Ken Follett - Das Fundament der Ewigkeit

ArtikelNr.: 03-0180

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England 1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathredale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Wettstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Halb Europa ist in Aufruhr. Durch die geschickte Ausnutzung der religiösen Machtverhältnisse versuchen die Spieler, sich in den Ländern Einfluss zu verschaffen, indem sie Verbindungen zu wichtigen Personen der Gesellschaft knüpfen. Ständig kommt es zu Machtproben und nicht selten werden diejenigen, die dann mit der unterlegenen Seite sympathisieren, aus dem Land vertrieben.

Wer nutzt die wechselden Mehrheiten in Europa am besten für sich aus?



Spielmaterial:

    80 Spielkarten
    56 Warenplättchen
    30 Religionssteine
    28 Vorteilsplättchen
    24 Würfel
    16 Handelshäuser
    16 Schutzplättchen
    4 Abdeckkreuze
    4 Aktionsscheiben
    4 Siegpunktscheiben
    2 Konfliktfackeln
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
    1 Startspielerzeichen
Merkmal:

2.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
4 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
2 / 5
Langweilig und ohne jegliche Atmosphäre
Im Abschluss der Spielumsetzung von Ken Folletts Buchreihe Das Fundament der Ewigkeit steht der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten im Mittelpunkt, deren Mitglieder die Spieler für sich rekrutieren und Handel treiben.

Der Spielplan zeigt vier Orte, zu denen je ein Stapel Karten (mit Personen und ein paar Ereignissen) gelegt wird, die Platz für Handelhäuser sowie eine Religionsleiste haben.
Jeder Spieler verfügt über einen Satz verschiedenfarbiger Würfel.

Jede Runde ist in zwei Halbjahre geteilt:
Im ersten Halbjahr drehen die Spieler die Würfel, die auf ihren Karten liegen, um je eine Stufe herunter und führen die zugehörige Aktion aus (bei einer eins muss man den Würfel und die zugehörige Karte entfernen, dann wird keine Aktion mehr ausgeführt).
Im zweiten Halbjahr würfeln die Spieler mit ihren noch nicht zugeteilten Würfeln. Dann sucht sich jeder eine der ausliegenden Personenkarten aus, die farblich zum gewählten Würfel passen muss (der violette Würfel kann für alle genutzt werden).
Als erstes legt man dann einen, der Karte entsprechenden, Religionsstein auf den Ort des Spielplans. Dann setzt der Spieler eines seiner Handelshäuser auf den entsprechenden Ort bzw. darf ihn höhersetzen – dort stehende Handelshäuser werden bei gleicher Stufe nach unten geschoben.
Anschließend wird der Würfel auf die Karte gelegt und die zugehörige Aktion ausgeführt.
Zuletzt wählt man einen übrigen freien Würfel (sofern vorhanden) und versetzt seine Zählscheibe auf einem Rondell, wodurch eine Sonderaktion ausgelöst wird (z.B. Erhalt von Waren, Tausch dieser gegen Siegpunkte etc.)

Sobald eine Religionsleite gefüllt ist, kommt es zu einem Konflikt in diesem Ort, wodurch die Spieler Siegpunkte (entspr. der Stufe des örtlichen eigenen Handelshauses) erhalten, sofern sie der überlegenen Religion angehören.

->Fazit: Leider bildet das Spiel einen traurigen Abschluss der Ken-Follett-Spielereihe, die mit Die Säulen der Erde so gut begann. Das Spiel funktioniert zwar, ist aber einfach langweilig.
Hinzu kommt erstens das dauernde Runtergedrehe der Würfel, zweitens eine schlechte Farbwahl (braun und lila sind kaum auseinanderzuhalten) und drittens: man handelt nicht mit Waren – man bekommt sie einfach so und tauscht sie einzeln gegen Siegpunkte.
2 von 5

02.10.2018
durch die Würfel und Karten glückslastig
Das Fundament der Ewigkeit ist ein Würfel- und Karten-gesteuertes Strategiespiel. In vier Ländern (England, Frankreich, Niederlande, Spanien) gehören die Spieler einer der beiden Konfessionen katholisch oder protestantisch an. Über Personenkarten haben die Spieler Einfluß auf das Spielgeschehen, wobei jede dieser Karten eine feste Religion sowie eine Aktionsmöglichkeit besitzt. Zudem gibt es noch Vorteilsplättchen sowie Ereigniskarten mit meist negativen Folgen (Schutzplättchen verhindern diese). Mit dem passenden, freien Würfel (Religion, England, Frankreich, Niederlande, Spanien, Joker) nimmt man sich eine Personenkarte und stellt ein Handelshaus (Warenverkauf ist erlaubt) in das Land. Die Würfelzahl legt die jeweilige Dauer fest, die man der Religion angehört bzw. die Karte nutzen kann (der Würfel liegt auf der Karte und wird jede Runde runtergezählt). Der Joker kann jede Farbe (außer schwarz) annehmen, ermöglicht aber als einziger den Warenverkauf in den Ländern. Über die feste Karten-Religion und die Aktionen der Personen kommen Religions-Steine in die Länder, die, sobald eine bestimmte Anzahl im jeweiligen Land liegt, gewertet werden (katholisch, protestantisch, neutral). Bei Übereinstimmung mit der Religion bekommt der Spieler Siegpunkte, bei Nicht-Übereinstimmung verliert er das Handelshaus, im Fall neutral passiert nichts. Zum Abschluß seines Zuges bewegt sich der Spieler mit einem seiner freien Würfel auf der Aktionsleiste vor und führt seine letzte Runden-Aktion durch.

Fazit: Das Fundament der Ewigkeit ist durch die Würfel und Karten glückslastig. Das Spiel ermöglicht insbesondere durch die Religions-Wertung Konfessions-bedingte Absprachen, aber auch Königsmacher-Effekte...
3 von 5

01.11.2017

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