ArtikelNr.: 18-0013

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Auf der Jagd nach wertvollen Schätzen durchsuchen die Abenteurer den sagenumwobenen Tempel in Luxor.

Das Ziel ist die Grabkammer des Pharao. Aber schon auf dem Weg dorthin gibt es zahlreiche Schätze einzusammeln.

Ein Wettstreit entbrennt: Der Spieler, der mit seinem Team aus fünf Abenteurern am schnellsten zur Grabkammer vordringt und zugleich viele Schätze bergen kann, wird das Spiel gewinnen.



Spielmaterial:

    31 Basiskarten
    30 Schatzplättchen
    24 Horuskarten
    22 Skarabäus
    20 Abenteurer
    20 Schlüssel
    18 Wildkarten-Schatzplättchen
    14 Tempelplättchen
    6 Horusplättchen
    6 Osirisplättchen
    4 Spielermarker
    4 Punktemarker
    2 Sarkophage
    1 Horusspielbrett
    1 Punktetafel
    1 Spielanleitung
    1 Spielbrett
    1 Startspielerplättchen
    1 Würfel
Merkmal:

2 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
2 / 5
Gestaltung
2 / 5
Suchtfaktor
2 / 5
Interessante Ansätze mies verzahnt
Luxor wurde als Spiel des Jahres nominiert, daher haben wir wider besseres Wissen mal einen Blick darauf gewagt. Wir wurden nicht enttäuscht – aus Vielspielersicht ist Luxor wie schon so viele andere Titel vor ihm definitiv kein berechtigter Kandidat auf den wohl bekanntesten Spielepreis Deutschlands. Wobei man hier immer im Blick haben muss, dass dieser Preis nun wirklich gar keine Aussage trifft über die spielerische Qualität, sondern einzig und allein an Menschen gerichtet ist, die Monopoly als Benchmark setzen.

Nun aber zum „Warum“.
Luxor spielt in einer Pyramide, in der wir schnellstmöglich zur Mitte wollen, um dort die Grabkammer zu erreichen und die fette Beute bzw. die fetten Punkte mitzunehmen. Auf dem Weg gibt es allerdings unzählige Schätze, die wir mitnehmen können. Wenn die ersten zwei Figuren die Grabkammer betreten haben, endet das Spiel. Wer am Ende die meisten Punkte gesamt gesammelt hat, gewinnt.

Jeder Spieler hält fünf Handkarten, von denen er immer eine der beiden äußeren spielen darf (ganz links oder ganz rechts). Nach dem Spielen zieht er eine Karte und steckt sie exakt in die Mitte. Dadurch hat man jede Runde zwei Optionen, wie viele Schritte man laufen darf. Schöne Idee bis dato!

Man hat im Spiel mehrere Figuren zur Auswahl, von denen man eine beliebige wählen darf zum Ziehen. Hierbei ist es dem Spieler selbst überlassen, ob er mit einer Figur losrennt oder alle Figuren beisammen hält.
Überschreitet man mit seiner vordersten Figur eine bestimmte Linie, wird eine weitere Figur freigeschaltet, die am Eingang platziert wird. Nun darf auch diese für die Bewegung gewählt werden.
Um Schätze zu sammeln, müssen auf das jeweilige Feld eine bestimmte Anzahl eigener Figuren platziert werden. Wird die entsprechende Anzahl platziert durch ziehen des letzten Männchens zur Erfüllung der Zahl, darf man das Plättchen nehmen. Dieses bringt Siegpunkt und kann im Set aus drei verschiedenen Schätzen weitere Punkte gewähren.
Außer Schätzen gibt es Joker, die für Sets benutzt werden können. Zudem gibt es Sonderfelder, die wie ein Teleport funktionieren und die Figur ein ganzes Stück voran katapultieren können. So können zurückgefallene Männchen schnell wieder an die Spitzengruppe herangeführt werden.
Beim Ziehen werden Felder, auf denen keine Plättchen oder Boni mehr liegen, übersprungen, wodurch die später startenden Figuren schneller voran schreiten. Ein typischer Gummibandeffekt, um die Gruppe beisammen zu halten.

All das ist in Gänze völlig ok, auch wenn es nicht mehr als Familienspielniveau hat. Doch es kristallisiert sich heraus, dass das schnellstmögliche Sprinten durch das Labyrinth einfach attraktiver ist als das beharrliche und komplizierte Sammeln von Punkten auf dem Weg. Die Punkte in der Mitte sind so attraktiv, dass man die zusätzlich freigeschalteten Figuren eher wenig benutzt, stattdessen lieber zwei Figuren günstig in Position bringt. Dadurch ist das Spiel recht plump und macht viel Hokuspokus um ein banales Wettrennen ohne echte Höhen und Tiefen.
Die Gummibandmechanik verleitet den Führenden, auf keinen Fall Plättchen einzusammeln, um zu verhindern, dass er versehentlich Teleport-Stellen aufdeckt und die zurückliegenden Spieler an sich herankommen lässt. So verkommt das Spiel zu einem Glücksspiel, wer die besten Karten hat.
Dass am Spielende dann noch Punkte für die Positionen der Figuren auf dem Spielfeld hinzugerechnet werden und diese Positionen nicht alleinig aufsteigend punkten, führt dazu, dass auch hier ein massiver Glücksfaktor ins Spiel kommt, wann genau das Spiel endet und ob man gerade günstig oder ungünstig steht.

Auch wenn Luxor also eine interessante Kartenspielmechanik mitbringt und auch die Idee mit den unterschiedlich vielen Figuren zum Ergattern von Schätzen schöne Ansätze sind, ist Luxor insgesamt viel zu flach und glückslastig und hat somit nach einmaligem Test keine Chance auf Wiederkehr. Allerdings kann sich das natürlich mit Kindern anders gestalten und diesen mehr Spaß bereiten.
1 von 5

15.03.2021
Wettlauf zur Grabkammer
In Luxor begeben sich die Spieler mit ihren Forschern auf den Weg in eine Pyramide, um die zentrale Schatzkammer mit den Sakrophagen zu erreichen, aber auch auf dem Weg dorthin gibt es bereits zahlreiche Schätze zu bergen.

Jeder Spieler beginnt das Spiel mit 2 Abenteurern am Eingang der Pyramide und 5 Handkarten. Reihum spielt jeder genau eine seiner Handkarten, allerdings darf nur eine der beiden äußeren gewählt werden. Anschließend zieht der Spieler mit einer seiner Figuren entsprechend viele Felder weit.
Sollte ein Spieler dabei genügend eigene Forscher auf einem Schatzplättchen versammeln (die Anzahl gibt das Plättchen an), so nimmt sich der Spieler eben dieses Plättchen und erhält die darauf angegebenen Siegpunkte. Sollte dabei ein Sonderplättchen-Symbol zu Tage kommen, so wird ein entsprechendes Sonderplättchen auf den Platz gelegt. Auf diese Weise können Spieler (die später auf eben dieses Feld kommen) z.B. Schatz-Joker, Skarabäen mit verdeckten Siegpunkten erhalten oder einen Geheimgang benutzen.
Darüber hinaus gibt es noch Horus-Karten-Felder, wodurch man besondere Handkarten ziehen darf oder man erhält einen Schlüssel, den man benötigt, um in die Grabkammer vordringen zu können.
Außerdem stellt man einen weiteren Forscher an den Pyramideneingang, sobald man an einer Anubis-Statue vorbeizieht.
Nach seinem Zug zieht der Spieler eine Handkarte nach und schiebt sie in die Mitte seiner Kartenhand.

Das Spiel endet, sobald ein zweiter Forscher die Grabkammer betreten hat.
Siegpunkte gibt es für:
1. Die Position, an der die Forscher gerade stehen (von ein paar Ausnahmen abgesehen gibt es mehr Punkte, je näher sie sich an der Grabkammer befinden.
2. Der erste in der Schatzkammer erhält 5 Punkte für den besseren Sarkophag, der zweite 3 Punkte.
3. Jeder nicht eingesetzte Schlüssel ist noch einen Punkt wert.
4. Für eine steigende Zahl an Schatzplättchen-Sets (es gibt 3 unterschiedliche Schatzplättchen) gibt es eine steigende Zahl an Punkten (für ein Set 3, für 2 Sets 7, für 3 Sets 12 Punkte usw.).
5. Die Skarabäen werden aufgedeckt und bringen je 1-4 Punkte.

->Fazit: Der Kartenspielmechanismus ist eine interessante Eigenart. Ansonsten handelt es sich um ein lockeres Rennspiel zur Grabkammer, wobei es auch klüger sein kann, stattdessen auf dem Weg dorthin möglichst viele Schätze zu sammeln. Ein nettes Spiel für etwas ältere Kinder oder Familien.
3 von 5

03.01.2020
einfaches Familienspiel mit Glücksfaktor und Ärger-Potential
Luxor ist ein Plättchen-Sammelspiel, bei dem die Bewegung der 5 Abenteurer durch Karten (auch Würfel) gesteuert wird. Die 5-er Kartenhand darf nicht umsortiert werden, lediglich eine der beiden äußeren Karten dürfen ausgespielt werden und nachgezogene Karten werden stets in die Mitte gesteckt. Gesammelt werden auf einem Pfad zur Grabkammer des Pharao Schatzplättchen (Vasen, Statuen, Schmuck), Joker, Schlüssel (für die Grabkammer), Skarabäus (1-4 Punkte) sowie Spezialkarten. Die Schatzplättchen haben unterschiedliche Wertigkeiten und benötigen zwischen 1-3 eigene Abenteurer, um sie zu bekommen. Tempelplättchen bringen entweder Boni (Skarabäus, Joker, Schlüssel, Spezialkarten, Tunnel zur schnellen Fortbewegung). Die ersten beiden Abenteurer, die die Grabkammer mit einem Schlüssel betreten, erhalten 5/3 Punkte (Sarkophage) und beenden das Spiel. In der Schlußwertung erhält man gemäß Position der Arbeiter, Sarkophage, Schlüssel, Skarabäen sowie Sets von Schatzplättchen (durch Joker ergänzbar) Punkte.

Fazit: Luxor ist ein einfaches Familienspiel mit Glücksfaktor (Nachziehen der Karten und würfeln) und Ärger-Potential. Eine echte Taktik ist kaum möglich, im Prinzip muß man lediglich die sich bietenden Gelegenheiten erkennen sowie ergreifen und hoffen, daß die Mitspieler nicht schneller sind.
4 von 5

09.10.2018
Schnelles Rennen zur Grabkammer des Pharaoh
Luxor ist einer der Nominierten zum Spiel des Jahres 2018. Das Spiel hat den Preis nicht gewonnen, wo ich persönlich die Gründe sehe, möchte ich folgend erklären.
In Luxor steuert jeder Spieler mehrere Spielfiguren auf dem Weg in eine Pyramide hinein (spiralenförmiger Weg ohne Abzweigungen) und versucht auf dem Weg durch das Landen auf bestimmten Feldern Schätze/Punkte einzusammeln. Die Schrittzahl wird gesteuert über Zahlenkarten, die jeder Spieler auf der Hand hat und von verschiedenen Stapeln nachziehen kann. Dabei müssen die Handkarten auf eine bestimmte Art und Weise aufgenommen werden und die Hand darf nicht nach eigenen Belieben umsortiert werden. Die Stellen, auf die man seine Figuren schicken möchte, lassen sich relativ vorausschauend bestimmen, da man immer zwei Zahlenkarten zur Verfügung hat, beeinflussen kann, welche Karten wann nachrücken und man mehrere Figuren zur Auswahl hat, die bewegt werden können. Die Pläne können einem Jedoch von einem Mitspieler durchkreuzt werden, da Felder, auf denen bereits einmal jemand gelandet ist, meistens nicht noch einmal betreten werden können.
Hinter dieser Erklärung verstecken sich viele Schwächen einer im Kern interessanten Spielidee. Zuerst einmal ist das Ziehen der eigenen Figuren gerade mit vier Spielern doch ziemlich unplanbar, obwohl das Hand-Management-System einem das Gegenteil vorgaukeln will. Bereits betretene Felder können verschwinden, tun es in einigen Fällen jedoch nicht, falls darunter ein Symbol erscheint. Da die Symbole auf das Spielbrett aufgedruckt sind taugt dieses Überraschungselement jedoch nur für das erste Spiel und auch nur dann, wenn man sich im Vorfeld nicht bereits mit dem Brett auseinander gesetzt hat. Für mich daher ein wirklich ärgerlicher Bestandteil des Spiels. Hier haben erfahrene Spieler einen unnötigen Vorteil und ein interessantes und thematisches Glückselement wird aus dem Spiel entfernt. Das Spiel wäre besser mit Variabilität auch in diesem Aspekt bedient.
Durch das Rennen und das Einsammeln von Schätzen, tat sich für mich ein immer unangenehmes Gefühl der Unvollständigkeit auf. Den Set-Collection-Aspekt hatte selten jemand wirklich sinnvoll erfüllt. Es wirkt einfach wesentlich lukrativer schnell vorzupreschen und sich den relativ großen Pharaonenbonus zu sichern und das Spiel damit zu beenden.
Eine weitere Designentscheidung, die ich nicht nachvollziehen kann, ist der Fakt, dass die über bestimmte Felder zugänglichen Sonderkarten auf den allgemeinen Ablagestapel abgeworfen werden, der daraufhin in den Standardnachziehstapel eingemischt wird. Dies macht die Sonderfelder kontinuierlich uninteressanter und es entsteht ein negativer, parasitärer Spielgedanke: Wieso sollte ich auf ein Feld gehen, dass mir persönlich nur einen minimalen Vorteil bringt, während ich das Spiel für alle anderen in Zukunft vereinfache?
Weiterhin kann ich auch die Notwendigkeit der Extrapunkte am Ende des Spiels nicht nachvollziehen, die nach spezifischer Position auf der Rennstrecke verteilt werden. Scheinbar willkürlich sind Nullpunktefelder dazwischen gesetzt.
Mechanistisch nimmt mich in diesem Spiel gar nichts mit, ich finde eine tolle Idee wurde hier wirklich schlecht umgesetzt.
Auch dem Artwork kann ich nichts abgewinnen, es sieht sehr trist aus und auch langweilig.
Ich kann dieses Spiel keiner Gruppe empfehlen. Guckt euch lieber nach anderen Rennspielen um.
1 von 5

23.08.2018
Nominiert zum Spiel des Jahres
Ablauf:
Jeder Spieler beginnt mit 5 Handkarten, deren Reihenfolge er nicht verändern darf. Denn das ist der besondere Clou des Spiels, man darf immer nur die beiden außerdem Handkarten ausspielen und steckt neu gezogene Karten in die Mitte. So kann man immer planen, welche Karten man in den nächsten Runden wann spielen kann und gleichzeitig ist man manchmal auch schlechten Karten ausgeliefert, da man diese spielen muss.
Wozu spielt man aber Karten aus?
Die Spielfiguren befinden sich in einer Pyramide, in der jede Runde zufällig verteilte Schatzplättchen liegen und anderen Bonusplättchen. Um diese zu erlangen, muss man mit einer bestimmten Anzahl von eigenen Spielfiguren auf diesem Feld stehen. Die Handkarten werden zur Bewegung der Figuren ausgespielt. Insgesamt geht es darum, viele Schätze zu finden und so viele Siegpunkte zu erhalten. Außerdem soll man aber auch weit in der Pyramide vorankommen, denn dort gibt es am Ende mehr Siegpunkte und die beiden Spieler (bzw. die beiden Spielfiguren), die als erstes die Grabkammer des Pharaos betreten, bekommen Extrapunkte und leiten das Ende ein. Es geht also immer um eine Abschätzung von der richtigen Anzahl gesammelter Schätze und das Voranschreiten.

Material:
Das Material ist relativ hochwertig und vielseitig. Allerdings muss man vor jeder Spielrunde viel vorbereiten, denn anstatt gewisse Dinge auf das Brett abzudrucken, muss man jedes Feld nach bestimmten Regeln auslegen und dafür die Plättchen vorher mischen. Natürlich ist dies für eine größere Vielfalt wichtig, aber da das Ziehen der Karten eh glückslastig ist, hätte man auch für schnelle Runden eine Möglichkeit vorher auf das Brett abdrucken können. So hätte man dann die Wahl, ob man es länger aufbaut und es variabel hat oder ob man es nur schnell spielen möchte mit bekannten Feldern. Andererseits nimmt man die Plättchen auch an sich, wenn man den Schatz bekommt und dies hätte man dann anders regeln müssen. So oder so aber relativ aufwändig aufzubauen, besonders für dieses Spiel und die eigentliche Spiellänge.

Fazit:
Wie im Material schon beschrieben, ist der eigentliche Aufbau nicht angemessen für dieses Spiel. Denn es ist eigentlich ein kurzweiliges Familienspiel, welches durch den Aufbau aber nicht den Spielspaß rechtfertigt. Denn uns hat das Spiel zudem auch nicht wirklich gefallen. Die Kartenauswahlmechanik ist an sich relativ interessant, ändert aber nichts am Spielgefühl und dieses ist irgendwie zäh und langweilig. Macht uns einfach keinen bis kaum Spaß und durch den Aufbau will man es auch gar nicht erst spielen und weiter ausprobieren, denn in der Zeit schaffen wir andere kurzweilige aber spaßige Spiele. Von uns keine Empfehlung und wir verstehen die Nominierung nicht.
2 von 5

15.06.2018

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