ArtikelNr.: 179-0002

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Am Horizont zeichnet sich ein neues Zeitalter ab. Die Zukunft von Noria liegt vor dir. Steuere dein blühendes Handelsimperium in Richtung Reichtum. Entdecke fliegende Inseln, kaufe Schiffe und errichte Fabriken. Investiere in preisträchtige Projekte und sichere ihren Erfolg, indem du geheimes Wissen an Politiker weitergibst.



Spielmaterial:

    90 Rohstoffplättchen
    72 Scheiben
    57 Schiffsplättchen
    54 Warenlager
    28 Fabrikplättchen
    26 Wissenplättchen
    24 Politikersteine
    20 Gesandtenzylinder
    16 Runden-/ Multiplikatorplättchen
    9 Inseln
    4 Aktionsrädersets
    4 Fabrikanlagen
    4 Plastikpyramiden
    4 Spielerübersichten
    1 doppelseitiger Spielplan
    1 Spielanleitung
    1 Startspielermarker
Merkmal:

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
2 / 5
Neue Idee, Umsetzung in ein gesamtes Spiel nicht optimal
In Noria geht es zentral um ein Auswahlrad, das im Laufe des Spiels manipuliert werden muss, um seine eigenen Aktionen möglichst effizient aneinander zu reihen. Das Rad hat drei Ebenen, die sich jeweils um eine unterschiedliche Winkelzahl pro Schritt drehen. Die Unterteilung ist so gestaltet, dass die Anzahl an Segmenten von oben nach unten abnimmt. Im Spiel werden die Segmente dann mit Aktionsplättchen befüllt, um dann bei jeder Drehung in entsprechender Position aktiviert zu werden. Dies verlangt sehr viel Vorausplanung um mehrere Züge, um die zur Verfügung stehenden Aktionen effizient nutzen zu können. Da sich die Spielsituation in den Zügen der Mitspieler jedoch permanent verändert, ist eine genaue Vorausplanung für mehr als einen Zug sehr schwer. Man hat schnell das Gefühl, dass sich diese Vorausplanung auch nicht wirklich lohnt, da es Möglichkeiten gibt, das Rad auch kurzfristig im eigenen Zug noch nachzujustieren. Ich finde, diese Möglichkeiten nehmen dem Spiel seinen Hauptreiz, nämlich das Umgehen mit dem recht neuen Konzept des Aktionsauswahlrades. Ich finde das Spiel daher persönlich nicht ganz so gut, da, zusammengefasst, die ganze Radmanipulation zwar eine gute, neue Idee, in dieser ersten Umsetzung aber anstrengend implementiert ist. Es ist sehr grübellastig, wenn man das Ding mehrere Runden vorausplanen will und man freut sich dann aber kaum, wenn es aufgeht, da man zu einem geringen Preis noch einmal außer der Reihe manipulieren kann, sollte es doch nicht ganz passen.
Die Ressourcengenerierung und auch das Scoring fühlen sich ebenfalls komisch an, da beides nicht linear verläuft. Es lohnt sich, sich in einen Bereich zu fokussieren, da die Erträge hinten raus immer größer werden. Was am Ende Punkte bringt, wird jedoch gleichzeitig während des Spiels von allen Mitspielern gemeinsam festgelegt. Dies führt unweigerlich dazu, dass der von euch gewählte starke Bereich von den Mitspielern entwertet wird und umgekehrt. Ich finde, das bringt einfach ein mieses Gefühl mit sich, da man immer überlegt, was einem alles entgangen ist, anstatt sich über die Punkte zu freuen, die man tatsächlich machen konnte.
Noria bietet viele Innovationen, insgesamt könnten alle aber besser umgesetzt sein, finde ich.
2 von 5

07.01.2020
Leider hält Noria nicht, was der innovative Aktionsmechanismus zunächst verspricht
Man könnte Noria im weitesten Sinne als Worker-Placement-Spiel bezeichnen, nur dass man eigentliche keine Arbeiter einsetzt, sondern sein persönliches Aktionsrad nach und nach mit neuen Aktionen ausstattet, von denen dann im eigenen Zug stets nur ein Teil zur Verfügung steht.

Nach dem Öffnen der Schachtel findet man erstmal eine Menge schön gestaltetes Material vor. Die Qualität der Komponenten ist weitgehend sehr gut. Lediglich bei dem Unterbau für das dreistufige Aktionsrat hätte ich mir vielleicht etwas mehr als das doch sehr dünne Plastik gewünscht.

Das Spiel ist, was die Regeln angeht, eigentlich nicht sonderlich schwer, trotzdem wird der Einstieg durch das eher unstrukturierte Regelheft erschwert. Sind die Regeln erstmal verstanden, läuft alles aber ganz reibungslos.

Ziel des Spiels ist es, der schwebenden Stadt, in der wir uns befinden, einen möglichst großen Fortschritt zu bescheren. Dies erledigen wir, indem wir auf vier Fortschrittsleisten möglichst weit voran kommen und auf diese Weise Punkte sammeln. Das birgt zwei Schwierigkeiten. Erstens ist es gar nicht so einfach, hierfür die nötigen Kosten aufzubringen (zumal für jeden Spieler, der auf der Leiste weiter vorne ist zusätzliche Kosten anfallen) und zweitens weiß man zu Beginn nicht, wie viele Punkte die jeweilige Leiste überhaupt wert ist. Der Wert wird nämlich im Verlauf des Spiels durch die Politiker bestimmt und diese wollen von den Spielern durch den Einsatz der Ressource Wissen von einer Aufwertung der für einen selbst günstigen Leisten überzeugt werden. Gleichzeitig darf man einen unentschlossenen Politiker von einer der anderen Leiste entfernen, um so die Maximalpunktzahl für diese Leiste am Ende des Spiels zu reduzieren.

Um das alles zu bewerkstelligen, nutzen wir die Aktionen unseres Aktionsrades. Dieses hat drei radförmige Ebenen, oben eine kleine mit zwei Aktionsplätzen, in der Mitte ein Rad mit vier Aktionsplätzen und unten ein Rad mit sechs Plätzen. Anfangs sind nur wenige der Plätze mit Aktionssteinen besetzt. Die weiteren Plätze können im Verlauf des Spiels mit weiteren Aktionssteinen ausgestattet werden. In seinem Zug darf man nun von der dem Spieler zugewandten Hälfte des Aktionsrades drei Aktionen durchführen, wobei es weitere Einschränkungen bei der Wahl gibt. Hat man diese ausgeführt, darf man die Politiker beeinflussen und dann ist auch schon der nächste Spieler an der Reihe.

Im wesentlichen kann man neue Aktionssteine erwerben, Rohstoffe abbauen, Flugschiffe beanspruchen, die die Rohstoffausbeute erhöhen, man kann Fabriken bauen, mit denen man aus den drei Rohstoffen (Myzel, Energie und Obsidian) verschiedene Waren herstellen kann, welche man zum Aufstieg auf zwei der vier Fortschrittsleisten benötigt. Schließlich kann man seine Aktionssteine aufwerten, um so Aktionen doppelt nutzen zu können.

.Nach Ablauf einer spielerzahlabhängigen Zahl von Runden endet das Spiel und es folgt die Wertung. Die ist schnell erledigt, denn es gibt ausschließlich Punkte für den erreichten Fortschritt auf den Fortschrittsleisten. Fabriken, Luftschiffe, produzierte Waren und Rohstoffe sind nichts wert.

Positiv fällt bei Noria unterm Strich das schöne Material und das interessante Aktionsrad auf. Die Spieldauer zu viert bei 90 bis 120 Minuten ist auch angenehm.

Die Schwächen des Spiels liegen in der Schlusswertung und der etwas unübersichtlichen Anleitung. Nimmt man das Aktionsrad beiseite, bleibt ein eher konventionelles Spiel zum Sammeln und Verwerten von Rohstoffen übrig. Es gibt wenig Interaktion zwischen den Spielern. Die in der Anleitung empfohlene Einsteiger-Startaufstellung für die Aktionssteine im eigenen Aktionsrad ist vollkommen unsinnig und sorgt dafür, dass in den ersten zwei Runden so gut wie nichts passiert. Das wiederum führt dazu, dass den Spielern am Ende der Partie 1-2 wichtige Runden fehlen, weil man seine Infrastruktur nur verzögert aufbauen kann. Schließlich handelt es sich eher um ein Spiel für 3-4 Personen. Zu zweit funktioniert Noria nicht wirklich.

Fazit: Schlecht ist Noria nicht. Gut aber eben auch nicht. Wegen des Aktionsrades hat Noria durchaus eine Chance verdient.
3 von 5

09.09.2018
Schönes innovatives Kenner- bis Expertenspiel
Ich habe Noria auf der Messe in Essen kennengelernt, aber kein Exemplar mehr erhalten, da es ausverkauft war. Endlich konnte ich ein komplettes Spiel spielen.

Noria ist ein Kenner - vielleicht sogar eher Expertenspiel mit innovativem Rad-Mechanismus und schönem Artwork in einem fröhlichen Steampunk Stil. Eine sehr kurze Zusammenfassung des Spiels: Man muss meines Erachtens nach von Beginn an sehr strategisch spielen. Im weiteren Verlauf ist es auch sehr schwer die geplante Strategie zu ändern. Das Rad macht es einem in den ersten Runden nicht einfach seine nächsten Züge zu planen.
Am Anfang sind im Spiel Politik und Reisen sehr sehr wichtig. Man baut sich seine Grundlagen und seine Produktion auf, um dann für Siegpunkte Waren einzutauschen. Durch Politik legt man bereits am Anfang die Rahmenbedingungen der Entwertung fest.
Man erhält durch Reisen Produktionsmöglichkeiten und kann einfache Waren produzieren und aus diesen wiederum komplexere Waren herstellen.
Hat man einmal das Gefühl, dass es jetzt gut läuft, hat das Spiel auch schon die letzte Runde erreicht.

Es ist insgesamt sehr kurzweilig und macht sehr viel Spaß. In unserer Runde zu viert war ein Neuling dabei. Sie hat es verstanden, Spaß gehabt und am Ende sogar gewonnen. Man sollte sich nicht von der dicken Anleitung erschlagen lassen. Einmal verstanden ist es eigentlich ganz einfach, aber dennoch sehr strategisch. Pegasus stellt online auch ein Erklärvideo zur Verfügung.

Für mich eine absolute Empfehlung!
5 von 5

12.01.2018

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