Pandemic

ArtikelNr.: 16-0046

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Könnt ihr die Menschheit retten?


Ihr gehört einer Spezialeinheit für Seuchenbekämpfung an, die unter Hochdruck vier tödliche Seuchen eindämmen und deren Heilmittel entdecken muss.
Während ihr um die Welt reist, behandelt ihr Infektionen und treibt die Heilmittelforschung voran. Ihr müsst zusammenarbeiten, um der Seuchen Herr zu werden, denn Pandemie ist ein kooperatives Spiel. Das heißt, ihr gewinnt oder verliert gemeinsam.
Die Zeit drängt, denn neue Ausbrüche und Epidemien machen es euch zunehmend schwerer. Schafft ihr es, alle Heilmittel rechtzeitig zu finden? Ihr seid die letzte Hoffnung der Menschheit!



Spielmaterial:

    96 Seuchenwürfel
    59 Spielerkarten
    48 Infektionskarten
    7 Rollenkarten mit zugehörigen Spielfiguren
    6 Forschungszentren
    6 Holzmarker
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
Merkmal:
24,49 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
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5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Lagebesprechung
Sollen wir mit der Lagebesprechung beginnen? Wir müssen uns etwas Zeit verschaffen, um die Welt weiter von infizierten Männchen zu befreien. Wir wissen, dass bald die nächste Epedemie ausbricht, da ca. 5 Epedemie-Karten im Infektionsstapel gleichmäßig verteilt sind. Außerdem sind wir besorgt über die Pandemie und wir möchten gerne wissen, ob es neue Spreader gibt und wir über den Atlantik fliegt müssen? Ihr überlegt, ob ihr Städte in Quarantäne stellt oder die Spreader-Städte vor der nächsten Epedemie behandelt. Jedes Mitglied eures Teams hat eine besondere Fähigkeit, mit denen ihr eure wenigen Aktionspunkte verstärken könnt. Dies kann auch in Kooperation und mit Synergien erfolgen. Ich finde das Spiel thematisch sehr stimmig. Jeder der an der Reihe ist hat grundsätzlich 4 Aktionspunkte für Bewegung oder Heilung oder den Laborbau oder den Wissenstausch oder die Heilmittel-Entdeckung. Das Spielkonzept ist einfach wie genial. Dadurch ist es ein wunderbares Einstiegsspiel. Es fesselt diverse Anfänger und Gelegenheitsspieler. Zu beachten ist jedoch das Alpha-Leader-Problem. Es fällt schwer, für einen anspruchsvollen Mitspieler ruhig zu sein und einige Fehlschläge zuzulassen. Im Team erlebt man Aha-Momente und Reaktionen, ohne sich gegenseitig herauszufordern oder minderwertig zu fühlen. Auch wenn es nur ein Spiel ist, ist es doch mehr, weil man etwas über sich und die Mitspieler lernt.
5 von 5

11.04.2021
Realer denn je
Pandemie ist 2020 aktueller denn je. In einer zufälligen Stadt bricht eine Seuche aus, die zunächst nicht kontrolliert werden kann. Diese verteilt sich, wird stärker und kann schlussendlich unkontrolliert streuen. Irgendwie haben die das in den letzten Monaten doch recht oft gehört.

Tatsächlich ist Pandemie von 2009 ein Vorbote dessen, was uns derzeit beschäftigt. Im Spiel sind es gleich vier unterschiedliche Seuchen, die aber auch autark bekämpft werden müssen. Wir suchen nach Heilmitteln und heilen Erkrankte, um weitere Ausbrüche zu vermeiden.

Als Teil einer Spezialeinheit hat jede Rolle unterschiedliche Stärken. Der Arzt kann etwa effektiver heilen, während der Forscher bei der Suche nach dem Gegenmittel effektiver ist. Dennoch erfordert das Spiel enge Abstimmung der Spieler, denn gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden ist es mitnichten einfach, die Seuchen einzudämmen.

Spielerisch funktioniert es so, dass jeder Spieler vier Schritte hat, die er auf Bewegung, Tauschen von Erkenntnissen für die Forschung, Bau von Quartieren und Heilung von Kranken verteilen darf. Im Anschluss zieht man zunächst zwei Karten, unter denen sich Orte befinden, die man per Flug erreichen kann oder an denen man die Karte tauschen kann, Sonderfähigkeiten oder Epidemie-Karten. Letztgenannte verteilen das Virus an einem neuen Ort und machen den Spielern das Leben so richtig schwer. Denn sie mischen auch die Ortskarten des zweiten Stapels zurück auf den Stapel.
Unabhängig der Epidemie-Karte werden von diesem zweiten Stapel nun Karten gezogen, an denen das Ausmaß der Seuche stärker wird. Liegen an einem Ort bereits drei Steine, streut die Seuche auf die Nachbarstädte, was im schlimmsten Fall Kettenreaktionen nach sich zieht.
Es ist ein Lauf gegen die Zeit, denn zu viele Epidemien beenden das Spiel. Hingegen gewinnt man, wenn man alle vier Heilmittel gefunden hat, was aber nicht sehr einfach ist. Pandemie erfordert sehr gute Abstimmung unter den Spielern und zeitgleich Glück in den Entscheidungen. Auch das kommt einem irgendwie vertraut vor.

Das Spiel mutet trotz seiner trivialen Regeln recht schwer an, macht aber großen Spaß, da auch Neulinge sofort voll einsteigen können und nicht einfach in Entscheidungen reingequatscht werden, was sonst bei kooperativen Spielen oft der Fall ist.

Wer also noch nicht genug von Pandemien hat, findet hier ein ernstes, aber kurzweiliges Spiel, das zu Recht seit Jahren gefeiert wird.
5 von 5

01.08.2020
Bin nur noch kurz die Welt retten...
Thema und Ziel des Spiels
Pandemie ist ein sehr atmosphärisches Spiel, bei dem wir die Welt vor der Auslöschung durch Viren retten müssen. Dieses ungewöhnliche Thema ist hier sehr gut in ein Spiel von mittelhoher Komplexität transportiert worden. Wie bei Risiko ist unser Spielbrett eine Weltkarte.

Spielablauf
Jede Partie besteht aus mehreren Runden, die wiederum mehrere Phasen beinhalten. Die Spieler schlüpfen in verschiedene Rollen, und müssen kooperativ arbeiten um die sich auf der ganzen Welt ausbreitenden Seuchen einzudämmen oder auszurotten. Dazu sammeln sie Städtekarten einer bestimmten Farbe, um damit Heilmittel zu entdecken. Oder sie entfernen Würfel vom Spielplan (Würfel = ausgebrochene Krankheiten), mit Spezialfähigkeiten auch gleich mehrere auf einmal. Zudem kann von Land zu Land gereist werden, Karten getauscht oder Forschungszentren errichtet werden. Nach den Spielzügen eines Spielers werden mehrere Städtekarten aufgedeckt. Hierunter sind Ausbruchskarten gemischt, und wenn eine solche aufgedeckt wird, bricht eine Krankheit in einer bestimmten Stadt aus. Dann wird ein Würfel dort platziert. Liegt in der Stadt jedoch schon ein Würfel, breitet sich die Krankheit explosionsartig weiter aus und greift auf alle umliegenden Städte über. So kann in kürzester Zeit ein ganzer Kontinent verseucht werden und die Spieler haben alle Hände voll zu tun, sich gemeinsam einen Plan zu überlegen, wie der Schaden am besten zu begrenzen ist. Die Taktik kann sowohl defensiv als auch offensiv gestaltet werden, und es können viele unterschiedliche Strategien ausprobiert werden. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist eher hoch: man löscht die ganze Zeit über Schaden, und kaum hat man das geschafft, bricht wieder eine Krankheit aus. Umso befriedigender, wenn man es am Ende ganz knapp doch noch gemeinsam schafft, die Erde zu retten.

Komplexität und Wiederspielreiz
Die Komplexität ist mittelhoch, wenn man eine Weile nicht gespielt hat, muss man sich kurz einlesen. Der Wiederspielreiz ist ebenfalls mittelhoch, da man irgendwann die beste Taktik für sich entdeckt hat und dann besser wird. Wem das Grundspiel dann zu wenig Abwechslung bietet, der geht zu den Legacyspielen über und bekommt hier über 12 Spielmonate (=12 Partien) stets neue Aufgaben zu meistern, wobei erreichte Fortschritte in die nächste Runde übertragen werden.

Fazit
+ originelles und vorher nicht dagewesenes Thema
+ spannend und atmosphärisch umgesetzt
- wird nach einigen Partien etwas eintönig --> dann sollte ein Legacyspiel folgen
4 von 5

07.10.2019
GENIAL! Gemeinsam gegen die Ausbreitung von 4 Seuchen...
Also ich habe bevor ich mir das Spiel gekauft habe, viele Rezensionen und auch Videos angesehen, der Städeplan hat mich etwas abgeschreckt (Alles was wie Rikiko aussieht schreckt mich ab ;) ) und dann aus Neugier doch zugeschlagen und auch gleich das Legacy gekauft (aber noch nicht gespielt).

Und ich muss sagen auch wenn die erste Runde etwas holprig war und wir es auch noch falsch gespielt haben (haben den Spielerkartenablagestapel neu gemischt... Ups ;D (wenn der aufgebraucht ist ist das Spiel eigentlich vorbei und man hat verloren)

Aber MICH hat das Spiel sofort angesteckt, ich habe auch bereits die Erweiterung auf Messers Schneide liegen will aber erst in Pandemie etwas geübter sein denn es ist (wenn mans richtig spielt) schon teils echt knapp das man kurz vor Ende doch noch verliert/gewinnt...

Aber genau das macht den Reiz aus, man muss gut zusammenarbeiten, die Fähigkeiten der Charaktere sinnvoll einsetzen um zu gewinnen.

Man hat farbige Karten auf der Hand die Orte der Weltkarte zeigen, gibt man in einem Ort mit Forschungszentrum 5 gleichfarbige Karten ab hat man die entsprechende Seuche geheilt. Die Karte nutzt man aber gleichzeitig um sich schneller auf dem Spielplan zu bewegen, z.b. gibt man die Stadt ab in der man steht kann man sich irgendwohin stellen. Oder man reist zu der Stadt die man abgibt. Man kann Städtekarten an Spieler übergeben usw.

Also ich bin Pandemie FAN!!!
5 von 5

22.08.2018
geniales Koop Spiel
als Fan von Koopspielen kommt man an Pandemie definitiv nicht vorbei. Tolle Spielidee! Es ist nur teilweise vorhersehbar, wo die Seuchen als nächstes ausbrechen, was immer wieder zu neuen Schweißausbrüchen führt, wo man sich doch gerade noch sicher wähnte. Lediglich der Mechanismus, dass zum Erfinden der Gegenmittel Stadtkarten gesammelt werden müssen, hinterlässt einen etwas faden Nachgeschmack. Da hätte man sich wirklich was besseres bzw. thematischeres ausdenken können. Trotzdem volle Punktzahl, da es einfach Spass macht, gute Spielzüge gemeinsam auszutüfteln und das Spiel spannend bis zum Schluss bleibt. Die Charaktere sind so unterschiedlich, dass kein Spiel dem anderen gleicht.
5 von 5

31.07.2018
Koop- und Soloempfehlung
Ein großartiges Kooperationsspiel, bei dem man gemeinsam gegen das Spiel gewissermaßen agieren muss. Man spielt verschiedene Charaktere, die ausbrechende Seuchen behandeln/eindämmen/heilen müssen. Alle Charaktere haben unterschiedliche Bonuseigenschaften. Der einzige Nachteil: Es ist fast schon zu schnell vorbei mit ca. 45 Minuten Spielzeit für das Grundspiel und der Aufbau (speziell das hier sehr wichtige Mischen) braucht schon ca. 5 Minuten für jede Runde. Allerdings gibt es noch einige Erweiterungen oder die Legacy-Varianten.

Das Spiel hat u.a. durch die Charktere und ihre Spezialfähigkeiten einen sehr hohen Variationsfaktor. Man kann es super solo spielen, erinnert so entfernt fast ein wenig an Solitär, oder bis zu vier Personen. Im Grundspiel gibt es bereits 7 verschiedene Rollen, in den Erweiterungen weitere. Über die Anzahl an Epidemien kann der Schwierigkeitsgrad angepasst werden.

Pandemie funktioniert in allen Konstellationen hervorragend und allen meinen Spielgruppen hat es bisher so gut gefallen, dass gleich eine weitere Runde mit anderen Charakteren gespielt werden wollte. Die Regeln sind recht schnell zu lernen. Es gibt zwar einen kleinen Glücksfaktor, aber nur in sehr seltenen Fällen verhindert/garantiert das einen Sieg. Sehr häufig entscheiden erst die letzten Züge über Erfolg oder Misserfolg.

Durch den leichten Regelzugang und die mittelkurze Spielzeit würde ich die Altersempfehlung schon ab ca. 10 Jahren ansetzen (keine Grenzen nach oben). Zwar wird in den Regeln nur die Möglichkeit von 4-6 Epidemien erwähnt, aber es spricht nichts dagegen, mit noch weniger anzufangen, sollte es für Jüngere anfangs noch zu schwer sein, und sich dann langsam zu steigern. In der vorigen Auflage waren einige Teil noch aus Holz, ich muss aber ausnahmsweise sagen, dass ich in dem Fall die Gestaltung zur Thematik sogar passender finde - optisch also auch alles gut.
5 von 5

25.07.2018
Formvollendet
Man ist dem Schicksal des Spiels gnadenlos ausgesetzt. Es bleibt immer spannend und von Partie zu Partie wird man um entscheidende Erfahrungen reicher, die hoffentlich irgendwann zum Sieg führen.

Das Spiel ist wunderbar ausgewogen und wirklich eine Abwechslung zu anderen Klassikern. Gerade die Kooperation der Spieler macht dieses Spiel aus.

Wirklich empfehlenswert.
5 von 5

14.05.2018
Der Koop-Klassiker
Für mich ist dieses Spiel fast schon ein Klassiker, hat es doch das heutzutage so beliebte Koop-Spiel salonfähig gemacht.
Das Spiel ist meistens bis zur letzten Minute spannend und sollte es doch mal zu leicht/schwer sein, lässt sich der Schwierigkeitsgrad entsprechend regulieren. So können sich die Spieler auch an die Lernkurve anpassen. Gerade am Anfang wird man in Situationen kommen, die bei Unerfahrenheit nicht mehr zu lösen sind. Dies kann auch schon bei der Charakterwahl beginnen, wo es auf jeden Fall bessere und schlechtere Kombinationen gibt.
Etwas heikel bei dem Spiel ist jedoch die Problematik des Alpha-Spielers; das heißt, ein Spieler kann theoretisch die Spielzüge der anderen Spieler lenken, gerade wenn diese etwas unsicher oder unerfahrener sind. Somit kann etwas Spielgefühl für den ein oder anderen verloren kann.
Aber insgesamt ein tolles Spiel, das sicherlich viele Leute an den Tisch bringt.
4 von 5

27.12.2017
Tolles Koop Spiel
Dieser schöne strategisch anspruchsvolle Koop-Kampf gegen die Seuche fesselt jedesmal. Man muss eine gewisse Frustrations Toleranz mitbringen, da das Spiel einem manchen nah geglaubten Sieg aus den Händen reißt..
5 von 5

04.12.2017
Geniales Kooperatives Spiel
Mein Gott, ich liebe dieses Spiel!
Pandemie ist ein geniales Spiel auch für Wenigspieler oder Leute die mit (Brett-)spielen eher wenig am Hut haben. Ich habe dieses Spiel schon in einigen Spielrunden auch Leuten gezeigt, die eher selten Spiele spielen und es kam in den allermeisten Fällen sehr gut an. Alle Spieler sind sehr involviert, sind an der Kriseneindämmung beteiligt und jeder will das Beste aus seinem Character und seinen Fähigkeiten rausholen. Und wenn die Welt mal nicht gerettet wurde kommt die Beste Frage:Noch ne Runde?.
Pandemie ist seinen kleinen Geschwistern Die verbotene Insel und Die vergessene Stadt klar überlegen.
Mit über 70 gespielten Partien landet es nach wie vor immernoch sehr gerne auf dem Tisch zum gespielt werden.
5 von 5

24.07.2017
Könnt ihr die Menschheit retten?
Pandemie ist ein kooperatives, schön gestaltetes Spiel, das es geschafft hat, meinen Cousin (12) wieder für Brettspiele zu begeistern, der, wie leider viele seiner Generation, eher für Bildschirme und Knöpfe zu begeistern ist als für analoges Spielen und sich mit entsprechend dieser Einstellung an den Tisch gesetzt hat (und das auch nur, weil der Akku seines Nintendos leer war). Die Regeln lassen sich in 5 Minuten erklären - auch hier aufgrund der thematischen Einbindung sehr anschaulich: Wir spielen Forscher, Sanitäter, Quarantäne-Spezialisten oder andere Personen, die versuchen, für verschiedene Krankheiten, die auf der Welt ausbrechen, Heilmittel zu finden und so die Menschheit zu retten.
Zu Beginn des Spiels werden 9 Städte auf der Welt verschieden stark „infiziert“ - die Krankheiten werden durch kleine Würfel symbolisiert, die auf die entsprechenden Felder der Städte gelegt werden. Unsere Aufgabe ist es nun, auf der Welt umherzuREISEN, die Krankheiten zu BEHANDELN, Wissen über die Krankheiten mit anderen Spielern zu TEILEN, Forschungszentren zu BAUEN und am Ende hoffentlich vier Heilmittel zu FINDEN - und das sind auch schon alle möglichen Aktionen.

Jeder Spieler hat pro Zug vier Aktionen, zieht danach 2 Handkarten, dann werden Städte infiziert - immerhin breiten sich die Krankheiten weiter aus, solange kein Heilmittel gefunden wurde und die Krankheit ausgerottet wurde.
Unter den Handkarten können sich Epedemiekarten befinden. Wird eine solche gezogen, wird eine neue Stadt infiziert und die Intensität erhöht. Die Gefahr besteht mit jeder der maximal 6 gezogenen Epedemiekarten, dass es in einer Stadt zu einem Ausbruch der Krankheit kommt und benachbarte Städte betroffen werden.
Ist es im Laufe des Spiels zu zu vielen Ausbrüchen gekommen, verliert man. Ist die Zeit abgelaufen (= Nachziehstapel aufgebraucht) und es wurden nicht alle Heilmittel gefunden, verliert man. Ist in zu vielen Städten eine bestimmte Krankheit ausgebrochen (=keine Würfel mehr vorhanden, die man auf die Städte legen kann), verliert man.
Gewinnen kann man nur gemeinsam und wenn für jede Krankheit ein Heilmittel gefunden wurde.
Das Spiel erfordert viel Kommunikation, denn man überlegt gemeinsam, was zu tun ist, um Ausbrüche zu verhindern, Karten tauschen zu können (die das für die Entdeckung eines Heilmittels erforderliche Wissen darstellen) oder ein Heilmittel rechtzeitig entdecken zu können (dazu sind 5 gleichfarbige Handkarten erforderlich).
Mein Cousin war schon nach dem Erklären der Regeln von dem Spiel begeistert, stellte noch 1-2 Fragen zu möglichen Szenarien, die ich nicht angesprochen hatte und schon nach einigen Zügen schlug er gute Aktionsmöglichkeiten vor. Zwar verloren wir trotzdem, aber das ärgerte und motivierte ihn so sehr, dass er gleich eine zweite Runde spielen wollte - die wir dann auch gewannen.
Es war schön in einer Runde von fünf Leuten ein Spiel spielen zu können, dass allen zwischen 12 und 30 gleichermaßen Spaß gemacht hat, für niemaden zu einfach oder zu schwer war und bei dem viel kommuniziert werden musste.
Pandemie ist für uns Pflicht bei Familientreffen geworden. Der Fernseher bleibt aus, niemand will eher nach Hause als es sein muss, weil man ja noch eine Runde spielen könnte und so kann ich Pandemie uneingeschränkt allen empfehlen, die ihre Familie mal wieder am Tisch für einen Spieleabend vereinen möchten (sofern sich alle damit abfinden können, dass entweder alle gewinnen oder alle verlieren, wie es bei kooperativen Spielen der Fall ist).
5 von 5

02.03.2017

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