Keyflower

ArtikelNr.: 33-0126

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Bei Keyflower beginnt ihr mit einem „Hofplättchen“ und einer zufällig zusammengestellten Mannschaft aus Arbeitern. Mit gleichfarbigen Arbeitern bietet ihr entweder um Plättchen, um sie dem eigenen Dorf hinzuzufügen, oder setzt sie ein, um Rohstoffe zu gewinnen, Fertigkeiten zu erwerben oder weitere Arbeiter anzuheuern. Nutzt dabei nicht nur die eigenen Dorfplättchen klug, sondern auch die Dorfplättchen eurer Mitspieler und selbst die Dorfplättchen, die versteigert werden!

In den ersten drei Spielrunden (Frühling, Sommer und Herbst), treffen weitere Arbeiter an Bord der Keyflower und ihrer Schwesterschiffe ein. Manche dieser Arbeiter besitzen sogar Fertigkeiten bei der Rohstoffverarbeitung. Im Winter, der letzten Spielrunde, wählt ihr schließlich selbst die Dorfplättchen zur Versteigerung aus. Jedes Plättchen bringt Siegpunkte für bestimmte Kombinationen aus Rohstoffen,Fertigkeiten und Arbeitern. Wer wird sein Dorf und seine Arbeiter am besten führen und erringt die meisten Siegpunkte?



Spielmaterial:

    140 Arbeiter aus Holz
    120 Rohstoffmarker aus Holz
    64 große sechseckige Plättchen
    48 kleine Fertigkeitsplättchen
    12 Plastikziptütchen zur Aufbewahrung
    6 Sichtschirme
    1 Spielanleitung
    1 Stoffbeutel
    1 winkender Startspielermarker
Merkmal:
3,99 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
25,99 €

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Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Ein wirklich einzigartiges Spiel
Keyflower ist eine wunderbare Kombination aus den unterschiedlichsten Mechanismen, die aber perfekt nahtlos ineinander greifen. Dieses Spiel kombiniert Arbeiter einsetzen mit Auktionen und Plättchenlegen. Dabei ist es in keinster Weise ein strategisches Spiel, da zu Spielbeginn der Verlauf des Spiels überhaupt nicht vorherzusehen ist. In jeder Jahreszeit (einer von vier Runden) kommen für diese Jahreszeit typische, jedoch aus einem größeren Vorrat zufällig gezogene Plättchen ins Spiel. Über die Existenz dieser Plättchen in der Tischmitte (hier werden sie versteigert) oder in den Siedlungen der einzelnen Spieler entwickeln sich erst während des Spiels Möglichkeiten bzw. Ziele, auf die man hinarbeiten kann. Das Spiel ist damit höchst taktisch, von den Spielern wird abverlangt, opportunistisch zu sein. Und die Möglichkeiten, seine Arbeiter einzusetzen, werden im Spielverlauf immer mehr. Dadurch, dass man Arbeiter nicht nur auf eigenen Plättchen, sondern auch in der Tischmitte oder in den Siedlungen der Mitspieler arbeiten lassen kann, ist ein extrem hoher Interaktionsgrad gegeben. Aktionen können absichtlich verteuert, gänzlich blockiert oder attraktiver gemacht werden. Dabei ist insbesondere das Haushalten mit den unterschiedlich gefärbten Arbeitern absolut essentiell. Die Spieltiefe ist wirklich hoch und Anfänger werden hier gegen erfahrenere Spiele definitiv verlieren. Anders als einige andere Spiele mit Auktionen, stören Neulinge , die den Wert unterschiedlicher Angebote noch nicht einschätzen können, die Auktionen nicht stark. Das ordne ich als großen Pluspunkt ein.
Ein Kritikpunkt, den ich von Mitspielern oft höre, ist das Gefühl, dass das Spiel zu schnell vorbei ist. Es ist ungewohnt sich einen laufenden Motor aufzubauen und ihn dann nicht vollständig nutzen zu können. Ich finde, mit dieser Erwartung ist man bei Keyflower fehl am Platz, da es genau dies nicht erreichen will. Es geht darum, den Wert der richtigen Felder zu den richtigen Zeitpunkten korrekt einzuschätzen und im Timing dabei seinen Mitspielern zuvorzukommen. Ich habe noch kein Spiel gesehen, das dieses Ziel so gut erreicht, wie es Keyflower tut.
Was ebenfalls absolut einzigartig zu Keyflower und wenigen anderen Vertretern der Keyreihe ist, ist das grandiose Artwork. Selten findet man so eine Handarbeit in einem Brettspiel, wo heutzutage sehr viel Artwork digital erstellt wird. Das gesamte Material ist ebenfalls erste Klasse.
Von mir eine eindeutige Empfehlung!
5 von 5

08.09.2019
Gewöhnungsbedürftiges Worker-Placement
Keyflower

In Keyflower bieten die Spieler auf Gebäudeplättchen, um diese in ihr Dorf einzubauen, nutzen die diversen Gebäude und erhalten über Schiffe neue Arbeiter.

Das Spiel verläuft über vier Runden (Jahreszeiten), in denen die Spieler ihre Figuren einsetzen und versetzen dürfen. Haben alle Spieler hintereinander gepasst, endet die Runde.
Zu Beginn einer jeden Runde werden eine bestimmte Anzahl an neuen Plättchen ausgelegt. Beginnend mit dem Startspieler darf anschließend jeder eine oder mehrere Figuren a) als Gebot an eine Plättchenkante stellen oder b) zur Nutzung des Gebäudes auf das Plättchen stellen. Figuren, die neu hinzugestellt werden, müssen farblich den bereits vorhandenen entsprechen und immer um mind. eine Figur erhöht werden (da max. sechs Figuren auf einem Plättchen stehen dürfen, können diese so max. 3x pro Runde genutzt werden). Figuren von niedrigeren Geboten dürfen im Zug auch versetzt werden, müssen aber immer zusammenbleiben.
Am Ende der Runde werden die Figuren, mit denen erfolgreich geboten wurde, abgeräumt, alle anderen erhalten ihre zurück. Figuren auf den Plättchen gehen an ihre neuen Besitzer.
In späteren Runden dürfen auch Figuren in fremde Dörfer gesetzt werden, gehen dann aber an den Besitzer des Dorfes. Figuren im eigenen Dorf behält man selber.

Ein wichtiges Element ist der Transport von Rohstoffen im eigenen Dorf zur Weiterverarbeitung und die Aufwertung von Plättchen, so dass diese produktiver werden und Siegpunkte wert werden.
Am Ende der Runden kommen neue Arbeiter zu den Spielern.

Das Spiel endet nach der Winterphase, man erhält Siegpunkte vom Gebäudewert, für ihre jeweiligen bestimmten Vorgaben und für jedes Gold.

->Fazit: An und für sich ein Workerplacement-Spiel, mit denen aber nicht nur Aktionen, sondern auch Gebote getätigt werden. Das macht zwar einen gewissen Reiz aus, verwirrt aber vielmehr.
Zweiter großer Kritikpunkt ist die fehlende Dynamik. In den ersten beiden Runden hat man zu wenige Figuren, um wirklich aufbauen zu können (da man sie zum Bieten benötigt) – und anschließend so viele, dass man nicht mehr weiß, was man mit ihnen machen soll (bzw. sind dann alle Produktionsfelder schnell besetzt).
Darüber hinaus ist noch zu erwähnen, dass die Anleitung zwar alles beschriebt, ein richtiger Beispielzug mit klaren Abbildungen wäre aber wesentlich praktischer gewesen.
Nur für Workerplacement-Freunde, die mal ein wenig Abwandlung des klassischen Prinzips suchen.
2 von 5

02.10.2018

Neu im Sortiment