Mamma Mia!

ArtikelNr.: 01-0012

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Bei diesem „delikaten“ Ablegespiel sind die Spieler Pizzabäcker. Sie erhalten Bestellungen und nehmen Zutaten vom Vorrat. Alles zusammen schieben sie dann in den Ofen. Wenn alle Zutaten verbraucht sind, wird alles wieder aus dem Ofen geholt, um nachzusehen, welche Pizzas gut geraten sind und geliefert werden können. Wer nach drei Durchgängen die meisten Pizzas geliefert hat, ist der beste Pizzabäcker.

He! Wo bleibt die Salami? Als Pizza-Bäcker legen die Spieler Zutaten in den Ofen. Ab und zu kommt im hohen Bogen eine Bestellung dazu - passt schon! ...oder nicht? Mamma Mia ist ein einfaches aber ungewöhnliches Kartenspiel, das Appetit auf mehr macht!



Spielmaterial:

    105 Karten
    10 Sonderkarten
    2 Spielanleitung (deutsch, englisch)
Merkmal:

3 von 5 Sternen

Charakteristik

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In der Pizzabäckerei
Für diejenigen, die Uwe Rosenberg eher als Schöpfer komplexer Strategiespiele wie Caverna oder Ein Fest für Odin kennen: Er kann auch anders. Schon bei Spielen wie Bohnanza, mit dem er seinen großen Durchbruch in der Spielerszene schaffte, bewies er, dass er sehr wohl auch kurzweilige, weniger komplexe Spiele gestalten kann.
Bei Mamma Mia geht es um Pizza. Genauer gesagt um die Zubereitung der Pizza. Spieler legen nach und nach beliebig viele Zutaten der gleichen Sorte von ihren maximal sieben Handkarten in den gemeinsamen Vorrat in die Mitte des Tisches und können nach Belieben zusätzlich Bestellungen hinzufügen, die die zweite Kartenart des Spieles darstellen. Die Bestellungen werden ebenfalls auf den Zutatenvorrat gelegt und da beginnt die (einzige) Schwierigkeit des Spiels: Erst wenn der Zutaten-Nachziehstapel aufgebraucht wird, wird der Stapel in der Mitte des Tisches umgedreht und die Zutaten nacheinander ihrer Sorte nach sortiert, bis eine Bestellung kommt. Die für die Bestellung benötigten Zutaten - beispielsweise 4 Pilze und eine Salami - werden aus dem offenen Vorrat genommen und es werden bis zur nächsten Bestellung weiter Karten umgedreht. Sind im offenen Vorrat nicht ausreichend Zutaten für eine Bestellung - fehlt zum Beispiel eine Ananas - kann der Spieler für seine Bestellung eine Handkarte nachlegen oder muss die Bestellung zurücknehmen. Alle nicht verbrauchten Zutaten bleiben im gemeinsamen Vorrat und die nächste Runde beginnt, bis der Zutaten-Nachziehstapel drei mal aufgebraucht wurde. Wer die meisten seiner Bestellungen erfüllt hat, gewinnt.

Mamma Mia ist ein recht simples Spiel mit einem gewissen Glücksfaktor - immerhin geht es hauptsächlich ums Kartenziehen. Spieler mit einem guten Gedächtnis sind bei diesem Spiel im Vorteil, da man natürlich auch mitzählen darf, wie viele Zutaten einer Sorte sich gerade im gemeinsam Vorrat befinden (minus derer, die für die Bestellungen benötigt werden). Wer nicht einschätzen kann, was im Vorrat ist, hat entsprechend Schwierigkeiten, Bestellungen zu erfüllen, wohingegen andere davon profitieren können, dass Mitspieler fleißig Zutaten in die Mitte gelegt haben, die sie dann für ihre Bestellungen nutzen.

Alles in allem ist Mamma Mia ein nettes Spiel für zwischendurch, das unahängig der Spieleranzahl Spaß machen kann. Die Aktionsmöglichkeiten sind jedoch sehr beschränkt (da eigentlich nur Karten gelegt und gezogen werden), was dazu führt, dass vergleichsweise schnell die Lust an dem Spiel vergehen kann. Als Lückenfüller für Spieleabende empfehlenswert, ebenso für alle Pizzaliebhaber - ein „typisches“ Rosenberg-Spiel darf man hier natürlich nicht erwarten. Wer sich an beschränkten Aktionsmöglichkeiten und einem recht hohen Glücksfaktor nicht stört, wird mit diesem Spiel aber auf jeden Fall seinen Spaß haben.
3 von 5

02.03.2017

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