Packet Row - New York, 1842

ArtikelNr.: 11-0134

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New York, 1842. Auf den Docks an der South Street herrscht rege Geschäftigkeit. Viele Postschiffe warten dort auf Passagiere und Fracht, weshalb die Gegend als „Packet Row“ (dt.: Paketstraße) bekannt wurde.

Du bist Inhaber einer Handelsgesellschaft und versuchst, möglichst viel Profit mit dem Transatlantikhandel zu machen. Aber es reicht nicht, viel Geld zu haben. Du musst dein Geld auch zum richtigen Zeitpunkt zum Wohle der Stadt ausgeben, um dieses Spiel zu gewinnen!



Spielmaterial:

    70 Münzen
    42 Dockkarten
    42 Marktkarten
    38 Bankkarten
    38 Zunfthauskarten
    12 Startvertragskarten
    5 Spielerkarten
    5 Spielfiguren
    4 Spielpläne
    1 Hafenmeister Plättchen
    1 Spielanleitung
    1 Übersichtskarte
Merkmal:

1 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
5 / 5
Strategie
1 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
1 / 5
Pokern ohne jegliche Balance
In Packet Row erwerben die Spieler Güter, verschiffen diese um an neues Kapital zu kommen und erwerben mit ihrem Vermögen Gebäude, die Siegpunkte wert sind.

Der Startspieler wählt einen von vier Bereichen aus (Zunfthaus: Hier erhält man vornehmlich Aufträge; Docks: Hier gibt es Handelsschiffe, Kapitäne und Gold; Markt: Hierüber kommt man an Waren; Bank: Hier gibt es Geld sowie Bankiers, die Sondersiegpunkte einbringen können. Siegpunktgebäude gibt es an allen Orten).
Beginnend mit dem Spieler links vom Hafenmeister (dem Startspieler) darf derjenige eine der ausliegenden Karten des gewählten Ortes nehmen – er kann aber auch darauf verzichten. Im Uhrzeigersinn verfährt nun jeder der Spieler so, bis schließlich der Hafenmeister eine Karte nehmen darf. Möchte dieser dies nicht, so wählt er einen anderen Bereich aus und es wird wie zuvor verfahren, jedoch dürfen nur noch diejenigen eine Karte wählen, die nicht bereits eine genommen haben.
Die Spielrunde endet sofort, sobald der Hafenmeister sich dazu entschlossen hat eine Karte zu nehmen oder zu passen.

Jederzeit dürfen Verträge erfüllt werden. Hierzu benötigt man einen Vertrag, mindestens so viele der entsprechend benötigten Waren sowie ein Handelsschiff, dessen Nation zum Auftrag gehören muss. Für die Aufträge erhält man Geld, für welches man wiederum neue Waren erwerben kann, um neue Aufträge zu erfüllen oder zum Erwerb von Gebäuden, die Siegpunkte wert sind.

Sobald 1-3 Stapel (abhängig von der Spielerzahl) aufgebraucht sind endet das Spiel. Gebäude bringen den aufgedruckten Wert an Punkten, je 10 $ sind 1 Punkt und der Bankier kann Sondersiegpunkte bringen.

->Fazit: So einfach es sich spielen lässt, so langweilig ist es auch (insbesondere bei nur zwei Spielern). Im Grunde genommen handelt es sich um einen Poker zwischen dem Ort aussuchenden Hafenmeister und den zuerst Karten wählenden Mitspielern.
Hinzu kommt die total fehlende Balance. Die Wahrscheinlichkeit, dass zueinander unpassende Schiffe und Waren gleichzeitig auftauchen ist groß und da man anfangs kein Geld hat, kann man natürlich auch keine Waren auf Vorrat kaufen. Gebäude hingegen – und diese haben keinen weiteren Nutzen als Siegpunkte wert zu sein – tauchen bereits zu Beginn des Spiels auf, wenn man sie sich noch gar nicht leisten kann, denn sonst hätte man kein Geld mehr für den Warenerwerb übrig. Insofern bietet das Spiel keinerlei spielerische oder logische Dynamik.
Einzig schade ist es um Michael Menzels gewohnt schöne Illustrationen.
Somit nur für Pokerfreunde – und denen empfehle ich ganz klar klassisches Pokern!
1 von 5

02.10.2018

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