Ken Follett - Die Säulen der Erde

ArtikelNr.: 03-0033

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England, zu Beginn des 12. Jahrhunderts


In Kingsbridge soll die größte und schönste Kathedrale soll gebaut werden. Als Baumeister beschaffen Sie mit Hilfe Ihrer Arbeiter das benötigte Baumaterial und tragen mit dem Einsatz Ihrer Handwerker zum Gelingen den großen Werkes bei. Runde um Runde verstreicht ein Jahrzehnt, in dem der Abbau der Baustoffe vorangetrieben wird, leistungsfähigere Handwerker eingestellt und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Denn vielleicht könnte eine Audienz beim König den entscheidenden Vorteil bringen. Aber auch ein Aufenthalt im Kloster könnte lohnend sein, ebenso wie ein guter Draht zur Handwerkergilde. Schade nur, dass man sich immer für eines entscheiden muss!



Spielmaterial:

    82 Baustoffwürfel
    75 Karten
    35 Arbeiterfiguren
    12 Baumeisterfiguren
    9 Anzeigesteine
    1 Kathedrale aus 6 Teilen
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
    1 Stoffbeutel
    1 Würfel
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Gut verzahntes Workerplacement-Spiel
Im Spiel zum Roman Die Säulen der Erde werben die Spieler Handwerker an, sammeln mit ihren Arbeitern Rohstoffe,die sie in der Kathedrale verbauen und führen mit ihren Baumeistern Sonderaktionen durch.

Jeder Spieler beginnt mit drei Handwerken, einer Handvoll Arbeiter sowie Startkapital.
Vor jeder Runde werden spezielle Aktionskarten, Rohstoffkarten sowie neue Handwerker ausgelegt (letztere steigen in ihrer Wertigkeit; benötigt man anfangs z.B. noch 2 Steine, die man in einen Siegpunkt umwandelt, können dies irgendwann einer oder sogar zwei Punkte pro Stein werden).

Als erste Aktion wirbt der aktive Spieler entweder einen von zwei neuen Handwerkern an, setzt eine vorgegebene Anzahl an Arbeitern ein und nimmt sich die entsprechende Rohstoffkarte (es gibt Kies, Stein und Holz) oder schickt seine Arbeiter in die Wollmanufaktur (wo sie später in der Runde für Einnahmen sorgen). So handelt jeder Spieler, bis keiner mehr Arbeiter zur Verfügung hat.

Als zweites folgt die Baumeister-Runde. Der aktive Spieler zieht einen Baumeister (jeder Spieler verfügt pro Runde über drei) aus einem Beutel. Wessen Baumeister gezogen wurde hat nun die Wahl: Entweder er bezahlt den vorgegebenen Betrag (anfangs sieben, mit jedem weiteren wird es eins billiger) und darf seinen Baumeister auf einem Aktionsfeld einsetzen. Oder er passt, dann wird die Figur auf die entsprechende Preisstufe eines Rondells gestellt. Sobald alle Baumeister gezogen wurden, werden noch jene eingesetzt, die auf dem Rondell stehen. Die Auswahl an noch unbesetzten Aktionen ist dann zwar geringer, jedoch dürfen diese nun, der Reihenfolge entsprechend, kostenlos eingesetzt werden.

Als letztes in einer Runde werden die Aktionsfelder in vorgegebener Reihenfolge abgehandelt. Dies beginnt immer mit einem Ereignis (positiv oder negativ) – wer auf dieses Feld gesetzt hat kann sich hiervor schützen oder eine Ware vom Markt nehmen. Desweiteren können die Spieler zusätzliche Rohstoffe nehmen, kaufen oder verkaufen, Einkommen erhalten, Siegpunkte in der Priorei bekommen, sich von der königlichen Steuer befreien lassen, zusätzliche Arbeiter/Handwerker anwerben oder neuer Startspieler werden. Zuletzt bei diesen Aktionen findet der Bau an der Kathedrale statt: Die Spieler tauschen ihre gesammelten Rohstoffe gemäß ihren Handwerkervorgaben (z.B. Maurer: bis zu 3x 1 Stein in einen Siegpunkt umwandeln).
In die nächste Runde dürfen nur fünf Rohstoffe mitgenommen werden.

Nach der sechsten Runde wurde die Kathedrale vollendet und derjenige mit den meisten Siegpunkten (ansonsten Geld) gewinnt.

->Fazit: Der Ablauf ist ziemlich einfach und doch sind die verschiedenen Aktionen gut miteinander verzahnt. Viele Rohstoffe zu sammeln bringt nicht viel, wenn man sie nur mit niedrigpunktigen Handwerkern verarbeiten kann. Viel Geld ist nützlich, wenn man seine Baumeister vor den anderen Spielern einsetzen möchte – doch an Geld kommt man großteils nur über Rohstoffverkäufe, die einem dann aber für die Verarbeitung zu Siegpunkten fehlen. Und gerade durch die zwei Ebenen von Workerplacement – Arbeiter und Baumeister – spielt sich das Spiel einfach und hat dennoch komplexe Zusammenhänge.
Einzig die etwas zu große Auswahl an Feldern bei zwei Spielern mindert hierbei etwas die Konkurrenz – dennoch eines der besten Workerplacement-Spiele, die bis heute existieren.
5 von 5

02.08.2018
Eines der besten Workerplacementspiele
Trotz seines Alters ist Säulen der erde, immernoch eines der besten Spiele in seinem Genre (Workerplacement).

Das Ziehen der Baumeister aus dem Sack war damals sehr innovativ und interessant und es macht heute immernoch sehr viel Spaß birgt Spannung.
Das Spiel klappt in jeder Spielerkonstellations, sogar zu zweit ist es super taktisch!
5 von 5

18.06.2016

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