Marco Polo II - Im Auftrag des Khan

ArtikelNr.: 25-0101

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Die Reisen Marco Polos gehen weiter. Nachdem ihr im ertsen Teil nach Peking gereist seid, geht es nun von dort aus über verschiedene Routen quer durch Asien. Marco Polo und ihr als seine Gefährten stehen im Auftrag des Khan, der euch mit verschiedenen Aufgaben bis an den Rand seines Einflussgebiets schickt.

Wer das Grundspiel kennt, dem wird vieles bekannt vorkommen und sich schnell zurecht finden. Trotz alledem ist nichts wie es war... Sämtliche Aktionen sind neu gestrickt, manche sind ganz neu. Es gibt eine neue Ware (die wertvolle Jade), komplett neue Charaktere und eine neue Schlusswertung.

Marco Polo II ist ein eigenständiges Spiel, welches das Spielgefühl des Grundspiels aufgreift und trotzdem eine echte Alternative bietet.



Spielmaterial:

    170 detaillierter Plättchen und mehr
    160 Waren
    47Spielkarten
    26 Würfel aus Holz
    4 Spielertableaus
    1 Beiblatt
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
    Kamele
    Münzen und Marker
Merkmal:

3 von 5 Sternen

Charakteristik

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Mehr Variante als Fortsetzung
In Marco Polo II, der Fortsetzung zum Erfolgs-Würfelspiel, reisen die Spieler erneut durch Asien, treiben Handel, erfüllen Aufträge und machen sich in 4 Gilden verdient.

Das Spielbrett zeigt teilweise andere Orte und Verbindungen als der Vorgänger und die Aktionen wurden modifiziert, das eigentliche Spielprinzip ist aber gleich geblieben.
Jeder Spieler beginnt wieder mit seiner Ablage, einem Startauftrag, Startkapital und Kamelen, einer Zielkarte, 5 Würfeln sowie einer Charakterkarte mit individuellen Vorteilen (natürlich andere als im Vorgänger).

Da der Ablauf gleich geblieben ist, gehe ich nachfolgend nur auf die Veränderungen ein:
1. Reisen: Dies ist nun in 3 unterschiedliche blaue Felder geteilt (mit 1, 2 oder 3 benötigte Würfeln), wobei die Reiseweite von 1-6 Felder weit reicht (bei 3 Würfeln darf man ein weiteres Kontor auf seinem Reiseweg setzen). Zusätzliche Kosten in Höhe von 2 Geld fallen nur für die niedrigste Stufe (1 Würfel; maximal ein Schritt) an. Für das im Vergleich zum Vorgänger grundsätzlich günstigere Reisen sind die abzugebenden Sachen (v.a. Geld) pro Strecke allerdings deutlich gestiegen.
2. Markt: Zum einen verändert sich das erhaltbare Zusatzangebot von Runde zu Runde (welches man für die Abgabe von Jade erwerben kann), zum anderen benötigt man grundsätzlich nur noch einen Würfel, wobei die hochwertigsten Waren (v.a. Gold) einen Würfel von mindestens 5 Augen benötigt.
3. Aufträge: Diese liegen nun nicht mehr in einer Leiste aus, sondern können nur noch aus Städten genommen werden, in denen man mit einem Kontor vertreten ist.
4. Es liegen 2, von Runde zu Runde wechselnde, allgemein zugängliche Stadtkarten aus (die Stadtkarten in den mit Kontoren besetzten Städten sind natürlich nach wie vor vorhanden).
5. Außerdem kann man für 2 Würfel ein Gildensiegel pro Runde erwerben, welches man benötigt, um Wasserwege beim Reisen nutzen zu dürfen. Außerdem kann man die Siegel für Abgabe verschiedener Dinge aktivieren, wodurch man jede Runde Einnahmen erhält, sowie am Ende des Spiels möglicherweise Bonuspunkte.
6. Das Nimm 5 Geld-Feld ist nicht mehr vorhanden, das Hof des Khan Feld liefert nun Geld und Kamele.

Bei Spielende sind immer 2 Waren einen Punkt wert, es gibt 8 Punkte für die meisten erledigten Aufträge (bzw. 4 für die zweitmeisten), für aktivierte Gildensiegel, sofern diese auf der Zielkarte angegeben sind. Anders als zuvor gibt es keine bestimmte Punktzahl beim Erreichen einer speziellen Stadt (Beijing), sondern den Städten sind Wappen zugeordnet. Je mehr verschiedene Wappen man besetzt hat, umso mehr Punkte erhält man (mittels Aufträgen, aktivierten Siegeln oder Zielkarten-Boni kann diese Zahl gesteigert werden).

->Fazit: Da es im Grunde ja das gleiche Spiel ist, ist es nicht wesentlich besser oder schlechter. Auffällig war jedoch, wie schnell wir in unseren Runden an viele Waren kamen. Auch bei den Aufträgen hatten wir den Eindruck, dass diese eher den positiven Nebeneffekte (z.B. Zusatzreise, schwarzer Würfel etc.) genommen wurden, als der Punkte wegen. Dies sind allerdings nur Unterschiede zum Vorgänger, die das Spiel nicht schlechter machen. Negativ hingegen ist aufgefallen, dass das Brett unübersichtlicher geworden ist, einfach, weil mehr Dinge abgebildet sind (mehr Dinge zwischen den einzelnen Reisepunkten, ein Wappen pro Stadt und aufgrund mehr benötigten Platzes an den Städten ist dort alles gequetschter). Und es fehlt leider an einer Innovation, denn so ist es nicht mehr als eine Abwandlung des ersten Teils.
Wer den Vorgänger mochte, der sollte auch diesen (leider nur leicht veränderten) Nachfolger mögen, wer Teil 1 nicht mochte, kann gleich die Finger weg lassen.
3 von 5

02.10.2020

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