ArtikelNr.: 32-0051

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Le Havre - die Stadt und der Hafen ist ein Spiel über Hafenwirtschaft, bei dem Schiffe und Gebäude gebaut werden.

Die Spieler stehen bei jedem Spielzug vor der Entscheidung, ob sie sich entweder Waren gleicher Sorte nehmen oder eine Gebäudeaktion durchführen wollen. Wie viele Waren im Angebot liegen, variiert von Spielzug zu Spielzug: Von jeder Warensorte kommen beständig neue hinzu, bis jemand sie nimmt. Holz, Lehm und Eisen sind Baumaterialien. Fisch, Korn und Vieh dienen zur Versorgung der Arbeiter.

Die Waren können durch Gebäudeaktionen veredelt werden. Hierzu werden die Warenmarken einfach auf die Rückseite gedreht. Holz z.B. kann mit der Köhlerei in Holzkohle umgewandelt werden. Diente es vorher als Baumaterial, liefert es nun mehr Energie. energie ist u.a. nötig, um in der Ziegelei Lehm in Ziegel umzuwandeln. Dies sind nur zwei von 33 Gebäuden, die in Le Havre vertreten sind.

Zusätzlich verleihen 82 verschiedene Sondergebäude, von denen immer nur wenige ins Spiel kommen, jeder Partie einen besonderen Anstrich.

Der Nahrungsbedarf steigt von Runde zu Runde. Um die Nachfrage bewältigen zu können, solltend ie Spieler aus der Werft rechtzeitig mit dem Bau von Holz-, Eisen-, und Stahlschiffen beginnen. Mit Ausnahme der Luxusliner liefern die Schiffe jede Runde Nahrung; obendrein gewährleisten sie auf der Reederei den Verkauf von Waren.

Durch den Gelderlös können die Schiffe und Gebäude auch gekauft werden: Man baut sie also entweder mit Baukmaterialien oder man bezahlt sie mit Geld. jeder Spieler darf jedes gebäude betreten. In vielen Gebäuden muss eine Gebühr zumeist in Form von Nahrung entrichtet werden.

Am Ende gewinnt der Spieler mit dem gröößten vermögen bestehend aus Bargeld und dem Wert seiner Schiffe und Gebäude.


Info: Dieses Spiel enthält Le Grand Hameau und alle bisher erschienen Bonuskarten!



Spielmaterial:

    420 Marken für 1 Franc
    82 Sondergebäudekarten
    33 Standardgebäudekarten
    20 Runden-/ Schiffskarten
    16 Nahrungsplättchen
    11 Karten Schuldschein
    7 Nachschubplättchen
    5 Franc
    5 Karten Rundenübersicht
    5 Karten Spielzug/Speicher
    5 Personensteine aus Holz
    5 Schiffsteine aus Holz
    4 Blankokarten
    1 großer Spielplan
    1 Regelanhang
    1 Spielregel
    1 Startspielerplättchen
    Eisen/Stahl
    Fell/Leder
    Fisch/Räucherfisch
    Holz/Holzkohle
    Kohle/Koks
    Korn/Brot
    Lehm/Ziegel
    Vieh/Fleisch
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Auch Solo der Hammer
Eines meiner liebsten Uwe Rosenberg Spiele.
Vor allem liebe ich die Solo-Variante und spiele sie nahezu ausschließlich. Wunderschönes Material (und davon viel) und ein unheimlich verzahnter Mechanismus bei dem die Zeit wie im Flug vergeht. Hier passt einfach alles. Hoher widerspielreiz und ein tolles Thema. Sollte in keiner Sammlung fehlen und als Rosenberg-Fan ein muss.
5 von 5

27.07.2021
Einfaches Handelsspiel - leider mit Grübelgefahr
In Le Havre handeln die Spieler mit Waren und nutzen diese, um Gebäude und Schiffe zu bauen und käuflich zu erwerben, die den von Runde zu Runde steigenden Nahrungsverbrauch sicherstellen und Siegpunkte einbringen.

Zu Beginn jedes Zugs kommen neue Waren/Geld im Hafen an (u.U. müssen Zinsen für Schuldscheine von den Spielern bezahlt werden.
Dann tätigt der aktive Spieler 2 Hauptaktionen:
1. Er nimmt Waren/Geld eines Hafenfeldes.
2. Er betritt mit seiner Aktionsscheibe ein Gebäude. Besitzt man dieses selbst, so ist dies kostenlos, ansonsten müssen dem Besitzer bzw. der Stadt (dem Vorrat) die angegeben Kosten entrichtet werden. Durch die Nutzung von Gebäuden können Gebäude/Schiffe errichtet, Waren veredelt (z.B. Eisen zu Stahl) oder Waren in Nahrung/Geld umgewandelt werden.

Zusätzlich dürfen städtische Gebäude/Schiffe gekauft oder eigene Gebäude/Schiffe verkauft werden.

Nach jedem siebten Zug – die Spieler kommen pro Runde also unterschiedlich oft an die Reihe – endet eine Runde. Meist vermehren sich dabei Getreide und Rinder im eigenen Vorrat.Immer folgt eine Ernährungsphase, wobei die benötigte Nahrung von Runde zu Runde zunimmt. Hierbei sind insbesondere die Schiffe von Belang, da diese hauptsächlich zur Nahrungsversorgung beitragen.

Nach einer von der Spielerzahl abhängigen Rundenzahl darf jeder Spieler noch einmal eine Hauptaktion durchführen. Anschließend wird aller Besitz eines jeden Spielers addiert (Wert von Gebäuden/Schiffen, Sonderwerte durch Gebäude, Barvermögen – für jeden Schuldschein müssen 7 Franc reduziert werden). Der reichste Spieler gewinnt.

->Fazit: Grundsätzlich handelt es sich um ein unkompliziertes Handelsspiel mit Aufbaukomponente. In den ersten Runden läuft dies auch flüssig – je weiter es allerdings voranschreitet, umso mehr Gebäude und deren mögliche Fundktionen sind aber auch vorhanden und dann dauert ein einzelner Spielzug durchaus mal mehrere Minuten (bei Grüblern noch länger), weil alles durchgerechnet wird und der aktive Spieler schonmal um den Tisch herumläuft, um die Gebäude der anderen Spieler zu inspizieren.
Und auch die Nahrungsversorgung, die anfangs noch einschneidende Entscheidungen erfordert, wird gegen Ende immer einfacher.
Ein weiterer großer Kritikpunkt betrifft die Plättchen. Dauernd wird etwas genommen, weggelegt, umgedreht. Bei hoher Spielerzahl ist das noch in Ordnung, bei drei oder nur zwei Spielern nervt das aber schon gewaltig.
3 von 5

02.11.2018
Tolles (in die Jahre gekommenes) Spiel
ein Top Titel von Uwe R. Das Spiel ist schön verzahnt und man hat etliche Entscheidungsmöglichkeiten was sich auf die komplexität auswirkt. Leider merkt man doch etwas das das Spiel schon ca. 10 J auf dem Buckel hat. Es wirkt alles etwas altbacken insgesammt aber ein top Spiel und zu empfehlen.
5 von 5

06.08.2018
Absolute Kaufempfehlung !!!
Vorwort:
Da ich schon länger mit dem Gedanken gespielt habe, mir einen richtigen Rosenberg zuzulegen, also kein Kartenspiel (davon habe ich bereits 2), sondern ein richtigen Brummer, habe ich mich für Le Havre entschieden. Die meisten Leute sagen, dass Agricola das absolute Rosenbergspiel ist. Ja das ist es wohl auch, sonst würde es nicht schon wieder eine Neuauflage geben und alle Erweiterungen nochmals neu aufgelegt werden. Das Spiel ist eine Geldmaschinerie durch und durch. Ein Meilenstein, das den Verlag Lookout zu einer weltweit bekannten Marke etabliert hat. Doch warum entschied ich mich also trotzdem für Le Havre? Das ist relativ einfach, es liegt am Thema und an den Erweiterungen. Das Thema von Agricola hat mich leider null abgeholt. Ich bin kein Bauernhof und Landwirtschaftsfan. Der zweite und für mich entscheidende Grund aber sind die Erweiterungen. Diese Ausgabe „Le Havre Kennerspiel“ ist ein Komplettpaket inkl. Le Grand Hameau Erweiterung und allen bisherigen Bonuskarten. Das bedeutet für mich, ich habe alles was es gibt in einer Schachtel. Denn ich habe ein Problem, das bestimmt viele von euch auch kennen, dass wenn ich ein Spiel kaufe, ich mich fast schon gezwungen fühle alle Erweiterungen zu besitzen. Und wenn man zurückschaut und sieht wieviele Erweiterungen Agricola hatte und bei dem Erfolg auch in der neuen Edition haben wird, dann kann das schon eine finanzielle Großaktion auslösen. Und am Ende des Tages spielt man nicht mal mit allen Erweiterungen. So habe ich mich nun für Le Havre entschieden und erzähle euch warum ich meine Entscheidung keinesfalls bereut habe.

Inhalt:
In Le Havre geht es thematisch gesehen darum, in der Hafenstadt Le Havre Gebäude und Schiffe zu errichten, Nahrung für seine Arbeiter heranzuschaffen und so viele Siegpunkte wie möglich zu erzielen. Das Spiel besteht größtenteils aus Karten und Warenplättchen. Es gibt die Gebäude-, Sondergebäude- und Schiffskarten. Die Warenplättchen sind beidseitig bedruckt mit veredelter und normaler Seite. Ein paar Beispiele wären da Vieh/Fleisch, Fell/Leder, Lehm/Ziegel, Eisen/Stahl, Korn/Brot usw. Jeder Spieler hat noch eine Spielerübersichtskarte, einen Worker Stein und ein Schiff. Das Spielbrett ist aufgeteilt in Warenlagerfelder, Angebotsfelder, Kartenauslage Rundenziele, Kartenauslage Gebäudemarkt, Kartenauslage Schiffmarkt, Kartenauslage Stadt (neben dem Spielbrett auslegen) und die Aktionsfelder auf denen man sich mit seinem Schiff bewegt.
Das alles hört sich sehr umfangreich an, aber es ist von der Spielmechanik her sehr viel einfacher als man denkt. Denn es gibt nur zwei Hauptaktionsmöglichkeiten. Um kurz eine Runde zu erklären. Es gibt 7 Aktionsfelder auf denen sich die Schiffe auf das nächstfreie Feld bewegen. Die Felder füllen das Warenangebot durch die auf den Feldern aufgedruckten Warenarten. Der Spieler kann sich nun zwischen zwei Hauptaktionen entscheiden. Entweder er nimmt sich das gesamte ausliegende Angebot einer Warenart oder er setzt seinen Arbeiter auf ein Gebäude das ausliegt (egal ob es ihm, der Stadt oder einem anderen Spieler gehört), zahlt gegebenenfalls die Kosten und führt die Gebäudeaktion aus. Die Kemplixität entsteht letztendlich durch die ansteigende Anzahl ausliegender Gebäude, die einem jede Runde eine Vielzahl verschiedener Aktionsmöglichkeiten anbieten. Dann kommt der nächste Spieler dran und setzt sein Schiff auf das nächstfreie Aktionsfeld, füllt das Warenangebot und führt eines seiner beiden Hauptaktionen durch. Nebenaktionen können zusätzlich zur Hauptaktion durchgeführt werden, diese besteht grob aus direktem Kauf und Verkauf von Karten. Nachdem das siebte/letzte Aktionsfeld von einem Schiff befahren wurde, wird das Rundenende eingeläutet und die Spieler müssen ihre Arbeiter ernähren (manchmal gibt es auch Ernte – aus einem Korn werden zwei oder aus zwei Vieh werden drei, - oder die Stadt baut ein Gebäude aus der Auslage, oder ein Sondebäude wird aufgedeckt). Die Rundenkarte wird umgedreht und hinten dran erscheint ein Schiff, welches von nun an auf dem Schiffmarkt erwerbbar ist. Schiffe können dann genutzt werden um Nahrung zu produzieren oder um Waren zu handeln. Nachdem alle Rundenkarten aufgedeckt wurden und die letzte Runde gespielt wurde, wird abgerechnet und der jenige mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Fazit:
Ich muss ehrlich gestehen, dieses Spiel hat mich wirklich umgehauen, im positiven Sinne. Durch die dauernde Knappheit die herscht, in Form von zu wenig Nahrung oder Geld, macht das Spiel richtig Spaß, denn irgendwie geht es allen am Tisch gleich. So eine Art Geißelung muss man aber mögen. Viele Leute die über Agricola klagen, machen das genau aus diesem Grund. Der Unterschied ist nur, dass Le Havre unzählige Möglichkeiten gibt dieser Knappheit entgegenzuwirken. Und wie bereits erwähnt, handelt es sich hier ja um ein Komplettpaket aller erhältlichen Gebäude und Sondergebäude. Das bedeutet, durch die vielen verschiedenen Gebäudekarten und dadurch, dass jede Runde der Standard-Gebäudemarkt gemischt ausgelegt wird, entsteht eine gefühlt unendliche Variabilität, denn jedes Spiel ist anders kartentechnisch anders ausgelegt. Ich habe das Spiel bisher Solitär, zu zweit und zu dritt gespielt und es war top. Ich habe gehört, dass es ab 4 Spielern, durch die begrenzte Anzahl an Aktionen nicht soviel Spaß machen soll, die Downtime (Zeit bis zum nächsten eigenen Zug) soll sehr hoch sein und das Gefühl in einer Runde nur eine Aktion machen zu dürfen soll sehr frustrieren. Aber wie bereits erwähnt, wenn man auf eine gewisse Art von Geißelung in Spielen steht, dann macht das die ganze Sache noch interessanter und herausfordernder für mich, da ich mir gut überlegen muss wie ich die Runde durchkomme. Zum Schluss möchte ich nochmals jedem diese Spiel ans Herz legen, es ist wirklich ein Workerplacement-Eurogame vom aller Feinsten und meiner Meinung nach genießt es viel zu wenig Aufmerksamkeit. Ich finde es ist super gealtert und verdient eine klare Kaufempfehlung!
5 von 5

20.06.2018

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