Meister der Renaissance

ArtikelNr.: 28-0010

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
32,99 €
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Als wichtige Bürger von Florenz versucht ihr, euer Ansehen und euren Einfluss zu vergrößern. Nehmt Ressourcen vom Markt, kauft neue Karten und erweitert so eure Macht in der Stadt und den umliegenden Gebieten!

Jede Karte verschafft euch eine Produktionsfähigkeit, durch die ihr Ressourcen umwandeln und in eurer Schatzkiste lagern könnt. Eure Anführer geben euch nützliche Fähigkeiten. Doch vergesst niemals dem Papst eure Ergebenheit zu zeigen, denn seine Gunst kann alles verändern!

Meister der Renaissance hat einfache Regeln, bietet bei der Auswahl von Aktionen und durch das Auslösen von Kombinationseffekten aber trotzdem viele strategische Möglichkeiten.



Spielmaterial:

    64 Holzspielsteine
    48 Entwicklungskarten
    16 Anführerkarten
    13 Marktkugeln
    12 Gunst des Papsts - Plättchen
    7 Solo - Aktionsmarker
    6 3x - Plättchen
    4 Glaubensmarker
    4 Spielertableaus
    1 Marktschale
    1 Markttableau
    1 Ressourcenvorrat
    1 Schwarzes Kreuz - Marker
    1 Spielanleitung
    1 Tintenfass - Plättchen
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
„MEISTER DER RENAISSANCE“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Meister der Renaissance“, einer Kartenspiel-Variante zum Brettspiel „Lorenzo, der Prächtige“.


[Infos]
für: 1-4 Spieler
ab: 14 Jahren
ca.-Spielzeit: 30-45min.
Autoren: Simone Luciani und Nestore Mangone
Illustration: Klemens Franz und Roberto Grasso
Verlag: HeidelBÄR Games
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl., ital., griech.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/280453/masters-renai-
ssance-lorenzo-il-magnifico-card-game/files

[Fazit]
Als „Lorenzo, der Prächtige – Das Kartenspiel“ klassifiziert, ist es, mit den dezenten Ähnlichkeiten in Grafik und Mechanik, eher ein „Lorenzo, der Prächtige LIGHT“. Dies ist aber nichts schlechtes, denn es spielt sich ebenfalls sehr fein.

Das Ressourcenmanagement steht hier ganz oben auf der to-do-Liste und mit Hilfe von Murmeln wird der Markt gesteuert, über den man, u.a., an neue Ressourcen (sowie Punkte) gelangen kann. Durch Bewegen der Murmeln ändert sich die „Auslage“ laufend und es dürfen im eigenen Lager nur drei verschiedene (so gekaufte) Rohstoffe gelagert werden. Es muss also auch fortwährend vorausgeplant werden, um die (später) nötigen Gebäude bauen zu können. Mit den Gebäuden, welche auch aufgewertet werden können (dadurch aber meist anders (besser) agieren), können Ressourcen produziert werden und zwar nicht nur Rohstoffe, sondern auch Gold und Punkte – und diese dürfen in beliebiger Anzahl und Art in einem eigenen Lagerbereich gesammelt werden.
Punkte werden also gesammelt und können zudem über die Wertigkeit der Gebäude bei Spielende sowie durch Anführerkarten ergänzt werden. Letztere können im Spielverlauf erworben werden, wenn jeweils eine bestimmte Anzahl vorgegebener Gebäude gebaut wurden und bringen dafür auch noch besondere Fähigkeiten mit (z.B. Ressourceneinnahmen, wenn man leer ausgegangen wäre oder zusätzliche Lagerkapazitäten).

Das Spiel endet, wenn das Ende der Siegpunktleiste erreicht wurde oder ein Spieler sein siebtes Gebäude baut – es gewinnt, wer die meisten Punkte hat.

Die Spielkomponenten sind durchweg wertig und die Murmeln machen schon was her^^, die grafische Gestaltung ist fein, aber aufgrund der ewig gleichen Hintergründe auch etwas dröge und die Anleitung bringt die Spieler sicher ins Spielgeschehen. Ein reines Kartenspiel liegt hier aber nicht vor, daher ist der Spiele-(unter-)Titel etwas irreführend, denn es sind einfach zu viele weitere Komponenten im Spiel, die bedeutsam für die Mechanik sind.

Thematisch muten die Murmeln etwas merkwürdig an, aber es macht Spass sie zu nutzen und die sich entwickelnde Ressourcenmaschinerie (zusammen mit den Gebäuden und evtl. Sonderfähigkeiten der Anführer) bringt den Spielverlauf gut voran und unterstützt das Geschehen entsprechend. Direkt vergleichbar mit dem „großen Bruder“ ist es, wie oben schon erwähnt, auch nur indirekt, dafür spielt es sich dann zu „leicht“. Was aber nicht abwertend zu verstehen ist. „MdR“ macht in der angegebenen Spielzeit (knappe Stunde) alles richtig und bietet seichte, aber gute Unterhaltung für Familien- und Gelegenheitsspieler, die in derlei Management-Spiele hineinschnuppern mögen, wie auch für Vielspieler, die eine „schnellere“ Unterhaltung suchen.

Rundum darf sich jeder „MdR“ gerne anschauen und für die Sammlung vormerken, wenn es ein Faible für Management-/Optimierungs-/Punktewettlauf-Spiele gibt, die auch mal gerne weniger als 3-4 Stunden dauern dürfen^^.

[Note]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/280453/masters-renai-
ssance-lorenzo-il-magnifico-card-game
HP: https://heidelbaer.de/meister-der-renaissance/
Ausgepackt: n/a

[Galerie: 13 Fotos]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=28765
5 von 5

05.07.2020

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