Meisterwerke

ArtikelNr.: 16-0021

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Meisterwerke ist ein Zeichenspiel für alle, die nicht zeichnen können. Der Meister beschreibt ein Bild so schnell und so genau wie möglich, während die Künstler es nachzeichnen müssen.
Ist die Zeit um, wird verglichen: In 10 Punkten werden die Kunstwerke bewertet - die Spieler bekommen Punkte für die richtigen Details, nicht für die Schönheit ihrer Zeichnung.
Meisterwerke ist ein einfallsreiches Spiel, bei dem alle zu Meistern, Künstlern und Kritikern werden.



Spielmaterial:

    120 ulkige Situationen (auf 60 doppelseitigen Karten)
    6 Bleistifte
    6 Zeichen- und Bewertungsblöcke
    1 Kartenabdeckung
    1 Sanduhr
    1 Spielanleitung
    1 Würfel mit 10 Seiten
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
2 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Das PartyMalSpiel
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Partyspielen nichts abgewinnen kann. Wenn ich schon Tabu, Activity oder Just One höre, möchte ich den Raum gerne schnellstmöglich verlassen.
Was ist aber hier passiert? Habe ich mich verklickt und deshalb vier Sterne gegeben? Nein.
Meisterwerke (vormals Identik) hält für mich das was andere Partyspiele versprechen. Die Regeln sind sehr schnell erklärt, es können alle mitspielen und bisher hatte ich auch noch keine Gruppe die daran keinen Spaß hatte.

Im Einzelnen:
Die Regeln sind einfach:
Der Erzähler sieht ein absurdes Bild und soll es in kurzer Zeit beschreiben. Dabei sind genau zehn Punkte im Bild wichtig. Welche das aber sind weiß der Erzähler nicht. Die anderen Mitspieler malen währen dessen fieberhaft nach den Anweisungen des Erzählers ein Bild. So kommt es zu Beschreibungen wie: Da ist ein Mann auf einem Einrad. Er hat drei Haare auf dem Kopf. Eines seiner Haare ist ein Regenwurm mit einem Regenschirm. Der Mann trägt Hosenträger und eine Fliege. Die Fliege hat Augen und lächelt. In der rechten Hand hält der Mann einen Elefanten. Der Elefant balanciert auf einem Bein. In der linken Hand trägt der Mann ein Tablett mit einer lachenden Schildkröte darauf. Der Mann ... Zeit um! Alleine Dabei zuzuhören ist schon sehr witzig.

Alle haben Spaß:
Wie schon erwähnt macht es sogar den nicht mitspielenden Spaß. Aber auch die Künstler haben Spaß wenn sie in der zweiten Phase das Bild ihres rechten Nachbarn bewerten sollen. Alleine die schnell hingeschleuderten Bilder zu sehen macht Spaß doch dann kommt die Auswertung. Dann nämlich deckt der Erzähler die zehn Punkte auf, die er hätte beschreiben müssen. Bei unserem oberen Beispiel wäre das etwa Der Mann trägt Hosenträger. oder Der Elefant steht auf einem Bein so weit so gut, doch dann kommt: Der Wurm steht weiter rechts im Bild als der Elefant. oder auf dem Boden liegen mindestens drei Blätter. und schon beginnt die Diskussion Blätter? Was für Blätter. Man muss wirklich dabei sein. Punkte bekommt man für alle getroffenen der zehn Merkmale. Der Erzähler bekommt ebenfalls Punkte solange mindestens ein Künstler ein Merkmal getroffen hat.

Alle Spielen mit:
In der Beschreibung zum Spiel steht bis 6 Mitspieler. Das muss ich vehement verneinen. Ich habe es schon mit 25 Mitspielern und 6 Zuschauern (=wollten nicht mitspielen, zumindest in der ersten Runde) gespielt und alle waren begeistert. Dann nutzt man halt nicht die mitgelieferten Blöcke. Der Kern des Spieles sind sowieso die genialen Karten mit ihren 10 aberwitzigen Bewertungskriterien.

Alles in allem kann ich sagen: Jeder der mal mehr als zwei Gäste hat, sollte dieses Spiel haben.
Falls man sich gerade in einem Lockdown befindet, ist dieses Spiel übrigens auch hervorragend für eine Videokonferenz geeignet.

Jetzt stellt sich eigentlich die Frage: Warum dann nur vier Sterne? Es gibt auch hier ein wenig zu meckern. Direkt unter der Bildkarte sind die zehn Bewertungspunkte. Damit man nicht darauf schaut gibt es einen kleinen Schuber. Um die Karte da rein zu fummeln ohne sich die Karte anzusehen braucht man aber einiges an Übung. Das ginge besser. Weiter sind die Bilder so prägnant und die Merkmale mitunter so absurd, dass man sie schon nach einmaligem Spielen verinnerlicht. Mittlerweile kann ich das Spiel eigentlich nicht mehr mitspielen, da ich die meisten Bilder auswendig kenne. Aber da es wirklich sehr, sehr viele Bilder sind, ist das vielleicht doch eher wieder ein Pluspunkt für das Spiel.
4 von 5

07.01.2021
Malen als Partyspiel
Des Malens ist nicht jeder mächtig. In „Meisterwerke“ wird der Alptraum jedes Zeichenmuffels um einiges schlimmer: ein Mitspieler/eine Mitspielerin gibt Vorgaben und Beschreibungen anhand der ihr ein Bild malen müsst. Und das alles unter Zeitdruck! Am Ende der Zeit werden zuvor verdeckte Aspekte vorgelesen, für die man punkte bekommt. Diese gehen in Richtung „habt ihr vier mal x auf dem Bild, ist dieses Objekt höher als dieses, ist das Objekt größer als dieses.“ Die Bilder sind dabei sehr abgedreht, damit es nicht so leicht ist eine Beschreibung zu schaffen. Dabei sind die vorgegebenen Bilder jedoch nie in kreativen Dimensionen wie bei einem „Dixit“. Falls man Schwierigkeiten mit dem Erklären und Malen hat, kann man die Karte einfach wenden und die etwas einfacheren Bilder wählen.

Pro:
+für jede Gruppe geeignet
+ Erklären unter Zeitdruck und Malen sind äußerst unterhaltsam und bringen viel Spaß
+ man übt sich nebenbei im Beschreiben distinktiver Merkmale
+ das Vergleichen der „Meisterwerke“ ist äußerst launig
+ das Gewinnen nach Punkten gerät in den Hintergrund
+Dank des Blockes theoretisch mit enorm vielen Spieler*innen möglich

Contra:
- Anzahl an Karten könnte größer Ausfallen
- beiliegende Stifte und Blätter sind qualitativ eher mau

Fazit:
„Meisterwerke“ schlägt in die gleiche Richtung wie das großartige „Mutabo“ und setzt im Vergleich weniger auf die Zeichenkompetenz der Spielerinnen und Spieler. Einige Gemälde könnten vermutlich selbst von Kindergartenkindern übertroffen werden. Vielmehr geht es um das lustige Folgen von unter Zeitdruck genannten Details. Ob die Kunstwerke nachher schön aussehen? Mitnichten! Dennoch ist das Zeigen der „Meisterwerke“ nach jeder Runde immer für einen Lacher gut. Auch das Gewinnen rückt in den Hintergrund. Dementsprechend reiht sich das Spiel als gut geeignetes Gruppenspiel für zwischendurch oder als netter Absacker.
4 von 5

03.03.2020
Partyspiel
Ich kann mich nicht erinnern schon mal eine Partie gespielt zu haben ohne Tränen zu Lachen! Und selbst anfängliche Miesepeter (ich kann Aber nicht zeichnen) merken schnell das es eben darum bei Meisterwerk geht. Innerhalb kürzester Zeit soll ein Bild verständlich erklärt werden und die anderen müssen es malen. Am Ende kommen die Fragen.. haben am Ende auch alle genau 5 Striche an die Sonne gemalt? Hat jeder die Nase größer als das linke Auge? Und ist die Fliege weiter am rechten Bildrand als der Schwanz der Kuh? Jeder lacht und am Ende ist es eigentlich total egal wer die meisten Punkte hat! Deshalb ein absolutes top spiel in meinen Augen. Um so mehr Leute um so witziger
5 von 5

23.03.2017

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