vier Kategorien (u.a. Quantität der Muster und Qualität der Muster) geschaut, wer die beste Kollektion erschaffen hat. Für gewonnene Kategorien gibt es Prestigepunkte, die einerseits sofort Geld wert sind und andererseits während der nächsten Wertung in Siegpunkte konvertiert werden.
Nach der Wertung wird die Kollektion verkauft, was die Hauptquelle für Geld ist, das wiederum für Unterhalt, neue Muster, Gebäude, Mitarbeiter usw. benötigt wird.

Nach vier Quartalen und somit vier Wertungen ist Schluss und Siegpunkte und erwirtschaftetes Geld wird addiert. Wer hier noch einen Kredit hat, den er nicht zurückzahlen kann, ist automatisch pleite und ausgeschieden.

Obwohl Pret-A-Porter keine so wahnsinnige Interaktion zu haben scheint, kann man sich schwer in die Parade fahren. Zunächst wie üblich in der Workerplacement-Phase durch da Besetzen von Feldern, vielmehr aber in der Wertungsphase, wenn man die Kollektion des anderen übertrumpft. Dadurch, dass man ständig an seiner eigenen Kollektion und seiner Unternehmensstruktur arbeitet, hat man oft nicht so ein starker Konkurrenzgefühl und schaut vielleicht nicht so sehr auf die Gegner, doch wer blind vor sich hin wurschtelt, wird in den Wertungen vermutlich nicht erfolgreich sein. Man muss im Blick haben, wie man punkten kann und vor allem wie man das nötige Geld beschafft.

Dadurch ist Pret-A-Porter ein knallhartes Wirtschaftsspiel, das zwar in Sachen Konkurrenz nicht so hart wirkt wie kriegerische oder imperialistische Workerplacements, jedoch diesen in puncto Konkurrenz nichts nachsteht, nur eben etwas verborgener.

Mir gefällt das Spiel sehr gut, weil man ständig den Druck der Branche glaubt zu spüren, dass man wirklich herausragend sein muss, um erfolgreich zu sein. Dank der schlanken Regeln und des flüssigen Spiels ist es ein komplexes Spiel, das dennoch relativ einsteigerfreundlich wirkt. Fehler indes wird man in den ersten Runden garantiert machen, darauf muss man sich eben einstellen, aber dann machts richtig Spaß!
4 von 5

09.08.2020

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