Mamma Mia! Plus

ArtikelNr.: 01-0014

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
13,49 €

inkl. 19% USt., zzgl. Versand

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Diese Jubiläumsausgabe in der geprägten Metalldose enthält 180 Karten: Sechs (!) verschiedene Zutaten und zum Teil neuen Pizzabestellungen für 6 Spieler. Mamma Mia! Plus richtet sich gleichermaßen an alle, die Mamma Mia! noch nicht kennen, wie auch an Mamma Mia! - Fans, die gerne neue Pizzabestellungen möchten oder ihr Lieblingsspiel auch einmal mit 6 Spielern spielen wollen.

Die Spieler legen reihum Zutaten, wie Salami oder Pilze, auf den Ablagestapel und versuchen damit Bestellungen zu erfüllen. Glaubt der Spieler, die nötigen Zutaten beisammen zu haben, darf er außerdem noch eine Bestellung ablegen. Ob die Bestellung aber wirklich passt, wird erst am Ende des Durchgangs nachgeprüft. Dann wird der ganze Ablagestapel herumgedreht und Karte für Karte ausgewertet. Für die Bestellungen verbrauchte Zutaten werden als neuer Vorrat für den nächsten Durchgang gesammelt. Nicht benötigte Zutaten bleiben auf dem Tisch und können für die Bestellungen im nächsten Durchgang mit verwendet werden.

Eine Prise Taktik, eine Messerspitze Glück und ein Pfund(s) - Gedächtnis helfen dabei. Mamma Mia! Plus ist ein einfaches, aber auch ungewöhnliches Kartenspiel, das Appetit auf mehr macht!



Spielmaterial:

    180 Karten
    1 Spielanleitung
Merkmal:
2,99 €

inkl. 19% USt., zzgl. Versand

F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Pizza fürs Hirn!
Vorwort:
Ich bin großer Fan von kurzen interaktiven Kartenspielen und habe mir Mamma Mia schon länger auf die Liste geschrieben. Natürlich spricht ganz stark der Uwe Rosenberg Bonus für das Spiel. Denn Rosenberg ist bekanntlich einer der genialsten Autoren der Spielbranche. Hierzu ein Querverweis an meine Rezension von „Le Havre“ ein Kennerspiel aus seiner Feder, also kein Vergleich mit diesem simplen Kartenspiel.

Inhalt:
Mamma Mia ist ein Gedächtnisspiel. Die Spieler sind Pizzabäcker und versuchen soviele Bestellung wie möglich von ihrem Kellner abzuarbeiten. Jeder Spieler hat somit einen eigenen Kellner (persönlicher Pizzanachziehstapel) mit einer eigenen Hauptzutat, die er in 95% der Pizzen verwenden muss. In der Tischmitte ist der gemeinsame Zutatenstapel (Nachziehstapel) und der Pizzaofen (Ablagestapel). Das Spielprinzip ist somit schnell erklärt, jeder Spieler hat Handkarten, die aus einer Kombination aus Pizzen und Zutaten besteht. Reihum wird gespielt, wenn man dran ist, legt man mindestens eine Zutat in den Ofen und kann zusätzlich noch eine Pizza mit reinlegen, wenn man meint, es liegen bereits genug Zutaten im Ofen um die Pizza zu backen. Danach zieht man Karten nach, doch nur von einem Stapel, entweder dem Kellner-oder dem Zutatenstapel. Dann kommt der nächste Spieler dran. Wenn der Zutatennachziehstapel leer ist, wird die Runde gewertet. Der Spieler, der die letzte Zutat gezogen hat, nimmt sich den Pizzaofen, dreht ihn um und legt die Karten nacheinander offen und sortiert auf den Tisch. Sobald eine Spielerkarte/Pzzakarte aufgedeckt wird, schaut man ob genug Zutaten liegen um diese zu backen. Wenn dies nicht der Fall ist, darf der Spieler Karten aus seiner Hand nachlegen oder den nächsten Spieler nach Hilfe fragen, dieser darf dann die fehlenden Zutaten nachlegen oder ablehnen. Warum sollte man helfen fragt ihr euch? Weil man, wenn man geholfen hat, die oberste Karte seines Kellnerstapels zieht und ohne diese anzuschauen auf den Punktestapel legt, auf welchen ich jetzt zu sprechen komme. Sobald eine Pizza gebacken wurde, werden die Zutaten weggelegt und die Pizza wird auf den Punktestapel gelegt. Wenn beides nicht hilft, die Kartenhand nicht ausreicht und die Mitspieler einem nicht helfen können/wollen, dann landet die Bestellung wieder ganz unten im Kellnerstapel und gilt als nicht gebacken. Nach der Wertung, folgt die nächste Runde, der Nachziehstapel besteht nun aus den weggelegten/verwendeten Zutaten aus der vorherigen Wertung. Dieser wird gut gemischt und in der Tischmitte platziert. Das Spielende tritt ein, nachdem der Ofen das dritte mal gewertet wird. Der Spieler mit den meisten gebackenen Pizzen gewinnt.

Fazit:
Das Spiel punktet durch seine Schlichtheit im Spielprinzip und durch seine „meiner Meinung nach“ sehr schönen Grafik. Man kann das Spiel durchkalkulieren und mitzählen (was sich sehr schnell als sehr schwierig erweisen wird, sobal die erste Pizza in den Ofen gelegt wird), aber man kann es auch spaßig nach Bauchgefühl spielen. Das macht es sehr empfehlenswert für Taktiker als auch Familienspielrunden. Die Hilfefunktion der Mitspieler kann laut Regel weggelassen werden (im Spiel zu zweit muss sie weggelassen werden), doch meiner Meinung nach geht dabei ein entscheidender Faktor im Spiel verloren. Das erinnert mich an ein weiteres schönes Kartenspiel von Uwe Rosenberg namens „Bohnanza“, welches ich auch besitze und rezensiert habe. Dieses hat eine Handelsfunktion, das die Spieler dazu animiert miteinander zu reden. Interaktion am Tisch ist für mich ein sehr entscheidender Faktor, ob ein Spiel spaß macht oder weniger. In meiner Spielrunde interagieren wir auch bei strategischen Schwergewichten mit Kommentaren und Frotzelei. Um wieder zurück zu kommen auf Mamma Mia, ohne die Hilfefunktion fehlt dem Spiel ein großer Teil an Interaktion und macht das Spiel zu einem sturen Gedächtnisspiel. Also nicht sehr spaßfördernd. Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass es sich hierbei um Mamma Mia „Plus“ handelt. Es ist die Jubiläumsausgabe in der geprägten Metalldose und enthält 180 Karten. Sechs (anstatt fünf) verschiedene Zutaten, was bedeutet, dass es zu sechst spielbar ist. Zusätzliche Pizzabestellungen sind auch enthalten und das alles verpackt in einer sehr schönen Metallbox inklusive eines edlen stoffbezogenen Inlays. Einfach der Hammer! Abschließend kann ich das Spiel nur empfehlen. Solange man es so spielt, wie es daher kommt, also witzig und aus dem Bauch, kann ich mir nicht vorstellen, dass es jemandem nicht gefällt. Taktiker können evtl. den ein oder anderen Frustmoment haben, wenn ein Spieler am Tisch aus dem Bauch heraus spielt und somit evtl. den Spielfluss stört. Aber wie gesagt, es ist ein Spiel und als solches ist es tadellos!
5 von 5

01.08.2018

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