ArtikelNr.: 22-0038

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In der Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen die ersten Ansiedlungen europäischstammiger Siedlung in Montana. In der Folge ziehen Horden von Abenteurern mit ihren Planwagen auf der Suche nach Arbeit und einer besseren Zukunft in die Gegend. Und es gibt eine Menge Arbeit, in den Bergen wird nach wertvollen Metallen geschürft und auf den Feldern werden alle Hände gebraucht. Währenddessen steigt die Zahl der Siedlungen und der Nachfrage nach Waren. Man muss die richtigen Arbeiter anheuern, Waren zum richtigen Zeitpunkt liefern und seine Siedlungen taktisch planen.

Montana entwickelt sich aus drei Basisaktionen:

A: Arbeiter anwerben, die helfen, Waren zu erzeugen, die gebraucht werden, um neue Siedlungen zu errichten.

B: Ein Spieler platziert seine Arbeiter in verschiedenen Bereichen der Stadt um Waren und/oder Geld zu erwirtschaften.

C: Waren in ein Feld liefern, um eine Siedlung zu gründen.



Spielmaterial:

    120 Waren
    72 Arbeiter
    49 Münzen
    48 Siedlungen
    24 Rinder
    v 12 Landschaftsplättchen
    6 Wasserflaschenplättchen
    4 Lieferanten
    4 Spielpläne
    1 Anwerbungsscheibe
    1 Arbeiterspielplan
    1 Spielanleitung
    1 Startplättchen
    1 Startspielermarker
Merkmal:

2 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
1 / 5
Gestaltung
2 / 5
Suchtfaktor
1 / 5
Monotones Workerplacement
In Montana heuern die Spieler Arbeiter an, lassen diese auf ihren Feldern und Minen arbeiten, ihre Güter in der Stadt aufwerten und nutzen diese letztenendes, um in der Prärie neue Siedlungen zu gründen.

Der Spieler am Zug hat 3 mögliche Aktionen zur Auswahl:
1. Arbeiter anwerben: Hierfür wird der in der Mitte fixierte Drehpfeil auf der Unterlage geschnippt und der Spieler erhält jene beiden Arbeiter, auf dessen Feld der Pfeil zum Stehen kommt.
2. Arbeit: Der Spieler stellt so viele Arbeiter der entsprechenden Farbe auf eines der möglichen Erwerbsfelder, wie jeweils angegeben ist. In Mine/Steinbruch/Getreidefeld/Gemüseacker erhält man das jeweilige Gut, wobei sowohl die Farbe der Arbeiter stimmen muss, als auch die vorgegebene Anzahl, die das jeweilige Feld angibt; grundsätzlich darf ein Arbeiter mehr eingesetzt werden, um ein weiteres des produzierten Guts zu erhalten. Bei der Bank ist die Figurenfarbe egal; dort erhält man Geld.
3. Entscheidet man sich für die Stadtaktion (man könnte auch Handel sagen) verhält es sich etwas anders. Hier erhält man für die Nutzung einen Kürbis und setzt seine Lieferanten-Figur auf eines der Felder im Stadtgitter; anschließend dürfen die anderen Spieler in Spielreihenfolge auch ihren Lieferanten einsetzen (erhalten jedoch keinen Kürbis). Setzt hierbei ein Spieler seinen Lieferanten in einer der 4 Reihen auf ein teureres Feld als die Figur eines anderen Spielers bereits steht, so DARF der überbotene seine Figur zurücknehmen oder erneut einsetzen. Dies geht solange bis kein Spieler mehr seinen Lieferanten höher setzen kann oder will. Anschließend MUSS jeder Spieler so viele Kürbisse abgeben, wie das Feld seiner Spalte angibt. Dafür darf dann die Aktion der Reihe ausgeführt werden (im Grunde verschieden oft einen kleinen Stein/Metall in ein großes umwandeln).
Erst, wenn alle Produktionsfelder einer Art besetzt sind (also z.B. alle Getreidefelder 1x genutzt wurden), werden die dort eingesetzten Arbeiter wieder in den Vorrat zurückgelegt.
Siedeln: Hierbei muss ein Sieler mindestens eines seiner Siedlungsplättchen auf ein Landschaftsfeld des Spielplans einsetzen. Die auf dem Feld angegebenen Waren müssen abgegeben werden, darauf liegende Rinder/Wasserflaschen durch angrenzende Seen dürfen aufgenommen werden. Es darf bis zu 3x gesiedelt werden, verzichtet man auf ein oder zwei dieser Aktionen, erhält man jeweils ein Silber. U.U. dürfen zusätzliche Siedlungen gesetzt werden, abhängig davon, wo man baut.

Grundsätzlich darf man in seinem Zug beliebig oft einen Rinderhandel durchführen, wodurch man zusätzliche Sachen erhält; Wasserflaschen ermöglichen einen Extrazug.

Sobald ein Spieler seine letzte Siedlung verbaut hat, wird noch die laufende Runde zu Ende gespielt. Wer alle seine Siedlungen platzieren konnte, gewinnt (bei mehreren, wer mehr Rinder/Flaschen über hat, danach, wer mehr Geld/Waren/Arbeiter hat.

->Fazit: Die Mechanismen funktionieren, Spass macht das Ganze aber nicht wirklich, denn es ist einfach zu nüchtern. Das Workerplacement-Element ist, durch die eingeschränkten Möglichkeiten, zu monoton und die Konkurrenz beim Handeln in der Stadt und beim Siedeln bei 2 Spielern zu gering. Man sollte schon mindestens zu dritt, besser zu viert sein, aber eben auch dann kommt kein Mittlerer-Westen-Feeling auf.
2 von 5

03.03.2020

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