ArtikelNr.: 32-0062

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Herzlich Willkommen in Neom, der Stadt der Zukunft! Die Bürger der Stadt schwärmen von schönen Wohnungen, einem erfüllenden Job und ausreichend Freizeitaktivitäten. Seid die Architekten, die diese Träume wahr werden lassen! Verbessert die Infrastruktur, indem ihr Straßen baut, die Stadt mit Strom versorgt und Waren produziert. Wählt eure Projekte mit Bedacht und kreiert eine Stadt, die ihre Bevölkerung und die kommenden Generationen in die Zukunft geleitet.



Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
„NEOM – ERBAUE DIE STADT DER ZUKUNFT“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Neom – Erbaue die Stadt der Zukunft“, einem Lege- und Optimierungsspiel.


[Infos]
für: 1-5 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 45min.
Autor: Paul Sottosanti
Illustration: Klemens Franz und Christian Opperer
Verlag: Lookout Games
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl., span., jap.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/246663/neom/files
dt., engl.: https://lookout-spiele.de/de/games/neom.html (s.u.)

[Fazit]
Auf den quasi leeren ausliegenden Spieltafeln sollen die Spieler ihre Stadt der Zukunft errichten. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die richtigen Gebäude zu einander benachbart sind, damit es am Ende auch viele Punkte gibt.

Über drei Generationen wird rundenweise entweder ein Gebäude-Plättchen ausgelegt oder verkauft oder abgeworfen, um eines von drei anfänglich verteilten Spezialgebäuden zu bauen. Die Plättchen erhalten die Spieler durch ein klassisches Drafting, indem von den zugeteilten Gebäuden eines ausgesucht und der Rest nach links weitergegeben wird. Sind alle 8 Plättchen einer Generation aufgebraucht, folgt die Nächste.
Bei Spielende wird bewertet, ob Industrien eventuell Wohngebiete verschmutzen oder wie viele Wirtschaftsbereiche erschaffen wurden, wie gross die Wohngebiete sind, sofern vorhanden [ohne diese gilt die Stadt als Geisterstadt, was Minuspunkte bedeutet] und ob andere Boni und Mali anstehen, je nachdem welche Effekte die Gebäude aufweisen.

Wenn einmal die Stadt Form annimmt, sieht das ganze sehr hübsch aus, das Material ist überdies wertig produziert und die Anleitung verständlich formuliert. Die anhängende Übersicht der Gebäude hätte vielleicht etwas optimierter formatiert sein können, so wirkt es etwas fitzelig.
Das Spiel macht allen Legespiel-Fans großen Spaß und stellt sich auch in jeder Partie anders dar, da die Gebäude ja (an sich) niemals gleich auf die Hand kommen. Die Interaktion ist relativ eingeschränkt, denn außer beim Drafting kommt man sich eher nicht ins Gehege. Die drei Katastrophen-Plättchen (eines pro Generation) wurden in den Testrunden meist ignoriert, also bis zum Rundenende immer weitergegeben, würden aber natürlich einmalig etwas Unruhe stiften – es müssen Erneuerungskosten bezahlt oder Plättchen abgegeben werden. Geldprobleme gibt es im Spiel eigentlich selten, da mit etwas Bedacht genug Gebäude verbaut werden, die Einkommen generieren, so gesehen ist das Spiel, für ein Kennerspiel, an sich ein relatives Leichtgewicht. Es gilt halt die besten Strukturen zu errichten, um viele Punkte zu generieren, auf mehr muss kaum geachtet werden.
Das macht das Spiel aber nicht langweilig. Im Gegenteil wollten die meisten Spieler gerne noch eine weitere Partie spielen, denn die Kurzweiligkeit motiviert zu erneutem Probieren, wie man die Stadt noch effizienter gestalten könnte.

Insgesamt also ein genehmes Legespiel, dass sich gerne immer mal wieder auf dem Spieltisch wiederfindet!

[Note lt. Kompetenz-Team]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/246663/neom
HP: https://lookout-spiele.de/de/games/neom.html
Ausgepackt: n/a

[Galerie: 11 Fotos]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=30533
5 von 5

06.09.2021
Pick-and-pass at its best
In NEOM versucht jeder Spieler möglichst punkteträchtig eine Stadt aufzubauen, dabei Ressourcen effizient zu nutzen und sich vor Gefahren zu beschützen.
In diesem Spiel hat jeder Mitspieler ein Tableau vor sich liegen, das aus einem 5x5-Raster besteht, dessen zentrales Feld bereits einem vorgedruckten Plättchen belegt ist. Jeder bekommt eine Starthand an Plättchen und einen Stapel, aus dem man sich nach klassischer Pick-and-pass-Manier eins aussuchen kann, um es auf die Hand zu nehmen, und den Rest an einen Nachbarn weitergibt. In diesem Spiel hat der Designer den großen Vorteil erkannt, dem Spieler einige Plättchen auf die Hand zunehmen, sodass nicht immer das gerade gezogene Plättchen ausgespielt werden muss, sondern man auch für die Zukunft planen oder eben in Schlüsselmomenten ein für einen Mitspieler wichtiges Plättchen aus dem Umlauf entfernen kann. Diese kleine Änderung hat in der Praxis eine große Wirkung, da dadurch immer mehrere Entscheidungsebenen in jedem einzelnen Zug involviert sind.
Neben ressourcengenerierenden Gebäuden, Punktegebäuden und Gebäuden mit neuen persönlichen Siegpunkten, gibt es in diesem Spiele noch einige wenige Katastrophenplättchen. Ausgelöst, bekommt man zwar selbst keinen positiven Effekt, aber die Mitspieler müssen mit einem negativen Ereignis umgehen. Hierbei ist wichtig zu sagen, dass man so ein Plättchen nicht auf der Hand behalten darf, sondern direkt ausspielen muss und sich die Mitspieler auf das Ereignis vorbereiten können, falls sie es im Umlauf zu Gesicht bekommen. Eigentlich also ein Ärgerelement, mir ist es in diesem Spiel allerdings nicht negativ aufgefallen, sondern ich fand es sogar sehr gut, dass es enthalten ist. Durch diese Plättchen ist man nämlich gezwungen teils suboptimal zu bauen, um sich vor der drohenden Gefahr schützen zu können.
Der Spielfluss ist zügig, das Spiel ausreichend variabel und das Material sehr schön. Die Illustrationen sind nicht die schönsten, dafür ist alles wirklich sehr übersichtlich. Ich würde mir für das Spiel noch weitere Plättchensorten wünschen, die in mehr örtlichen Abhängigkeiten zu anderen Sorten stehen. So sind einzig Siedlungsplättchen vorhanden, die man möglichst in ein großes Gebiet platzieren möchte und Industrieplättchen, die nicht an Siedlungsplättchen grenzen sollten. Noch mehr solcher Abhängigkeiten, eventuell in einer Erweiterung, und es wäre für mich das beste Städtebauspiel. Aber auch so, ist das Spiel wirklich sehr gut und ich kann es nur empfehlen.
5 von 5

06.10.2020
Neom Drafting Spiel mit Suchtfaktor
Bei Neom handelt es sich um ein Drafting Plättchen Städtbau Legespiel ala Sim City. Der Suchtfaktor und Wiederspielreiz ist extrem hoch bei diesem Spiel, nach einer nicht so optimalen Städtbau Runde, möchte man sofort eine Runde nachlegen um es besser zu machen. Die Sonderregeln für 2 Spieler bzw. die Solovariante funktionieren einwandfrei. 5 Sterne und absolute Kaufempfehlung von unserer Seite.
5 von 5

12.12.2018

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