Mysterium

ArtikelNr.: 52-0019

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Wagt ihr es, die Schwelle zum heimgesuchten Mysterium Herrenhaus zu übertreten?


In diesem kooperativen Spiel übernimmt ein Spieler die Rolle des Geistes, während alle anderen Spieler Spiritisten darstellen. Gemeinsam haben alle Spieler die Aufgabe, Licht in die seltsamen Umstände zu bringen, die zum Ableben des Geistes geführt haben und seiner Seele Frieden zu schenken.
Da der Geist nicht sprechen kann, übermittelt er den Spiritisten Visionen, welche von diesen richtig gedeutet werden müssen, um die Geschehnisse an diesem verhängnisvollen Abend zu rekonstruieren. Um den Täter zu entlarven, müssen die Spiritisten zusammenarbeiten und die Gedankengänge des Geistes clever enträtseln.
Aber die Zeit ist knapp! Die Spiritisten haben nur sieben Stunden, um den Kontakt zum Geist aufrecht zu halten und das Mysterium zu lösen...


Tretet ein, nehmt Platz und folgt euren Eingebungen!



Spielmaterial:

    Für die Spiritisten:
      54 Spiritistenkarten
      36 Hellsichtplättchen
      6 Eingebungsmarker
      6 Hellsicht Stufenmarker
      6 Hüllen
      4 Fortschrittstafeln
      1 Hellsichtanzeiger
      1 Uhr - Tableau

    Für den Geist:
      84 Visionskarten
      54 Geistkarten
      6 Geistplättchen
      6 Täterplättchen
      3 Krähenlättchen
      1 Sanduhr
      1 Sichtschirm

    1 Spielanleitung
Merkmal:
17,99 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Cluedo trifft Dixit
Man nehme Cluedo und Dixit, rühre das Ganze um, siebe die besten Teile aus und voila: Das ist Mysterium! Aus Cluedo übernommen wurde die Suche nach Mörder, Tatort und Mordwaffe, die zu interpretierenden Bilder liefert Dixit.
Das kooperative Spiel umfasst zwei Fraktionen. Viele Detektive und einen (stummen) Geist. Letztgenannter liefert den Detektiven durch Bilder Hinweise auf seinen Mörder. Dies tut er, indem er Visionen entstehen lässt. Jeder Spieler erhält ein Bild, das auf zunächst auf eine Person, nach der Lösung des Rätsels auf einen Ort und schließlich auf einen Gegenstand hindeutet. Diese Bilder müssen mit den ausliegenden Figuren/Orten/Gegenständen verglichen werden und herausgefunden werden, wem welche(r) Figur/Ort/Gegenstand zugeordnet ist. Klingt nicht so schwer, doch der Geist hat natürlich nur ein geringes Angebot an Karten, die er nutzen kann. Somit ist es möglich, dass nichts passt und er das nehmen muss, was noch am Ehesten stimmen könnte. So ist aber der Detektiv schnell auf falscher Fährte und es wird immer schwieriger, das Rätsel zu lösen.
Nach sieben Runden sollen alle Detektive ihre Person, ihren Ort und ihren Gegenstand gefunden haben. Gelingt dies nicht, verlieren alle, gelingt es, kommt es zum finalen Rätsel, in dem alle Hinweispakete der Detektive ins Rennen gehen. Der Geist muss nun Visionen erzeugen, die auf eines der Pakete hinweisen. Wird dieses Rätsel auch gelöst, gewinnen alle Spieler, ansonsten bleibt der Geist ewig unruhig und irrt durch das Herrenhaus.
Mysterium ist ein tolles Spiel, um die Psyche der anderen Partei zu erkennen und sie so zu deuten, dass daraus die Rätsel geknackt werden können. Gerade durch die Limitation entstehen hier irrwitzige Vermutungen, was der Geist gemeint haben könnte und der Geist dreht hinter seinem Sichtschirm regelmäßig durch, dass seine Hinweise so dermaßen falsch verstanden werden.
Mysterium ist kein typisches Brettspiel wie Siedler von Catan, Risiko oder Stone Age, sondern ein Spiel, das auch Brettspielmuffel gerne mal mitspielen, bietet also eine gute Alternative im Spieleregal.
4 von 5

04.03.2019
Für Liebhaber von Mystikern, Assoziationen und Reflexionen!
Unter den Einheimischen ist dieses Haus berüchtigt. Leute sagen sogar, dass ein echter Geist darin lebt. Aber bald muss sich alles ändern. Der neue Besitzer entschied sich dafür, das alte Haus wieder zu beleben, und beschäftigte sich endgültig mit seinem mysteriösen Geheimnis. Dafür lud er die besten Hellseher ein, die genau 7 Stunden in der Villa verbringen und sich mit dem Geist beschäftigen sollten ... Sie benötigen Intuition und einen schnellen Verstand, um den Mord zu verstehen. Ein Teilnehmer spielt einen Geist, der nach einem schrecklichen Verbrechen im alten Haus aufgetaucht ist. Andere Spieler werden zu Medien, verursacht durch den neuen Eigentümer von Wohnungen. In sieben Schritten sollten sie Zeit haben, die Geheimnisse des Vorfalls aufzudecken und den Verbrecher zu finden. Im Falle eines Sieges erhalten die Mediziner Belohnungen vom Gastgeber sowie den Rest des Geistes. Andernfalls bleibt das Geheimnis für immer offen. Tolles Partyspiel! Einfach, aber interessant. Die Karten sind großartig, der Künstler ist wunderbar. Alle Komponenten sind sehr schön und attraktiv!
5 von 5

04.02.2019
spannend und spaßig, auch für Nichtspieler reizvoll
Zu dem Spiel selbst gibt es nicht viel zu sagen, was nicht in anderen Kommentaren schon gesagt wurde. Dem meisten kann ich mich anschließen.
Eine Ergänzung zu den 2 Phasen: In anderen Rezensionen liest man manchmal, dass die zweite Phase viel zu schwer und überflüssig sei. Es mag sein, dass sie thematisch nicht ganz so stimmig ist, ich finde aber, dass sie großen Spaß macht. Und ja, sie ist schwer, aber das Reizvolle ist, dass man schon in der ersten Phase Karten für die zweite sammeln muss. Dann ist sie schaffbar und das macht einen zusätzlichen Reiz aus. Das setzt allerdings voraus, dass der Geist-Spieler das Spiel kennt und entsprechend vorausschauend agiert.
5 von 5

28.11.2018
Wunderschön
Toll gestaltet und für mich das bessere aber auch anspruchsvollere Dixit.
Man sollte es aber nur mit Leuten spielen die sich dieser Art Spiel auch annehmen können.
Ist nix für jeden. Aber ein Blick ist es wert.
5 von 5

22.07.2018
Tolles Gruppenspiel
Ein wenig wie Dixit mit viel mehr Atmospäre. Immer wieder spannend mit verschiedenen Spielerkonstellationen zu spielen, da sich die Spielart dadurch stark verändern kann.

Der Aufbau ist etwas mühsam, vor allem wenn nicht viel Platz vorhanden ist. Er trägt aber wunderbar zur Atmosphäre bei, genauso wie das perfekte Artwork.
5 von 5

14.05.2018
Tolles Spiel
Tolles Spiel. Sehr schönes Design.
Führt zu regelrechten Diskussionen in der Gruppe.
5 von 5

19.04.2018
Super Spiel für Gruppen
Das Spiel ist sehr schön gestaltet. Es hat wunderschön gestaltete Karten und auch die Geschichte und der Hintergrund des Spieles ist sehr schön. Wir spielen das Spiel sehr gerne, da es immer wieder abwechslungsreich ist und wir es mit allen Freunden spielen können. Es ist leicht erklärt und macht viel Spaß. Zudem kommt es darauf an wie gut man sich in andere hineinversetzen kann.
Rundum sehr gutes Spiel!
5 von 5

30.12.2017
Atmosphärischer Koop-Mix zwischen Dixit und Cluedo
Mysterium ist eine kooperatives Spiel und eine Mischung zwischen Dixit und Cluedo.
Man befindet sich auf einer Geister-Séance und versucht einen Jahrzehnte zurückliegende Mord aufzuklären.
Ein Spieler ist der Geist und versucht seinen Mitspielern anhand von sehr detailreichen Karten (ähnlich wie Dixit) Hinweise zu geben, wer der Mörder sein könnte. Die Spieler dürfen untereinander diskutieren, was sie für die richtige Lösung halten. In mehreren Phasen spielt man sich so (hoffentlich ) zum Finale. Falls man hier den Mörder aufdeckt, haben alle das Spiel gewonnen.
Das Spiel ist vielseitig und hat verschiedene Schwierigkeitsgrade. Die Gestaltung ist überragend, die Atmosphäre toll. Sehr empfehlenswert!
5 von 5

05.12.2017
Wunderschönes Spiel
Ich spiele dieses Spiel mit unserer Runde schon seit mehreren Monaten. Es ist immer wieder beliebt und ein renner. Dieses Spiel ist relativ komplex, aber dennoch gut lernbar. Der Aufbau braucht etwas Übung, aber nach dem 3. Mal Geist spielen ist das drin :). Wir werden demnächst auf die mittelschweren Spielregeln wechseln um noch etwas Abwechslung rein zu bekommen. Das Spiel ist wunderschön gestaltet und es empfiehlt sich die Karten zu sleeven, damit die schönen Bilder der Karten nicht kaputt gehen. Holt euch dieses Spiel! Ich kann es nur weiterempfehlen. Jeder der Cluedo mag wird dieses Spiel lieben. Einfach ein sehr sehr sehr schönes Gruppenspiel :)
5 von 5

01.12.2017
Tolles, stimmungsvolles Spiel
Worum geht es bei Mysterium? Vor vielen Jahren hat sich in einem unheimlichen Haus ein Mord ereignet, und nun versucht eine Gruppe von Spiritisten Kontakt zum Geist des Verstorbenen aufzunehmen, um das Verbrechen endlich zu klären.

Einer der Spieler übernimmt die Rolle des Geistes, die anderen Spieler jeweils die Rolle eines Spiritisten. Leider ist der Geist jedoch so schwach, dass er nicht direkt mit den Spiritisten sprechen kann. Daher versucht er, ihnen in Form von Bildern Hinweise auf seinen Mörder, die Tatwaffe und den Tatort zuzuspielen.

Die Aufgabe der Spiritisten ist es, die Bildhinweise bestmöglich zu interpretieren und so auf die Spur des Verbrechens zu kommen. Je schneller sie das schaffen, desto besser, denn leider hat der Geist nur eine begrenzte Stundezahl (=Rundenzahl) Kraft, Kontakt mit den Spiritisten zu halten.

Mysterium ist ein toller Mix aus Cluedo und Dixit, der mit einem toll gestalteten Spielmaterial daher kommt. Die Spielregeln (z.B. darf der Spieler des Geistes nicht sprechen, sondern seine Hinweise nur durch Kopfzeichen geben) und der Link auf die Begleitmusik, schaffen eine tolle Spielatmosphäre. In der richtigen Runde (mit möglichst vielen Spielern) ist Mysterium ein richtiger Kracher, der für viel Spaß sorgt.

Von den Spielregeln her ist es leicht verständlich und eignet sich daher auch super als Familienspiel. Für mich eine ganz klare Kaufempfehlung.
5 von 5

22.11.2017
In großen Gruppen der Hit
Mysterium ist ein Spiel für größere Gruppen. Laut Spielschachtel ist das Spiel für 2-7 Spieler, in unserer Spielegruppe haben wir immer mit 5-8 Spielern gespielt. Ein Spieler verkörpert immer den Geist, welcher versucht Hinweise auf die Person, Ort und Tatwaffe zu geben. Die restlichen Spieler versuchen die Hinweise des Geistes, welche mithilfe von Bildkarten gegeben werden, zu entschlüsseln. Dafür haben die Spieler immer nur eine gewisse Zeit zur Verfügung. Unseren Spielegruppen hat das Spiel immer viel Freude bereitet und es gab viele Lacher :) Bei mehr als 7 Spielern hatten wir einfach mehrere Geister.
5 von 5

01.11.2017
Ein toller Hybrid aus Cluedo und Dixit - auch mit Kindern gut spielbar
Wer kennt Sie nicht, die beiden Klassiker Cluedo und Dixit. Umso mehr hat es micht gefreut, dass scheinbar diese beiden wunderbaren Spiele in Mysterium zu einem wunderbar stimmungsvollen, spannenden und dazu noch kooperativem Kunstwerk vereint wurden. Wir haben das Spiel schon mit unserer 5-jährigen Tochter gespielt. Das hat auch wunderbar funktionert. Ein sehr zu empfehlendes Familienspiel.
5 von 5

22.09.2017
Mysterium
Mysterium is a cooperative/deductive board game.If you ever played Dixit you will enjoy Msterium.The dreams/visions mechani c is very similar to the system Dixit uses.Its very fun and it plays very fast.The ghost player has to help psychics find the murder using vison cards before the time runs out.If you try this game you will hardly let it go.Enjoy.
5 von 5

15.02.2016
Kreativ-Kooperatives Deduktionsspiel für 2-7 Spieler ab 10 Jahren von Oleksander Nevskiy und Oleg Sidorenko.
Die Spieler müssen versuchen ein Verbrechen aufzuklären, wobei ihnen der Geist des Opfers zur Hilfe eilt. Da dieser aber nicht direkt mit ihnen kommunizieren kann, sendet er ihnen sehr bildhafte Visionen und sie müssen diese zu enträtseln versuchen.
Ein Spieler übernimmt die Rolle des Geistes und die anderen Spieler sind Spiritisten, die gemeinsam dem Tathergang und dem damit verbundenen Mysterium auf die Spur gehen.


Spielvorbereitung:
Die recht aufwendige Vorbereitung sollten sich die Spieler teilen, so dass jeder seinen Part (Spiritisten/Geist) verwaltet.

Die Spiritisten-Spieler erhalten in ihrer Wunschfarbe einen Eingebungsmarker (Spielfigur), eine Hülle (mit Portrait des Spielers), einen Hellsicht-Stufenmarker, welchen sie an Feld 0 der Hellsicht-Anzeige legen, wenn diese im Spiel ist, sowie je nach Spielerzahl 0-6 Hellsichtmarker.

Der Geist-Spieler erhält den Sichtschirm, X Geistplättchen (je nach Spielerzahl und den Spielerfarben entsprechend), 3 Krähenplättchen, X Täterplättchen (je nach Spielerzahl die entsprechenden Nummern 1-6), die 84 Visionskarten und die je 18 Geistkarten Person, Ort, Objekt, welche gleich noch sortiert werden. Und zwar zieht er hiervon die Karten, die den Nummern derjenigen entsprechen, die beim Spielfeldaufbau durch die Spiritistenkarten vorgegeben werden, die ebenfalls nummeriert sind.
Dann nimmt er jeweils die Karten einer Kartenart verdeckt zur Hand und sortiert diese in jede Spiritistenhalterung Person, Ort, Objekt in der ihm zugewandten Sichtschirmwand. Übrige Karten kommen unbesehen aus dem Spiel.

Wenn die Spieler sich auf einen Schwierigkeitsgrad (einfach, mittel, schwer) geeinigt haben, wird noch das Spielfeld aufgebaut.
Das Spielfeld gliedert sich von unten nach oben durch das Auslegen der Fortschrittstafeln Personen, Orte, Objekte und Finale, wobei zwischen den Tafeln genügend Platz gelassen wird, um über diesen noch Karten anlegen zu können.
Je Schwierigkeitsgrad werden von den gut gemischten und verdeckten Spiritistenkartenstapeln Person, Ort und Objekt X Karten gezogen und offen über die jeweils zugehörigen Fortschrittstafeln gelegt.
Ab 4 Spielern wird noch über der finalen Fortschrittstafel die Hellsichtanzeige angelegt. Zudem wird noch die Uhr für die Rundenanzeige (7 Stunden/Runden) zusammengesteckt und für alle gut sichtbar aufgestellt, daneben gesellt sich die Sanduhr.


Spielziel:
Innert der 7 Runden den Täter zu überführen.


Spielablauf:
Das Spiel verläuft über 7 Runden und innerhalb dieser müssen die Spieler die Phase 1 durchstanden haben, um in Phase 2 den Täter zu entlarven und das Spiel zu gewinnen.

Phase 1: Rekonstruktion der Geschehnisse
Während dieser Phase müssen die Spiritisten-Spieler herausfinden, welche Personen Verdächtige sind, wo das Verbrechen stattgefunden haben könnte und welche Tatwaffe in Frage kommt - ganz klassisch meint man also^^.

Dazu werden die Spiritisten jeder für sich - auch wenn sie sich jederzeit über alles beraten können - über die Fortschrittstafel schreiten und so Person, Ort und Objekt ermitteln.
Das funktioniert so, dass jeder erst seine Visionen deutet, die der Geist ihm sendet und diese schliesslich durch den Geist bestätigt bekommt, oder nicht, und so entsprechend weiter vorankommt.

- Deutung der Visionen
Zu Spielbeginn stellt jeder Spiritist seinen Eingebungsmarker auf die Fortschrittstafel Personen und erwartet hier nun die ersten Visionen des umtriebigen Geists.

Um herauszufinden, welche Person dem jeweiligen Spieler hinter dem Sichtschirm des Geistes anfänglich zugeteilt wurde, muss der aktive Spiritist die Vision, in Form einer oder mehrerer Bildkarten, richtig deuten.

Ein Spiritist erhält eine Vision vom Geist(erspieler), indem der Geist den Spiritisten wählt und vor diesem eine bis mehrere seiner Visionenkarten offen auslegt - der Geist merkt sich geschickt, wem er schon Visionen zuteil werden liess, indem er hinter dem Sichtschirm die entsprechenden Geistplättchen nahe an die zugehörige Leiste schiebt und diese sonst davon entfernt hält.
Dabei versucht er natürlich solche Karten zu wählen, die irgendwie Hinweise enthalten, die sich auch auf der entsprechenden Personen/Ort/Objekt-Karte, die diesem Spiritisten zugeteilt ist, wiederfinden! Das können gleiche Objekte oder Personen sein (Bsp.: auf der entsprechenden Personenkarten ist im Hintergrund eine Frau mit Hut zu sehen, auf der Visionenkarte im Vordergrund), gleiche Farben oder Formen (auf der Objektkarte ist das Seil abgebildet, auf der Visionenkarte sind viele bräunliche Kordeln zu sehen), etc.
Dann zieht der Geist Visionenkarten nach, damit er wieder 7 auf der Hand hat und vollzieht dasselbe Prozedere beim nächsten Spiritisten seiner Wahl, bis alle Mitspieler eine Vision erhalten haben.

Die Spiritisten sollten dabei sogleich versuchen die Visionenkarten zu deuten und dürfen hierüber auch diskutieren, während der Geist die weiteren Visionen verteilt.
Denn sobald alle Spiritisten ihre Vision erhalten haben, dreht der Geist(erspieler) die Sanduhr um und alle Spiritisten müssen nun ihren Eingebungsmarker auf eine der vor der Fortschrittstafel liegende Karte stellen (Person, Ort, Objekt).

Darüber hinaus kann jeder Spiritist noch einen Hellsichtmarker (bei entspr. Spielerzahl) zu einem Eingebungsmarker eines Mitspielers legen und zwar einen mit einem grünen Häkchen oder einem roten Kreuz, je nachdem, ob der Entscheidung des Mitspiritisten zugestimmt wird, dass dessen Eingebungsmarker auf der gewählten Karte steht. Sobald ein Marker gelegt wurde, darf er nicht mehr umgesetzt werden.
Die Hellsichtmarker sollten auch eindeutig einem Eingebungsmarker zugeordnet sein (mit der Pfeilspitze), da auf einer Karte durchaus mehrere Eingebungsmarker stehen könnten.
Im Finale des Spiels erhalten die Spiritisten mehr Chancen zur richtigen Deutung der tatsächlichen Tat, wenn sie bis dahin viele Hellsichtpunkte sammeln konnten. Und dies geschieht durch das korrekte Anlegen der Hellsichtmarker und dem hiermit verbundenen Voranschreiten der Hellsichtstufenmarker auf der Hellsichtpunkteleiste.

Der Geist hört natürlich bei allen Diskussionen gut zu, aber er darf niemals selbst reden!

Sollten dem Geist einmal die Visionenkarten nicht passen, kann er hiervon beliebig viele abwerfen und neu nachziehen. Dafür muss er dann eine der Krähen(plättchen) auf seinen Sichtschirm stecken, um dies kenntlich zu machen. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad, steht dem Geist diese Option mehr oder weniger häufig zur Verfügung.

- Der Geist erscheint
...sobald die Sanduhr durchgelaufen ist.
Der Geist(erspieler) kontrolliert nun in beliebiger Reihenfolge die Entscheidungen der Spiritisten und vermerkt dies hinter seinem Sichtschirm, indem er das Geistplättchen vom jeweiligen Spiritisten wieder vom Sichtschirm auf Abstand bringt.

Wenn der Spiritist seinen Eingebungsmarker richtig platziert hat, gibt der Geist diesem das stumm zu verstehen (durch Nicken z.B.) und dreht die Karte (Person, Ort, Objekt) in der zugehörigen Halterung hinter seinem Sichtschirm um.
Der Spiritist nimmt sich die betreffende Spiritistenkarte (Person, Ort, Objekt) und steckt sie in seinen Umschlag und wirft alle vor ihm liegenden Visionenkarten ab.
Seinen Eingebungsmarker setzt er auf die nächste Fortschrittstafel und die Spiritisten, die ihren Hellsichtmarker hier richtig platziert hatten, nehmen diesen wieder an sich und können ihren Hellsichtstufenmarker um ein Feld an der Hellsichtsanzeigentafel weiter legen.

Wenn der Spiritist seinen Eingebungsmarker falsch platziert hat, gibt der Geist diesem das stumm zu verstehen (z.B. durch Kopfschütteln).
Der Spiritist läßt alle vor ihm liegenden Visionenkarten liegen (er erhält in den nächsten Runden weitere Visionen, bis er er sie richtig deutet) und stellt seinen Eingebungsmarker wieder auf dieselbe Fortschrittstafel wie zuvor.
Die Spiritisten, die ihren Hellsichtmarker hier richtig platziert hatten, nehmen diesen wieder an sich und können ihren Hellsichtstufenmarker um ein Feld an der Hellsichtsanzeigentafel weiter legen.

Alle Spiritisten, die ihren Hellsichtmarker falsch platziert haben, nehmen diesen einfach wieder zu sich.

Sobald ein Spiritist seine drei Karten identifiziert (und eingetütet^^) hat, setzt er seinen Eingebungsmarker auf die finale Fortschrittstafel und rückt seinen Hellsichtstufenmarker um soviele Felder an der entsprechenden Leiste vor, wie noch Stunden auf der Uhr bis zum Spielende übrig sind. Er erhält nun keine Visionenkarten mehr, kann aber seinen Mitspiritisten weiterhin mit Ratschlägen dienen und darf Hellsichtmarker legen.

Nach diesen Schritten endet die laufende Runde und die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt.
Sollten noch nicht alle Spiritisten all ihre Karten identifiziert haben, beginnt die neue Runde wieder mit den o.g. Schritten.
Sollten alle Spiritisten dagegen bereit sein, bevor die siebente Stunde vergangen ist und das Spiel damit beenden würde, gelangen sie gemeinsam in die zweite Phase!

Phase 2: Die Entlarvung des Täters
Nun stehen die Spiritisten kurz vor ihrem Erfolg und können dem armen Geist hoffentlich zu seiner ewigen Ruhe verhelfen.
In dieser Phase müssen dazu nur noch drei Schritte durchgeführt werden:

- Gegenüberstellung der Verdächtigen
Die Fortschrittstafeln und alle übrigen Spiritistenkarten (und evtl. Visionenkarten) werden abgeräumt und aus dem Spiel genommen.
Die Geistplättchen werden in der Tischmitte neben einander, mit ihrer Zahlenseite nach oben, ausgelegt.
Die Spiritisten nehmen nun die gesammelten Karten aus ihrem Umschlag und legen sie zu einem der Geistplättchen, so dass anschliessend an jedem Geistplättchen eine Gruppe von drei Karten (Person, Ort, Objekt) ausliegt.
Der Geist nimmt sich die Täterplättchen zur Hand, die Spiritisten ihre Hellsichtmarker.

- Gemeinsame Vision
Nun versucht der Geist den Spiritisten klar zu machen, welche Gruppe den gesuchten Täter enthält. Hierfür wählt er drei von seinen Visionenkarten aus, die zu einer der Gruppen - die er für sich geheim als zutreffend ausgewählt hat - passen. Dabei muss eine der Karten deutlich auf die Person deuten, eine auf den Ort und eine auf das Objekt. Er mischt die drei Karten und legt sie verdeckt in die Tischmitte.
Zuletzt nimmt er noch das Täterplättchen mit der Nummer der Gruppe, die er ausgewählt hatte und legt es verdeckt auf das Täterfeld der finalen Fortschrittstafel.

- Abstimmung
Ohne irgendwelche Hinweise zu verraten muss der Geist nun zusehen, wie sich die Spiritisten entscheiden - jeder geheim für sich - und ihre Hellsichtmarker an die Gruppen legen werden.
Entsprechend ihrer Hellsichtstufe (s. Hellsichtanzeigetafel (auch abhängig von der Spielerzahl)) müssen die Spiritisten ihre Entscheidung frühzeitig wählen oder können sich bedächtig festlegen.

Wessen Hellsichtstufenmarker sich zwischen 0 und 5 befindet, darf nur eine Karte der gemeinsamen Vision sehen, um seine Stimme abzugeben.
Wessen Hellsichtstufenmarker sich zwischen 5 und 7 befindet, darf zwei Karten der gemeinsamen Vision sehen, bevor er seine Stimme abgibt.
Wessen Hellsichtstufenmarker sich zwischen 7 und 13 befindet, darf alle drei Karten der gemeinsamen Vision sehen, um dann seine Stimme abzugeben.

Die Spiritisten decken nun die erste der drei ausliegenden Visionenkarten auf und alle, die zur entsprechenden Hellsichtstufe gehören, müssen nun einen ihrer Hellsichtmarker mit der Nummer (Rückseite der Marker), die sie für die richtige Gruppe halten, in ihrer Umschlag stecken.
Dann wird die zweite Karte aufgedeckt und wieder müssen nun die Spiritisten ihre Entscheidung mit diesem zweiten Hinweis fällen und ihren Hellsichtmarker mit der entsprechenden Nummer in ihren Umschlag stecken, die hier gemäß ihrer Hellsichtstufe eingeteilt sind.
Zuletzt wird die dritte Karte aufgedeckt und gibt nun denjenigen alle drei Hinweise auf die richtige Gruppe preis, die eine entsprechend hohe Hellsichtstufe erreicht haben. Auch diese Spiritisten wählen nun einen ihrer Hellsichtmarker und stecken diesen in den Umschlag.

Nun kommt es zur Enthüllung des wahren Täters.
Dazu werden die abgegebenen Stimmen zugeordnet und gezählt, indem der Spiritist mit der höchsten Hellsichtstufe (oder der älteste Spieler bei Gleichstand) alle Umschläge einsammelt und die Marker hier herausholt. Entsprechend der Nummer auf den Markern, legt er diese nun zu den ausliegenden Kartengruppen.
Sollte dabei eine Gruppe mehr Stimmen erhalten, als andere, wurde diese mehrheitlich ausgewählt - im Falle eines Gleichstandes wird für die Gruppe entschieden an deren Wahl der Spiritist mit der höchsten Hellsichtstufe beteiligt ist (oder der älteste Spieler).

Nun deckt der Geist(erspieler) das Täterplättchen um und gibt damit den wahren Täter preis!


Spielende:
Haben sich die Spiritisten für die richtige Gruppe entschieden, die den vom Geist aufgedeckten Täter beinhaltet, haben sie gemeinsam das Spiel gewonnen und dem Geist endlich seinen Frieden gebracht.
Falls nicht, müssen sie wieder ein Jahr warten, bis sie es erneut am Samhain-Tag versuchen können das Mysterium des alten Herrenhauses zu lösen.


Fazit:
Mysterium ist erstmal ein recht ungewöhnliches Spiel, dafür spricht besonders das reichhaltige und toll gestaltete Material sowie der ungewohnte Deduktionsmodus.

Anders als bei ähnlichen Spielen, wie z.B. das naheliegende Cluedo, fällt hier der Spielleiter stumm aus der Rolle und führt die Mitspieler so gut möglich. Eine Aufgabe, die sonst der Spielmechanik selbst überlassen ist.

Bis auf kleinere Visionslogikungereimtheiten (wie teilt der Geist dem Spiritisten mit, dass er mit seiner Einschätzung richtig lag?), die einfach hausregelisch hingenommen werden, funktioniert das auch sehr gut.
Der Sichtschirm und der Ablauf zur Nutzung desselben sind dabei wichtige und einmal ganz andere Komponenten in dem Zusammenhang.

Für mehrere Spielrunden empfiehlt es sich je nach Besetzung, die Rolle des Geists wechseln zu lassen, damit jeder einmal in den Genuss der entsprechenden Rolle kommt - bei neuen Mitspielern sollte aber ein Erfahrener den Geist übernehmen.

Interaktion ist hier ganz groß geschrieben, auch wenn die Spiritistenspieler letztlich ihre Marker selbstverantwortlich setzen müssen, können alle Entscheidungen besprochen werden, nur der Geist ist zum Schweigen verdammt, was u.U. dem einen oder anderen vllt. etwas langweilig werden kann, weswegen die Rolle regelmäßig wechseln sollte.

Bis zum Finale greifen die einzelnen Mechaniken und das Nutzen der Komponenten auch sehr schön ineinander, was auch zu hoffen war, nach dem recht aufwendigen Spielaufbau^^.
Das Spielmaterial ist wie eingangs erwähnt sehr gelungen und ebenfalls wertig und die vielen, vielen Zeichnungen erinnern sehr an die Dixit-Spielreihe aus dem selben Verlag.

Diese machen das Spiel dann auch so besonders, denn normalerweise werden Indizen und/oder Fakten gesammelt und schliesslich durch Ausschlussverfahren sortiert. Hier nun aber dienen die Grafiken als Visionen und fordern damit Spieler und Spielleiter zu kreativem Denken, was mitunter nicht leicht fällt, wenn die Karten entweder zu gar nichts passen wollen oder der Spiritist einfach nicht sieht, was er sehen soll^^.
Hier liegen Spielreiz und Spielfrust zum Teil sehr nahe beieinander und auch die Option Karten abzuwerfen hilft dem Geist nicht immer.
Auch fehlt eine gewisse Vorgabe für den Geist, wer nun der Täter sein soll und so entscheidet dieser, ganz ungewohnt, einfach selbst.

Frustig ist die Anleitung eher nicht, aber sie will stellenweise schon sehr genau gelesen werden, damit entscheidende Kleinigkeiten nicht übersehen werden und die Aufbaubeschreibung ist durchaus gewöhnungsbedürftig, da hier über mehrere Seiten gelesen werden muss.
Klasse hingegen ist die ganze Geschichte drumherum, so wird der Leser erst ausführlich in die Thematik eingeführt und auch die Spiritistensteckbriefe sind sehr interessant. Schade, dass zu den potentiellen Tätern nicht ebenfalls kleine Geschichtchen verfasst wurden.

Ein Spiel dauert i.d.R. nicht länger als eine Stunde (ohne Aufbau^^), je nach Spielerzahl kann dies natürlich etwas variieren. Getestet wurde das Spiel mit 4 und 6 Spielern.
Es ist durch geringe Regelanpassungen auch gut möglich das Spiel zu 2. oder 3. zu spielen, hierzu gibt die Anleitung auf der letzten Seite Informationen.

Insgesamt kann man Mysterium auf jeden Fall eine gute Note vergeben, da die Andersartigkeit schon fasziniert und das Material allein fast schon nur zum Angucken reicht^^. In den richtigen Gruppen wird auch eine entsprechende Dynamik entstehen, welche das Spiel dann nochmal so erlebnisreich werden lässt.



weiterführende Hinweise:
- Verlag: Asmodee
- BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgame/181304/mysterium
- HP: http://de.asmodee.com/ressources/jeux_v ... rium_3.php
- Anleitung: deutsch
- Material: sprachneutral
- Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=15009
- Online-Variante: -
- Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=14221
5 von 5

09.11.2015

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