Mea Culpa

ArtikelNr.: 19-0019

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Damit deine Seele in den Himmel kommt, solltest du einiges auf den Kerbholz haben.

Gegen Habgier und Wollust hilft nur die reinigende Kraft der Ablassbriefe. Lass deine guten Kontakte auf dem Marktplatz und im Freudenhaus spielen. Nutze die Privilegien von Papst und Kaiser. Handele mit edlen Waren und spende sie großzügig. Nur so können die Dome fertiggestellt werden, denen du die Vergebung deiner Sünden verdanken wirst!

Mea Culpa ist ein himmlischer Hochgenuss für gewissenhafte Sünder, die der Versuchung nicht entgehen möchten ihre aufrichtig verdiente Eintrittskarte zur Hölle doch noch an der Himmelspforte einzulösen.
Merkmal:

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Höllischer Spaß
Tue Gutes, so wird dir Gutes widerfahren, so heißt es üblicherweise. In Mea Culpa wäre wohl eher passend: Tue schlechtes (aber nicht zu viel), dann wird die Gutes widerfahren.

Mit kleinen Sünden versuchen wir, uns durch Ablass frei zu kaufen. Das Spiel ist herrlich thematisch und ein selten gesehenes Thema. Spielmechanisch funktioniert das gut, man reisst die Gegner mit in den Abgrund oder stiehlt und hurt herum, um sich Vorteile zu schaffen. Dabei nutzt man rücksichtlos die Gunst bei Papst, Kaiser und Kaufmann aus, um sich die wertvollen Ablassbriefe zu sichern. Doch wehe, man ist nicht spendabel beim Bau der Kathedralen.

Das Spiel entfaltet sein Potential nur zu viert vollkommen, das ist der wohl größte Schwachpunkt, denn mit drei oder vier Spielern sind die Rollen nicht so schön verteilt. Zu viert ist das Abwägen, wen man sich zunutze macht, spannender.

Ansonsten muss man mit den wenigen Gütern, die das Spiel einem gönnt, wirklich haushalten. Wann spendet man, was spendet man, wann geht man im Bordell Vorteile verdienen. Es ist nicht leicht, die rechte Balance zu finden und wenn das nicht gelingt, ist man ruckzuck im Fegefeuer.

Mir gefällt das Spiel in erster Linie wegen des Themas, das durch Dinge wie das Kerbholz klasse in Szene gesetzt ist. Spielmechanisch habe ich das Gefühl, dass es noch kleine Schwächen hat, doch wenn man erstmal drin ist, kann man über diese hinwegsehen. Für Kirchenkritiker auf jedenfall ein Höllenspaß.
4 von 5

27.06.2018

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