Monster Expedition

ArtikelNr.: 21-0165

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Als neueste Mitglieder der Königliche Monstrologischen Gesellschaft begeben die Spieler sich im Rahmen einer Expedition auf die Jagd nach legendären Monstern. Diesmal wurden sie in den Wolkenlanden, in der Tiefsee und im Verwunschenen Wald gesichtet.

Mit guten Würfelkombinationen verbessern die Spieler ihre Camps, fangen neue Monster und nutzen die Fähigkeiten der bereits gefangenen Monster.

Am Ende gewinnt, wer die Monster mit den meisten Siegpunkten gefangen hat.



Spielmaterial:

    60 Expeditionskarten
    36 Wappen
    12 Versorgungscamps
    11 Würfel
    1 Spielplan
    1 Spielanleitung
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
5 / 5
Strategie
2 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Review-Fazit zu „Monster Expedition“, einem glückslastigen Jagdspiel.
[Infos]
für: 1-4 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 30min.
Autor: Alexander Pfister
Illustration: Dennis Lohausen, Michael Menzel und Oliver Schlemmer
Verlag: Amigo Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
engl.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/313698/monster-expedition/files
dt.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/monster-expedition#1441873892000-b4b4e996-942a

[Fazit]
Als Spin-Off zu „Carnival of Monsters“ kommt hier ein Karten- und Würfelspiel auf den Tisch, bei dem die Spieler als neueste Mitglieder der königlich monstrologischen Gesellschaft auf Expedition gehen und Jagd auf legendäre Monster machen.

Die Spieler haben jeder drei Camps zur Verfügung, für die drei verschiedenen Gebiete, in denen sie Monster fangen können und wählen immer zu Beginn ihres Zuges eines davon aus. Dazu passend nehmen sie dann Würfel aus der Auslage und addieren, nach erledigter Würfelei (hier dürfen nur Würfel einer Augenzahl beiseite gelegt werden und im Falle einer Augenzahlwiederholung im Neuwurf, zählt dieser als Fehlwurf und der höchste bisher reservierte Würfel wird wieder abgelegt), die Werte und nehmen sich dann ein (Camp-Farben-zugehöriges) Monster aus der allgemeinen Wildnis-Auslage, so denn ein nötiger Wert auch erreicht wurde – alternativ kann immer ein Käfig (Wert: 10) genommen werden, der ebenfalls ein Monster enthält, am Ende aber weniger Punkte einbringt.
Wurde bei den zur Seite gelegten Würfel auch ein Wert erreicht, der der Verbesserungsvorgabe (1-3) eines Camps entspricht, darf dieses nun aufgewertet werden und bringt dem Spieler so nach und nach mehr Würfel für seine Jagd.
Auch die Monster dienen nicht nur der Trophäen-Sammlung, sondern im Set gesammelt ebenfalls einen Extra-Würfel zur Jagd und darüber hinaus auch ab und an Sondereffekte, die einmalig sofort oder über einen Zeitraum hinweg wirken (z.B. ein Camp aufwerten, wenn ein Mitspieler einen Fehlwurf hat).

„ME“ ist ein leichtgewichtiges Taktikspiel mit vielen Glücksmomenten, da die Würfelergebnisse über Wohl und Wehe entscheiden – vor allem, wenn man eine Hausregel einsetzt, die vorgibt, dass man bis zum Ende würfeln muss und nicht vorher aufhört *G*, da blieb oft nur noch 1 Würfel über^^.
Es eignet sich daher wunderbar für Gelegenheitsspieler und Familienspielrunden, die ein wenig mehr gefordert werden wollen und dem Thema etwas abgewinnen können (selbst die Ältesten in den Testrunden waren von den Kartenzeichnungen angetan, die Monster müssen also keine Abschreckung darstellen^^).

Interaktion gibt es quasi keine, aber dies ist auch nicht spielrelevant, da zum einen die Züge sehr schnell vonstatten gehen und somit keine Wartezeiten entstehen und zum anderen eh immer beobachtet wird, was die Mitspieler so treiben und wenn dann auch mal ein Sondereffekt ausgelöst wird, will man ja sofort zur Stelle sein.
Der „Ausbau“ der Camps ist kein grosses Unterfangen und hilft bei der Jagd ungemein, da mehr Würfel zur Verfügung stehen, aber Vorsicht, mehr Würfel heisst nicht zwangsläufig, dass die Jagd einfacher wird. Es gilt aufzupassen (und auf Fortuna zu hoffen….am besten bestechen die gute Frau, und zwar reichlich^^), nicht zu viele Fehlwürfe zu produzieren – es kommt halt schneller vor, die gleichen Zahlen zu werfen mit 6 von 8 Würfeln, als mit 2 von 3 🙂 …und dann sind die schönen, hohen Werte futsch. Kleine Zahlen anfänglich rauszulegen (auch im Hinblick auf die Camps) ist aber auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss, denn auch diese können wiederholt werden und zum Fehlwurfeffekt führen. Ja, das Glück sollte hold sein, oder man hört nach dem ersten glücklichen Wurf (fünf 6er von sechs^^) sofort auf. Das macht aber dann weniger Spass und die Spannung gehört ja auch dazu und daher war ein jeder gewillt immer weiter zu machen. Der so entstehende Wettstreit macht auch einen Teil des Spielreizes aus („ich würfel besser als Du“^^), neben dem punktebringenden Sammeln der wertigeren Monsterkarten.

Das Spielmaterial ist auch sehr spielgefällig, so sind die Grafiken der Karten enorm genial, schick, schön, detailliert und atmosphärisch. Die restlichen Spielkomponenten passen ebenfalls wunderbar dazu und die Anleitung sorgt für einen recht reibungslosen Spieleinstieg. Die inkludierten Solo-Varianten sind nicht minder interessant und sorgen so auch für viel Kurzweil, wenn alleine am Tisch gesessen wird^^.
Wem „CoM“ gefiel, wird sich hier sofort wohlfühlen, aber auch ohne Kenntnisse über das Spiel, wird man sich hier schnell einleben und „ME“ gerne immer wieder auf den Spieltisch bringen!

[Note]
5.5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/313698/monster-expedition
HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/monster-expedition
Ausgepackt: n/a

[Galerie: 11 Fotos]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=29118
5 von 5

09.09.2020

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