ArtikelNr.: 11-0710

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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In Nidavellir werdet ihr in den Tavernen des Königreichs eine schlagkräftige Truppe mutiger Zwerge anheuern, um dem Drachen entgegenzutreten. Bietet den Zwergen gutes Geld, um vor allen anderen entscheiden zu dürfen, wen ihr einstellt. Sammelt Zwerge einer Klasse, um schlagkräftig zu sein, oder bleibt flexibel, um legendäre Helden für eure Sache zu gewinnen. Achtet stets auf euer Einkommen, sonst kommt ihr schnell ins Hintertreffen.



Spielmaterial:

    118 Karten
    72 Plättchen
    5 Truppentableaus
    4 Kartenhalter
    1 Schatzkammer
    1 Spielanleitung
    1 Wertungsblock
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Simpel, aber sehr kurzweilig - Beide Daumen hoch!
In Nidavellir wetteifern wir um die Gunst, uns am Ende als Günstling dem Drachen stellen zu dürfen. Diesen trifft man im Spiel zwar nicht, doch wer gewinnt, ist sich gewiss, dass er dem Scheusal die Stirn bieten dürfte.
Günstling wird wie so oft derjenige, der die meisten Punkte sammelt und Punkte hat das Spiel wahnsinnig viele. Daher gibt es nicht mal einen Tiebreaker, sollten zwei Spieler am Ende gleichauf sein.

Spielerisch ist Nidavellir denkbar einfach. Wir haben zu Beginn fünf Münzen: 0,2,3,4,5. Je höher die Münze, desto früher sind wir dran. Die 0 lässt die Spieler aber Münzen tauschen, ist ergo auch sehr wertvoll.
Es gibt drei Tavernen, in denen jeweils pro Spieler eine Karte ausliegt. Die Spieler bieten verdeckt exakt eine Münze um die Reihenfolge. Die übrigen zwei Münzen werden verdeckt beiseite gelegt.
Nacheinander werden die drei Tavernen aufgedeckt, der jeweilige Spieler mit der höchsten Zahl darf zuerst aus der Auslage wählen, dann der nächsthöchste usw. So werden alle drei Tavernen abgehandelt.
Das geschieht vier Mal, ehe eine Zwischenwertung ansteht. Dann werden weitere vier Runden gespielt, bevor dann bereits die Endwertung eintritt.
Die 0 erlaubt das Tauschen von Münzen. Hierbei werden die beiden nicht genutzten Münzen der Runde addiert. Der Spieler erhält aus der Auslage die Münze, die der Summe entspricht. Ist selbige nicht verfügbar, nimmt er die nächsthöhere. Dafür gibt er die höhere seiner ungenutzten Münzen ab, er tauscht also gegen eine wertvollere Münze, die ihm künftig erlaubt, mit höheren Zahlen zu bieten.
Geboten wird auf unterschiedliche Zwergenvölker, die auf unterschiedliche Arten punkten können. Zur Halbzeitwertung bringt dann jedes Volk einen speziellen Bonus für denjenigen, der von der Art die meisten Karten kontrolliert.
Am Spielende gibt es Punkte für Zwerge und Münzen, weswegen höherwertige Münzen nicht nur im Spiel von Vorteil für das Bieten sind, sondern sich auch am Spielende in Punkten niederschlagen.

Nidavellir ist recht simpel, die Erklärung bedarf keiner zehn Minuten, wobei den Hauptteil die Erklärung der unterschiedlichen Völker einnimmt. Das macht das Spiel flott und einfach, wobei ich einfach nicht mit seicht vermischen möchte.
Das simple Spielprinzip und flotte Agieren erlaubt, das Spiel zum Einstieg oder Ausklang des Abends einzustreuen oder es auch zum Hauptspiel zu befördern, wenn die Spielgruppe eher aus Gelegenheitsspielern besteht.
Uns hat das Konzept sehr gut gefallen, da es unaufgeregt und ohne unnötige Mikroregeln auf den Punkt kommt, wodurch es jederzeit flüssig und flott ist, ohne dass der aktive Spieler Gründe finden würde zum Grübeln.
5 von 5

31.08.2021

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