Lost Cities

ArtikelNr.: 03-0440

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Die Spieler legen mit ihren Karten Expeditionsrouten, die sie entlegene Winkel der Erde führen. Ziel ist es, die Routen so zu legen, dass sie möglichst viel Ruhm bringen. Wer besonders wagemutig ist, kann zusätzlich auf den Erfolg seiner Expedition wetten.



Spielmaterial:

    54 großformatige Expeditionskarten
    18 großformatige Wett-Karten
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan (zweiseitig)
Merkmal:

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
4 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Tolles Zweipersonenspiel für den Urlaub
Lost Cities gehört zu der Spielereihe von Kosmos Spiele zu Zweit. Das Spiel besticht durch ein simples Spielprinzip, das aber zu jeder Menge Unterhaltung führt, auch wenn es Expertenspieler bestimmt nicht lange fesseln können wird.

Es gibt einen Spielplan mit 5 Ausgrabungsorten: Wüste, Vulkan, Dschungel, Gebirge und Tiefsee. An diesen Orten suchen die Spieler nach Ausgrabungsstücken. Diese sind als Karten mit den Wertungspunkten von 2-10 vorhanden. Jeder Spieler erhält genau 8 Handkarten. Der Spielablauf ist dann sehr simpel. Man muss eine Karte auslegen, und dann eine neue Karte ziehen.

Für das Auslegen der Karten gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ich lege sie passend an einen der Ausgrabungsorte an, oder ich lege sie auf den Ablagestapel.

Will ich die Karte an einen Ausgrabungsort anlegen, muss ich beachten, dass die die Karten nur in aufsteigender Nummerierung anlegen darf. Spiele ich z.B. eine 7 aus, kann ich danach keine Zahl die kleiner ist als sieben mehr auslegen.
Auch beim Nachziehen habe ich zwei Möglichkeiten. Entweder, ich ziehe eine verdeckte Karte vom Nachziehstapel, oder ich nehme die oberste, offene Karte vom Ablagestapel.

So wird das Spiel so lange durchgespielt, bis der Nachziehstabel aufgebraucht ist. Dann erfolgt die Wertung.
Bei der Wertung werden einfach die Werte jeder Karte an jedem Ort zusammengezählt. Anschließend werden bei jedem Ort genau 20 Punkte abgezogen. Bonuspunkte (leider auch negative) kann man durch die Wettkarten erreichen und dadurch, dass man es schafft, mindestens 8 Karten an einen Ort abzulegen. Laut Spielregeln werde so 3 Runden gespielt, bis eine Gesamtwertung erfolgt - wir haben aber auch schon mal best of 5 oder best of 10 gespielt.

Lost Cities ist ein einfaches, kleines Spiel, dass sicherlich sehr glückslastig ist, aber sehr viel Spaß macht. Durch die kurze Spieldauer ist man schnell geneigt, es noch einmal spielen zu wollen - also wirklich perfekt für Urlaube und Ausflüge.
4 von 5

26.06.2020
Der Zweispielerklassiker
Lost Cities bietet eine perfekte Balance daraus, mit seinem Glück zu taktieren und hierbei seinen Gegner mit einzubinden. Das Push-Your-Luck Element steht hier im Vordergrund und sorgt für spannende Momente. Sollte in keiner Sammlung fehlen und kann gut mit der Partnerin gespielt werden :)
5 von 5

17.04.2019
Taktisches Spiel für 2
In Lost Cities bestreiten die Spieler pro Runde bis zu 5 Expeditionen und versuchen, dies besser als ihr Mitspieler zu gestalten – doch Vorsicht, denn jede einmal begonnene Expedition kostet Punkte und hat man zuvor auch noch Wetten über diese abgeschlossen, kann es richtig teuer werden.

Das gemeinsame Spielbrettchen zeigt die 5 Expeditionsfarben an, an die die Spieler ihre Karten auslegen, jeder auf seiner Seite
Die Spieler erhalten jeder 8 Karten vom gemischten Stapel (mit Expeditions- als auch Wettkarten) auf die Hand.

Der Startspieler legt nun als erster eine Karte aus: Entweder als Beginn einer der 5 Expeditionen oder er legt eine auf dem Brettchen ab (auf die zugehörige Farbe). Anschließend zieht er eine Karte vom Stapel nach.
Der andere Spieler verfährt nun genauso, darf aber nach dem Ausspielen auch die vom Mitspieler abgelegte Karte aufnehmen, statt eine vom Stapel zu ziehen.
Zu beachten ist, dass Expeditionsreihen natürlich nur farblich passend sein dürfen (also gelbe Karten zu gelber Reihe) und sie in aufsteigender Reihe gelegt werden müssen (Sprünge sind dabei erlaubt, also z.B. 2, 3, 5, 7). Wettkarten müssen immer am Anfang einer Reihe liegen.

Eine Runde endet sofort, sobald die letzte Karte vom Zugstapel gezogen wurde.
Die Abrechnung erfolgt folgendermaßen:
Die Kartenwerte jeder einzelnen Expedition werden addiert (z.B. 2+3+5+7+8=25). Von diesem Ergebnis werden die Expeditionskosten von 20 Punkten abgezogen (z.B. 25-20=5). Lagen Wettkarten am Beginn der Reihe, wird dieses Ergebnis multipliziert (bei einer Karte x2, bei zwei Karten x3, bei dreien x4). Dies hat zur Folge, dass eine Expedition viele Punkte bringen kann – hat man aber z.B. nur eine Wettkarte an einer Expedition liegen und sonst keine Karte mehr, würde dies die Expeditionskosten verdoppeln, also -40 Punkte bedeuten.
Danach erhält man 20 Zusatzpunkte für jene Reihen, die mindestens 8 (eigene) Karten lang sind – diese Punkte sind also Wettkarten unabhängig.

Wer nach 3 Runden die meisten Punkte hat, gewinnt die Partie.

->Fazit: Das Spiel funktioniert sehr einfach, bietet aber doch einiges an taktischer Tiefe. Man kann seinem Gegner eine Karte auslegen, damit er eine weniger vom allgemeinen Stapel zieht oder weil man weiß, dass man selber die Karten auf der Hand hat, die er benötigt. Lohnt es sich, eine Expedition zu beginnen, von der man nicht weiß, ob man die Kosten wieder rausbekommt?
An und für sich ein relativ trockenes Kartenspiel, wer aber auf Taktik steht (wenn auch mit einem gewissen Glücksanteil), der sollte es ausprobieren.
4 von 5

03.04.2019
Leichtes 2-Personen-Spiel
Lost Cities von Rainer Knizia ist ein reines 2-Personen-Spiel, in dem 2 Abenteurer geschickt ihre Expeditionen in 5 unterschiedliche Gebiete planen.
Gespielt wird mit schön illustrierten Karten in den 5 Expeditionsfarben. Nun gilt es die Expeditionskarten so zu verteilen, dass die Expeditionen möglichst erfolgreich sind. Dabei sind die Expeditionskosten und mögliche Wettkarten zu berücksichtigen.
Als Fazit ist Lost Cities definitiv kein Spiel, das an Spieleabenden häufig hintereinander auf den Tisch kommt. Da dies aber auch keineswegs der Anspruch dieses Spiels ist, ist dies auch absolut in Ordnung. Vielmehr besticht Lost Cities durch seine Einfachheit und Illustration und ist somit ein tolles Spiel für einen lauen Urlaubsabend - 4/5 Punkte
4 von 5

31.12.2018
Seichtes Kartenanlegespiel, das durch den hohen Glücksfaktor frustet
Lost Cities hat ein unglaublich schönes Setting, dass durch die Illustrationen ihren Weg auf den Tisch findet - darüber hinaus schwächelt es jedoch an der Spielmechanik. Im Grunde ist es ein Karten-Anlegespiel (siehe Bauernskat). Es lässt jedoch takktische Möglichkeiten und Interaktion vermissen. Für Urlaube zum mitnehmen und einfachen rauf und runterspielen ist Lost Cities bestimmt gut geeignet, für SpielerInnen, die sich an Kenner-/Expertenspiele orientieren und gerne taktieren ist es jedoch eine eher schlechte Wahl.
2 von 5

21.05.2018

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