Navegador

ArtikelNr.: 36-0008

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
37,99 €

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Der portugiesische Prinz Heinrich der Seefahrer (Henrique o Navegador) rief im 15. Jh. die besten Kartografen und Seeleute seines Landes zusammen, um die Küste Afrikas zu erkunden. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen in Navigation und Schiffsbau läuteten das Zeitalter der Entdeckungen ein und ermöglichten schließlich einen Seeweg nach Indien und China. Auf dem Höhepunkt seiner Macht kontrollierte Portugal den Handel von Brasilien bis Japan und gelangte mit seinem Gewürzmonopol zu unermesslichem Reichtum.

Als geschäftstüchtige Handelsdynastien beteiligen sich die Spieler am Aufbau des weltumspannenden portugiesischen Kolonialreiches. Auf den Spuren der Entdecker dringen sie bis nach Nagasaki vor, doch unbekannte Seeregionen fordern ihren Tribut. Mit der Gründung von Kolonien und dem Bau von Faktoreien schaffen sich die Spieler für ihre Entdeckungsreisen die notwendige wirtschaftliche Grundlage. Die Preise für Zucker, Gold und Gewürze sind jedoch ständig in Bewegung und nur wer sich an den Markt anpasst, wird seine hochfliegenden Pläne auch finanzieren können. Im Wettstreit um neue Entdeckungen, Kolonien, Werften und Kirchen gilt es die Aktionen der Mitspieler genau zu beobachten.

Navegador ist ein packendes Strategiespiel mit einer kleinen Glückskomponente, denn niemand weiß genau, was ihn beim Entdecken neuer Seeregionen erwartet. Die Aktionen werden nach einfachen Regeln auf einem Rondell ausgeführt und ermöglichen so einen flüssigen Spielverlauf.



Spielmaterial:

    1 Beiheft historischer Persönlichkeiten
    1 Schnelleinstieg
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan

      Holzfiguren
      36 Schiffe
      23 Faktoreien
      12 Holzscheiben
      10 Kirchen
      10 Werften
      5 Arbeiterfiguren
      5 Spielsteine
      3 Preismarker
      Stanzteile
      35 Privilegienplättchen
      33 Kolonieplättchen
      5 Spielerablagen
      2 Plättchen für doppelten Schiffsverlust
      1 Navegadorkarte
      Münzen
Merkmal:
6,29 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Unser bisher liebstes Spiel des bekannten Autors
In Navegador erkunden die Spieler von Lissabon aus die Weltmeere, gründen Kolonien und handeln mit den erwirtschafteten Waren, v.a. aber müssen sie Privilegien erwerben.

Der Spielplan zeigt eine Weltkarte mit jeweils voneinander abgetrennten Meeresbereichen und zugehörigen Landteilen. Darüber hinaus zeigt der Plan ein Handelshaus mit den Rohstoffpreisen, Leisten für baubare Gebäude sowie ein Aktionsrondell.
Jeder Spieler startet das Spiel mit 2 Schiffen vor der Küste Portugals und 2 Arbeitern in Lissabon. Auf seinem Spielertableau liegt eine Joker-Manufaktur, eine Werft, eine Kirche sowie eine Punkteablage.

Die Spieler bewegen sich auf dem Aktionsrondell und führen die betretene Aktion aus. Bis zu 3 Felder sind hierbei kostenlos bewegbar. Möchte ein Spieler sich jedoch von seinem aktuellen Feld mehr als 3 Felder bewegen, so muss er für jeden weiteren Schritt eines seiner Schiffe auf dem Spielplan zurücknehmen.
Folgende Aktionen stehen zur Auswahl:
1. Arbeiter: Pro Kirche im Besitz des Spielers darf ein Arbeiter für 50 Geld angeworben werden, darüber hinaus kosten sie (abhängig vom Spielabschnitt) zwischen 100-300 weitere pro Person.
2. Schiffbau: Pro Werft im Besitz des Spielers darf ein Schiff für 50 Geld gebaut werden, darüber hinaus kosten sie (abhängig vom Spielabschnitt) zwischen 100-300 weitere pro Schiff.
3. Segeln: Der Spieler darf mit all seinen Schiffen (abhängig vom Spielabschnitt) jeweils zwischen 1-3 Felder weit segeln. Um in ein noch unentdecktes Gebiet vorzudringen, muss man 2-3 Schiffe dorthin bringen, denn 1-2 gehen verloren. Dafür erhält man den auf dem Meerfeld liegenden Entdeckungschip, sowie den niedrigsten Geldwert der angrenzenden (aufzudeckenden) Kolonieplättchen.
4. Kolonie: Der Spieler erwirbt ein Kolonieplättchen für den aufgedruckten Preis. Pro Kolonie muss man mit je einem Schiff vor der Küste liegen und je 2 Arbeiter in Lissabon haben.
5. Baumeister: Der Spieler darf Manufakturen der 3 Waren (Zucker, Gold, Gewürze), Werften und Kirchen erwerben. Pro Manufaktur muss man 3 Arbeiter im Besitz haben, pro Werft 4 und pro Kirche 5. Hat man z.B. 9 Arbeiter – und ausreichend Geld – dürfte man also z.B. auch 3 Manufakturen oder eine Kirche und eine Manufaktur usw. erwerben.
6. Privileg: Für die Abgabe einer Person erwirbt der Spieler einen Privilegchip, den er auf sein Spielertableau legt. Hierfür gibt es zum einen eine variable Anzahl an Geld, zum anderen Siegpunkte am Spielende.
7. Markt: Dieses Feld ist 2x auf dem Rondell vorhanden. Man darf im Handelshaus Waren verkaufen (hat man z.B. 3 Zuckerkolonien und 2 Goldkolonien, so darf man 3x Zucker und 2x Gold verkaufen). Nach dem Verkauf sinkt der Preis um so viele Stufen, wie verkauft wurden. Jede Warenart, die man nicht verkauft, darf mittels Manufakturen aufgewertet werden, was ebenfalls Geld einbringt und zum anderen die Preise wieder erhöht.

Das Spiel endet, sobald entweder Nagasaki erreicht wurde oder alle Gebäude verbaut wurden.
Für jedes Schiff gibt es einen Punkt, ebenso für jeden Arbeiter und für je 200 Geld.
Dann multiplizieren die Spieler ihre erworbenen Privilegchips mit dem jeweils entsprechend erworbenen Dingen (Kolonieprivilegspunkte mit ihren Kolonien, genauso für Manufakturen, Entdeckungschips, Werften und Kirchen).

->Fazit: Das Spiel läuft flüssig, auch dadurch, dass keine Warensteine genommen und abgegeben werden müssen, sondern die zur Verfügung stehenden Ressourcen durch Kolonieplättchen angezeigt werden. Für Interaktion ist durch das voneinander abhängige Auf-und-ab im Handelshaus gesorgt.
Für mich bis jetzt das beste Spiel des Autors, da man nicht das Gefühl hat, den anderen Spielern hinterherzulaufen, sondern es unterschiedliche Taktiken gibt.
4 von 5

02.12.2019
Solides Spiel
Navegador sieht optisch super aus und ist ein solides Rondelspiel.
Wir haben es dieses Jahr das erste Mal gespielt ( inzwischen 4 Partien ) und finden es gut, allerdings kommt es leider nicht gegen die Konkurrenz an anderen Spielen an, welche wir im Regal haben. :(

D.h. auf einer Skala von 1-10 würden wir dem Spiel eine 7,5 geben...und das ist auch schon der Punkt...wir haben sicher 15-20 andere Spiele, welchen wir den Vorzug geben würden. Folglich kommt es bei uns leider nicht mehr auf den Tisch, was auch irgendwie schade ist, aber eben der Preis davon ist, wenn es immer so viele neue Spiele gibt und man auch viele besitzt. ;)

Für Spieler, welche Spiele mit historischem Hintergrund mögen, ist es dennoch auf jeden Fall einen Blick wert, da unsere Meinung ja dennoch subjektiv ist.
4 von 5

09.07.2019

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